Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeineGeschichte«
Helga schrieb am 9.6. 2007 um 17:50:04 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Da bin ich doch gestern mit meinen Kindern beim Metzger gewesen und kaufte ein Hühnchen. »Ist das?« der kleine Finger zeigt auf Kaninchenfleisch. Au weh! Was jetzt? »Kaninchen« , »und das?«
»Kalbfleisch«. »Kalbli weh!«... mit Tränen in den Augen. Das Huhn ist aber schon eingepackt und ich weiss, dass Jérôme nie Tofu essen würde und mich macht der Gedanke Vegetarierin zu werden auch nicht glücklich. Auf jeden Fall lehnen die zwei geschlossen wie ein Mann die angebotenen Wurststückli ab (zum 1. Mal!!!), strafen den Metzger mit einem »tot gemacht!« und einem verächtlichen Blick und wir ziehen davon. Zu Hause angekommen, erzähle ich die Geschichte und nehme ein lakonisches »Dann sollen sie doch Reis essen, mir doch egal!« entgegen und brate widerwillig das Huhn, mit Zwiebelchen und Tomaten, Champignons und Speckscheiben. Riecht lecker, mein Unbehagen löst sich. Am Tisch dann aber wieder »Ist das?« »Huhn« »Hmmmm, tot gemacht«, mir wird übel und ich bringe keinen Bissen mehr runter, während sich die Monster auf das Huhn stürzen, von Tränen keine Spur mehr und auch meine Portion (samt Haut!) ist verschwunden. Den Reis kann ich mir aufwärmen, wenn die Üebelkeit verflogen ist...
Heute gibts Kartoffelgratin mit Salat, ich lasse mich da nicht fertig machen! Und wenn die Monster dann schlafen, brate ich mir (und nur für mich!!!) ein riesiges Steak, schön blutig oder mache mir Tartar, schön scharf, oder... hmmm!
Einen wunderschönen Tag allen!
Höflich schrieb am 5.2. 2006 um 14:26:27 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Mit 15 hatte ich meine erste Migräne.
Mit 20 bin ich von zu Hause ausgezogen.
Mit 17 wäre ich fast einmal einer Alkoholvergiftung erlegen. (Eine Präfiguration dessen, was einige Jahre später kommen sollte.)
Mit 20 einhalb hatte ich mal fürchterlichen Streit mit meiner Mutter, weil ich einen dreckigen Löffel in die saubere Spülmaschine getan hab.
Angeblich habe ich als dreijähriger mal, während der Elektriker da war, mit einem Nagel in einer Steckdose, wo die Verschalung schon abgeschraubt war, also so mit einem Nagel da rein und dann ZACK! Wahrscheinlich ist das aber eine Erfindung meiner Mutter. So etwas überlebt man als dreijähriger nicht.
In den Jahren 2004 bis mitte 2005 (einschließlich eines kleinen Rückfalls neulich) war ich Parteigänger der Trunksucht (ca. durchschnitt 10 Bier am Tag).
Mit 16 hatte ich sehr oft Migräne.
Mit 24 habe ich Tinnitus bekommen. Das war bös!
Im Mai 200... nein, im Mai 200..nein! Im Mai 1998 (SO!) hatte ich mündliche Abiturprüfung.
Im Jahr 1999 habe ich mich erfolglos für ein studienvorbereitendes Praktikum in einem Druckereibetrieb beworben. Ich habe darauf erst Anglistik und dann, über einen Umweg um den Kursker Bogen, Geschichte studiert.
Ich bin treu, gut und insgesamt ein guter Haushalter. Manchmal bin ich recht müde, dann lege ich mich kurz hin. Ich habe früher viel gemalt, aber malen ist doof. Ich rauche viel, denn Rauchen entspannt, und ich habe eine Tendenz zum Nervösen, weil ich in meiner Kindheit wohl zu viele scharf gewürzte Kartoffelchips gegessen habe.
