Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 875, davon 872 (99,66%) mit einer Bewertung ber dem eingestellten Schwellwert (-3) und 210 positiv bewertete (24,00%)
Durchschnittliche Textlnge 6382 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,134 Punkte, 509 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr schrieb
Daniel Arnold ber DATENMLL
Der neuste Text am 23.4. 2024 um 14:31:25 Uhr schrieb
schmidt ber DATENMLL
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 509)

am 29.9. 2006 um 10:41:41 Uhr schrieb
biggi ber DATENMLL

am 7.2. 2003 um 00:39:22 Uhr schrieb
Mondlandung ber DATENMLL

am 7.12. 2002 um 03:44:50 Uhr schrieb
elfboi ber DATENMLL

Einige berdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »DATENMLL«

Daniel Arnold schrieb am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr zu

DATENMLL

Bewertung: 6 Punkt(e)

Mir fehlt(e bisher) ein Stichwort bei dem man mal so richtig ohne nachzudenken seinen Mist loswerden kann.
Daher nun also Datenmll.

Dabei muss gesagt werden, dass es schwer ist Datenmll zu definieren. Denn sobald jemand Stift, Papier oder Tastatur zur Hand nimmt und einen Text schreibt, muss man ihm/ihr zumindest das Recht einrumen, den Text nicht zu verabscheuen solange man ihn nicht gelesen hat.
Dennoch hier nun also die Kategorie Datenmll!
!$%&()=?`*_:; Dazu erzhle ich euch nun, dass ich bereits so ( ) kurz davor stand diese Kategorie einzufhren, als mir mein ich verachte dich, ich hasse dich abgrundtief, bist du eigentlich total beknackt, eines Tages werde ich dich mit einer Axt...-Computer - korrigiere PC - einen Strich durch die Rechnung machte und mich aus dem Netscape-Navigator warf. Warum auch immer.;.jczj f
Und auf grund von bis zur selbstzerstrung gehendem kampfes gegen alles was tasten hat eckigist undwo pc draufsteht fange ichgv nun an dich wie #-..-.#_&/%mit datenmll zu rgern erg.#_ich wei das ist dir egal, aber solange ich meine vernnftigen daten die auf dir sind wenigstens einigermaen behalten will , was mich vor der axt zurckschrecken lsst, mllei hc dich hin und wieder mit dastenmll zu auch wenns dir ega l ist egal um dich dann doch wieder ach arghhtrhjdgflkjdhgfklngblbpoujkljpojklcbfjkgflxd warum sapiorusekrljdnm,gf.warumwarumwarumwarum

Ichtter schrieb am 23.9. 2004 um 22:25:58 Uhr zu

DATENMLL

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich wurde mal von einer Frau gefragt, die sich eher mit dem Sozialen, gar Politischen und nicht weniger dem Kunstgeschichtlich-Archologischen befasste, dazu auch noch Rachmaninov und die Beatles mochte, was ich denn gerade lse (sie gebrauchte bestimmt jenen conjunctivus brachialis). Nachdem sie vorher etwas ber Rudolf Steiner referiert hatte (sie gehrte zu jenen, die, wenn sie ber Rudolf Steiner referieren, es so tun, als sei es selbstverstndlich, dass es den Gegenber brennend interessiere), erwartete sie von mir einen hnlich lodernden Vortrag. Ich sagte: »h, so 'n Buch ber Kosmologie«, und schloss den Vortrag damit ab. »Aaah, ja«, entgegnete sie knapp. Ich schmte mich sehr, so etwas zu lesen; ich vermutete Jahre spter, meine Wortkargheit hinsichtlich des Themas hatte einen arg arroganten Eindruck auf sie gemacht. Das war aber nur eine spte Spekulation. Ich bin sicher, im Moment des Ereignisses schmte ich mich so sehr wie sie mich bemitleidete und sie war froh, dass ich mich so kurz gefasst hatte. Und eigentlich schme ich mich heute noch und, wenn ich berhaupt noch was lesen wrde, lse (conjunctivus brachialis!) ich so was lieber heimlich unter der Bettdecke. berhaupt wei ich gar nicht, wie ein Leben ohne Scham funktioniert, also ich meine, wie sich das von innen anfhlt. Diese sozial-politisch-kunsthistorisch-archologische Steiner-Leserin schien mir allerdings nah vor dieser Himmelspforte gestanden haben; man stelle sich einmal vor: sie legte, ohne ihre leckere Tortellini essenden Gste zu fragen, ein Klavierkonzert von Rachmaninov auf und gestikulierte von herrlich schwelgenden Streichern redend mit ausgebreiteten Armen am Tisch herum. Das war einer meiner vielen und ganz groen in Depression endenden Abende.

(egozentrischer Scheitext)

hopla schrieb am 31.7. 2002 um 13:57:43 Uhr zu

DATENMLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

‹Z[s6~Ž~f$R-H–Ž4R&#353;iww: ’ˆxQr?c€(Ji3ƒ p.ƒ>?aH.‡Og.‰rœϻŽ3‹=M‚&’+ž&4rœot% O3LS)X»*^hVl6’|FYB4TL b˜g>Ÿ۴9RT:#K  ” žŽ)Tz?=|q?B\M/†‹p Ÿ•e1Dgg“CHd{#wŸZ /u3 ({.~//~4O^)‹/™e‘d4_1—}UqZ~xQ jdXQ\„/G>fŽXIUƒ|lQ—”,˧N F•c*p{~ A{?m}‹L7RŸۻA›v«{j…ۍ“ˆ‘9TسŽvžA eQ4ž“ wrF];$HILa€‡Pu%'dc”Wi‘hŠT»™G«™0ƒqNA’&#353;. 8…~‡&…tƒ]\8m;“sPo ‡?: v(’»“&#353; HœKK4H DUL †* †›H=K›D…lcx!I œ*H/jJ0GŠ„'/1)h 3a‹1yOP*0I’2gvh •M_h“DŒ{+7e””@ah0]w$eD 4X&yv]MqMˆ Œ‘>T2 b)’ˆI S B€, 9Eȷ>Klr:ƒ 0qCh3 i„p‚f=C̝bB«sM#\c€I;9,2\„:H  2’Lh=C spt c5‘ŒK7$v“UT•‡I€ 64,uh?e {Ÿ'†q»˸†s{5re«’“T»M‚sA“Xn {)‡Bj?I&y7—o^€†NCy2‘“R_Œ\b \‰`Iu0QGQվQ@Q: =k=gLt{yŒ“†Whnt&)=XDl‡ @QXn`ڰ~%S˜˜FD+@դDG2H—ˆ’9OKŒn-3>LX …tz4ˆ˜[C$<3XC0p1ƒc<^Ž_N]‘ ˜- Sˆ™˜u’ t 3 Œ rRTh3pft'vO t|``.>…FSJt)…ˆ&$ $0{$4D“@/Œ F?†b0>`(6Mt‹ĺkh,gB‚/S! ^”Zb p45“:b Yuj‚qB4G3'@r *g4Œfž”@ˆn'r{j |j›ŽŠ1n* 輭E*IL—&#353;-@™ڤV ~;yT†V>d«B:4„Š}i.GN3 žžkJ‚Uz@%hB ]Ÿ<‹™?”‰•\0 <KRFŸ( o4jŠ42IŒ#GZ`U/^Oˆmƒ 'œn= Œ>žL0Ÿ/‹^qϲŒ%n\~k_)8|ӳ ”gˆroĦ‚“ž{[}suNMr&| S-_^S) psZ5u1”ŸYJ‰sx3F7#R€<€'?eKW˜bT[Œc| oT\ƒ›‰!Z»R.%9‰`wjZ3~˜t'=•I …/AP ‡’žs6S‡{>}qVSzuY7+GœM —@o m” !p(бrA“ˆ•q<XY`3*™”|VײJaSHl7›C(k“(?Dˆ5OJT>—’ 0p ‰i u’*˜G‡n4+! ƒ’•rPoX1†5Tx t+fCƒX=2_v‹“Qq Uk6ƒŸ‰Rӳft«(S„?v<;!ѳ“EK;`yŸT NQw–‘^`ɽ‚”/l:w`=p+–”A X{|Wkon 6‚—)p —Fga_ɹ[`pP~—ow )?[`ƒ gUC,

elfboi schrieb am 13.6. 2005 um 22:01:05 Uhr zu

DATENMLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

please do not read *g* [Apr. 7th, 2005|12:48 pm]
[ Current Mood | awake ]

Ich legs hier einfach mal ab, weil ich es nachher an der Uni brauche. Bitte nicht in der Luft zerreien. *mnf*
In der Mitte fehlt noch ein Teil, mssen den Dozenten um Verlngerung bitten, aber das ist ja blich *seufz*

