Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 875, davon 872 (99,66%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 210 positiv bewertete (24,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr schrieb
Daniel Arnold über DATENMÜLL
Der neuste Text am 23.4. 2024 um 14:31:25 Uhr schrieb
schmidt über DATENMÜLL
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 509)

am 10.5. 2007 um 12:56:25 Uhr schrieb
Kah über DATENMÜLL

am 6.11. 2002 um 20:22:18 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

am 20.3. 2003 um 04:18:54 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »DATENMÜLL«

Daniel Arnold schrieb am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 6 Punkt(e)

Mir fehlt(e bisher) ein Stichwort bei dem man mal so richtig ohne nachzudenken seinen Mist loswerden kann.
Daher nun alsoDatenmüll“.

Dabei muss gesagt werden, dass es schwer ist Datenmüll zu definieren. Denn sobald jemand Stift, Papier oder Tastatur zur Hand nimmt und einen Text schreibt, muss man ihm/ihr zumindest das Recht einräumen, den Text nicht zu verabscheuen solange man ihn nicht gelesen hat.
Dennoch hier nun also die Kategorie Datenmüll!
!“§$%&()=?`*’_:; Dazu erzähle ich euch nun, dass ich bereits so ( ) kurz davor stand diese Kategorie einzuführen, als mir meinich verachte dich, ich hasse dich abgrundtief, bist du eigentlich total beknackt, eines Tages werde ich dich mit einer Axt...“-Computer - korrigiere PC - einen Strich durch die Rechnung machte und mich aus dem Netscape-Navigator warf. Warum auch immer.;.jczj f
Und auf grund von bis zur selbstzerstörung gehendem kampfes gegen alles was tasten hat eckigist undwo pc draufsteht fange ichgv nun an dich wie #-..-.#_Ä&/%mit datenmüll zu ärgern erg.#_ich weiß das ist dir egal, aber solange ich meine vernünftigen daten die auf dir sind wenigstens einigermaßen behalten will , was mich vor der axt zurückschrecken lässt, müllei hc dich hin und wieder mit dastenmüll zu auch wenns dir ega l ist egal um dich dann doch wieder ach arghhtrhjdgflkjdhgfklöngblbäöpoujkljüpoöjklcbföjkgflxd warum sapiorusekrlöjdnm,gf.warumwarumwarumwarum

susanne schrieb am 31.8. 2005 um 16:54:46 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

nun, und sie hatten einander nichts mehr zu sagen,


erst du mir,






und jetzt fällt mir auch nichts mehr ein,

















































































































































































nun ....












































































































































hier unten kommt nichts mehr



































































































































































warum hast du weiter geschaut?













































































weil du dachtest, hier käme noch text?



















































































































ja, so kanns gehn




















































































































und ...















































Ichtöter schrieb am 23.9. 2004 um 22:25:58 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich wurde mal von einer Frau gefragt, die sich eher mit dem Sozialen, gar Politischen und nicht weniger dem Kunstgeschichtlich-Archäologischen befasste, dazu auch noch Rachmaninov und die Beatles mochte, was ich denn gerade läse (sie gebrauchte bestimmt jenen conjunctivus brachialis). Nachdem sie vorher etwas über Rudolf Steiner referiert hatte (sie gehörte zu jenen, die, wenn sie über Rudolf Steiner referieren, es so tun, als sei es selbstverständlich, dass es den Gegenüber brennend interessiere), erwartete sie von mir einen ähnlich lodernden Vortrag. Ich sagte: »öh, so 'n Buch über Kosmologie«, und schloss den Vortrag damit ab. »Aaah, ja«, entgegnete sie knapp. Ich schämte mich sehr, so etwas zu lesen; ich vermutete Jahre später, meine Wortkargheit hinsichtlich des Themas hatte einen arg arroganten Eindruck auf sie gemacht. Das war aber nur eine späte Spekulation. Ich bin sicher, im Moment des Ereignisses schämte ich mich so sehr wie sie mich bemitleidete und sie war froh, dass ich mich so kurz gefasst hatte. Und eigentlich schäme ich mich heute noch und, wenn ich überhaupt noch was lesen würde, läse (conjunctivus brachialis!) ich so was lieber heimlich unter der Bettdecke. Überhaupt weiß ich gar nicht, wie ein Leben ohne Scham funktioniert, also ich meine, wie sich das von innen anfühlt. Diese sozial-politisch-kunsthistorisch-archäologische Steiner-Leserin schien mir allerdings nah vor dieser Himmelspforte gestanden haben; man stelle sich einmal vor: sie legte, ohne ihre leckere Tortellini essenden Gäste zu fragen, ein Klavierkonzert von Rachmaninov auf und gestikulierte von herrlich schwelgenden Streichern redend mit ausgebreiteten Armen am Tisch herum. Das war einer meiner vielen und ganz großen in Depression endenden Abende.

