Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 354, davon 347 (98,02%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 277 positiv bewertete (78,25%)
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Der erste Text am 18.1. 2004 um 13:13:26 Uhr schrieb
Arno Nühm über MeineGeschichte
Der neuste Text am 9.12. 2017 um 14:29:29 Uhr schrieb
Christine über MeineGeschichte
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am 25.5. 2012 um 13:39:08 Uhr schrieb
miamontana über MeineGeschichte

am 9.9. 2012 um 17:48:36 Uhr schrieb
McMaus über MeineGeschichte

am 19.6. 2013 um 11:00:46 Uhr schrieb
Nico über MeineGeschichte

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »MeineGeschichte«

Helga schrieb am 9.6. 2007 um 17:50:04 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 12 Punkt(e)

Da bin ich doch gestern mit meinen Kindern beim Metzger gewesen und kaufte ein Hühnchen. »Ist dasder kleine Finger zeigt auf Kaninchenfleisch. Au weh! Was jetzt? »Kaninchen« , »und das
»Kalbfleisch«. »Kalbli weh!«... mit Tränen in den Augen. Das Huhn ist aber schon eingepackt und ich weiss, dass Jérôme nie Tofu essen würde und mich macht der Gedanke Vegetarierin zu werden auch nicht glücklich. Auf jeden Fall lehnen die zwei geschlossen wie ein Mann die angebotenen Wurststückli ab (zum 1. Mal!!!), strafen den Metzger mit einem »tot gemachtund einem verächtlichen Blick und wir ziehen davon. Zu Hause angekommen, erzähle ich die Geschichte und nehme ein lakonisches »Dann sollen sie doch Reis essen, mir doch egalentgegen und brate widerwillig das Huhn, mit Zwiebelchen und Tomaten, Champignons und Speckscheiben. Riecht lecker, mein Unbehagen löst sich. Am Tisch dann aber wieder »Ist das?« »Huhn« »Hmmmm, tot gemacht«, mir wird übel und ich bringe keinen Bissen mehr runter, während sich die Monster auf das Huhn stürzen, von Tränen keine Spur mehr und auch meine Portion (samt Haut!) ist verschwunden. Den Reis kann ich mir aufwärmen, wenn die Üebelkeit verflogen ist...
Heute gibts Kartoffelgratin mit Salat, ich lasse mich da nicht fertig machen! Und wenn die Monster dann schlafen, brate ich mir (und nur für mich!!!) ein riesiges Steak, schön blutig oder mache mir Tartar, schön scharf, oder... hmmm!

Einen wunderschönen Tag allen!

Lennart (Rabenmeister) schrieb am 6.8. 2008 um 00:13:01 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 10 Punkt(e)

Guten Dark und Grüss Goth miteinander!

Goths
Don't always wear black
Don't workship satan
• Are not evil
Do not want to kill people
Do not hate everybody
• Are not always depressed
Can be happy too
• Are usually nice people
• Are normal, just like you

††† In Goth we trust †††

Und denkt drann:
Jeder hat irgendwo seine dunklen Seiten,
der eine will sie ausleben, der andere eben nicht.

Ich bin eben einer, der seine dunklen Seiten auslebt. Zwar ist dies von außen nicht auf anhieb ersichtlich, denn ansich bin ich ein humorvoller, lebensfroher, aber eher zurückhaltener Mensch und sehr Tollerant. Wird diese Tolleranz jedoch überschritten kommt meine andere Seite ans Licht und das wird mit Sicherheit nicht lustig (anderen vll bekannt unter 'seine Beherrschung verlieren').
Soweit ist es glücklicherweise noch nie gekommen und mein zweites Ich hatt sich, wenn man mich zu sehr gereizt hatte, wenn dann nur kurzzeitig gezeigt. Da ich wirklich nicht nachtragend bin, ist die Sache recht schnell verjährt. In der Regel keine 2 Stunden und ich kann keiner Fliege mehr was zu Leide tun.
Durch dieses in sich hineinfressen der Wut, steigt jedoch die Gefahr einer regelrechten Wut-Explosion (mein zweites Ich) und jetzt kommt die Musik ins Spiel.
Wie bei einem Dampfkessel wirkt die Musik auf mich wie ein Ventil, welches kontinuierlich und kontrolliert den Überdruck abbaut.

Eine andere Möglichkeit mein Druck abzubauen liegt in der Natur. Ich liebe sie, die Natur ist sowas von faszinierend, was dort alles für komplizierte Abläufe von statten gehen und was für interessante Gesetzmäßigkeiten herschen ist sagenhaft. Das wird auch der Grund sein, wesshalb ich mich entschieden hab die Richtung der Physik zu gehen und auf der Suche nach der Weltformel die Geheimnisse der Natur zu enthüllen.
Ich setze mich gerne einfach mal raus und entspanne, lausche und genieße und gebe so meine überschüssige Energie an die Natur ab.
Das kann ich hier bei mir an der Südgrenze Berlins, mitten im Grünen wunderbar machen.

Was ich noch viel mehr liebe, ist die Nacht! Sobald die Sonne den Boden küsst, fange ich an, die gespeichert Energie wieder regelrecht aufzusaugen. In der Dämmerung fang ich an aufzublühen und würde am liebsten raus in die Nacht, um die Häuser ziehen und rein ins Nachtleben. Ganz nach meinem Motto, Carpe Noctem (nutze die Nacht). Nachts bin ich völlig anders drauf, prall gefüllt mit positiver Energie. Ganz im Gegensatz zum Tag, an dem ich Reaktionszeiten einer Schlaftablette besitze.