Mit 18 einhalb (erst!) habe ich meinen Führerschein bestanden. Ich bin zwei Mal an der praktischen Prüfung gescheitert. Das war eine Quelle großen Schams und Verdrusses für mich, und wo es geht, dort suche ich diesen meinen persönlichen Makel geheimzuhalten. Nicht hier jedoch.
Ich bin nicht gläubig, habe aber trotzdem Angst, daß Gott mich als Ungläubigen bestrafen könnte.
HILFE, was soll ich tun? Ich bin kein Katholik, also kann ich nicht beichten! Aus meinem Glauben kann ich auch nicht gerecht werden, da ich mich zum Glauben nicht durchringen kann, wie also mich rechtfertigen?
Arno Nühm schrieb am 18.1. 2004 um 16:04:00 Uhr zu
Bewertung: 17 Punkt(e)
Im Kindergarten hatte ich eine interessante Begegnung mit der Justiz. Sabine wollte immer und immer wieder aus dem Buch »Mein kleiner Esel Benjamin« vorgelesen haben.
Ich hasste dieses Buch und ich hasste Sabine. Also versteckte ich das Buch hinter einem Stapel großer Bauklötze, die etwa so groß wie Mauersteine waren.
Die nächsten Tage vergingen - abgesehen von Sabines Heulereien - so friedlich wie lange nicht mehr. Dann sah ich das Unheil heraufziehen, als sich Sabine dem Regalfach mit den Bauklötzen näherte und wenige Minuten später triumphierend mit dem Buch zur Kindergärtnerin rannte und petzte.
Es wurde ein Stuhlkreis einberufen, um Gericht zu halten, wer das Buch versteckt hatte. Der Verdacht fiel bald auf Stefan, Sabines gestörten Bruder. Da sich kein Delinquent freiwillig stellte (ich war gelähmt ob meiner Faszination), geriet Stefan immer stärker unter Verdacht. Er schwitzte und beteuerte seine Unschuld unter Tränen. Ich glaubte ihm, blieb jedoch offensichtlich allein mit diesem Urteil. Die Kindergärtnerin nämlich postulierte: »Stefan, du lügst! Wer lügt, hat eine rote Nase.«
Stefan hatte eine rote Nase. Und er sagte die Wahrheit, wie ich wusste. Die Kindergärtnerin, deren Postulat offensichtlich von falschen Prämissen ausging, hatte keine rote Nase. Und ich auch nicht. Mein erstes Justizirrtum ließ mich stumm bleiben. Ein Unschuldiger an meiner Stelle war besser als ich selbst.
Lennart (Rabenmeister) schrieb am 6.8. 2008 um 00:13:01 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Guten Dark und Grüss Goth miteinander!
Goths
• Don't always wear black
• Don't workship satan
• Are not evil
• Do not want to kill people
• Do not hate everybody
• Are not always depressed
• Can be happy too
• Are usually nice people
• Are normal, just like you
††† In Goth we trust †††
Und denkt drann:
Jeder hat irgendwo seine dunklen Seiten,
der eine will sie ausleben, der andere eben nicht.
Ich bin eben einer, der seine dunklen Seiten auslebt. Zwar ist dies von außen nicht auf anhieb ersichtlich, denn ansich bin ich ein humorvoller, lebensfroher, aber eher zurückhaltener Mensch und sehr Tollerant. Wird diese Tolleranz jedoch überschritten kommt meine andere Seite ans Licht und das wird mit Sicherheit nicht lustig (anderen vll bekannt unter 'seine Beherrschung verlieren').
Soweit ist es glücklicherweise noch nie gekommen und mein zweites Ich hatt sich, wenn man mich zu sehr gereizt hatte, wenn dann nur kurzzeitig gezeigt. Da ich wirklich nicht nachtragend bin, ist die Sache recht schnell verjährt. In der Regel keine 2 Stunden und ich kann keiner Fliege mehr was zu Leide tun.