(egozentrischer Scheißtext)

Suchmaschine schrieb am 8.10. 2001 um 19:05:37 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

Affleck Ben Allen Tim Anderson Gillian Anderson Paul Anaud Jean-Jacques Apted Michael Auer Dominik August Pernilla Avnet Jon Aykroyd Dan Bacon Kevin Barrymore Drew Bay Michael Beckinsale Kate Bening Annette Birch Thora Blanchett Cate Bleibtreu Moritz Boath Freddie Brando Marlon Broderick Matthew Brosnan Pierce Bruckheimer Jerry Byrne Gabriel Bullock Sandra Burton Tim Buscemi Steve Cage Nicolas Cameron James Campbell Neve Carlyle Robert Carrey Jim Cassel Vincent Chalimon Andrej Cheadle Don Clements Ron Clooney George Close Glenn Collins Pauline Connery Sean Costner Kevin Crowe Russell Cruise Tom Cube Ice Cusack John Damon Matt Dafoe Willem Debont Jan Delfino Majandra Delpy Julie De Niro Robert Depp Johnny Diaz Cameron Dicaprio Leonardo Diesel Vin Donner Richard Douglas Michael Duchovny David Dunst Kirsten Eastwood Clint Emmerich Roland Ehle Jennifer Ephron Nora Everet Rupert Everett Scott Tom Farrell Colin Fehr Oded Fincher David Fishburne Laurence Foster Jodie Frankenheimer John Fraser Brendan Freeman Morgan Gandolfini James Garner James Gere Richard Gibson Mel Glover Danny Gonzo Goodman John Graham Heather Grönemeyer Herbert Guttenberg Steve Hamilton Linda Hanks Tom Hannah John Harfouch Corinna Hartnett Josh Hatcher Teri Hawke Ethan Helgenberger Marg Henstridge Natasha Hirschbiegel Oliver Hoffmann Jutta Hughes Miko Hurd Gale Anne Hurley Elizabeth Jackson Samuel L. 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elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:17:50 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

Johann Wolfgang von Goethe



Der Tragödie erster Teil



Studierzimmer

Faust. Mephistopheles.

FAUST:
Es klopft? Herein!
Wer will mich wieder plagen?

MEPHISTOPHELES:
Ich bin's.

FAUST:
Herein!

MEPHISTOPHELES:
Du mußt es dreimal sagen.

FAUST:
Herein denn!

MEPHISTOPHELES:
So gefällst du mir.
Wir werden, hoff ich, uns vertragen;
Denn dir die Grillen zu verjagen,
Bin ich als edler Junker hier,
In rotem, goldverbrämtem Kleide,
Das Mäntelchen von starrer Seide,
Die Hahnenfeder auf dem Hut,
Mit einem langen, spitzen Degen,
Und rate nun dir, kurz und gut,
Dergleichen gleichfalls anzulegen;
Damit du, losgebunden, frei,
Erfahrest, was das Leben sei.