Doch muss ich den Tag nicht alleine durchstehen, sondern hab immer irgendwo einen meiner Freunde, die über mich wachen. Die Raben!
Mein Gott wie ich sie liebe! Dieses pechschwarze Gefieder, diese schwarzen, stahlglänzenden Augen mit ihrem listigen, verschlagenen Blick und ihre kräftige Stimme, welche bei mir oftmals für Gänsehaut sorgte. Der Rabe gehört nich umsonst zu den Singvögeln. Faszinierend find ich ebenfalls seinen Flug, in diesem typischen, rauschenden Geräusch. Es wäre ein Traum für mich im Besitz eines zutraulichen Rabens zu sein, nur zu dumm das Raben Wildtiere und gesetzlich geschützt sind.

..Und jetzt soll mich mal noch einer fragen wie ich auf mein Nick gekommen bin -.-

Das war jetzt erstmal ein kleiner Einblick von mir, lasst euch nicht unterbuttern und genießt das Leben!!!

Winnetou Koslowski schrieb am 15.1. 2006 um 19:00:48 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 9 Punkt(e)

So nahm ich 25 Kilo ab - dann wurde ich schwanger
Hallo Ihr Lieben !
Toll, dass man hier einen Diät Bericht schreiben kann, denn Ihr glaub nicht, was mir so alles passiert ist....
Angefangen hat es Silvester 2000.
Wir, mein Mann und meine zwei Söhne, waren bei meinen Eltern zum Abendessen eingeladen. Als ich im Bad bin, denke ich, ach, steig mal auf die Waage - und: Schock!
Ich war 29 Jahre alt, war 1,63 m groß und wog 85 Kilo ! Da war ich bedient.
Silvester ist ja eh so die Zeit, über sein Leben nach zu denken und ich war völlig gefrustet. Noch keine 30 Jahre und wie sollte denn das noch enden? Also beschloß ich, was zu tun. Natürlich erzählte ich es keinem, denn auf Sprüche wie »Na was macht Deine Diätoder so, hatte ich keine Lust. Gesagt getan.
Angefangen habe ich damit, dass ich mir vom Weihnachtsgeld ein Trimmrad und einen Roll-Max (für die Bauchmuskeln) angeschafft habe. Dann habe ich alle Süßigkeiten weggelassen und viiiiiiiiiiel getrunken.
Immer, wenn es zeitlich ging, fuhr ich 10 Minuten auf dem Rad und machte anschließend Sit-ups.
Mein Bauch war - und ist - mein Problem....
Dann mußte ich ja mittags immer für meine »Männer« kochen, was natürlich einiger Planung bedurfte. Also beschloß ich, es mit der Trennkost zu versuchen. Ich kochte komplette Mahlzeiten, in denen ich dann nur Reis und Gemüse aß, der Rest noch Gyros oder ähnliches. Das ging gut, ich wurde satt und die Family war zufrieden.
An den Tagen, an denen ich gearbeitet habe, war es noch einfacher. In der Kantine konnte ich dann immer zwei Gemüsesorten und Kartoffeln nehmen.
Dann kam mein Sportfimmel. Also ging ich ins Fitnesstudio zum Probetraining. Toll. Ich war begeistert von den Körpern der anderen und kam richtig in Fahrt.
Meinen Mann hatte ich immer noch nichts erzählt. Einmal, im Bett, fragte ich ihn, ob er denn gemerkt hätte, dass ich 10 Kilo abgenommen habe.
Ja, sagt er, Deine Brüste sind kleiner geworden....
Toll, Typisch Mann. Das fällt auf, ha ha.
Na, ich also weiter gemacht.
Da mein Mann gegen Fitness-Studios ist, habe ich ihm nicht erzählt, dass ich einen 3 Monats-Vertrag abgeschlossen habe um mein Gewicht richtig in Gang zu bringen.
Wenn ich von der Arbeit kam (Gleitzeit) bin ich dort manchmal noch zum Kurs gegangen oder war an den freien Vormittagen (Kinder im Kiga und Schule) beim Step-Aeorobic.
Mir ging es richtig gut, das Gewicht fiel stetig, von Kleidergröße 48 auf 38/40. Dann kam der Hammer. Mein Mann wurde immer komischer. Also sprach ich ihn an. Erst druckste er rum, dann unterstellte er mir, dass ich fremd ging!!
Denn: Warum sollte ich sonst abnehmen? Da mußte ja ein anderer Mann dahinter stecken.
Mir fehlten die Worte. Da tat ich was für mich, fühlte mich wohl, und dann das?
Nach einer heftigen »Diskussion« klärten wir das, aber irgendwie vergißt man sowas nicht.
Es wurde Frühling, ich zog enge?
Hosen an und war stolz auf mich. Auf einmal grüßte mich meine Nachbarin nicht mehr. Zuerst beachtete ich es gar nicht, doch dann fiel es zunehmend auf. Dann klärte sich auf das:
Sie war neidisch.
Toll. Da nimmt man ab, nur für einen selbst und so sind die Reaktionen der Umwelt!
Eine Kollegin ging sogar soweit, zu fragen, ob ich krank sei. Da fällt einem doch nichts mehr zu ein, oder?
Mein Traumgewicht von 59 Kilo hatte ich in nur 3 Monaten erreicht, morgens trank ich jetzt einen Slim-Fast Vanille, mittags Trennkost und abendsich mit der Familie Knäckebrot mit Mozzarella oder ähnliches.
Das Joggen fing ich auch noch an, denn der 3 Monats-Vertrag mit dem Studio war zu ende (und zu teuer auf Dauer) und so konne ich Familie und Beruf und Sport besser unter einen Hut bringen.
Tja, und dann wurde ich schwanger und erwartete mein drittes Kind.
Oh, jetzt konnte ich ohne Reue alles essen, mein Elan war völlig weg. Sport treib ich auch nicht mehr, na ja... Was dann kam, könnt Ihr Euch ja denken. Ich nahm 20 Kilo in der Schwangerschaft zu.
Meine Tochter ist mittlerweile 9 Monate alt und ich stille sie noch teilweise. Ich habe noch 10 Kilo zuviel und werde im Frühling auch wieder mit dem Joggen anfangen. Dann - Trennkost, keine Süßigkeiten und Jogging - das bringt es ! Alles andere hat sich bei mir nicht bewährt.