Durch dieses in sich hineinfressen der Wut, steigt jedoch die Gefahr einer regelrechten Wut-Explosion (mein zweites Ich) und jetzt kommt die Musik ins Spiel.
Wie bei einem Dampfkessel wirkt die Musik auf mich wie ein Ventil, welches kontinuierlich und kontrolliert den Überdruck abbaut.
Eine andere Möglichkeit mein Druck abzubauen liegt in der Natur. Ich liebe sie, die Natur ist sowas von faszinierend, was dort alles für komplizierte Abläufe von statten gehen und was für interessante Gesetzmäßigkeiten herschen ist sagenhaft. Das wird auch der Grund sein, wesshalb ich mich entschieden hab die Richtung der Physik zu gehen und auf der Suche nach der Weltformel die Geheimnisse der Natur zu enthüllen.
Ich setze mich gerne einfach mal raus und entspanne, lausche und genieße und gebe so meine überschüssige Energie an die Natur ab.
Das kann ich hier bei mir an der Südgrenze Berlins, mitten im Grünen wunderbar machen.
Was ich noch viel mehr liebe, ist die Nacht! Sobald die Sonne den Boden küsst, fange ich an, die gespeichert Energie wieder regelrecht aufzusaugen. In der Dämmerung fang ich an aufzublühen und würde am liebsten raus in die Nacht, um die Häuser ziehen und rein ins Nachtleben. Ganz nach meinem Motto, Carpe Noctem (nutze die Nacht). Nachts bin ich völlig anders drauf, prall gefüllt mit positiver Energie. Ganz im Gegensatz zum Tag, an dem ich Reaktionszeiten einer Schlaftablette besitze.
Doch muss ich den Tag nicht alleine durchstehen, sondern hab immer irgendwo einen meiner Freunde, die über mich wachen. Die Raben!
Mein Gott wie ich sie liebe! Dieses pechschwarze Gefieder, diese schwarzen, stahlglänzenden Augen mit ihrem listigen, verschlagenen Blick und ihre kräftige Stimme, welche bei mir oftmals für Gänsehaut sorgte. Der Rabe gehört nich umsonst zu den Singvögeln. Faszinierend find ich ebenfalls seinen Flug, in diesem typischen, rauschenden Geräusch. Es wäre ein Traum für mich im Besitz eines zutraulichen Rabens zu sein, nur zu dumm das Raben Wildtiere und gesetzlich geschützt sind.
..Und jetzt soll mich mal noch einer fragen wie ich auf mein Nick gekommen bin -.-
Das war jetzt erstmal ein kleiner Einblick von mir, lasst euch nicht unterbuttern und genießt das Leben!!!
Yahwe Mutabo schrieb am 27.1. 2006 um 14:50:19 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Mit 16 wurden mir Antidepressiva verordnet, als einzige Hilfe; doch es war keine...es wurde schlimmer. (keine Konzentrationsfähigkeit, wie hinter einer Schleierwand fühlen) Weil es nicht besser wurde, hörte ich mit der Einnahme nach 4-8Wochen wieder auf. An diese Zeit habe ich beinahe keine Erinnerung, außer dass ich mich nicht mehr lebendig fühlte. Weder meine Depressionen noch meine Probleme waren geheilt. Ich hatte seit Jahren keine Ansprechpartner, war wirklich allein. Und dann wurde ich »hochpsychotisch« auf eine geschlossene Station in einer Kinder- u. Jugend-Psychiatrie gebracht. Da fing es an (nach Tablettengabe), dass ich mich wie auf LSD gefühlt habe (habe nie sowas genommen, mich nur drüber informiert gehabt) Ich wurde eingestellt auf Psychopharmaka denn natürlich wollte ich, dass es besser wird! Nach zwei Monaten dort, musste ich in eine andere Stadt ziehen, in ein Heim »für ein Jahr«. Daraus wurden 3 Jahre...ich wollte nicht auf die Straße und meine Eltern hatten das Sorgerecht noch. Und dieses Heim war sicherlich kein Ort für mich gesund zu werden und so bekam ich auch einen 2. Schub. Als ich dann endlich aus dem Heim ausziehen konnte in eine eigene Wohnung war das sehr befreiend. Leider begab ich mich in die Abhängigkeit eines 5 Jahre älteren Mannes...der mich dazu brachte alle Tabletten wegzulassen. Heute wäre ich nicht mehr so naiv. Ich weiß jetzt, wenn man einmal damit angefangen hat, ist es sehr schwierig davon dauerhaft wegzukommen. Der Kerl hat dann solchen Mist gemacht dass bei mir (vermutlich) ein neues Trauma kam und ich ziemlich bald wieder in angstvollem psychotischen Erleben steckte. Wieder Klinik, Neuroleptika, Antidepressiva, 3monatiger Aufenthalt. Die Menschen, besonders die Patienten dort waren sehr nett. Aber wer ist schon gern im Krankenhaus.