FAUST:
In jedem Kleide werd ich wohl die Pein
Des engen Erdelebens fühlen.
Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.
Was kann die Welt mir wohl gewähren?
Entbehren sollst du! sollst entbehren!
Das ist der ewige Gesang,
Der jedem an die Ohren klingt,
Den, unser ganzes Leben lang,
Uns heiser jede Stunde singt.
Nur mit Entsetzen wach ich morgens auf,
Ich möchte bittre Tränen weinen,
Den Tag zu sehn, der mir in seinem Lauf
Nicht einen Wunsch erfüllen wird, nicht einen,
Der selbst die Ahnung jeder Lust
Mit eigensinnigem Krittel mindert,
Die Schöpfung meiner regen Brust
Mit tausend Lebensfratzen hindert.
Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt,
Mich ängstlich auf das Lager strecken;
Auch da wird keine Rast geschenkt,
Mich werden wilde Träume schrecken.
Der Gott, der mir im Busen wohnt,
Kann tief mein Innerstes erregen;
Der über allen meinen Kräften thront,
Er kann nach außen nichts bewegen;
Und so ist mir das Dasein eine Last,
Der Tod erwünscht, das Leben mir verhaßt.

MEPHISTOPHELES:
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast.

FAUST:
O selig der, dem er im Siegesglanze
Die blut'gen Lorbeern um die Schläfe windet,
Den er, nach rasch durchrastem Tanze,
In eines Mädchens Armen findet!
O wär ich vor des hohen Geistes Kraft
Entzückt, entseelt dahin gesunken!

MEPHISTOPHELES:
Und doch hat jemand einen braunen Saft,
In jener Nacht, nicht ausgetrunken.

FAUST:
Das Spionieren, scheint's, ist deine Lust.

MEPHISTOPHELES:
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.

FAUST:
Wenn aus dem schrecklichen Gewühle
Ein süß bekannter Ton mich zog,
Den Rest von kindlichem Gefühle
Mit Anklang froher Zeit betrog,
So fluch ich allem, was die Seele
Mit Lock- und Gaukelwerk umspannt,
Und sie in diese Trauerhöhle
Mit Blend- und Schmeichelkräften bannt!
Verflucht voraus die hohe Meinung
Womit der Geist sich selbst umfängt!
Verflucht das Blenden der Erscheinung,
Die sich an unsre Sinne drängt!
Verflucht, was uns in Träumen heuchelt
Des Ruhms, der Namensdauer Trug!
Verflucht, was als Besitz uns schmeichelt,
Als Weib und Kind, als Knecht und Pflug!
Verflucht sei Mammon, wenn mit Schätzen
Er uns zu kühnen Taten regt,
Wenn er zu müßigem Ergetzen
Die Polster uns zurechte legt!
Fluch sei dem Balsamsaft der Trauben!
Fluch jener höchsten Liebeshuld!
Fluch sei der Hoffnung! Fluch dem Glauben,
Und Fluch vor allen der Geduld!

GEISTERCHOR (unsichtbar):
Weh! weh!
Du hast sie zerstört
Die schöne Welt,
Mit mächtiger Faust;
Sie stürzt, sie zerfällt!
Ein Halbgott hat sie zerschlagen!
Wir tragen
Die Trümmern ins Nichts hinüber,
Und klagen
Über die verlorne Schöne.
Mächtiger
Der Erdensöhne,
Prächtiger
Baue sie wieder,
In deinem Busen baue sie auf!
Neuen Lebenslauf
Beginne,
Mit hellem Sinne,
Und neue Lieder
Tönen darauf!