Winnetou Koslowski schrieb am 15.1. 2006 um 19:50:56 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 11 Punkt(e)

Ich werde Euch nun meine ganz persönliche Geschichte erzählen und so unwirklich sie klingt, sie ist wirklich passiert!:

Ich habe mir nichts mehr als ein Kind gewünscht und wurde auch sehr schnell nachdem ich die Pille abgesetzt hatte schwanger.
Ich hatte die typischen vorzeichen Ziehen im Bauch, Brustschmerzen und es war soweit alles OK. Bin zum FA und da war auch noch alles i. O. 4. SSW.
Doch dann drei Tage nach der untersuchung setzten auf einmal leichte Blutungen ein und ich ging zum FA der schaute nach und es war noch alles Ok gab mir Hormone da er dachte die Butungen seien von dem Stress den ich zu der Zeit hatte (Mein Dad hatte esrt 2 Tage zuvor einen Herzinfarkt gehabt und lag auf der Intensivstation)
war also beruhigt, dass mit dem Kind alles in ordnung ist. Wurde natüröich auch krank geschrieben und blieb überwiegen im Bett liegen.
Die Blutungen hörten aber nicht auf doch das Kind dentwickelte sich normal 7. SSW Das Herz schlug.
Mein Dad erholte sich auch langsam wieder und auch bei der Untersuchung in der 9 SSW war noch alles OK bis auf die Blutungen die aber weniger geworden waren.
Dann in der 10. SSW kam der Schock:
Ultraschall Untersuchung ich erkannte nichts auf dem Bild und mein FA sagte auch nichts dazu nur das etwas nicht in Ordnung ist und ich doch in ein Krankenhaus zur Untersuchung sollte.
Er machte mir einen Termin dort aus noch am selben Tag und ich wusste nicht genau was los war wusste nur das etwas nicht stimmte.
Ich fuhr mit der Bahn zum Krankenhaus noch total voller Hoffnung(ich war ja so naiv)Auf dem Überweisungsschein stand auch nichts genaues drauf nur die bitte zur Mituntersuchung.
Im KH angekommen musste ich erst noch ca 1 Std. warten und dann kam ich in ein Untersuchungszimmer.
Dort legte ich mich auf den Stuhl und es wurde erneut eine US Untersuchung durchgeführt. Der Artz sagte nicht viel nur soviel das er das noch nie gesehen hätte in seiner ganzen Zeit und der Student solle doch genau hinsehen, das bekäme er auch nicht wieder zu sehen. Da Fragte ich dann endlich nach was denn los sei.
Der Arzt sagte: Es handelt sich hier um einen Siamesischen Zwilling. 2 Köpfe und nur 1 Körper.
Mir schossen tausend Gedanken durch den Kopf und dann liefem die Tränen.
Ich durfte mich wieder anziehen und musste dann wieder zu dem Arzt zu einem Gespräch.
Er sagte mir ohne UmschweifeDas Kind hat keine Überlebenschanche. Es hat 2 Wasserköpfe und ist nicht Zeitgerecht entwickelt. SIe müssen abtreiben. Da wir aber ein Christliches Haus sind nehmen wir einen Schwangerschaftsabbruch nicht vor obwohl er medizinisch bedingt ist. «
Mit diesen Worten entlies er mich zu meinem FA.
Auf dem Weg zur Bahn rief ich den FA an und sagte Ihm es sei ein Siamesischer Zwilling und er meinte nur ja das wisse er. Wieso hat er mir nichts gesagt?Den ganzen Weg über konnte ich nur weinen.
Ich bin dann wieder zu Ihm in die Praxis um dort das weitere zu klären.
Sie nahmen mich gleich dran und dann kam der nächste Hammer:
Nach dem Gesetz muß eine solche Diagnose von 3 Ärzten unabhängig voneinander gestellt werden.
Also mußte ich noch einmal zu einem Arzt den ich nicht kannte. Den Termin machte mein FA aber leider erst 3 Tage nach Diagnose Stellung.
Das waren schlimme Tage ich kann mich gar nicht mehr genau daran erinnern.
Der 3. Arzt war nett aber auch er sagte er habe so etwas in seiner Zeit noch nicht gesehen und fragte mich ob er die Us-Bilder für Vorträge verwenden dürfe. Ich willigte ein denn mir war eh alles egal. Der 3. Arzt sollte auch den medizinisch bedingten Schwangerschaftsabbruch vornehmen.
Ich wollte dies ambulant tun, das hies aber erneut 2 Tage warten. Da ich keine andere Wahl hatte wartete ich. Ich erinnere mich noch an die letzte Dusche mit meinen 2 Babys im Bauch. Ich habe lange warmes Wasser über meinen Bauch laufen lassen und erneut bitterlich geweint.