Zu der Zeit war ich einem Berufsförderlehrgang...was mich in meinem Lebensmut nicht bestärkt hat, weil ich mit meinen Fähigkeiten nicht anerkannt wurde. Dann gab es einen (agressiven) Konflikt mit meinem damaligen Mitbewohner, worauf ich »feststellte« es sei jetzt das Beste mich umzubringen. Die chemische Keule war vorhanden, also schluckte ich was ging und verabschiedete mich (in Stille).
Erstaunt wachte ich wieder auf, die Kerze brannte noch. Häh? Dann bin ich wieder ins Krankenhaus...ich entschloss mich zu einer Reha, es dauerte fast 1 weiteres Jahr bis ich dahinkonnte. In der Zeit fand ich meinen lieben Freund mit dem ich immer noch zusammen bin. Inzwischen fühle ich mich reifer, weiser und kann auch auf Erfolge zurückblicken und habe sogar ein Ziel und konkrete Pläne dies zu erreichen. Allerdings kann das nur gehen, wenn ich weiterhin stabiler werde. Ich finde ich bin auf einem guten Weg, fühle mich aber sehr unsicher.
Seit 6 Monaten komme ich, bisher prima, ohne Tabletten aus. Keine Symptome, abgesehen von Stimmungsschwankungen (womit es ja auch erst anfing damals). Jetzt bin ich in der Phase, wieder in eine Mietwohnung zu ziehen und möchte von da aus mein Leben aufbauen. Das geht aber alles nur, wenn ich es schaffe, gesund zu bleiben. Mein Vertrauen in Ärzte ist eher gering, was auf meinen Erfahrungen beruht, aber für wahre Hilfe bin ich dankbar. Was denkt Ihr, könnte wichtig sein, meine Ziele zu verwirklichen und gesund zu leben? Ich finde es nicht einfach, besonders als sensitiver Mensch, hier und heute zu leben besonders mit einer Portion Idealismus ausgestattet.
Also auf Resignation bin ich (uva) allergisch! Es wäre schade wenn mein Leben verwirkt würde und dem möchte ich vorbeugen.
Winnetou Koslowski schrieb am 15.1. 2006 um 19:00:48 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
So nahm ich 25 Kilo ab - dann wurde ich schwanger
Hallo Ihr Lieben !
Toll, dass man hier einen Diät Bericht schreiben kann, denn Ihr glaub nicht, was mir so alles passiert ist....
Angefangen hat es Silvester 2000.
Wir, mein Mann und meine zwei Söhne, waren bei meinen Eltern zum Abendessen eingeladen. Als ich im Bad bin, denke ich, ach, steig mal auf die Waage - und: Schock!
Ich war 29 Jahre alt, war 1,63 m groß und wog 85 Kilo ! Da war ich bedient.