MEPHISTOPHELES:
Dies sind die Kleinen
Von den Meinen.
Höre, wie zu Lust und Taten
Altklug sie raten!
In die Welt weit,
Aus der Einsamkeit
Wo Sinnen und Säfte stocken,
Wollen sie dich locken.
Hör auf, mit deinem Gram zu spielen,
Der, wie ein Geier, dir am Leben frißt;
Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen,
Daß du ein Mensch mit Menschen bist.
Doch so ist's nicht gemeint
Dich unter das Pack zu stoßen.
Ich bin keiner von den Großen;
Doch willst du, mit mir vereint,
Deine Schritte durchs Leben nehmen,
So will ich mich gern bequemen,
Dein zu sein, auf der Stelle.
Ich bin dein Geselle,
Und mach ich dir's recht,
Bin ich dein Diener, bin dein Knecht!

FAUST:
Und was soll ich dagegen dir erfüllen?

MEPHISTOPHELES:
Dazu hast du noch eine lange Frist.

FAUST:
Nein, nein! der Teufel ist ein Egoist
Und tut nicht leicht um Gottes willen,
Was einem andern nützlich ist.
Sprich die Bedingung deutlich aus;
Ein solcher Diener bringt Gefahr ins Haus.

MEPHISTOPHELES:
Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden,
Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn;
Wenn wir uns drüben wiederfinden,
So sollst du mir das gleiche tun.

FAUST:
Das Drüben kann mich wenig kümmern;
Schlägst du erst diese Welt zu Trümmern,
Die andre mag darnach entstehn.
Aus dieser Erde quillen meine Freuden,
Und diese Sonne scheinet meinen Leiden;
Kann ich mich erst von ihnen scheiden,
Dann mag, was will und kann, geschehn.
Davon will ich nichts weiter hören,
Ob man auch künftig haßt und liebt,
Und ob es auch in jenen Sphären
Ein Oben oder Unten gibt.

MEPHISTOPHELES:
In diesem Sinne kannst du's wagen.
Verbinde dich; du sollst, in diesen Tagen,
Mit Freuden meine Künste sehn,
Ich gebe dir, was noch kein Mensch gesehn.

FAUST:
Was willst du armer Teufel geben?
Ward eines Menschen Geist, in seinem hohen Streben,
Von deinesgleichen je gefaßt?
Doch hast du Speise, die nicht sättigt, hast
Du rotes Gold, das ohne Rast,
Quecksilber gleich, dir in der Hand zerrinnt,
Ein Spiel, bei dem man nie gewinnt,
Ein Mädchen, das an meiner Brust
Mit Äugeln schon dem Nachbar sich verbindet,
Der Ehre schöne Götterlust,
Die, wie ein Meteor, verschwindet?
Zeig mir die Frucht, die fault, eh man sie bricht,
Und Bäume, die sich täglich neu begrünen!

MEPHISTOPHELES:
Ein solcher Auftrag schreckt mich nicht,
Mit solchen Schätzen kann ich dienen.
Doch, guter Freund, die Zeit kommt auch heran,
Wo wir was Guts in Ruhe schmausen mögen.

FAUST:
Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen,
So sei es gleich um mich getan!
Kannst du mich schmeichelnd je belügen,
Daß ich mir selbst gefallen mag,
Kannst du mich mit Genuß betrügen-
Das sei für mich der letzte Tag!
Die Wette biet ich!

MEPHISTOPHELES:
Topp!

FAUST:
Und Schlag auf Schlag! Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!
Dann mag die Totenglocke schallen,
Dann bist du deines Dienstes frei,
Die Uhr mag stehn, der Zeiger fallen,
Es sei die Zeit für mich vorbei!

MEPHISTOPHELES:
Bedenk es wohl, wir werden's nicht vergessen.

FAUST:
Dazu hast du ein volles Recht;
Ich habe mich nicht freventlich vermessen.
Wie ich beharre, bin ich Knecht,
Ob dein, was frag ich, oder wessen.

MEPHISTOPHELES:
Ich werde heute gleich, beim Doktorschmaus,
Als Diener meine Pflicht erfüllen.
Nur eins!- Um Lebens oder Sterbens willen
Bitt ich mir ein paar Zeilen aus.

