elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 03:53:26 Uhr zu
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Johann Wolfgang von Goethe
Der Tragdie zweiter Teil
Finstere Galerie
Faust, Mephistopheles.
MEPHISTOPHELES. Was ziehst du mich in diese dstern Gnge?
Ist nicht da drinnen Lust genug?
Im dichten, bunten Hofgedrnge
Gelegenheit zu Spa und Trug?
FAUST. Sag mir das nicht! du hasts in alten Tagen
Lngst an den Sohlen abgetragen!
Doch jetzt dein Hin- und Wiedergehn
Ist nur, um mir nicht Wort zu stehn.
Ich aber bin geqult zu tun,
Der Marschalk und der Kmmrer treibt mich nun.
Der Kaiser will, es mu sogleich geschehn,
Will Helena und Paris vor sich sehn;
Das Musterbild der Mnner so der Frauen
In deutlichen Gestalten will er schauen.
Geschwind ans Werk! ich darf mein Wort nicht brechen.
MEPHISTOPHELES. Unsinnig wars, leichtsinnig zu versprechen.
FAUST. Du hast, Geselle, nicht bedacht,
Wohin uns deine Knste fhren:
Erst haben wir ihn reich gemacht,
Nun sollen wir ihn amsieren.
MEPHISTOPHELES. Du whnst, es fge sich sogleich;
Hier stehen wir vor steilern Stufen,
Greifst in ein fremdestes Bereich,
Machst frevelhaft am Ende neue Schulden,
Denkst Helenen so leicht hervorzurufen
Wie das Papiergespenst der Gulden. -
Mit Hexenfexen, mit Gespenstgespinsten,
Kielkrpfigen Zwergen steh ich gleich zu Diensten;
Doch Teufelsliebchen, wenn auch nicht zu schelten,
Sie knnen nicht fr Heroinen gelten.
FAUST. Da haben wir den alten Leierton!
Bei dir gert man stets ins Ungewisse.
Der Vater bist du aller Hindernisse,
Fr jedes Mittel willst du neuen Lohn.
Mit wenig Murmeln, wei ich, ists getan;
Wie man sich umschaut, bringst du sie zur Stelle.
MEPHISTOPHELES. Das Heidenvolk geht mich nichts an:
Es haust in seiner eignen Hlle;
Doch gibts ein Mittel.
FAUST. Sprich, und ohne Sumnis!
MEPHISTOPHELES. Ungern entdeck ich hheres Geheimnis. -
Gttinnen thronen hehr in Einsamkeit,
Um sie kein Ort, noch weniger eine Zeit;
Von ihnen sprechen ist Verlegenheit.
Die Mtter sind es!
FAUST aufgeschreckt. Mtter!
MEPHISTOPHELES. Schauderts dich?
FAUST. Die Mtter! Mtter! - 's klingt so wunderlich!
MEPHISTOPHELES. Das ist es auch. Gttinnen, ungekannt
Euch Sterblichen, von uns nicht gern genannt.
Nach ihrer Wohnung magst ins Tiefste schrfen;
Du selbst bist schuld, da ihrer wir bedrfen.
FAUST. Wohin der Weg?
MEPHISTOPHELES. Kein Weg! Ins Unbetretene,
Nicht zu Betretende! Ein Weg ans Unerbetene,
Nicht zu Erbittende! Bist du bereit? -
Nicht Schlsser sind, nicht Riegel wegzuschieben,
Von Einsamkeiten wirst umhergetrieben.
Hast du Begriff von d und Einsamkeit?
FAUST. Du spartest, dcht ich, solche Sprche!
Hier witterts nach der Hexenkche,
Nach einer lngst vergangnen Zeit.
Mut ich nicht mit der Welt verkehren?
Das Leere lernen, Leeres lehren?
Sprach ich vernnftig, wie ichs angeschaut,
Erklang der Widerspruch gedoppelt laut.
Mut ich sogar vor widerwrtigen Streichen
Zur Einsamkeit, zur Wildernis entweichen
Und, um nicht ganz versumt, allein zu leben,
Mich doch zuletzt dem Teufel bergeben!
MEPHISTOPHELES.
Und httest du den Ozean durchschwommen,
Das Grenzenlose dort geschaut,
So shst du dort doch Well auf Welle kommen,
Selbst wenn es dir vorm Untergange graut.
Du shst doch etwas! shst wohl in der Grne
Gestillter Meere streichende Delphine,
Shst Wolken ziehen, Sonne, Mond und Sterne -
Nichts wirst du sehn in ewig leerer Ferne,
Den Schritt nicht hren, den du tust,
Nichts Festes finden, wo du ruhst!