In den ganzen Tagen ist mir mein Freund nicht sehr zur Seite gastanden da er eh noch kein Kind wollte und ausserdem sah man ja noch nichts. Er konnte mich auch nicht verstehen wieso das so schlimm für mich war.
Dann kam der Tag der OP:
ich ging morgens alleine ins Krankenhaus (ich war stark, weinte keine Träne)Ging da rein und wurde gleich gebeten mich umzuziehen.
Dann nahm man mich in den OP wo man mir ein Zäpfchen legte damit der Muttermund weicher wird. Bevor man dies tat, fragte man mich »Ob ich mir sicher bin das ich das Kind nicht will, denn wenn das Zäpfchen erst mal liegt gibt es kein zurück« Da war es vorbei mit meiner »Stärke« Ich brach in bittere Tränen aus. Hatte die nicht meine Akte gelsen? Musste ich Ihr noch sagen wieso ich das machen muß?
Ich antwortete Ihr das es sein muß aus medizinischen Gründen. Sie legte das Zäpfchen und ich mußte in einen Raum ins Bett leigen. Sie sagte noch es kann sein das es anfängt im Unterleib zu ziehen wie bei der Periode.
Ich wartete also auf den Schmerz und er kam auch ganz leicht. Ich weiss nicht wie lange ich da lag. Die hatten mir auch schon was zur Beruhigung gegeben.
Dann wurde ich in den OP geführt und sah den Operateur und dann hat man mich auch schon in Narkose versetzt. Als ich wieder zu mir kam lag ich in meinem Bett und blutete stärker als bei meiner Periode.
Ich bekam dann noch im Nebenbett mit dass eine Frau zu Ihrer Freundin sagte »Das war schon OK ich wollte das Kind nicht haben«
Ich war fertig mit der Welt!Weinte mir die Augen aus dem Kopf. Keine der SChwestern kümmerte sich um mich, da lag ich nun ganz alleine.
Man begleitete mich nur einmal aufs Klo und da haben die nichts gesprochen außer ob mein Kreislauf OK sei.
Nach 3 Stunden durfte ich dann gehen.
Mein Freund holte mich ab und ich hatte das erste mal das Gefühl das auch er verstand was soeben geschehen war.
Ich konnte und wollte aber nicht darüber reden und so schwiegen wir uns an.
Was in den Tagen danach war weiss ich gar nicht mehr nur noch dass ich 4 Wochen danach wieder zur Arbeit bin.
Ich habe das alles bis heute mit niemandem besprochen aber in der anonymität kann ich es endlich loswerden.
Ich finde es hart das man auch unter medizinischer Indikation zu 3 verschiedenen Ärzten gehen muß die alle Öl ins Feuer gießen. Andererseits kann ein Arzt vorschnell ein falsches Urteil fällen.
Leider hatte ich nach dieser Erfahrung auch noch 2 Fehlgeburten.
Die erste in der 6 Woche, der Foetus ging komplett ab und das 2. Mal musste ich erneut ausgeschabt werden in der 8. Woche.
Ich wollte aber so gerne ein Kind und gab uns noch einen Versuch.
Und heute bin ich die glücklichste Mutter der Welt, ich habe eine gesunde kleine Tochter mit 7 Monaten und ein 2. ist auch schon unterwegs.
Dennoch mußte ich über diese Erfahrung schreiben denn ich denke oft daran was wäre wenn?
Auch mein Mann (inzwischen sind wir verheiratat) kommt inzwischen immer öfter und will darüber reden »Wie wohl die anderen Kinder gewesen wären
Ich wünsche allen sehr viel kraft die so etwas durchmachen müssen!!
Ich habe es geschafft und wenn jemand darüber reden möchte ich habe immer ein offenes Ohr für Hilfe suchende denn das schlimmste ist, wenn man nicht darüber reden kann. Ob mit den eigenen leuten weil sie einen nicht verstehen, oder man will einfach mit jemandem reden möchte den man nicht kennt so wie ich es gerade tue.
Nun fühle ich mich schon viel besser!

Arno Nühm schrieb am 18.1. 2004 um 16:04:00 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 17 Punkt(e)

Im Kindergarten hatte ich eine interessante Begegnung mit der Justiz. Sabine wollte immer und immer wieder aus dem Buch »Mein kleiner Esel Benjamin« vorgelesen haben.

Ich hasste dieses Buch und ich hasste Sabine. Also versteckte ich das Buch hinter einem Stapel großer Bauklötze, die etwa so groß wie Mauersteine waren.

Die nächsten Tage vergingen - abgesehen von Sabines Heulereien - so friedlich wie lange nicht mehr. Dann sah ich das Unheil heraufziehen, als sich Sabine dem Regalfach mit den Bauklötzen näherte und wenige Minuten später triumphierend mit dem Buch zur Kindergärtnerin rannte und petzte.