FAUST:
Auch was Geschriebnes forderst du Pedant?
Hast du noch keinen Mann, nicht Manneswort gekannt?
Ist's nicht genug, daß mein gesprochnes Wort
Auf ewig soll mit meinen Tagen schalten?
Rast nicht die Welt in allen Strömen fort,
Und mich soll ein Versprechen halten?
Doch dieser Wahn ist uns ins Herz gelegt,
Wer mag sich gern davon befreien?
Beglückt, wer Treue rein im Busen trägt,
Kein Opfer wird ihn je gereuen!
Allein ein Pergament, beschrieben und beprägt,
Ist ein Gespenst, vor dem sich alle scheuen.
Das Wort erstirbt schon in der Feder,
Die Herrschaft führen Wachs und Leder.
Was willst du böser Geist von mir?
Erz, Marmor, Pergament, Papier?
Soll ich mit Griffel, Meißel, Feder schreiben?
Ich gebe jede Wahl dir frei.

MEPHISTOPHELES:
Wie magst du deine Rednerei
Nur gleich so hitzig übertreiben?
Ist doch ein jedes Blättchen gut.
Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut.

FAUST:
Wenn dies dir völlig Gnüge tut,
So mag es bei der Fratze bleiben.

MEPHISTOPHELES:
Blut ist ein ganz besondrer Saft.

FAUST:
Nur keine Furcht, daß ich dies Bündnis breche!
Das Streben meiner ganzen Kraft
Ist grade das, was ich verspreche.
Ich habe mich zu hoch gebläht,
In deinen Rang gehör ich nur.
Der große Geist hat mich verschmäht,
Vor mir verschließt sich die Natur
Des Denkens Faden ist zerrissen
Mir ekelt lange vor allem Wissen.
Laß in den Tiefen der Sinnlichkeit
Uns glühende Leidenschaften stillen!
In undurchdrungnen Zauberhüllen
Sei jedes Wunder gleich bereit!
Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit,
Ins Rollen der Begebenheit!
Da mag denn Schmerz und Genuß,
Gelingen und Verdruß
Miteinander wechseln, wie es kann;
Nur rastlos betätigt sich der Mann.

MEPHISTOPHELES:
Euch ist kein Maß und Ziel gesetzt.
Beliebt's Euch, überall zu naschen,
Im Fliehen etwas zu erhaschen,
Bekomm Euch wohl, was Euch ergetzt.
Nur greift mir zu und seid nicht blöde!

FAUST:
Du hörest ja, von Freud' ist nicht die Rede.
Dem Taumel weih ich mich, dem schmerzlichsten Genuß,
Verliebtem Haß, erquickendem Verdruß.
Mein Busen, der vom Wissensdrang geheilt ist,
Soll keinen Schmerzen künftig sich verschließen,
Und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist,
Will ich in meinem innern Selbst genießen,
Mit meinem Geist das Höchst' und Tiefste greifen,
Ihr Wohl und Weh auf meinen Busen häufen,
Und so mein eigen Selbst zu ihrem Selbst erweitern,
Und, wie sie selbst, am End auch ich zerscheitern.

MEPHISTOPHELES:
O glaube mir, der manche tausend Jahre
An dieser harten Speise kaut
Daß von der Wiege bis zur Bahre
Kein Mensch den alten Sauerteig verdaut!
Glaub unsereinem, dieses Ganze
Ist nur für einen Gott gemacht!
Er findet sich in einem ew'gen Glanze
Uns hat er in die Finsternis gebracht,
Und euch taugt einzig Tag und Nacht.

FAUST:
Allein ich will!