Silvester ist ja eh so die Zeit, über sein Leben nach zu denken und ich war völlig gefrustet. Noch keine 30 Jahre und wie sollte denn das noch enden? Also beschloß ich, was zu tun. Natürlich erzählte ich es keinem, denn auf Sprüche wie »Na was macht Deine Diät?« oder so, hatte ich keine Lust. Gesagt getan.
Angefangen habe ich damit, dass ich mir vom Weihnachtsgeld ein Trimmrad und einen Roll-Max (für die Bauchmuskeln) angeschafft habe. Dann habe ich alle Süßigkeiten weggelassen und viiiiiiiiiiel getrunken.
Immer, wenn es zeitlich ging, fuhr ich 10 Minuten auf dem Rad und machte anschließend Sit-ups.
Mein Bauch war - und ist - mein Problem....
Dann mußte ich ja mittags immer für meine »Männer« kochen, was natürlich einiger Planung bedurfte. Also beschloß ich, es mit der Trennkost zu versuchen. Ich kochte komplette Mahlzeiten, in denen ich dann nur Reis und Gemüse aß, der Rest noch Gyros oder ähnliches. Das ging gut, ich wurde satt und die Family war zufrieden.
An den Tagen, an denen ich gearbeitet habe, war es noch einfacher. In der Kantine konnte ich dann immer zwei Gemüsesorten und Kartoffeln nehmen.
Dann kam mein Sportfimmel. Also ging ich ins Fitnesstudio zum Probetraining. Toll. Ich war begeistert von den Körpern der anderen und kam richtig in Fahrt.
Meinen Mann hatte ich immer noch nichts erzählt. Einmal, im Bett, fragte ich ihn, ob er denn gemerkt hätte, dass ich 10 Kilo abgenommen habe.
Ja, sagt er, Deine Brüste sind kleiner geworden....
Toll, Typisch Mann. Das fällt auf, ha ha.
Na, ich also weiter gemacht.
Da mein Mann gegen Fitness-Studios ist, habe ich ihm nicht erzählt, dass ich einen 3 Monats-Vertrag abgeschlossen habe um mein Gewicht richtig in Gang zu bringen.
Wenn ich von der Arbeit kam (Gleitzeit) bin ich dort manchmal noch zum Kurs gegangen oder war an den freien Vormittagen (Kinder im Kiga und Schule) beim Step-Aeorobic.
Mir ging es richtig gut, das Gewicht fiel stetig, von Kleidergröße 48 auf 38/40. Dann kam der Hammer. Mein Mann wurde immer komischer. Also sprach ich ihn an. Erst druckste er rum, dann unterstellte er mir, dass ich fremd ging!!
Denn: Warum sollte ich sonst abnehmen? Da mußte ja ein anderer Mann dahinter stecken.
Mir fehlten die Worte. Da tat ich was für mich, fühlte mich wohl, und dann das?
Nach einer heftigen »Diskussion« klärten wir das, aber irgendwie vergißt man sowas nicht.
Es wurde Frühling, ich zog enge?
Hosen an und war stolz auf mich. Auf einmal grüßte mich meine Nachbarin nicht mehr. Zuerst beachtete ich es gar nicht, doch dann fiel es zunehmend auf. Dann klärte sich auf das:
Sie war neidisch.
Toll. Da nimmt man ab, nur für einen selbst und so sind die Reaktionen der Umwelt!
Eine Kollegin ging sogar soweit, zu fragen, ob ich krank sei. Da fällt einem doch nichts mehr zu ein, oder?
Mein Traumgewicht von 59 Kilo hatte ich in nur 3 Monaten erreicht, morgens trank ich jetzt einen Slim-Fast Vanille, mittags Trennkost und abends aß ich mit der Familie Knäckebrot mit Mozzarella oder ähnliches.
Das Joggen fing ich auch noch an, denn der 3 Monats-Vertrag mit dem Studio war zu ende (und zu teuer auf Dauer) und so konne ich Familie und Beruf und Sport besser unter einen Hut bringen.