Es wurde ein Stuhlkreis einberufen, um Gericht zu halten, wer das Buch versteckt hatte. Der Verdacht fiel bald auf Stefan, Sabines gestörten Bruder. Da sich kein Delinquent freiwillig stellte (ich war gelähmt ob meiner Faszination), geriet Stefan immer stärker unter Verdacht. Er schwitzte und beteuerte seine Unschuld unter Tränen. Ich glaubte ihm, blieb jedoch offensichtlich allein mit diesem Urteil. Die Kindergärtnerin nämlich postulierte: »Stefan, du lügst! Wer lügt, hat eine rote Nase

Stefan hatte eine rote Nase. Und er sagte die Wahrheit, wie ich wusste. Die Kindergärtnerin, deren Postulat offensichtlich von falschen Prämissen ausging, hatte keine rote Nase. Und ich auch nicht. Mein erstes Justizirrtum ließ mich stumm bleiben. Ein Unschuldiger an meiner Stelle war besser als ich selbst.

Die 9b schrieb am 14.2. 2007 um 11:55:08 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 7 Punkt(e)

Marilena:
Wir erzählen euch geschichten die das leben schreibt,
ihr werdet von uns kwasi eingeweiht.
In ein stück unserer gedanken und unsrer welt
In das was uns beschäftigt und das was zählt.
Wir äußern unsere meinung mit dem mikro in der hand
denn in diesem land fehlt oft der verstand
es wird nicht erkannt das uns was bewegt.
Doch ihr seid nicht die die ihr unser leben nimmt.

bitch,bitch,bitch,bitch

Jaqueline:
Du stehst da an der ecke mit der kippe in der hand,
denkst du bist die galiste schnecke hier in ganzen land.
du kotzt mich an mit deiner fresse ich kann dich nicht ertragen,
fragen über fragen man kannst du mir das sagen?!
was willste du mit mienem typen,das geht mal garnicht klar.
Gehst mir vorher an die wäsche,das ist doch wohl nicht wahr!
Das ist einer dieser sachen auf die hab ich keinen bock.
Gefärbte haare,fett geschminkt kein hirn aber mini-rock!

Katharina:
Ja man das ist dein nivo,ja das macht dich an.
Mit dein coolen sprüchen fühlst du dich wie supermann!
Der der jede krigen kann,ob blond,rot oder braun.
Ja typ ist schon klar,dich lieben alle fraun.
Du tickst doch wohl nicht sauber,bei uns zieht die maschr nicht.
Auf gehfühlen rumgetrampelt finden wir lächerlich.
Ja fürst bett sind wir gut,mami wovon träumst du nachts.
Es kommt noch früh genug das du endlich erwachst!

Juliane:
Jeden tag in der schule sind sie am stressen,
die lehrer dieser welt kannst du vergessen.
Denn meißtens bist du eben auf dich gestellt,
du machst dein eingnes ding bist dein eigner held!
Schule ist nicht aberwind so nen mist,
no way out,und bleib wie du bist!
egal was du tust du krigst alles hin,
du kannst alles schaffen,es hat einen sinn!

Alex:
Schule ist ein thema,das kotzt mich echt an,
grade mathe ist ein fach das ich garnicht leiden kann!
Es hagelt immer sechsen und ich weiß nicht warum,
denn eingentlich bin ich garnicht so dumm!
Meine lehrer hassen mich,so kommt es mir vor.
Und hälst du dagegen,schießt du ein eigen-tor!
Ich werde den schon zeigen dass ich was kann,
denn auch miene zeit kommt dann irgendwann!

Höflich schrieb am 5.2. 2006 um 14:26:27 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 10 Punkt(e)

Mit 15 hatte ich meine erste Migräne.
Mit 20 bin ich von zu Hause ausgezogen.
Mit 17 wäre ich fast einmal einer Alkoholvergiftung erlegen. (Eine Präfiguration dessen, was einige Jahre später kommen sollte.)
Mit 20 einhalb hatte ich mal fürchterlichen Streit mit meiner Mutter, weil ich einen dreckigen Löffel in die saubere Spülmaschine getan hab.
Angeblich habe ich als dreijähriger mal, während der Elektriker da war, mit einem Nagel in einer Steckdose, wo die Verschalung schon abgeschraubt war, also so mit einem Nagel da rein und dann ZACK! Wahrscheinlich ist das aber eine Erfindung meiner Mutter. So etwas überlebt man als dreijähriger nicht.
In den Jahren 2004 bis mitte 2005 (einschließlich eines kleinen Rückfalls neulich) war ich Parteigänger der Trunksucht (ca. durchschnitt 10 Bier am Tag).
Mit 16 hatte ich sehr oft Migräne.
Mit 24 habe ich Tinnitus bekommen. Das war bös!
Im Mai 200... nein, im Mai 200..nein! Im Mai 1998 (SO!) hatte ich mündliche Abiturprüfung.
Im Jahr 1999 habe ich mich erfolglos für ein studienvorbereitendes Praktikum in einem Druckereibetrieb beworben. Ich habe darauf erst Anglistik und dann, über einen Umweg um den Kursker Bogen, Geschichte studiert.
Ich bin treu, gut und insgesamt ein guter Haushalter. Manchmal bin ich recht müde, dann lege ich mich kurz hin. Ich habe früher viel gemalt, aber malen ist doof. Ich rauche viel, denn Rauchen entspannt, und ich habe eine Tendenz zum Nervösen, weil ich in meiner Kindheit wohl zu viele scharf gewürzte Kartoffelchips gegessen habe.
Mit 18 einhalb (erst!) habe ich meinen Führerschein bestanden. Ich bin zwei Mal an der praktischen Prüfung gescheitert. Das war eine Quelle großen Schams und Verdrusses für mich, und wo es geht, dort suche ich diesen meinen persönlichen Makel geheimzuhalten. Nicht hier jedoch.
Ich bin nicht gläubig, habe aber trotzdem Angst, daß Gott mich als Ungläubigen bestrafen könnte.