Jede Geschichte hat auch einen Anfang

»Und deswegen, junge Frau«, erwiderte der kleine Mann von Jehovas Zeugen sehr eilig, (er hatte wohl Angst, die Tr knne sich schlieen), und schaute zu seiner Kollegin herber, auf deren Namensschildchen Gudrun stand. Gudrun nickte eifrig und schickte sich an Mara die neue Ausgabe des Wachtturms in die Hnde zu drcken. Sie schmunzelte: Mit bekifftem Kopf waren diese Heftchen eine endlose Quelle der Erheiterung und wenn man es genau betrachtete, vllig nchtern ebenfalls. Nur konnte sich Mara, schlielich war sie sehr belesen, nicht verkneifen, den auf ihre Gnade angewiesenen Zeugen darzulegen, wie sie die Sache sah: »Es ist doch eher so, dass Satan eine symbolische Bedeutung hat und den Archetypen des Rebellen darstellt (Die eine Psychlogievorlesung hatte sich also doch gelohnt). Es ist also eine Allegorie, so hnlich wie Prometheus, der den Menschen das Feuer brachte und damit gegen Zeus rebbelierte.« - »Und da htten wir schon eine Paralelle, Luzifer bedeutet «Lichtbringer», ist das nicht ulkig?«, berlegte Mara laut, da ihr das zuvor noch nicht aufgefallen war. Die Zeugen lchelten weiter ihr hfliches »Du-bist-verdammt-aber-wir-nicht«-Lcheln. »Also ist es nicht Satan oder vielleicht etwas malerischer der Sohn der Morgendmmerung, der mich trinken, fluchen oder Sex vor der Ehe haben lsst, sondern mein eigener freier Wille
»Laber nich`«, ertnte hinter den sorgenvoll dreinschauende Zeugen eine allzu bekannte nlige Stimme.
»Sag denen, die sollen das Fressen rberwachsen lassen und dann is` gut. Scnnige Zeugenscheisse...«
Andi, Nachbar und Bruder im Geiste, Organisator etlicher feuchter Partys des hauptschlich von Studenten bewohnten Hauses, schob grade seinen beachtlichen Bierbauch die Treppe hoch, jede Gelegenheit nutzend sich unbeliebt zu machen.Hinter ihm konnte sie einen seiner Kumpels erkennen. »Zng«, dachte sie, es ist die Sahneschnitte. Mit seinen langen hellblonden, fast weien Haaren sah der Typ wirklich aus wie ein verdammter Engel.
Er ging hinter Andi die Treppe hoch und war verschwunden. »Vielleict sollte ich Andi heute mal besuchen«, dachte Mara, whrend sie sich bemhte nicht allzu sehr hinzusehen. »Von einem schnen Teller it man nie allein«, kam ihr in den Sinn, ein vllig demotivierender Spruch ihrer Mutter.
Die Zeugen bemhten sich redlich ihre Aufmerksamkeit wieder zu erlangen. »Denken sie doch, junge Frau. Bald ist es soweit. Gott wird Gericht sprechen, es ist das Ende der Welt. Dann wird sich entscheiden, wer ewig lebt oder eben nicht. Es ist nicht mehr viel Zeit
»Ich werde darber nachdenken, sagte Mara charmant. «Kann ich jetzt vielleicht...?
Die Zeugin seufzte und gab ihr zwei Schsseln in die Hnde. Obstsalat und Gratin sah Mara mit Freude.
Sie bedankte sich und schlo die Tr hinter den freigiebigen Zeugen. Die Dosen wrde sie Ihnen bei ihren nchsten Besuch wieder mitgeben. Morgen wrde sie zu einem Infoabend der Hare Krishnas gehen, dort essen und sich einiges einpacken.
Die verschiedenen religisen Organisationen schienen vermehrt potentielle Jnger mit Essen zu bestechen. Mara war nicht parteiisch und so war ihr Khlschrank immer voll, was auch ntig war, denn die Gebhren fr das Studium waren so hoch, dass auf konventionellen Wegen ein bequemes Leben leider nicht mglich war.
Jetzt aber wrde sie sich im Netz einen Film ansehen. Natrlich ganz illegal.

Etwas weiter weg war Herr Michaels sehr verrgert. Sein Boss hatte einen Furz quersitzen und es war klar, wer es ausbaden musste. Das hie, keinen ruhigen Abend , sondern etliche Stunden mehr in denen er einige seiner Untergebenen rumschubsen und sich zum Arsch machen musste. Er konnte sich nicht erinnern »Hier ich« geschrien zu haben, als es um diesen Job ging.
Er stieg die glamourse Treppe des Unternehmens hoch, die ausdrcken sollte: »Ja, diese Firma hats, das Monopol, wer knnte dran zweifeln
Zekiels Bro war, wie um ihn zu rgern, natrlich am anderen Ende des Ganges. Er hoffte, dass er dort war, ansonsten wrde er ihn vom verdienten Feierabend zurckrufen mssen.
Er klopfte an und ffnete dann die Tr. Sie war nicht abgeschlossen, Zekiel sa noch an seinem Schreibtisch und blickte auf den Bildschirm seines Computers, whrend er eine Zigarette rauchte. Der Aschenbecher verriet, dass es nicht seine erste Zigarette war. »Stress?«, fragte Michaels den rauchenden Zekiel, der mit einem gequltem Lcheln antwortete. »Es wird nicht weniger werden«. »Nein? wer htte das gedacht!« »Er lsst fragen, ob du schon Ergebnisse hast« Nein, sagte Zekiel und seufzte , »unsere Zielpersonen lassen sich nicht auffinden, offenbar haben sie sich gut verborgen. Aber wieso so dringend? Jahrelang hat er sich nicht daran gestrt und jetzt
Michaels nahm sich eine Zigarette und zndete sie an: »Du weisst doch seine Wege sind unergrndlich«

"Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare ...». «Sing mit", sagte Mara und stupste Andi in die Rippen und grinste. Dieser verdrehte die Augen und betrachtete mimutig einen orangegekleideten Jnger, der grade ein Mantra rezitierte, voller Glckseligkeit. Der gute Andi hingegen war ganz und garnicht glcklich, kmpfte er doch mit einem Kater. Ein anderer Grund fr Schwermut war, dass die Krishnajnger nur vegan kochten und das Fehlen allen Fleisches war keine gute Katermedizin. Offenbar war es gestern feucht zugegangen.
»Warum warste gestern nicht mehr oben- »Eingeschlafenantwortete Mara, und tastete sich vorsichtig vor: »Den blonden Typ hab ich schon ein paar mal gesehen, kennste den gut
»Lucius?« - »Der war jetzt ein paar Mal mit, der Jens hat den mitgeschleppt. Istn Cousin oder sowas von dem- »So....«, antwortete Mara unbestimmt und hufte sich den Teller mit Okraschoten voll und lie einen beachtlichen Teil des Bffets in der Tupperdose verschwinden.
»Aber hey, ich glaub , der steht auf Schlampen wie dich, mit so dicken Titten und so...«, warf Andi kauend und wenig schmeichelhaft ein.
»Ich steh da nicht so drauf,die sind dann so weich und komisch, so hhh...«
Weiter kam er nicht, da er eine Kopfnuss erntete. »Ja, Schlampe, dann kommen wir morgen abend bei dir vorbei und der Jens sagt dem Lucius Bescheid, ok? «Sehr ok," sagte Mara und bugsierte die vollen Tupperdosen an einigen Krishajngern vorbei.

Etwas weniger, aber immer noch weit weg genug, sa Vater Echevarra , Hter aller Glubigen der katholischen Kirche in seinem Arbeitszimmer, welches er nach dem Tode Johannes Paul des Zweiten im Jahre 2005 bernommen hatte. Johannes hatte mit dem Orden , dem Echevarra vorstand gute Verbindungen gepflegt und so war es eine logische Konsequenz gewesen, dass das Amt des Paptes an ihn gefallen war.Manche warfen dem Orden , dem der neue Papst vorgestanden hatte, Faschismus vor, doch waren diese Snder, die bereits exkommuniziert worden waren.Das Bse , das selbst in den Nonnen und Priestern schlummerte , konnte nur mit Bue in Zaum gehalten werden und so war die Selbstgeielung einmal am Tag zum festen Ritual geworden.
Was wenige wussten und was niemals an die ffentlichkeit gelangt war, war die Existenz einer Gruppe innerhalb des Opus Dei , die zum einen die Exorzisten der katholischen Kirche stellten und zum anderen , und das wussten noch nicht einmal alle Mitglieder des Ordens, sich in den ansonsten verbotenen Knsten der Magie bten, Nur die Glubigsten und Reinsten durften sich an solch sndige Dinge heranwagen ohne selbst beschmutzt zu werden.
Es klopfte an der Tr und der Diener ffnete die Tr, um Valerius,einen der fhigsten Mnner dieser geheimen Gruppe hereinzulassen. Der heilige Vater hatte einen Auftrag, der fr die Christenheit von hchster Bedetung war, und Valerius war willens jeden seiner Befehle auszufhren.
»Valerius, die Zeit ist gekommen, dass die Gruppe aktiv wird. Du wirst gehen , nimm mit, wen du fr fhig hlst.«, sprach Echevarra und deutete dem Mann vor ihm , sich zu setzen. Dieser beugte demtig den Kopf und setzte sich auf den zweiten Sessel, der im Raum stand.
Valerius lie den Papst wissen, dass er Anetzka mitzunehmen gedenke, eine junge , aber sehr vielversprechende Nonne, die seit zwei Jahren im Vatikan war.
Die Anweisungen des Papstes waren merkwrdig, doch war eines der ungeschriebenen Gesetze des »neuen« Vatikans , dass dumme Fragen wenig erwnscht waren und so schwieg er und machte sich im Geiste Notizen...

Der Abend bei Mara war sehr lustig gewesen. Die Jungs kamen mit einiger Versptung an, was daran lag , dass die Strasse , die der krzeste Weg war, von einigen orientalischen Jungs blockiert wurde, die sich mit enthusiatischen Skinheads eine Straenschlacht lieferten, was ca. zweimal die Woche passierte.Einen weiteren Tag hatten die Mschruschdealer fr sich reserviert, die sich in der Gegend breitmachten, zum Verdru der altmodischen Grasdealer.Aber was konnte man fr 120€ Warmmiete fr ein 30m-Appartement schon erwarten? Die Bewohner der preiswerten Behausungen organisierten sich so weit es ging und so war die Strae eigentlich ein angenehmer Wohnort, wenn einem eine halbe Stunde quer ber die Felder und durch Gebsch nichts ausmachten.
Mara hatte noch Einiges zu Essen da, denn das Buffett der Krishnas war sehr reichhaltig gewesen.Jens hatte noch einen Abstecher zu den Griechisch-Orthodoxen gemacht und Fladenbrot und sehr passend, griechischen Salat mitgebracht.
Vorauschauend hatte Mara sich hbsch gemacht und hoffte instndig, dass Andi und Jens nichts davon bemerkten.Wenn Andi es bemekt hatte, so hielt er sich bemerkenswert zurck und lchelte freundlich ,wie eine sehr betrunkene Frau Marthe.Sie schaffte es, mit Lucius ins Gesprch zu kommen, was uerst erfreulich war. Spter am Abend saen sie in angenehmer Nhe zusammen und Lucius spielte mit ihren Schnrsenkeln , whrend er ihr von einer Hausbesetzerparty in Kln erzhlte, wo die Hausbesetzer nach den groen Aufstnden von 2010 groe erfolge erzielt hatten, was ihr beides nicht unangenehm war. Jens und Andi saen zusammen und Jens klagte Andi sein Leid ber seinen Vater, der wohl ein furchtbarer Mann sein musste, denn er hatte seinen Sohn nur mit einem Rucksack, einem Paar Sandalen und einer Gitarre herausgeworfen. Man hatte beschlossen, am nchsten Tag zu einer neuheidnischen Vereinigung zu gehen, wo es leckeres Essen ( »Fleisch«, rief Andi) gab und man wurde um ein paar Eichen herumsitzen und schne alte Sagen hren.
Das war auch viel relaxter als im Supermarkt zu jobben, fand Mara.