FAUST. Du sprichst als erster aller Mystagogen,
Die treue Neophyten je betrogen;
Nur umgekehrt. Du sendest mich ins Leere,
Damit ich dort so Kunst als Kraft vermehre,
Behandelst mich, da ich, wie jene Katze,
Dir die Kastanien aus den Gluten kratze.
Nur immer zu! wir wollen es ergrnden:
In deinem Nichts hoff ich das All zu finden.
MEPHISTOPHELES. Ich rhme dich, eh du dich von mir trennst
Und sehe wohl, da du den Teufel kennst.
Hier diesen Schlssel nimm!
FAUST. Das kleine Ding!
MEPHISTOPHELES. Erst fa ihn an und schtz ihn nicht gering!
FAUST. Er wchst in meiner Hand! er leuchtet! blitzt!
MEPHISTOPHELES. Merkst du nun bald, was man an ihm besitzt?
Der Schlssel wird die rechte Stelle wittern;
Folg ihm hinab: er fhrt dich zu den Mttern!
FAUST schaudernd.
Den Mttern! Triffts mich immer wie ein Schlag!
Was ist das Wort, das ich nicht hren mag?
MEPHISTOPHELES. Bist du beschrnkt, da neues Wort dich strt?
Willst du nur hren, was du schon gehrt?
Dich stre nichts, wie es auch weiter klinge,
Schon lngst gewohnt der wunderbarsten Dinge.
FAUST. Doch im Erstarren such ich nicht mein Heil:
Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil;
Wie auch die Welt ihm das Gefhl verteure,
Ergriffen, fhlt er tief das Ungeheure.
MEPHISTOPHELES. Versinke denn! Ich knnt auch sagen: steige!
's ist einerlei. Entfliehe dem Entstandnen
In der Gebilde losgebundne Reiche!
Ergtze dich am lngst nicht mehr Vorhandnen!
Wie Wolkenzge schlingt sich das Getreibe:
Den Schlssel schwinge, halte sie vom Leibe!
FAUST begeistert.
Wohl! fest ihn fassend, fhl ich neue Strke,
Die Brust erweitert, hin zum groen Werke.
MEPHISTOPHELES. Ein glhnder Dreifu tut dir endlich kund,
Du seist im tiefsten, allertiefsten Grund.
Bei seinem Schein wirst du die Mtter sehn:
Die einen sitzen, andre stehn und gehn,
Wies eben kommt. Gestaltung, Umgestaltung
Des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung.
Umschwebt von Bildern aller Kreatur,
Sie sehn dich nicht, denn Schemen sehn sie nur.
Da fa ein Herz, denn die Gefahr ist gro,
Und gehe grad auf jenen Dreifu los,
Berhr ihn mit dem Schlssel!
Faust macht eine entschieden gebietende Attitde mit dem Schlssel.
MEPHISTOPHELES ihn betrachtend. So ists recht!
Er schliet sich an, er folgt als treuer Knecht;
Gelassen steigst du, dich erhebt das Glck,
Und eh sies merken, bist mit ihm zurck.
Und hast du ihn einmal hierher gebracht,
So rufst du Held und Heldin aus der Nacht,
Der erste, der sich jener Tat erdreistet:
Sie ist getan, und du hast es geleistet.
Dann mu fortan nach magischem Behandeln
Der Weihrauchsnebel sich in Gtter wandeln.
FAUST. Und nun was jetzt?
MEPHISTOPHELES. Dein Wesen strebe nieder!
Versinke stampfend, stampfend steigst du wieder.
Faust stampft und versinkt.
MEPHISTOPHELES.
Wenn ihm der Schlssel nur zum besten frommt!
Neugierig bin ich, ob er wiederkommt.