Tja, und dann wurde ich schwanger und erwartete mein drittes Kind.
Oh, jetzt konnte ich ohne Reue alles essen, mein Elan war völlig weg. Sport treib ich auch nicht mehr, na ja... Was dann kam, könnt Ihr Euch ja denken. Ich nahm 20 Kilo in der Schwangerschaft zu.
Meine Tochter ist mittlerweile 9 Monate alt und ich stille sie noch teilweise. Ich habe noch 10 Kilo zuviel und werde im Frühling auch wieder mit dem Joggen anfangen. Dann - Trennkost, keine Süßigkeiten und Jogging - das bringt es ! Alles andere hat sich bei mir nicht bewährt.
Marius schrieb am 2.12. 2006 um 14:16:46 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Kennt ihr auch dieses nervige Gelaber im Fernsehen »es sind wieder vermehrt HIV-Infektionen und andere Infektionskrankheiten aufgetreten«.
Nervt doch echt, weil das in anderen gesellschaftlichen Schichten abläuft.... Dachte ich auch immer, bis zum letzten Frühjahr.
Ich hatte im Sommer 2005 ein Mädchen im Urlaub kennen gelernt....blabla, flirten, berühren, lieben (psychisch und physisch)....Was ich davon hatte, hab ich im Januar 2006 erfahren.
Ich war beim Blutspenden und hab 2 Wochen nach der Blutspende einen Brief bekommen, ich solle doch meinen Hausarzt aufsuchen und ein paar Tests machen lassen. Ergebnis war: Hepatitis C - Infektion.
Bei den Tests kam auch heraus, dass der Hepatitis-Erreger sehr ansteckend ist. Nicht nur bei sexuellem Kontakt sondern auch über den Speichel. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich höchst ansteckend war, war ich mit meinen Freunden im »Skiurlaub« (über Weihnachten und Silvester irgendwo abgeschottet von der Wirklichkeit in den Bergen). Mein Arzt hat mir geraten, dass ich meinen Freunden von der Krankheit erzählen soll (hätt´ ich auch so gemacht). Wir waren mit 12 Mann/ Frau im Urlaub.
Alle haben nachdem ich ihnen davon erzählt habe, sich testen lassen. innerhalb von 2 Wochen. Als die ersten Ergebnisse kamen, waren wir alle etwas beruhigt, aber immer noch angespannt. Als dann auch das letzte negative Ergebnis kam, waren wir alle wieder beruhigt und ich hab keinen in den Tod gerissen. Ihr könnt euch vorstellen, wie erleichtert ich war.
Ein Freund, der mit in der Hütte war, ist dann im Mai zum Erstspenden (erste Blutspende) gegangen...mit dem selben Ergebnis, wie ich. Neue Panik: 9 Leute infiziert. Bei mir und 7 Freunden ging es gut. Die eine hatte etwas länger mit der Infektion zu kämpfen, aber sie hats auch überstanden. Der letzte hat nicht so viel Glück gehabt. Bei uns allen (10) wurden die Werte wieder normal, bei uns 8 war damit die Krankheit vorbei. Bei den anderen noch nicht. Das Mädchen hat einen Rückfall bekommen, konnte aber wieder nach ein paar Tagen aus dem Krankenhaus rauskommen. Der letzte Junge hatte auch normale Werte und keinen Rückfall bekommen. Hat aber einen Leberschaden bekommen, der nicht sofort aufgefallen ist (sollte man bei Hepatitis die Leber nicht 10mal genauer untersuchen als sonst?). Es kam bei ihm zu einer Schrumpfleber (Zirrose), seine Blutgerinnung und Imunsystem versagten und nach langem langem kämpfen, ist er am 27.10.2006 gestorben, weil ich ein Jahr vorher ungeschützten Sex hatte. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich fühle. Aber, hey, 18 Jahre ist ja auch schon ein hohes Alter, will man denn ewig leben? Warum sich den Spaß nehmen lassen, den Abend 1-2 Stunden mit einer schönen Frau zu verbringen, nur, weil ein guter Freund deshalb ein Jahr später stirbt? Dann dürfte man auch kein Auto mehr fahren, oder jemandem einen Burger ausgeben.