Epilog:
Mara ffnete die Augen , ihr Kopf tat frchterlich weh und soweit sie dies beurteilen konnte, war ihr frchterlich bel.Sie dachte erst, dass es noch dunkel wre und sie konnte ein schmerzerflltes Sthnen nicht unterdrcken, was sie als gefhrlich erachtete, wer wute schon wer oder was in der Nhe war.Die Dunkelheit wich und gab den Blick auf Metallplatten frei an die ihre Nase gepret war.Der nchste Eindruck war der einer riesigen Frau mit Brustharnisch und wallenden Zpfen, von der ein unirdisches Leuchten ausging. Sie hielt sie wie ein Kind in den Armen und legte sie auf einer Liege ab. »Wo...?«, begann Mara. Eine Schwindelattacke warf sie zurck und whrend der Raum sich frchterlich drehte, sah sie , dass fnf weitere Gestalten von weiteren sehr groen blonden Frauen betreut wurden. »Geht es Euch gut, Herrin Danael? Ihr wart sehr lange fort...«, fragte die immens groe blonde Frau. »Ich, nein , hr mal, mein Name ist...«. Mara setzte sich , immer noch von Schwindelgefhl geplagt auf, eine groe Schwche erfllte sie, ein Gefhl, als htte sie sehr, sehr lange geschlafen und ihr ganzer Krper kribbelte , als wren alle Glieder eingeschlafen.Sie setzte sich langsam auf, was sehr schmerzhaft war. »Danael«, flsterte sie. Es war, als kme ihr der Name merkwrdig bekannt vor. »Ich bin Danael?«-»In der Tat, Danael, dritte Hterin des Schlssels , verschollen und wiedergekehrt«, intonierte die Frau feierlich. Mara berlegte ob in dem Essen der Jnger der Edda wohl etwas Halluzinogenes gewesen war , die andere Konsequenz war zu abwegig. Oder doch nicht? Die Zweifel wurden strker , als sie mit der Hilfe der blonden grobusigen Frau aufstand und sich grade einer dritten Mglichkeit zuwandete. »Larp! Liverollenspiel!!«, rief sie und blickte auf den Silberharnisch der Frau. »Lady Danael gehts noch nicht gut«, rief diese ihrer Gefhrtin zu und ging zur Seite um einen Lappen in kaltes Wasser zu tunken, wobei sie den Blick auf ein Bild einer fremdartigen groen Frau mit grnlichem Haar,ebenso grnen Augen und wunderschnen weilichblauen Flgeln freigab. Mara ging ein Stck auf das wunderbare Bild zu , um es mit den Hnden zu berhren, doch es blieb nicht starr, sondern es kam nher. Zweifel steigen in Mara auf, sie hob eine Hand, die engelgleiche Frau tat es ihr nach. Sie streckte ihr die Zunge heraus und diese freche Geste wurde von der anderen erwidert.
Vllig verwirrt ging sie auf den Spiegel zu und die Erkenntnis warf Mara erneut aus den Schuhen.

Als sie erwachte, sa ein blonder hagerer Mensch mit einem Ziegenbart an ihrer Bettkante und sprach mit vertrauter Stimme zu ihr. »Na, na, musst doch nicht gleich umkippen, weil de dein Spiegelbild siehst. So hlich biste auch wieder nichZu ihrer groen blonden Pflegerin gewandt: »Jetzt hat das arme , hliche Ding ihr Spiegelbild gesehenUnd leiser , aber sie konnte es dennoch verstehen: »Und hatte ich nicht gesagt, weg mit den Spiegeln, mit allen Spiegeln!!!!« Diesmal war schon eine leichte , verkaterte Undnigkeit aus dieser spttischen Stimme zu hren.
»Hr zu, hr gut zu,wir haben bei den Neuheiden den Lffel abgegeben« , sprach der Ziegenbrtige mit Andis Stimme und lachte irre, whrend Mara sich fragte , was an ihrem Tod und ihren daraus resultierenden Kopfschmerzen so amsierlich sein sollteDie anderen sind auch hier und wir sind alle tot« , kicherte der Typ wie irre und Mara merkte wie sie genervt mit ihren Flgeln zuckte und sich fragte , ob es an diesem Ort wohl Zigaretten gebe.

Hoch ber Walhalla schlug Isis mit den Flgeln und nutzte eine Luftstrmung aus, um sich ohne grere Anstrengungen in der Luft zu halten.Ihr gegenber schwebte ihr Gefhrte Orisis in der Luft und bemhte sich, die schlechte Laune seiner Liebsten zu mildern. »Sieh es doch mal positiv«, bemhte er sich »Ragnrk steht bevor und Loki hat es geschafft, Danael und Luzifer aufzutreiben. wenn wir es geschickt anstellen, sind wir wieder da, wo wir frher waren
Sein Arm glitt um Isis Taille und seine Lippen fanden ihre zum Kuss. Isis entspannte sich. Loki mochte den Heimvorteil haben, aber auch die Zeit der anderen Gtter wrde kommen. Und jetzt taten Isis und Osiris was seit Anbeginn der Zeit ihr Job war.

Das Ende fehlt auch noch...
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Gepa fr Nazis!!! [Mar. 30th, 2005|01:54 pm]
Kauft Gepa-Produkte!!!!!!
Ganz einfach, Leute mit der »falschen« Hautfarbe kommen hierher, da es ihnen schlecht geht. Wenn die Leute endlich mal das bekommen, was ihnen zusteht, lassen Sie euer tolles Deutschland in Ruhe und wir haben unsere Ruhe vor euren doofen Parolen....*haha*
Ich bin genial!
Jetzt muss ich das nur noch den ganzen Rep/Dvu/Npd-Whlern eintrichtern, dann bekomm ich tausend Karmapunkte mehr und eine Wiedergeburt weniger *freu*

Ich muss erwhnen, dass ich am Wochenende eine unendlich hlichen, dicken, fetten und dummen weiblichen Nazis mit einem Eisenpickel (unsgliches Piercing ber der Oberlippe ) kennenlernen musste und ich werde grade sehr kreativ. Wenn das unsere Arier sind, mache ich mir Sorgen...
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:-) [Mar. 26th, 2005|05:33 pm]
[ Current Mood | creative ]
[ Current Music | Flowing Tears - Undying ]

Ohhhhh, i am lazy.
I have to finish my short story , but i have to do some research first. Its a weird story about religion, beautiful androgynistic angels and i was alittle bit inspirated by Angel Sanctuary. This story will bring me an important part of my »Grundstudium« at the university. I wonder if the teacher will like it.:-)

http://www.mond.at/opus.dei/opus.dei.uo.faq.html#bad
This is a site about the Opus dei, the bad guys in the story.The pope likes them, perhaps they want to rule the world . Who knows, getting paranoid?:p

http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Mythologie
I like the old gods very much, no wonder they will play the part of the good guys. The christian god is only one of many, and he is too fond of himself *g*
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[Mar. 20th, 2005|08:34 pm]


Sehr gut! ;-)
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Cute [Mar. 19th, 2005|03:52 pm]
Dance the night away by karchan85
Name
What you Look like
The Music The Music in your Head

Quiz created with MemeGen!


I like the style!
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Wow, was bin ich denn heute genial... [Mar. 19th, 2005|03:21 pm]
Take the quiz: »Find your IQ (pictures)«

Gifted IQ 125 to 140
You are Gifted! IQ 125 to 140. The US average is 98 and you should feel good. Only 1 out of 50 people have a higher IQ than you. You really should consider taking a real IQ test to measure your near genius. People like you: Madonna, Hilary Clinton, Geena Davis.

Aber ich glaubem der Test war ein Fake...tsch!
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i am so cool... [Mar. 19th, 2005|02:57 pm]
You scored as Paganism. Your beliefs are most closely aligned with those of paganism, Wicca, or a similar earth-based religion. You may also follow a Native American religion.



Paganism
100%

Buddhism
88%

Satanism
79%

Hinduism
75%

agnosticism
50%

Judaism
50%

Islam
33%

atheism
29%

Christianity
25%

Which religion is the right one for you? (new version)
created with QuizFarm.com


Hey, i am 100% witch, i am so happy!!!!!
But weird, Satanism? :p
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Saturday afternoon [Mar. 19th, 2005|02:39 pm]
[ Current Mood | pissed off ]
[ Current Music | some EBM ]

Gnnnnaaaaa, endlich mal wieder schreiben, ich habe ein neues Keyboard, heute mal in Deutsch, da nicht motiviert in Englisch zu schreiben, auerdem hab ich ja noch kein Internationales Interesse geweckt.*g*
Stimmung, solala, weil ich immer noch ein Bichen genervt bin, dass die CDU mit ihrer superevil666 Fhrein und Hauptwalkre mErkel beschlossen haben, dass es neben den Studiengebhren auch noch ne gute idee wre, Bafg abzuschaffen. Und smtliche Bildzeitungsleserwhler werden ihr da zustimmen. Ich glaube, ich hasse 99% der Menschheit!!!!!!!

Ich hoffe, alle werden von Auerirdischen gefressen.

Einen Grund zur Freude gibt es: Habe mich nochmal bei den asozialen Nachbarn beschwert und die Skankmutter hat besttigt, dass sie in 2-3 Monaten ausziehen. Immerhin,ist die garstige Frau nicht im geringsten einsichtig, so nach dem Motto »Italiener sind so...« So laut, so aufdringlich und sie blasen ihren Kindern Puderzucker in den Arsch....Gnnaaaa, heute bin ich eine deutsche, bse Nihilistin, die besonders misanthrophisch ist.