MEPHISTOPHELES:
Das läßt sich hören!
Doch nur vor einem ist mir bang:
Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang.
Ich dächt, ihr ließet Euch belehren.
Assoziiert Euch mit einem Poeten,
Laßt den Herrn in Gedanken schweifen,
Und alle edlen Qualitäten
Auf Euren Ehrenscheitel häufen,
Des Löwen Mut,
Des Hirsches Schnelligkeit,
Des Italieners feurig Blut,
Des Nordens Dau'rbarkeit.
Laßt ihn Euch das Geheimnis finden,
Großmut und Arglist zu verbinden,
Und Euch, mit warmen Jugendtrieben,
Nach einem Plane zu verlieben.
Möchte selbst solch einen Herren kennen,
Würd ihn Herrn Mikrokosmus nennen.

FAUST:
Was bin ich denn, wenn es nicht möglich ist,
Der Menschheit Krone zu erringen,
Nach der sich alle Sinne dringen?

MEPHISTOPHELES:
Du bist am Ende- was du bist.
Setz dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
Du bleibst doch immer, was du bist.

FAUST:
Ich fühl's, vergebens hab ich alle Schätze
Des Menschengeists auf mich herbeigerafft,
Und wenn ich mich am Ende niedersetze,
Quillt innerlich doch keine neue Kraft;
Ich bin nicht um ein Haar breit höher,
Bin dem Unendlichen nicht näher.

MEPHISTOPHELES:
Mein guter Herr, Ihr seht die Sachen,
Wie man die Sachen eben sieht;
Wir müssen das gescheiter machen,
Eh uns des Lebens Freude flieht.
Was Henker! freilich Händ und Füße
Und Kopf und H[intern], die sind dein;
Doch alles, was ich frisch genieße,
Ist das drum weniger mein?
Wenn ich sechs Hengste zahlen kann,
Sind ihre Kräfte nicht die meine?
Ich renne zu und bin ein rechter Mann,
Als hätt ich vierundzwanzig Beine.
Drum frisch! Laß alles Sinnen sein,
Und grad mit in die Welt hinein!
Ich sag es dir: ein Kerl, der spekuliert,
Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide
Von einem bösen Geist im Kreis herum geführt,
Und rings umher liegt schöne grüne Weide.

FAUST:
Wie fangen wir das an?

MEPHISTOPHELES:
Wir gehen eben fort. Was ist das für ein Marterort?
Was heißt das für ein Leben führen,
Sich und die Jungens ennuyieren?
Laß du das dem Herrn Nachbar Wanst!
Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen?
Das Beste, was du wissen kannst,
Darfst du den Buben doch nicht sagen.
Gleich hör ich einen auf dem Gange!

FAUST:
Mir ist's nicht möglich, ihn zu sehn.

MEPHISTOPHELES:
Der arme Knabe wartet lange,
Der darf nicht ungetröstet gehn.
Komm, gib mir deinen Rock und Mütze;
Die Maske muß mir köstlich stehn.
(Er kleidet sich um.)
Nun überlaß es meinem Witze!
Ich brauche nur ein Viertelstündchen Zeit;
Indessen mache dich zur schönen Fahrt bereit!
(Faust ab.)

MEPHISTOPHELES (in Fausts langem Kleide):
Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
Des Menschen allerhöchste Kraft,
Laß nur in Blend- und Zauberwerken
Dich von dem Lügengeist bestärken,
So hab ich dich schon unbedingt-
Ihm hat das Schicksal einen Geist gegeben,
Der ungebändigt immer vorwärts dringt,
Und dessen übereiltes Streben
Der Erde Freuden überspringt.
Den schlepp ich durch das wilde Leben,
Durch flache Unbedeutenheit,
Er soll mir zappeln, starren, kleben,
Und seiner Unersättlichkeit
Soll Speis und Trank vor gier'gen Lippen schweben;
Er wird Erquickung sich umsonst erflehn,
Und hätt er sich auch nicht dem Teufel übergeben,
Er müßte doch zugrunde gehn!

Ein Schüler tritt auf.