HILFE, was soll ich tun? Ich bin kein Katholik, also kann ich nicht beichten! Aus meinem Glauben kann ich auch nicht gerecht werden, da ich mich zum Glauben nicht durchringen kann, wie also mich rechtfertigen?

Saphira schrieb am 22.6. 2008 um 12:09:33 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 12 Punkt(e)

Hallo,

ich bin in einem Single-Portal angemeldet. In meinem Profil steht unter anderem, dass ich ein Kind habe und ein paar Kilos mehr. Ok, das kann man ja jetzt auslegen, wie man will. Aber das spielt ja eigentlich keine Rolle. Ein Bild habe ich dort nicht (mehr) drin.

Jetzt habe ich eine E-Mail bekommen, in der wörtlich steht, welcher vernünftiger Mann denn schon eine Dicke mit Kind nehmen würde. Oder was für andere Qualitäten ich denn hätte, dass ein Mann mich überhaupt nehmen würde.

Ich find das sehr unverschämt, hab ich auch geschrieben. Zumal ich wirklich die Erfahrung gemacht habe, dass es eine Menge Männer gibt, die auf mollige Frauen stehen. Ich hatte bis jetzt eigentlich keine Probleme damit, Männer kennen zulernen. Das macht mich schon sauer und ich frage mich, warum manche Leute überhaupt auf die Idee kommen so einen Mist zu schreiben.
Sie müssen sich doch nicht mit mir abgeben, wenn sie nicht drauf stehen.

Natürlich hab ich auch schon vom Gesetz der Anziehung gehört. Aber ich denke nicht, dass es daran liegen wird. Klar wär es schön, ein bisschen weniger zu wiegen und ich mach auch was dagegen bzw. ernähre mich seit einiger Zeit sehr gesund, alleine schon aus gesundheitlichen Gründen. Jedoch bin ich nicht todunglücklich. Ich habe gelernt, mich so zu akzeptieren und auch vor Männern habe ich kein Problem mit mir.

Was meint ihr, warum es so intolerante Menschen gibt, die dann auch noch provozieren müssen?
Habt ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG
Saphira

Ruzamoja schrieb am 22.12. 2006 um 13:15:49 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 7 Punkt(e)

Hallo ihr Lieben,

nach nur zwei pinkelfreien Tagen wurde ja am Freitag auf den Wohnzimmerteppich gepisst....und heute wars wieder ganz schlimm.

Haufen im Bad, Pinkellache vorm Aquarium, vorm Futternapf und AUF DER ARBEITSFLÄCHE!!!

Igittigitt....und Fussel hat die ganze lange Nacht vor der Tür gesessen und geschrien.
Und das pinkeln war unter Garantie nicht nur Charlie.......ich könnt kotzen. Entschuldigt die Ausdrucksweise aber anders lässt es sich nicht beschreiben.

Anstatt also einen schönen Tag auf dem Sofa zu verbringen habe ich grad erst mal Massen an Putzmitteln gekauft und schrubbe mal wieder die Küche.

Aber komischerweise sind sie sonst total relaxt und kommen um kuscheln....das verstehe einer.

Also morgen gleich Frau Doktor anrufen....

Bis denne

Yahwe Mutabo schrieb am 29.3. 2006 um 14:02:21 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 9 Punkt(e)

Also ich werde mal versuchen ein bisschen was über mich zu erzählen!

Ich wurde am 05.06.1987 in Paderborn auf die Weltgebracht von meiner lieben Mutter !!! (Sie is übringens die beste mum) Dann sind wir nach Salzkotten gezogen, dort habe ich 12 jahre meines Lebens absolviert!!! Danach ging es weiter nach Herbram.
Fragt lieber nicht wo das ist, es is sehr kompliziert. Nun ja zurzeit arbeite ich bei uns an der Tanke !!! (macht übrigens sehr viel spassssss) Ich gehe nach Lichtenau in die Kirche und natürlich auch zur jugend so wie es sich gehört !!!
Unsere Jugend is voolll coooooool
Ich höre meistens Punkrock!!! Also früher habe ich viel Hiphop gehört bis ich eingesehn habe das es alles nur blödsinn ist!!!
Ich gucke auch gerne Zeichentrickserien und O.C.,California!
Meine Lieblingsschuhe sind wie natürlich erwartet Chucks (die sind einfach nur voll Hammer)!!!!