Wenn ich einst die Weltherrschaft in den Hnden halte, dann werden sie es sehen und heulen und Wehklagen und meine Hauptstadt nenne ichThot
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Sick Lady [Feb. 17th, 2005|08:50 pm]
[ Current Mood | crazy ]

I am ill and i do ot like this. Do not like the keyboard ,too, because you have to hit it so hard. I think, it likes to be hitten, perhaps this is cyber-sm?
:-)
Scare elfboi now with cooking...
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Friday, Friday! [Feb. 4th, 2005|03:38 pm]
[ Current Mood | bitchy ]
[ Current Music | Some Hippiemusic which my boyfriend likes ( i will torture him later) ]

Now is the end of a lazy week and i have to admit, that i still hate children.Not the nice ones, but the ones who scream in busses , in the schwebebahn and in the supermarket.Especially i hate these who live next to me .The mother is a ugly, screamig skank ( i hate Skanks, too) ad the stupid children are screaming.Unbearable for a hard working student who wat to sleep till midday. Hey, i need some silence to write my short story...I am a artist and i cannot work this way...;-)

Today i am goig to a Hausbesetzerparty in Cologne.The party is a memorial party for Pingutopia ( child still screaming, fuck !!!!!!) which was a very nice place. I remember sitting under an apple tree last summer , smelling some pot....*mjam*
Now my tomcat is mourning, perhaps he is hugry again? He sounds much nicer than a child...
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manga hair colour [Jan. 26th, 2005|07:09 pm]
[ Current Mood | happy ]


Your anime hair color is green.


What is your anime hair color?
brought to you by Quizilla

At the moment i have purple streaks, but once i had green. Green is nice,too.:-)
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Nofretete schrieb am 31.10. 2002 um 19:34:54 Uhr zu

DATENMLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

GOETHE

Reineke Fuchs

Erster Gesang

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! es grnten und blhten
Feld und Wald; auf Hgeln und Hhn, in Bschen und Hecken
bten ein frhliches Lied die neuermunterten Vgel;
Jede Wiese sprote von Blumen in duftenden Grnden,
Festlich heiter glnzte der Himmel und farbig die Erde.
Nobel, der Knig, versammelt den Hof; und seine Vasallen
Eilen gerufen herbei mit groem Geprnge; da kommen
Viele stolze Gesellen von allen Seiten und Enden,
Ltke, der Kranich, und Markart, der Hher, und alle die Besten.
Denn der Knig gedenkt mit allen seinen Baronen
Hof zu halten in Feier und Pracht; er lt sie berufen
Alle miteinander, so gut die Groen als Kleinen.
Niemand sollte fehlen! und dennoch fehlte der Eine,
Reineke Fuchs, der Schelm! der viel begangenen Frevels
Halben des Hofs sich enthielt. So scheuet das bse Gewissen
Licht und Tag, es scheute der Fuchs die versammelten Herren.
Alle hatten zu klagen, er hatte sie alle beleidigt,
Und nur Grimbart, den Dachs, den Sohn des Bruders, verschont' er.

Isegrim aber, der Wolf, begann die Klage; von allen
Seinen Vettern und Gnnern, von allen Freunden begleitet,
Trat er vor den Knig und sprach die gerichtlichen Worte:
Gndigster Knig und Herr! vernehmet meine Beschwerden.
Edel seid Ihr und gro und ehrenvoll, jedem erzeigt Ihr
Recht und Gnade: so lat Euch denn auch des Schadens erbarmen,
Den ich von Reineke Fuchs mit groer Schande gelitten.
Aber vor allen Dingen erbarmt Euch, da er mein Weib so
Freventlich fters verhhnt und meine Kinder verletzt hat.
Ach! er hat sie mit Unrat besudelt, mit tzendem Unflat,
Da mir zu Hause noch drei in bittrer Blindheit sich qulen.
Zwar ist alle der Frevel schon lange zur Sprache gekommen,
Ja, ein Tag war gesetzt, zu schlichten solche Beschwerden;
Er erbot sich zum Eide, doch bald besann er sich anders
Und entwischte behend nach seiner Feste. Das wissen
Alle Mnner zu wohl, die hier und neben mir stehen.
Herr! ich knnte die Drangsal, die mir der Bube bereitet,
Nicht mit eilenden Worten in vielen Wochen erzhlen.
Wrde die Leinwand von Gent, so viel auch ihrer gemacht wird,
Alle zu Pergament, sie fate die Streiche nicht alle,
Und ich schweige davon. Doch meines Weibes Entehrung
Frit mir das Herz; ich rche sie auch, es werde, was wolle.

Als nun Isegrim so mit traurigem Mute gesprochen,
Trat ein Hndchen hervor, hie Wackerlos, redte franzsisch
Vor dem Knig: wie arm es gewesen und nichts ihm geblieben
Als ein Stckchen Wurst in einem Wintergebsche;
Reineke hab auch das ihm genommen! Jetzt sprang auch der Kater
Hinze zornig hervor und sprach: Erhabner Gebieter,
Niemand beschwere sich mehr, da ihm der Bsewicht schade,
Denn der Knig allein! Ich sag Euch, in dieser Gesellschaft
Ist hier niemand, jung oder alt, er frchtet den Frevler
Mehr als Euch! Doch Wackerlos' Klage will wenig bedeuten.
Schon sind Jahre vorbei, seit diese Hndel geschehen;
Mir gehrte die Wurst! ich sollte mich damals beschweren.
Jagen war ich gegangen; auf meinem Wege durchsucht ich
Eine Mhle zu Nacht; es schlief die Mllerin; sachte
Nahm ich ein Wrstchen, ich will es gestehn; doch hatte zu dieser
Wackerlos irgendein Recht, so dankt' ers meiner Bemhung.

Und der Panther begann: Was helfen Klagen und Worte!
Wenig richten sie aus, genug, das bel ist ruchtbar.
Er ist ein Dieb, ein Mrder! Ich darf es khnlich behaupten,
Ja, es wissens die Herren, er bet jeglichen Frevel.
Mchten doch alle die Edlen, ja selbst der erhabene Knig
Gut und Ehre verlieren: er lachte, gewnn er nur etwa
Einen Bissen dabei von einem fetten Kapaune.
Lat Euch erzhlen, wie er so bel an Lampen, dem Hasen,
Gestern tat; hier steht er! der Mann, der keinen verletzte.
Reineke stellte sich fromm und wollt ihn allerlei Weisen
Krzlich lehren, und was zum Kaplan noch weiter gehret,
Und sie setzten sich gegeneinander, begannen das Kredo.
Aber Reineke konnte die alten Tcken nicht lassen;
Innerhalb unsers Kniges Fried und freiem Geleite
Hielt er Lampen gefat mit seinen Klauen und zerrte
Tckisch den redlichen Mann. Ich kam die Strae gegangen,
Hrte beider Gesang, der, kaum begonnen, schon wieder
Endete. Horchend wundert ich mich, doch als ich hinzukam,
Kannt ich Reineken stracks, er hatte Lampen beim Kragen;
Ja, er htt ihm gewi das Leben genommen, wofern ich
Nicht zum Glcke des Wegs gekommen wre. Da steht er!
Seht die Wunden an ihm, dem frommen Manne, den keiner
Zu beleidigen denkt. Und will es unser Gebieter,
Wollt ihr Herren es leiden, da so des Kniges Friede,
Sein Geleit und Brief von einem Diebe verhhnt wird,
O, so wird der Knig und seine Kinder noch spten
Vorwurf hren von Leuten, die Recht und Gerechtigkeit lieben.

Isegrim sagte darauf. So wird es bleiben, und leider
Wird uns Reineke nie was Gutes erzeigen. O! lg er
Lange tot, das wre das beste fr friedliche Leute;
Aber wird ihm diesmal verziehn, so wird er in kurzem
Etliche khnlich bercken, die nun es am wenigsten glauben.