SCHÜLER:
Ich bin allhier erst kurze Zeit,
Und komme voll Ergebenheit,
Einen Mann zu sprechen und zu kennen,
Den alle mir mit Ehrfucht nennen.

MEPHISTOPHELES:
Eure Höflichkeit erfreut mich sehr!
Ihr seht einen Mann wie andre mehr.
Habt Ihr Euch sonst schon umgetan?

SCHÜLER:
Ich bitt Euch, nehmt Euch meiner an!
Ich komme mit allem guten Mut,
Leidlichem Geld und frischem Blut;
Meine Mutter wollte mich kaum entfernen;
Möchte gern was Rechts hieraußen lernen.

MEPHISTOPHELES:
Da seid Ihr eben recht am Ort.

SCHÜLER:
Aufrichtig, möchte schon wieder fort:
In diesen Mauern, diesen Hallen
Will es mir keineswegs gefallen.
Es ist ein gar beschränkter Raum,
Man sieht nichts Grünes, keinen Baum,
Und in den Sälen, auf den Bänken,
Vergeht mir Hören, Sehn und Denken.

MEPHISTOPHELES:
Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird's Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

SCHÜLER:
An ihrem Hals will ich mit Freuden hangen;
Doch sagt mir nur, wie kann ich hingelangen?

MEPHISTOPHELES:
Erklärt Euch, eh Ihr weiter geht,
Was wählt Ihr für eine Fakultät?

SCHÜLER:
Ich wünschte recht gelehrt zu werden,
Und möchte gern, was auf der Erden
Und in dem Himmel ist, erfassen,
Die Wissenschaft und die Natur.

MEPHISTOPHELES:
Da seid Ihr auf der rechten Spur;
Doch müßt Ihr Euch nicht zerstreuen lassen.

SCHÜLER:
Ich bin dabei mit Seel und Leib;
Doch freilich würde mir behagen
Ein wenig Freiheit und Zeitvertreib
An schönen Sommerfeiertagen.

MEPHISTOPHELES:
Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
Mein teurer Freund, ich rat Euch drum
Zuerst Collegium Logicum.
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Daß er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn,
Und nicht etwa, die Kreuz und Quer,
Irrlichteliere hin und her.
Dann lehret man Euch manchen Tag,
Daß, was Ihr sonst auf einen Schlag
Getrieben, wie Essen und Trinken frei,
Eins! Zwei! Drei! dazu nötig sei.
Zwar ist's mit der Gedankenfabrik
Wie mit einem Weber-Meisterstück,
Wo ein Tritt tausend Fäden regt,
Die Schifflein herüber hinüber schießen,
Die Fäden ungesehen fließen,
Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt.
Der Philosoph, der tritt herein
Und beweist Euch, es müßt so sein:
Das Erst wär so, das Zweite so,
Und drum das Dritt und Vierte so;
Und wenn das Erst und Zweit nicht wär,
Das Dritt und Viert wär nimmermehr.
Das preisen die Schüler allerorten,
Sind aber keine Weber geworden.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt, leider! nur das geistige Band.
Encheiresin naturae nennt's die Chemie,
Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie.

SCHÜLER:
Kann Euch nicht eben ganz verstehen.

MEPHISTOPHELES:
Das wird nächstens schon besser gehen,
Wenn Ihr lernt alles reduzieren
Und gehörig klassifizieren.

SCHÜLER:
Mir wird von alledem so dumm,
Als ging, mir ein Mühlrad im Kopf herum.