suchmaschine . , . : .,; : : schrieb am 9.11. 2001 um 02:56:08 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Regisseure
wahllos
Terry Gilliam, Luc Besson, Fritz Lang, Akira Kurosawa, Kevin Smith, Jim Jarmush, Ang Lee,
Sergei Eisenstein, Roberto Benigni, Werner Herzog und Klaus Kinski, Sergio Leone, Milos
Forman, Martin Scorsese, Quentin Tarantino, Matt Groening, Juzo Itami, die Coen Brder
(Joel und Ethan), Mathieu Kassovitz, Stanley Kubrick, Rainer-Werner Fassbinder, Wim
Wenders, Bernhard Wicki, Verhoven, Doris Drrie, Roman Polanski, Sir David Lean, Francis
Ford Coppola, atom egoyan, robert lepage, wong kar wai, jean-claude lauzon, laetitia
masson, julian schnabel, fridrik thor fridriksson, Marcel Carn, Claude Chabrol, Patrice
Chreau, Claire Denis, Jaques Doillon, Danile Dubroux, Julien Duvivier, Agns Jaoui,
Patrice Leconte, Claude Lerouche, Alain Resnais, Jean Renoir, Eric Rohmer, Claude Sautet,
Franois Truffaut, Yolande Zaubermann, Woody Allen, Marx-Brothers, Billy Wilder, Otto
Preminger, Stanley Kramer, Fred Zinnemann, Jean-Luc Godard
Jean Pierre-Jeunet, Ken Loach, Andrej Tarkowski, Sergio Corbucci, Takahata Isao, Mark
Herman, Sidney Lumet,
Lars von Trier, Peter Jackson, Tom Tykwer
Jackie Chan
Richard Attenborough, Sydney Pollack, Oliver Stone, Bernardo Bertolucci
Steven Spielberg George Lucas, James Cameron
Roland Emmerich Disney
Achternbusch, Herbert
Alda, Alan
Allen, Woody
Almodvar, Pedro
Altman, Robert
Amiel, Jon
Antonioni, Michelangelo
Attenborough, Richard Sir
Aufderklamm, Clemens
Bergman, Ingmar
Bertolucci, Bernard
Besson, Luc
Bohn, Thomas
Branagh, Kenneth
Bresson, Robert
Brooks, Mel
Brynntrup, Michael
Buck, Detlef
Burton, Tim
Buuel, Luis
Caan, James
Cameron, James
Campion, Jane
Carpenter, John
Cassavetes, John
Chabrol, Claude
Chaplin, Charlie
Chechik, Jeremiah S.
Cimino, Michael
Cocteau, Jean
Coen, Ethan
Coppola, Francis Ford
Costa-Gavras, Constantin
Costner, Kevin
Craven, Wes
Crystal, Billy
Dante, Joe
De Palma, Brian
De Sica, Vittorio
Demme, Jonathan
Deutch, Howard
Dietl, Helmut
Donner, Richard
Douglas, Gordon
Dunne, Griffin
Drrie, Doris
Eichinger, Bernd
Eisenstein, Sergej Michailowitsch
Emmerich, Roland
Fassbinder, Rainer Werner
Fellini, Federico
Fincher, David
Ford, John
Forman, Milos
Foster, Jodie
Frankenheimer, John
Frears, Stephen
Garnier, Katja von
Geiendrfer, Hans W
Gilliam, Terry
Godard, Jean-Luc
Gossner, Ernst
Greenaway, Peter
Hallstrm, Lasse
Hawks, Howard
Herzog, Werner
Hitchcock, Alfred
Hodges, Mike
Hoskins, Bob
Huston, Danny
Huston, John
Jarman, Derek
Jarmusch, Jim
Jewison, Norman
Kaplan, Jonathan
Kapur, Shekhar
Kar-Wai, Wong
Kaufmann, Rainer
Kaurismaeki, Aki
Kazan, Elia
Kieslowski, Krzystof
Kitano, Takeshi
Kluge, Alexander
Kubrick, Stanley
Kurosawa, Akira
Kwon-Taek
Lang, Fritz
Lean, David
Lee, Ang
Leone, Sergio
Levinson, Barry
Levy, Dani
Loncraine, Richard
Lopez, Sergi
Lubitsch, Ernst
Lucas, George
Lynch, David
Malle, Louis
McFadden, Gates
Melville, Jean-Pierre
Menges, Chris
Minghella, Anthony
Moore, Michael
Murnau, Friedrich Wilhelm
Myles, Gareth
Onneken, Edzard
Pakula, Alan J.
Parker, Alan
Pasolini, Pier Paolo
Peckinpah, Sam
Petersen, Wolfgang
Polanski, Roman
Pollack, Sydney
Reed, Carol
Reiner, Rob
Reitman, Ivan
Renoir, Jean
Rodriguez, Robert
Rohmer, Eric
Rosselini, Roberto
Sautet, Claude
Sayles, John
Schlesinger, John
Schlingensief, Christoph
Schlndorff, Volker
Schumacher, Joel
Scorsese, Martin
Scott, Jake
Scott, Ridley
Scott, Tony
Shunji Iwai
Siegel, Don
Silberling, Brad
Sokurov, Aleksandr
Sonnenfeld, Barry
Spielberg, Steven
Sternberg, Josef von
Stone, Oliver
Sturges, John
Tarantino, Quentin
Tarkowski, Andrej
Tavernier, Bertrand
Trier, Lars von
Truffaut, Franois
Tykwer, Tom
Vadim, Roger
Weir, Peter
Wei, Konrad
Welles, Orson
Wenders, Wim
Wicki, Bernhard
Wilder, Billy
Winterbottom, Michael
Wise, Robert
Wood, Ed
Wortmann, Snke
Zeffirelli, Franco
hopla schrieb am 31.7. 2002 um 13:57:43 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
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