Reinekens Neffe, der Dachs, nahm jetzt die Rede, und mutig
Sprach er zu Reinekens Bestem, so falsch auch dieser bekannt war.
Alt und wahr, Herr Isegrim! sagt' er, beweist sich das Sprichwort:
Feindes Mund frommt selten. So hat auch wahrlich mein Oheim
Eurer Worte sich nicht zu getrsten. Doch ist es ein leichtes.
Wr er hier am Hofe so gut als Ihr, und erfreut' er
Sich des Kniges Gnade, so mcht es Euch sicher gereuen,
Da Ihr so hmisch gesprochen und alte Geschichten erneuert.
Aber was Ihr bels an Reineken selber verbet,
bergeht Ihr; und doch, es wissen es manche der Herren,
Wie Ihr zusammen ein Bndnis geschlossen und beide versprochen,
Als zwei gleiche Gesellen zu leben. Das mu ich erzhlen;
Denn im Winter einmal erduldet' er groe Gefahren
Euretwegen. Ein Fuhrmann, er hatte Fische geladen,
Fuhr die Strae, Ihr sprtet ihn aus und httet um alles
Gern von der Ware gegessen; doch fehlt' es Euch leider am Gelde.
Da beredetet Ihr den Oheim, er legte sich listig
Grade fr tot in den Weg. Es war, beim Himmel, ein khnes
Abenteuer! Doch merket, was ihm fr Fische geworden.
Und der Fuhrmann kam und sah im Gleise den Oheim,
Hastig zog er sein Schwert, ihm eins zu versetzen; der Kluge
Rhrt' und regte sich nicht, als wr er gestorben; der Fuhrmann
Wirft ihn auf seinen Karrn und freut sich des Balges im voraus.
Ja, das wagte mein Oheim fr Isegrim; aber der Fuhrmann
Fuhr dahin, und Reineke warf von den Fischen herunter.
Isegrim kam von ferne geschlichen, verzehrte die Fische.
Reineken mochte nicht lnger zu fahren belieben; er hub sich,
Sprang vom Karren und wnschte nun auch von der Beute zu speisen.
Aber Isegrim hatte sie alle verschlungen; er hatte
ber Not sich beladen, er wollte bersten. Die Grten
Lie er allein zurck und bot dem Freunde den Rest an.
Noch ein anderes Stckchen! auch dies erzhl ich Euch wahrhaft.
Reineken war es bewut, bei einem Bauer am Nagel
Hing ein gemstetes Schwein, erst heute geschlachtet; das sagt' er
Treu dem Wolfe: sie gingen dahin, Gewinn und Gefahren
Redlich zu teilen. Doch Mh und Gefahr trug jener alleine.
Denn er kroch zum Fenster hinein und warf mit Bemhen
Die gemeinsame Beute dem Wolf herunter; zum Unglck
Waren Hunde nicht fern, die ihn im Hause versprten
Und ihm wacker das Fell zerzausten. Verwundet entkam er,
Eilig sucht' er Isegrim auf und klagt' ihm sein Leiden
Und verlangte sein Teil. Da sagte jener: Ich habe
Dir ein kstliches Stck verwahrt, nun mache dich drber
Und benage mirs wohl; wie wird das Fette dir schmecken!
Und er brachte das Stck, das Krummholz war es, der Schlchter
Hatte daran das Schwein gehngt; der kstliche Braten
War vom gierigen Wolfe, dem ungerechten, verschlungen.
Reineke konnte vor Zorn nicht reden, doch was er sich dachte,
Denket euch selbst. Herr Knig, gewi, da hundert und drber
Solcher Stckchen der Wolf an meinem Oheim verschuldet!
Aber ich schweige davon. Wird Reineke selber gefordert,
Wird er sich besser verteidigen. Indessen, gndigster Knig,
Edler Gebieter, ich darf es bemerken: Ihr habet, es haben
Diese Herren gehrt, wie tricht Isegrims Rede
Seinem eignen Weibe und ihrer Ehre zu nah tritt,
Die er mit Leib und Leben beschtzen sollte. Denn freilich
Sieben Jahre sinds her und drber, da schenkte mein Oheim
Seine Lieb und Treue zum guten Teile der schnen
Frauen Gieremund; solches geschah beim nchtlichen Tanze;
Isegrim war verreist, ich sag es, wie mirs bekannt ist.
Freundlich und hflich ist sie ihm oft zu Willen geworden,
Und was ist es denn mehr? Sie bracht es niemals zur Klage,
Ja, sie lebt und befindet sich wohl, was macht er fr Wesen?
Wr er klug, so schwieg' er davon, es bringt ihm nur Schande.
Weiter sagte der Dachs: Nun kommt das Mrchen vom Hasen!
Eitel leeres Gewsche! Den Schler sollte der Meister
Etwa nicht zchtigen, wenn er nicht merkt und bel bestehet?
Sollte man nicht die Knaben bestrafen, und ginge der Leichtsinn,
Ginge die Unart so hin, wie sollte die Jugend erwachsen?
Nun klagt Wackerlos, wie er ein Wrstchen im Winter verloren
Hinter der Hecke; das sollt er nur lieber im stillen verschmerzen,
Denn wir hren es ja, sie war gestohlen; zerronnen
Wie gewonnen; und wer kann meinem Oheim verargen,
Da er gestohlenes Gut dem Diebe genommen? Es sollen
Edle Mnner von hoher Geburt sich gehssig den Dieben
Und gefhrlich erzeigen. Ja, htt er ihn damals gehangen,
War es verzeihlich. Doch lie er ihn los, den Knig zu ehren;
Denn am Leben zu strafen, gehrt dem Knig alleine.
Aber wenigen Danks kann sich mein Oheim getrsten,
So gerecht er auch sei und beltaten verwehret.
Denn seitdem des Kniges Friede verkndiget worden,
Hlt sich niemand wie er. Er hat sein Leben verndert,
Speiset nur einmal des Tags, lebt wie ein Klausner, kasteit sich,
Trgt ein hrenes Kleid auf bloem Leibe und hat schon
Lange von Wildbret und zahmem Fleische sich gnzlich enthalten,
Wie mir noch gestern einer erzhlte, der bei ihm gewesen.
Malepartus, sein Schlo, hat er verlassen und baut sich
Eine Klause zur Wohnung. Wie er so mager geworden,
Bleich von Hunger und Durst und andern strengeren Buen,
Die er reuig ertrgt, das werdet Ihr selber erfahren.
Denn was kann es ihm schaden, da hier ihn jeder verklaget?
Kommt er hieher, so fhrt er sein Recht aus und macht sie zuschanden.

Als nun Grimbart geendigt, erschien zu groem Erstaunen
Henning, der Hahn, mit seinem Geschlecht. Auf trauriger Bahre,
Ohne Hals und Kopf, ward eine Henne getragen,
Kratzefu war es, die beste der eierlegenden Hennen.
Ach, es flo ihr Blut, und Reineke hatt es vergossen!
Jetzo sollt es der Knig erfahren. Als Henning, der wackre,
Vor dem Knig erschien, mit hchstbetrbter Gebrde,
Kamen mit ihm zwei Hhne, die gleichfalls trauerten. Kreyant
Hie der eine, kein besserer Hahn war irgend zu finden
Zwischen Holland und Frankreich; der andere durft ihm zur Seite
Stehen, Kantart genannt, ein stracker, khner Geselle;
Beide trugen ein brennendes Licht; sie waren die Brder
Der ermordeten Frau. Sie riefen ber den Mrder
Ach und Weh! Es trugen die Bahr zwei jngere Hhne,
Und man konnte von fern die Jammerklage vernehmen.
Henning sprach: Wir klagen den unersetzlichen Schaden,
Gndigster Herr und Knig! Erbarmt Euch, wie ich verletzt bin,
Meine Kinder und ich. Hier seht Ihr Reinekens Werke!
Als der Winter vorbei, und Laub und Blumen und Blten
Uns zur Frhlichkeit riefen, erfreut ich mich meines Geschlechtes,
Das so munter mit mir die schnen Tage verlebte!
Zehen junge Shne, mit vierzehn Tchtern, sie waren
Voller Lust zu leben; mein Weib, die treffliche Henne,
Hatte sie alle zusammen in Einem Sommer erzogen.
Alle waren so stark und wohl zufrieden, sie fanden
Ihre tgliche Nahrung an wohlgesicherter Sttte.
Reichen Mnchen gehrte der Hof, uns schirmte die Mauer,
Und sechs groe Hunde, die wackern Genossen des Hauses,
Liebten meine Kinder und wachten ber ihr Leben;
Reineken aber, den Dieb, verdro es, da wir in Frieden
Glckliche Tage verlebten und seine Rnke vermieden.
Immer schlich er bei Nacht um die Mauer und lauschte beim Tore,
Aber die Hunde bemerktens; da mocht er laufen! sie faten
Wacker ihn endlich einmal und ruckten das Fell ihm zusammen;
Doch er rettete sich und lie uns ein Weilchen in Ruhe.
Aber nun hret mich an! es whrte nicht lange, so kam er
Als ein Klausner und brachte mir Brief und Siegel. Ich kannt es:
Euer Siegel sah ich am Briefe; da fand ich geschrieben:
Da Ihr festen Frieden so Tieren als Vgeln verkndigt.
Und er zeigte mir an: er sei ein Klausner geworden,
Habe strenge Gelbde getan, die Snden zu ben,
Deren Schuld er leider bekenne. Da habe nun keiner
Mehr vor ihm sich zu frchten, er habe heilig gelobet,
Nimmermehr Fleisch zu genieen. Er lie mich die Kutte beschauen,
Zeigte sein Skapulier. Daneben wies er ein Zeugnis,
Das ihm der Prior gestellt, und, um mich sicher zu machen,
Unter der Kutte ein hrenes Kleid. Dann ging er und sagte:
Gott dem Herren seid mir befohlen! ich habe noch vieles
Heute zu tun! ich habe die Sext und die None zu lesen
Und die Vesper dazu. Er las im Gehen und dachte
Vieles Bse sich aus, er sann auf unser Verderben.
Ich mit erheitertem Herzen erzhlte geschwinde den Kindern
Eures Briefes frhliche Botschaft, es freuten sich alle.
Da nun Reineke Klausner geworden, so hatten wir weiter
Keine Sorge, noch Furcht. Ich ging mit ihnen zusammen
Vor die Mauer hinaus, wir freuten uns alle der Freiheit.
Aber leider bekam es uns bel. Er lag im Gebsche
Hinterlistig; da sprang er hervor und verrannt uns die Pforte;
Meiner Shne schnsten ergriff er und schleppt' ihn von dannen,
Und nun war kein Rat, nachdem er sie einmal gekostet;
Immer versucht' er es wieder, und weder Jger noch Hunde
Konnten vor seinen Rnken bei Tag und Nacht uns bewahren.
So entri er mir nun fast alle Kinder; von zwanzig
Bin ich auf fnfe gebracht, die andern raubt' er mir alle.
O, erbarmt Euch des bittern Schmerzes! er ttete gestern
Meine Tochter, es haben die Hunde den Leichnam gerettet.
Seht, hier liegt sie! Er hat es getan, o! nehmt es zu Herzen!

Und der Knig begann: Kommt nher, Grimbart, und sehet,
Also fastet der Klausner, und so beweist er die Bue!
Leb ich noch aber ein Jahr, so soll es ihn wahrlich gereuen!
Doch was helfen die Worte! Vernehmet, trauriger Henning:
Eurer Tochter ermangl es an nichts, was irgend den Toten
Nur zu Rechte geschieht. Ich lass ihr Vigilie singen,
Sie mit groer Ehre zur Erde bestatten; dann wollen
Wir mit diesen Herren des Mordes Strafe bedenken.

Da gebot der Knig, man solle Vigilie singen.
Domino placebo begann die Gemeine, sie sangen
Alle Verse davon. Ich knnte ferner erzhlen,
Wer die Lektion gesungen und wer die Responsen;
Aber es whrte zu lang, ich lass es lieber bewenden.
In ein Grab ward die Leiche gelegt und drber ein schner
Marmorstein, poliert wie ein Glas, gehauen im Viereck,
Gro und dick, und oben darauf war deutlich zu lesen:
Kratzefu, Tochter Hennings des Hahns, die beste der Hennen,
Legte viel Eier ins Nest und wute klglich zu scharren.
Ach, hier liegt sie! durch Reinekens Mord den Ihren genommen.
Alle Welt soll erfahren, wie bs und falsch er gehandelt,
Und die Tote beklagen. So lautete, was man geschrieben.