Ich Liebe das Leben und danke Meinen allmächtigen Vater dafür das er mir es geschenkt hat!!!!! juuuuuuuhuuuuuu

Katzenlover schrieb am 26.12. 2006 um 19:25:11 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 7 Punkt(e)

ok

mich kotzt die deutsche bahn im moment mehr als nur megamäsig an !!!
ich bin gerade wirklich extremst geladen, wirklich derbst sauer!!!!!

gestern war das treffen in bochum. ich wußte das ich da nur mit dem zug hinfahren werde da ich mich in der ecke deutschlands null auskenne und weltmeisterin im verfahren trotz navi bin *mal nur so am rande anmerk*

also hab ich mir tickets besorgt und schon immer mind. ne halbe stunde umsteigezeit eingeplant, weil schliesslich fahr ich ja nicht zum ersten mal mit der deutschen bahn. ich kenn die pappenheimer also so langsam
aber gestern bzw heute haben die echt den vogel abgeschossen

am montag bin ich kurz nach 7 uhr von meiner wohnung los gegangen damit ich pünktlich am bahnhof bin. und ich traute meinen augen nicht, der zug kam pünktlich *ich erlaubte mir einen kleinen inneren freudeschrei <--- blöder fehler*
die deutsche bahn hat es geschafft bis köln so viel zeit zu verbummeln (auf weitem feld und flur rumstehen wegen bauarbeiten oder anderem mist) das mir die halbe stunde umsteigen nicht reichte und mein anschlußzug nach bochum schon lange weg war. da war noch »nur« etwas angefressen, aber hab mich dank einer recht unfreundlichen deutschen bahn mitarbeiterin zu nem anderen zug durchgewurschtelt der mich dann bis bochum brachte. cool, ich kam da nur 1,25 std später an als geplant. hatte ja aber schon extra in weiser vorraussicht meine ankunft in bochum mit 2 std vor dem treffzeitpunkt veranschlagt *woher ich das wohl gewußt habe *
naja, mein ärger war noch in nem normalen »deutsche-bahn-bereich« (standartärger bei solcher verspätung, also nichts neues).

aber die rückfahrt bringt mich echt an den rand mir nen schlachtplan für diese versagerbahn zu überlegen

wie gesagt fuhr mein zug in bochum mit 69 minuten (und hier bin ich jetzt mal pingelig!!) verspätung los ( sollte 22:50 uhr sein, wurde 23:59 uhr) und er holte auch nicht eine einzige minute davon wieder ein
*kurz ne baldriantablette einwerf eh ich weiterschreib sonst schrei ich das i-netcafe noch zusammen *
die verspätung hatte zur folge das ich logischerweise meinen anschlußzug in mainz nie im leben erreichen würde. also hab ich die (wow, die war sogar freundlich) deutsche bahm mitarbeiterin im zug gefragt wie ich denn am besten nach regensburg zurück komme. nach langem hin und her suchen sollte ich bis frankfurt a.M. mitfahren und mich da dann an der servicepoint wenden.
gesagt getan, ich fuhr also bis frankfurt mit wo ich dann um knapp vor 3 uhr ankam um mich da dann gleich beim servicepoint zu melden.

welche humorvolle dame da saß, mit einem blöden spruch nach dem anderen auf den lippen und die mir erklärte das ich hätte besser in köln aussteigen sollen um von dort aus weiter zu fahren: da bin ich schon kurz vor dem innerlichen überkochen gewesen. die mitarbeiter der deutschen bahn sind anscheinend entweder freundlich und unwissend oder scherzkekstechnisch und besserwisserisch unterwegs, was mir in beiden fällen nicht wirklich weitergeholfen hat.
also erklärte mir die servicetante das meine nächste zugverbindung um 5:51 uhr sei (man merke sich es war in dem moment erst kurz nach 3 uhr). auf meine frage wo ich denn bitteschön die nächsten stunden zeit totschlagen sollte empfahl sie mir entweder die bänke am gleis oder die bahnhofsmission
ich muß dazu sagen das ich unendlichen horror hab nachts allein auf nem bahnhof stundenlang zu warten (schlechte erfahrungen gemacht)
also rauchte ich erst noch schnell ein zwei ziggis und ging wirklich zur bahnhofsmission. ohweija war mir kalt. lags an der allgemeinen wettertemperatur oder meinen nerven war egal, ich hab mir da erstmal noch ne hose und nen langärmeliges t-shirt zusätzlich angezogen (mal wieder wußte ich zu hause wohl schon das ich das besser im rucksack auch noch mitnehmen sollte ). ich hatte in der bahnhofsmission zwar nicht ganz so horror wie wenn ich am gleis gewartet hätte, aber ich mußt dann erstmal einfach nur heulen (sorry).
hab mir dann die zeit mit lesen überbrückt und versucht nicht das ganze laute männergeschnarche bzw alk-gelalle wahrzunehmen (wolfgang hohlbein - anubis sei dank, das buch lenkt wirklich gut ab wenn man sich über die ersten 120 seiten drübergequält hat), musik kann ich im moment gerade gar nicht ertragen (ka warum nicht).
um 5:51 uhr hab ich mich dann in meinen zug gesetzt und dann mit der deutschen bahn mitarbeiterin (sehr diskussionsfreude tante *sfz*) mich unterhalten warum auf meinem ticket ganz ein anderer zug steht als der wo ich gerade drinnen sitzen würde -.- *grmml* . ich bin ja schon dankbar das sie es nach 10 minuten eingesehen hat warum wieso weshalb.