Wenn ihr so denkt, dann tut ihr mir echt leid. Ich wünsche niemandem, dass er sowas erlebt.
Ich habe einen guten Freund getötet, weil ich keine Lust hatte mich zu schützen und meine ganzen soz. Verbindungen gelöst, weil ich mich einfach nur schuldig fühle. Wie dumm kann man sein?? DAS hätte vermieden werden können.
Ich möchte mich nicht bei euch ausweinen, wozu auch? Ich bin schuld und keiner kann was dran ändern.
Ich möchte euch nur den Rat geben: Schützt euch!
Simon schrieb am 27.1. 2009 um 00:32:04 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Hallo Leute...
ich habe mich wirklich durchgerungen, das hier reinzuschreiben aber ich kann einfach nicht mehr... ich werde nun versuchen, euch meine probleme und ängste darzustellen...
ich habe einfach einen viel zu kleinen penis. es macht mich richtig krank zu sehn, was für pakete meine freunde haben. jedesmal beim schwimmen, wenn wir uns umziehen in der umkleide, sehe ich ihre normalen bis übergroßen penisse. und jedes mal verstecke ich mich hinter meinem handtuch, ich bin wirklich froh dass das noch keinem aufgefallen ist. denn mein penis ist sehr klein, ich habe ihn vermessen und er ist im schlaffen zustand gerade mal 3 cm lang; wenn er erregt ist, bringt er es auf 6-7 cm.
doch das ist eigentlich nicht mein hauptproblem...
ich hatte vor einiger zeit eine freundin, sie bedeutete mir mehr als alles andere auf dieser welt. doch eines tages schien sich das blatt zu wenden...
sie feierte ihren geburtstag bei sich alleine daheim, ihre eltern waren zu diesem zeitpunkt für einige tage verreist... es war eine typische party, viel musik, viele flirts und natürlich viel alkohol. natürlich trinkten meine freundin und ich kräftig mit, da es der 18. geburtstag meiner freundin war. nun gut, es war alles in allem eine tolle und gelungene party, die gäste waren alle zufrieden nach hause gegangen. doch mein fehler war, dass ich die nacht bei ihr verbrachte.
wir schliefen zusammen auf ihrem bett, ziemlich betrunken und angeheitert. und dann kam es zu heißen küssen, etc, ich will das nun nicht genauer beschreiben...
jedenfalls kamen wir dann nach einer weile zu dem punkt, dass sie mir an meinen penis fasste, er war noch in der hose drinnen und schon in erektem zustand. ich wusste auch in diesem moment, dass es für meine freundin ziemlich peinlich sein muss, wenn sie meinen kleinen penis sieht. doch ich dachte mir: »das ist ihr bestimmt egal, sie liebt dich mit kleinem und normalem penis«. doch da täuschte ich mich...
sie holte ihn aus der hose raus und begann sofort an zu schreien. sie fragte mich nach einem lang anhaltenden und sehr lautem schrei, »ob das mein ernst sei« und »ob das alles war, was ich zu bieten habe«. ich wusste einfach nicht mehr, was ich sagen sollte in diesem moment, ich war fertig mit den nerven. als sie dann noch sagte, ich sei ein »schwanzloser flachwichser« und mich danach mitten in der nacht aus ihrem haus schmiss und am nächsten tag im nüchternen zustand mit mir per SMS schluss machte, wollte ich einfach nur noch weg sein von dieser beschissenen welt...
seit diesem tage kämpfe ich jeden tag mit mir selbst, heule jeden tag nur noch herum und traue mich nicht mal mehr, pinkeln zu gehn, da ich sonst meinen kleinen penis sehen muss.
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