Und es lie der Knig darauf die Klgsten berufen,
Rat mit ihnen zu halten, wie er den Frevel bestrafte,
Der so klrlich vor ihn und seine Herren gebracht war.
Und sie rieten zuletzt: man habe dem listigen Frevler
Einen Boten zu senden, da er um Liebes und Leides
Nicht sich entzge, er solle sich stellen am Hofe des Knigs
An dem Tage der Herrn, wenn sie zunchst sich versammeln;
Braun, den Bren, ernannte man aber zum Boten. Der Knig
Sprach zu Braun, dem Bren: Ich sag es, Euer Gebieter,
Da Ihr mit Flei die Botschaft verrichtet! Doch rat ich zur Vorsicht:
Denn es ist Reineke falsch und boshaft, allerlei Listen
Wird er gebrauchen, er wird Euch schmeicheln, er wird Euch belgen,
Hintergehen, wie er nur kann. Mitnichten, versetzte
Zuversichtlich der Br: bleibt ruhig! Sollt er sich irgend
Nur vermessen und mir zum Hohne das mindeste wagen,
Seht, ich schwr es bei Gott! der mge mich strafen, wofern ich
Ihm nicht grimmig verglte, da er zu bleiben nicht wte.

Leptomaniac schrieb am 31.10. 2002 um 19:40:06 Uhr zu

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GOETHE

Reineke Fuchs

Zweiter Gesang

Also wandelte Braun auf seinem Weg zum Gebirge
Stolzen Mutes dahin, durch eine Wste, die gro war,
Lang und sandig und breit; und als er sie endlich durchzogen,
Kam er gegen die Berge, wo Reineke pflegte zu jagen;
Selbst noch Tages zuvor hatt er sich dorten erlustigt.
Aber der Br ging weiter nach Malepartus; da hatte
Reineke schne Gebude. Von allen Schlssern und Burgen,
Deren ihm viele gehrten, war Malepartus die beste.
Reineke wohnte daselbst, sobald er bels besorgte.
Braun erreichte das Schlo und fand die gewhnliche Pforte
Fest verschlossen. Da trat er davor und besann sich ein wenig;
Endlich rief er und sprach: Herr Oheim, seid Ihr zu Hause?
Braun, der Br, ist gekommen, des Knigs gerichtlicher Bote.
Denn es hat der Knig geschworen, Ihr sollet bei Hofe
Vor Gericht Euch stellen, ich soll Euch holen, damit Ihr
Recht zu nehmen und Recht zu geben keinem verweigert,
Oder es soll Euch das Leben kosten; denn bleibt Ihr dahinten,
Ist mit Galgen und Rad Euch gedroht. Drum whlet das Beste,
Kommt und folget mir nach, sonst mcht es Euch bel bekommen.

Reineke hrte genau vom Anfang zum Ende die Rede,
Lag und lauerte still und dachte: Wenn es gelnge,
Da ich dem plumpen Kompan die stolzen Worte bezahlte?
Lat uns die Sache bedenken. Er ging in die Tiefe der Wohnung,
In die Winkel des Schlosses, denn knstlich war es gebauet:
Lcher fanden sich hier und Hhlen mit vielerlei Gngen,
Eng und lang, und mancherlei Tren zum ffnen und Schlieen,
Wie es Zeit war und Not. Erfuhr er, da man ihn suchte
Wegen schelmischer Tat, da fand er die beste Beschirmung.
Auch aus Einfalt hatten sich oft in diesen Mandern
Arme Tiere gefangen, willkommene Beute dem Ruber.
Reineke hatte die Worte gehrt, doch frchtet' er klglich,
Andre mchten noch neben dem Boten im Hinterhalt liegen,
Als er sich aber versichert, der Br sei einzeln gekommen,
Ging er listig hinaus und sagte: Wertester Oheim,
Seid willkommen! Verzeiht mir! ich habe Vesper gelesen,
Darum lie ich Euch warten. Ich dank Euch, da Ihr gekommen,
Denn es nutzt mir gewi bei Hofe, so darf ich es hoffen.
Seid zu jeglicher Stunde, mein Oheim, willkommen! Indessen
Bleibt der Tadel fr den, der Euch die Reise befohlen,
Denn sie ist weit und beschwerlich. O Himmel! wie Ihr erhitzt seid!
Eure Haare sind na und Euer Odem beklommen.
Hatte der mchtige Knig sonst keinen Boten zu senden,
Als den edelsten Mann, den er am meisten erhhet?
Aber so sollt es wohl sein zu meinem Vorteil; ich bitte,
Helft mir am Hofe des Knigs, allwo man mich bel verleumdet.
Morgen, setzt ich mir vor, trotz meiner milichen Lage,
Frei nach Hofe zu gehen, und so gedenk ich noch immer.
Nur fr heute bin ich zu schwer, die Reise zu machen.
Leider hab ich zu viel von einer Speise gegessen,
Die mir bel bekommt; sie schmerzt mich gewaltig im Leibe.
Braun versetzte darauf. Was war es, Oheim? Der andre
Sagte dagegen: Was knnt es Euch helfen, und wenn ichs erzhlte!
Kmmerlich frist ich mein Leben; ich leid es aber geduldig,
Ist ein armer Mann doch kein Graf! und findet zuweilen
Sich fr uns und die Unsern nichts Besseres, mssen wir freilich
Honigscheiben verzehren, die sind wohl immer zu haben.
Doch ich esse sie nur aus Not; nun bin ich geschwollen.
Wider Willen schluckt ich das Zeug, wie sollt es gedeihen?
Kann ich es immer vermeiden, so bleibt mirs ferne vom Gaumen.

Ei! was hab ich gehrt! versetzte der Braune, Herr Oheim!
Ei! verschmhet Ihr so den Honig, den mancher begehret?
Honig, mu ich Euch sagen, geht ber alle Gerichte,
Wenigstens mir; o schafft mir davon, es soll Euch nicht reuen!
Dienen werd ich Euch wieder. - Ihr spottet, sagte der andre.
Nein, wahrhaftig! verschwor sich der Br, es ist ernstlich gesprochen.
Ist dem also, versetzte der Rote: da kann ich Euch dienen,
Denn der Bauer Rsteviel wohnt am Fue des Berges.
Honig hat er! Gewi, mit allem Eurem Geschlechte
Saht Ihr niemal so viel beisammen. Da lstet' es Braunen
bermig nach dieser geliebten Speise. O fhrt mich,
Rief er, eilig dahin! Herr Oheim, ich will es gedenken,
Schafft mir Honig, und wenn ich auch nicht gesttigt werde.
Gehen wir, sagte der Fuchs: es soll an Honig nicht fehlen.
Heute bin ich zwar schlecht zu Fue; doch soll mir die Liebe,
Die ich Euch lange gewidmet, die sauern Tritte versen.
Denn ich kenne niemand von allen meinen Verwandten,
Den ich verehrte, wie Euch! Doch kommt! Ihr werdet dagegen
An des Kniges Hof am Herren-Tage mir dienen,
Da ich der Feinde Gewalt und ihre Klagen beschme.
Honigsatt mach ich Euch heute, so viel Ihr immer nur tragen
Mget. - Es meinte der Schalk die Schlge der zornigen Bauern.

Reineke lief ihm zuvor, und blindlings folgte der Braune.
Will mirs gelingen, so dachte der Fuchs: ich bringe dich heute
Noch zu Markte, wo dir ein bittrer Honig zuteil wird.
Und sie kamen zu Rsteviels Hofe; das freute den Bren,
Aber vergebens, wie Toren sich oft mit Hoffnung betrgen.

Abend war es geworden, und Reineke wute, gewhnlich
Liege Rsteviel nun in seiner Kammer zu Bette,
Der ein Zimmermann war, ein tchtiger Meister. Im Hofe
Lag ein eichener Stamm; er hatte, diesen zu trennen,
Schon zwei tchtige Keile hineingetrieben, und oben,
Klaffte gespalten der Baum fast ellenweit. Reineke merkt' es,
Und er sagte: Mein Oheim, in diesem Baume befindet
Sich des Honigs mehr, als Ihr vermutet; nun stecket
Eure Schnauze hinein, so tief Ihr mget. Nur rat ich,
Nehmt nicht gierig zu viel, es mcht Euch bel bekommen.
Meint Ihr, sagte der Br, ich sei ein Vielfra? mitnichten!
Ma ist berall gut, bei allen Dingen. Und also
Lie der Br sich betren und steckte den Kopf in die Spalte
Bis an die Ohren hinein und auch die vordersten Fe.
Reineke machte sich dran, mit vielem Ziehen und Zerren
Bracht er die Keile heraus: nun war der Braune gefangen,
Haupt und Fe geklemmt; es half kein Schelten noch Schmeicheln.
Vollauf hatte der Braune zu tun, so stark er und khn war,
Und so hielt der Neffe mit List den Oheim gefangen.
Heulend plrrte der Br, und mit den hintersten Fen
Scharrt' er grimmig und lrmte so sehr, da Rsteviel aufsprang.
Was es wre? dachte der Meister und brachte sein Beil mit,
Da man bewaffnet ihn fnde, wenn jemand zu schaden gedchte.
Braun befand sich indes in groen ngsten; die Spalte
Klemmt' ihn gewaltig, er zog und zerrte, brllend vor Schmerzen.
Aber mit alle der Pein war nichts gewonnen; er glaubte
Nimmer von dannen zu kommen; so meint' auch Reineke freudig.
Als er Rsteviel sah von ferne schreiten, da rief er:
Braun, wie steht es? Miget Euch und schonet des Honigs!
Sagt, wie schmeckt es? Rsteviel kommt und will Euch bewirten!
Nach der Mahlzeit bringt er ein Schlckchen, es mag Euch bekommen!