um 7:59 uhr bin ich dann in nürnberg angekommen, und hänge hier jetzt für weitere 1,5 std fest bis mein nächster zug (um 9:35 uhr) fährt. dann noch einmal umsteigen und ich bin zu hause *hoff*


also, lieben dank deutsche bahn das ich mich nicht alleine in meiner wohnung langweilen mußte heute, sondern diverse bahnhöfe und die frankfurter bahnhofsmission kennenenlernen durfte. ist echt nett von dir


im moment liebsten würde ich gerade vor wut ein stück aus der schiene beißen wenn die jetzt bis regensburg noch mehr verspätung bauen dann platz ich und die müssen dann die sauerei wegwischen


so, ich mach jetzt hier ende, weil doch hoffentlich mein zug nachher gleich eintrudeln wird.

machts gut, und nochmals sorry wegen dem geschreibe hier.

Itsme schrieb am 5.2. 2011 um 15:08:51 Uhr zu

MeineGeschichte

Bewertung: 6 Punkt(e)

MeineGeschichte:
Dick im Badeanzug und keinen kümmert es...

Nachdem ich nun aus meinem Urlaub zurück bin und alles wieder seinen normalen Gang geht, möchte ich gerne von meinen dortigen Erahrungen am Pool und/oder am Strand berichten.

Vorweg so viel:
In den letzten Jahren habe ich den Sonnenurlaub mit meiner sehr schlanken Schwester verbracht.
Ich liebe sie sehr und wir verstehen uns sehr gut. Jeder Urlaub mit ihr war wundervoll bis auf eine einzige Sache, die auch sonst der einzige Punkt ist, der uns... »trennt« ist ein zu hartes Wort. Aber der doch irgendwie zwischen uns steht.
Für meine Schwester ist es unglaublich wichtig, bloß kein bisschen zuzunehmen. In ihren Augen ist es einfach so, das Schönheit und Schlankheit wie ein Wort sind.

Ich war schon lange pummelig und wurde durch die Schilddrüsenunterfunktion dick. Vorher bin ich lange Zeit regelmäßig schwimmen gegangen, was durch beruflichen Zeitmangel einschlief.
Ja und dann war ich plötzlich in einer Situation, die ich für mich nie für möglich gehalten hätte:
Ih wollte gern wieder schwimmen gehen und traute mich nicht!
Aber diese für mich große Hürde habe ich hier im Forum berichtet und auch, wie ich sie überwand.

In den Urlauben mit meiner Schwester hatte ich jedoch immer Hemmungen mich im Badeanzug zu zeigen. Ich machte kleine Schritte vorwärts, so dass ich mich dann wenigstens in Shorts und Shirt sonnte.

Dieses mal fuhr ich mit meiner geliebten großen Tochter und diese ist figürlich ähnlich wie ich - nur eine junge Ausführung.
Und meine Große hat überhaupt keine Hemmungen, was ich einfach spitze finde!
Mit ihr war dann das tragen des Badeanzuges und das herumlaufen darin überhaupt kein Problem. Ich kann ihr nur sagen: Danke meine große Maus.

Mir war es eine große Stütze, dass da jemand an meiner Seite war,
der mit seiner Körperfülle kein Problem hat und bei dem ich nicht das Gefühl eines Wales neben einem Hering hatte. Sorry, hört sich komisch an, aber so fühlte ich mich immer neben meiner Schwester. Dass dies allein meine Sache und in meinem Kopf passierte, war und ist mir klar, aber so war es nun mal.

Und nun zu meinen Beobachtungen:
Ich habe genau darauf geachtet, ich wollte es einfach wissen:
Gucken die Leute? Falle ich auf? Bin ich die große (und schwere) Ausnahme? Werde ich belächelt oder redet man hinter meinem Rücken?

Nein, wirklich nichts dergleichen passierte,
obwohl ich mich innerlich schon dagegen wappnete.
Nichts, absolut gar nichts dergleichen. Die Menschenvielfalt war so vollkommen, das niemand, aber auch wirklich niemand eine Ausnahme bildete. Es war einfach alles an Figuren vorhanden.

Für meine Große fanden wir bei einem Bummel einen sehr sehr schönen Bikini und den gab es auch noch in einem anderen Muster. Ich war drauf und dran ihn mir auch zu kaufen. Ich hätte mich getraut! Abgehalten hat mich nicht meine Körperfülle, sondern die Tatsache, dass mir mein Badeanzug reichte.

Jedem, der in diesen Punkten Probleme hat,
und sich damit das Leben schwerer macht, möchte ich mit diesem Bericht Mut machen.
Vielleicht geht es manchem so wie mir, dass eine ebenfalls dicke Begleitung zunächst einmal Stütze sein kann. Warum nicht?
Wer sich bisher nicht traute, dem kann ich ehrlich sagen, dass es keine Blicke gab. Und wenn doch mal selten hier oder da... auch andere werden beschaut. Aus den unterschiedlichsten Gründen. So gab es dort eine sehr schlanke Frau, die aufgrund ihrer überdimensionalen Lady-Gaga-Frisur sehr beguckt wurde, oder eine Frau, die sehr sehr viel Schmuck und eine regelrechte Kriegbemalung trug.
Ansonsten:
Wir sind einfach nur Menschen in einer Velfalt von unterschiedlichsten Menschen und diese sind groß, klein, alt, ung, dick, oder dünn.
Und wir gehören dazu!

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