Da ging Reineke wieder nach Malepartus, der Feste.
Aber Rsteviel kam, und als er den Bren erblickte,
Lief er, die Bauern zu rufen, die noch in der Schenke beisammen
Schmauseten. Kommt! so rief er: in meinem Hofe gefangen
Hat sich ein Br, ich sage die Wahrheit. Sie folgten und liefen,
Jeder bewehrte sich eilig, so gut er konnte. Der eine
Nahm die Gabel zur Hand, und seinen Rechen der andre,
Und der dritte, der vierte, mit Spie und Hacke bewaffnet,
Kamen gesprungen, der fnfte mit einem Pfahle gerstet.
Ja, der Pfarrer und Kster, sie kamen mit ihrem Gerte.
Auch die Kchin des Pfaffen (sie hie Frau Jutte, sie konnte
Grtze bereiten und kochen wie keine) blieb nicht dahinten,
Kam mit dem Rocken gelaufen, bei dem sie am Tage gesessen,
Dem unglcklichen Bren den Pelz zu waschen. Der Braune
Hrte den wachsenden Lrm in seinen schrecklichen Nten,
Und er ri mit Gewalt das Haupt aus der Spalte; da blieb ihm
Haut und Haar des Gesichts bis zu den Ohren im Baume.
Nein! kein klglicher Tier hat jemand gesehen! es rieselt'
ber die Ohren das Blut. Was half ihm, das Haupt zu befreien?
Denn es blieben die Pfoten im Baume stecken; da ri er
Hastig sie ruckend heraus; er raste sinnlos, die Klauen
Und von den Fen das Fell blieb in der klemmenden Spalte.
Leider schmeckte dies nicht nach sem Honig, wozu ihm
Reineke Hoffnung gemacht; die Reise war bel geraten,
Eine sorgliche Fahrt war Braunen geworden. Es blutet'
Ihm der Bart und die Fe dazu, er konnte nicht stehen,
Konnte nicht kriechen, noch gehn. Und Rsteviel eilte, zu schlagen,
Alle fielen ihn an, die mit dem Meister gekommen;
Ihn zu tten, war ihr Begehr. Es fhrte der Pater
Einen langen Stab in der Hand und schlug ihn von ferne.
Kmmerlich wandt er sich hin und her, es drngt' ihn der Haufen,
Einige hier mit Spieen, dort andre mit Beilen, es brachte
Hammer und Zange der Schmied, es kamen andre mit Schaufeln,
Andre mit Spaten, sie schlugen drauflos und riefen und schlugen,
Da er vor schmerzlicher Angst im eignem Unflat sich wlzte.
Alle setzten ihm zu, es blieb auch keiner dahinten;
Der krummbeinige Schloppe mit dem breitnasigen Ludolf
Waren die Schlimmsten, und Gerold bewegte den hlzernen Flegel
Zwischen den krummen Fingern; ihm stand sein Schwager zur Seite,
Kckelrei war es, der dicke, die beiden schlugen am meisten.
Abel Quack und Frau Jutte dazu, sie lieens nicht fehlen;
Talke Lorden Quacks traf mit der Butte den Armen.
Und nicht diese Genannten allein, denn Mnner und Weiber,
Alle liefen herzu und wollten das Leben des Bren.
Kckelrei machte das meiste Geschrei, er dnkte sich vornehm:
Denn Frau Willigetrud am hinteren Tore (man wut es)
War die Mutter, bekannt war nie sein Vater geworden.
Doch es meinten die Bauern, der Stoppelmher, der schwarze
Sander, sagten sie, mcht es wohl sein, ein stolzer Geselle,
Wenn er allein war. Es kamen auch Steine gewaltig geflogen,
Die den verzweifelten Braunen von allen Seiten bedrngten.
Nun sprang Rsteviels Bruder hervor und schlug mit dem langen,
Dicken Knttel den Bren aufs Haupt, da Hren und Sehen
Ihm verging, doch fuhr er empor vom mchtigen Schlage.
Rasend fuhr er unter die Weiber, die untereinander
Taumelten, fielen und schrien, und einige strzten ins Wasser,
Und das Wasser war tief. Da rief der Pater und sagte:
Sehet, da unten schwimmt Frau Jutte, die Kchin, im Pelze,
Und der Rocken ist hier! O helft, ihr Mnner! Ich gebe
Bier zwei Tonnen zum Lohn und groen Abla und Gnade.
Alle lieen fr tot den Bren liegen und eilten
Nach den Weibern ans Wasser, man zog aufs Trockne die fnfe.
Da indessen die Mnner am Ufer beschftiget waren,
Kroch der Br ins Wasser vor groem Elend und brummte
Vor entsetzlichem Weh. Er wollte sich lieber ersufen,
Als die Schlge so schndlich erdulden. Er hatte zu schwimmen
Nie versucht und hoffte sogleich das Leben zu enden.
Wider Vermuten fhlt' er sich schwimmen, und glcklich getragen
Ward er vom Wasser hinab, es sahen ihn alle die Bauern,
Riefen: Das wird uns gewi zur ewigen Schande gereichen!
Und sie waren verdrielich und schalten ber die Weiber:
Besser blieben sie doch zu Hause! da seht nun, er schwimmet
Seiner Wege. Sie traten herzu, den Block zu besehen,
Und sie fanden darin noch Haut und Haare vom Kopfe
Und von den Fen und lachten darob und riefen: Du kommst uns
Sicher wieder, behalten wir doch die Ohren zum Pfande!
So verhhnten sie ihn noch ber den Schaden, doch war er
Froh, da er nur dem bel entging. Er fluchte den Bauern,
Die ihn geschlagen, und klagte den Schmerz der Ohren und Fe,
Fluchte Reineken, der ihn verriet. Mit solchen Gebeten
Schwamm er weiter, es trieb ihn der Strom, der reiend und gro war,
Binnen weniger Zeit fast eine Meile hinunter;
Und da kroch er ans Land am selbigen Ufer und keichte.
Kein bedrngteres Tier hat je die Sonne gesehen!
Und er dachte den Morgen nicht zu erleben, er glaubte
Pltzlich zu sterben und rief. O Reineke, falscher Verrter!
Loses Geschpf!. Er dachte dabei der schlagenden Bauern,
Und er dachte des Baums und fluchte Reinekens Listen.

Aber Reineke Fuchs, nachdem er mit gutem Bedachte
Seinen Oheim zu Markte gefhrt, ihm Honig zu schaffen,
Lief er nach Hhnern, er wute den Ort, und schnappte sich eines,
Lief und schleppte die Beute behend am Flusse hinunter.
Dann verzehrt' er sie gleich und eilte nach andern Geschften
Immer am Flusse dahin und trank des Wassers und dachte:
O wie bin ich so froh, da ich den tlpischen Bren
So zu Hofe gebracht! Ich wette, Rsteviel hat ihm
Wohl das Beil zu kosten gegeben. Es zeigte der Br sich
Stets mir feindlich gesinnt, ich hab es ihm wieder vergolten.
Oheim hab ich ihn immer genannt, nun ist er am Baume
Tot geblieben; des will ich mich freun, solang ich nur lebe.
Klagen und schaden wird er nicht mehr! - Und wie er so wandelt,
Schaut er am Ufer hinab und sieht den Bren sich wlzen.
Das verdro ihm im Herzen, da Braun lebendig entkommen.
Rsteviel, rief er, du lssiger Wicht! du grober Geselle!
Solche Speise verschmhst du? die fett und guten Geschmacks ist,
Die manch ehrlicher Mann sich wnscht, und die so gemchlich
Dir zu Handen gekommen. Doch hat fr deine Bewirtung
Dir der redliche Braun ein Pfand gelassen! So dacht er,
Als er den Braunen betrbt, ermattet und blutig erblickte.
Endlich rief er ihn an: Herr Oheim, find ich Euch wieder?
Habt Ihr etwas vergessen bei Rsteviel? sagt mir, ich lass ihm
Wissen, wo Ihr geblieben. Doch soll ich sagen, ich glaube,
Vieles Honig habt Ihr gewi dem Manne gestohlen,
Oder habt Ihr ihn redlich bezahlt? wie ist es geschehen?
Ei! wie seid Ihr gemalt? das ist ein schmhliches Wesen!
War der Honig nicht guten Geschmacks; Zu selbigem Preise
Steht noch manches zu Kauf! Doch, Oheim, saget mir eilig,
Welchem Orden habt Ihr Euch wohl so krzlich gewidmet,
Da Ihr ein rotes Barett auf Eurem Haupte zu tragen
Anfangt? Seid Ihr ein Abt? Es hat der Bader gewilich,
Der die Platte Euch schor, nach Euren Ohren geschnappet.
Ihr verloret den Schopf, wie ich sehe, das Fell von den Wangen
Und die Handschuh dabei. Wo habt Ihr sie hngen gelassen?
Und so mute der Braune die vielen spttischen Worte
Hintereinander vernehmen und konnte vor Schmerzen nicht reden,
Sich nicht raten noch helfen. Und um nicht weiter zu hren,
Kroch er ins Wasser zurck und trieb mit dem reienden Strome
Nieder und landete drauf am flachen Ufer. Da lag er,
Krank und elend, und jammerte laut und sprach zu sich selber:
Schlge nur einer mich tot! Ich kann nicht gehen und sollte
Nach des Kniges Hof die Reise vollenden, und bleibe
So geschndet zurck von Reinekens bsem Verrate.
Bring ich mein Leben davon, gewi, dich soll es gereuen!
Doch er raffte sich auf und schleppte mit grlichen Schmerzen
Durch vier Tage sich fort, und endlich kam er zu Hofe.

Als der Knig den Bren in seinem Elend erblickte,
Rief er: Gndiger Gott! Erkenn ich Braunen? Wie kommt er
So geschndet? Und Braun versetzte: Leider erbrmlich
Ist das Ungemach, das Ihr erblickt; so hat mich der Frevler
Reineke schndlich verraten! Da sprach der Knig entrstet:
Rchen will ich gewi ohn alle Gnade den Frevel.
Solch einen Herrn wie Braun, den sollte Reineke schnden?
Ja, bei meiner Ehre, bei meiner Krone! das schwr ich,
Alles soll Reineke ben, was Braun zu Rechte begehret.
Halt ich mein Wort nicht, so trag ich kein Schwert mehr, ich will es geloben!

Und der Knig gebot, es solle der Rat sich versammeln,
berlegen und gleich der Frevel Strafe bestimmen.
Alle rieten darauf, wofern es dem Knig beliebte,
Solle man Reineken abermals fordern, er solle sich stellen,
Gegen Anspruch und Klage sein Recht zu wahren. Es knne
Hinze, der Kater, sogleich die Botschaft Reineken bringen,
Weil er klug und gewandt sei. So rieten sie alle zusammen.

Und es vereinigte sich der Knig mit seinen Genossen,
Sprach zu Hinzen: Merket mir recht die Meinung der Herren!
Lie' er sich aber zum drittenmal fordern, so soll es ihm selbst und
Seinem ganzen Geschlecht zum ewigen Schaden gereichen;
Ist er klug, so komm er inzeiten. Ihr schrft ihm die Lehre;
Andre verachtet er nur, doch Eurem Rate gehorcht er.

Aber Hinze versetzte: Zum Schaden oder zum Frommen
Mag es gereichen, komm ich zu ihm, wie soll ichs beginnen?
Meinetwegen tut oder lat es, aber ich dchte,
Jeden andern zu schicken, ist besser, da ich so klein bin.
Braun, der Br, so gro und stark, und konnt ihn nicht zwingen,
Welcher Weise soll ich es enden? O! habt mich entschuldigt.

Du beredest mich nicht, versetzte der Knig: man findet
Manchen kleinen Mann voll List und Weisheit, die manchem
Groen fremd ist. Seid Ihr auch gleich kein Riese gewachsen,
Seid Ihr doch klug und gelehrt. Da gehorchte der Kater und sagte:
Euer Wille geschehe! und kann ich ein Zeichen erblicken
Rechter Hand am Wege, so wird die Reise gelingen.

elfboi schrieb am 20.3. 2003 um 04:26:33 Uhr zu

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Duckman schrieb am 20.3. 2002 um 02:15:08 Uhr zu

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elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:20:12 Uhr zu

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Johann Wolfgang von Goethe



Der Tragdie erster Teil



Strae

Faust. Margarete vorbergehend.

FAUST:
Mein schnes Frulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?

MARGARETE:
Bin weder Frulein, weder schn,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.
(Sie macht sich los und ab.)

FAUST:
Beim Himmel, dieses Kind ist schn!
So etwas hab ich nie gesehn.
Sie ist so sitt- und tugendreich,
Und etwas schnippisch doch zugleich.
Der Lippe Rot, der Wange Licht,
Die Tage der Welt verge ich's nicht!
Wie sie die Augen niederschlgt,
Hat tief sich in mein Herz geprgt;
Wie sie kurz angebunden war,
Das ist nun zum Entzcken gar!

Mephistopheles tritt auf.

FAUST:
Hr, du mut mir die Dirne schaffen!

MEPHISTOPHELES:
Nun, welche?

FAUST:
Sie ging just vorbei.

MEPHISTOPHELES:
Da die? Sie kam von ihrem Pfaffen,
Der sprach sie aller Snden frei
Ich schlich mich hart am Stuhl vorbei,
Es ist ein gar unschuldig Ding,
Das eben fr nichts zur Beichte ging;
ber die hab ich keine Gewalt!

FAUST:
Ist ber vierzehn Jahr doch alt.

MEPHISTOPHELES:
Du sprichst ja wie Hans Liederlich,
Der begehrt jede liebe Blum fr sich,
Und dnkelt ihm, es wr kein Ehr
Und Gunst, die nicht zu pflcken wr;
Geht aber doch nicht immer an.

FAUST:
Mein Herr Magister Lobesan,
La Er mich mit dem Gesetz in Frieden!
Und das sag ich Ihm kurz und gut:
Wenn nicht das se junge Blut
Heut Nacht in meinen Armen ruht,
So sind wir um Mitternacht geschieden.

MEPHISTOPHELES:
Bedenkt, was gehn und stehen mag!
Ich brauche wenigstens vierzehn Tag,
Nur die Gelegenheit auszuspren.

FAUST:
Htt ich nur sieben Stunden Ruh,
Brauchte den Teufel nicht dazu
So ein Geschpfchen zu verfhren.

MEPHISTOPHELES:
Ihr sprecht schon fast wie ein Franzos;
Doch bitt ich, lat's Euch nicht verdrieen:
Was hilft's, nur grade zu genieen?
Die Freud ist lange nicht so gro,
Als wenn Ihr erst herauf, herum
Durch allerlei Brimborium,
Das Pppchen geknetet und zugericht't
Wie's lehret manche welsche Geschicht.

FAUST:
Hab Appetit auch ohne das.

MEPHISTOPHELES:
Jetzt ohne Schimpf und ohne Spa:
Ich sag Euch, mit dem schnen Kind
Geht's ein fr allemal nicht geschwind.
Mit Sturm ist da nichts einzunehmen;
Wir mssen uns zur List bequemen.

FAUST:
Schaff mir etwas vom Engelsschatz!
Fhr mich an ihren Ruheplatz!
Schaff mir ein Halstuch von ihrer Brust,
Ein Strumpfband meiner Liebeslust!

MEPHISTOPHELES:
Damit Ihr seht, da ich Eurer Pein
Will frderlich und dienstlich sein'
Wollen wir keinen Augenblick verlieren,
Will Euch noch heut in ihr Zimmer fhren.

FAUST:
Und soll sie sehn? sie haben?

MEPHISTOPHELES:
Nein! Sie wird bei einer Nachbarin sein.
Indessen knnt Ihr ganz allein
An aller Hoffnung knft'ger Freuden
In ihrem Dunstkreis satt Euch weiden.

FAUST:
Knnen wir hin?

MEPHISTOPHELES:
Es ist noch zu frh.

FAUST:
Sorg du mir fr ein Geschenk fr sie! (Ab.)

MEPHISTOPHELES:
Gleich schenken? Das ist brav!
Da wird er ressieren!
Ich kenne manchen schnen Platz
Und manchen altvergrabnen Schatz;
Ich mu ein bichen revidieren.
(Ab.)

elfboi schrieb am 4.4. 2003 um 21:19:51 Uhr zu

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In den letzten 24 Stunden kamen zum Assoziations-Blaster 364 Assoziationen und 32 neue Stichwrter hinzu.
In the last 24 hours 364 associations and 32 new references were added to the association Blaster.
最後の24 時間に364 の連合及び32 の新しい参照は連合の発破工 へ 加えられた。
Combination of 364 and the reference whose 32 is new were added to the blast manufacture of combination in last 24 hours.
Una combinazione di 364 ed il riferimento di cui 32 sono nuovi sono stati aggiunti alla fabbricazione di scoppio di combinazione in ultimo 24 ore.
A combination of the 364 and reference of which 32 they are new has been added to the fabrication of last explosion of combination in 24 hours.
Eine Kombination der 364 und Hinweis, von dem 32 sie neu sind, ist der Herstellung der letzten Explosion der Kombination in 24 Stunden hinzugefgt worden.
Une combinaison des 364 et l'indication, dont 32 ils sont nouveaux, ont t ajoutes la fabrication de la dernire explosion de la combinaison dans 24 heures.
A combination of the 364 and the indication, of which 32 they are new, was added to the manufacture of the last explosion of the combination in 24 hours.
364의 조합및 32이 그들 새로운, 표시는 24 시간안에 조합의 마지막 폭발의 제조에 추가되었다.
The union of 364 and 32 they is new, the indication inside 24 hours was added in manufacture of last explosion of the union.
A unio de 364 e de 32 que so novos, a indicao dentro de 24 horas foi adicionada na manufatura da ltima exploso da unio.
The union of 364 and 32 that they are new, the indication inside 24-hour was added in the manufacture of the last explosion of the union.
联合364 和32, 他们新, 征兆在24 小时里面被增加在联合的最后爆炸的制造。
Unites 364 and 32, they is new, the indication is increased inside 24 hours in the union final detonation manufacture.
Une 364 y 32, son nuevos, la indicacin se aumentan dentro de 24 horas en la fabricacin final de la detonacin de la unin.
It unites 364 and 32, are new, the indication are increased within 24 hours in the final manufacture of the detonation of the union.
Es vereinigt 364 und 32, sind, die Anzeige werden erhht innerhalb 24 Stunden in der abschlieenden Herstellung der Detonation des Anschlues neu.
Il unit 364 et 32, est t, l'annonce accrus en 24 heures dans la fabrication finale de la dtonation du raccordement nouveau.
It links 364 and 32, is been, the advertisement plus 24 hours in the final manufacture of the detonation of connection again.
それは364 をつなぎ, 32 は, 関係の爆発の最終的な製造の24 時 間 と広告再度ある。
That connects 364, o'clock of 24 of final production of explosion of relationship between and announcement for the second time is 32.
那连接364, 时24 关系爆炸的最后生产在之间并且公告为第二次是 32
That connects the final production which 364, time 24 relations explodes in the between and announces for second is 32.
저것은 24의 관계가안에 364에 의하여, 폭발하는 사이적으로 시 기를 정하는 마지막 생산을 연결하고 제 2을 위해 이다 32 알린 다.
That the relationship of 24 by 364, explodes inside to connect the last production which between decides poem, for 2nd 32 where is it informed, c.
Que o relacionamento de 24 por 364, explode para dentro para conectar a ltima produo que decide no meio o poema, para s 32 onde est informado, c.
That the relationship of 24 for 364, blows up inside for connecting the last production that decides in the way the poem, for s 32 where is informed, c.
Que la relacin de 24 para 364, soplos para arriba adentro para conectar la produccin pasada que decide de la manera al poema, para los s 32 donde est informado, c.
That the relation of 24 for 364, blowings for above inside connecting the last production that decides of the way to the poem, for s 32 where is informed, c.
Che il rapporto di 24 per 364, blowings per la suddetta parte interna che collega l'ultima produzione che decide del senso al poem, per i s 32 dove informed, c.
That the relationship of 24 for 364, blowings for the aforesaid inner part that connects the last production that decides of the sense to the poem, for s the 32 where it is informed, c.
Da das Verhltnis von 24 fr 364, blowings fr das vorher erwhnte innere Teil, das die letzte Produktion anschliet, die von der Richtung zum Gedicht entscheidet, fr s die 32, wo es informiert ist, c.

Einige zufllige Stichwrter

Analkuriositten
Erstellt am 18.10. 2005 um 18:43:55 Uhr von mcnep, enthlt 4 Texte

flutscht
Erstellt am 12.10. 2007 um 08:38:08 Uhr von Glckskeks, enthlt 7 Texte

transkorpulent
Erstellt am 11.3. 2005 um 01:39:41 Uhr von mcnep, enthlt 4 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,3077 Sek.