MEPHISTOPHELES:
Nachher, vor allen andern Sachen,
Müßt Ihr Euch an die Metaphysik machen!
Da seht, daß Ihr tiefsinnig faßt,
Was in des Menschen Hirn nicht paßt;
Für was drein geht und nicht drein geht,
Ein prächtig Wort zu Diensten steht.
Doch vorerst dieses halbe Jahr
Nehmt ja der besten Ordnung wahr.
Fünf Stunden habt Ihr jeden Tag;
Seid drinnen mit dem Glockenschlag!
Habt Euch vorher wohl präpariert,
Paragraphos wohl einstudiert,
Damit Ihr nachher besser seht,
Daß er nichts sagt, als was im Buche steht;
Doch Euch des Schreibens ja befleißt,
Als diktiert, Euch der Heilig Geist!

SCHÜLER:
Das sollt Ihr mir nicht zweimal sagen!
Ich denke mir, wie viel es nützt
Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.

MEPHISTOPHELES:
Doch wählt mir eine Fakultät!

SCHÜLER:
Zur Rechtsgelehrsamkeit kann ich mich nicht bequemen.

MEPHISTOPHELES:
Ich kann es Euch so sehr nicht übel nehmen,
Ich weiß, wie es um diese Lehre steht.
Es erben sich Gesetz' und Rechte
Wie eine ew'ge Krankheit fort;
Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte,
Und rücken sacht von Ort zu Ort.
Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage;
Weh dir, daß du ein Enkel bist!
Vom Rechte, das mit uns geboren ist,
Von dem ist, leider! nie die Frage.

SCHÜLER:
Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!
Fast möcht ich nun Theologie studieren.

MEPHISTOPHELES:
Ich wünschte nicht, Euch irre zu führen.
Was diese Wissenschaft betrifft,
Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden,
Es liegt in ihr so viel verborgnes Gift,
Und von der Arzenei ist's kaum zu unterscheiden.
Am besten ist's auch hier, wenn Ihr nur einen hört,
Und auf des Meisters Worte schwört.
Im ganzen- haltet Euch an Worte!
Dann geht Ihr durch die sichre Pforte
Zum Tempel der Gewißheit ein.

SCHÜLER:
Doch ein Begriff muß bei dem Worte sein.

MEPHISTOPHELES:
Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen
Denn eben wo Begriffe fehlen,
Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
Mit Worten läßt sich trefflich streiten,
Mit Worten ein System bereiten,
An Worte läßt sich trefflich glauben,
Von einem Wort läßt sich kein Jota rauben.

SCHÜLER:
Verzeiht, ich halt Euch auf mit vielen Fragen,
Allem ich muß Euch noch bemühn.
Wollt Ihr mir von der Medizin
Nicht auch ein kräftig Wörtchen sagen?
Drei Jahr ist eine kurze Zeit,
Und, Gott! das Feld ist gar zu weit.
Wenn man einen Fingerzeig nur hat,
Läßt sich's schon eher weiter fühlen.

MEPHISTOPHELES (für sich):
Ich bin des trocknen Tons nun satt,
Muß wieder recht den Teufel spielen.
(Laut.) Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen;
Ihr durchstudiert die groß, und kleine Welt,
Um es am Ende gehn zu lassen,
Wie's Gott gefällt.
Vergebens, daß Ihr ringsum wissenschaftlich schweift,
Ein jeder lernt nur, was er lernen kann;
Doch der den Augenblick ergreift,
Das ist der rechte Mann.
Ihr seid noch ziemlich wohl gebaut,
An Kühnheit wird's Euch auch nicht fehlen,
Und wenn Ihr Euch nur selbst vertraut,
Vertrauen Euch die andern Seelen.
Besonders lernt die Weiber führen;
Es ist ihr ewig Weh und Ach
So tausendfach
Aus einem Punkte zu kurieren,
Und wenn Ihr halbweg ehrbar tut,
Dann habt Ihr sie all unterm Hut.
Ein Titel muß sie erst vertraulich machen,
Daß Eure Kunst viel Künste übersteigt;
Zum Willkomm tappt Ihr dann nach allen Siebensachen,
Um die ein andrer viele Jahre streicht,
Versteht das Pülslein wohl zu drücken,
Und fasset sie, mit feurig schlauen Blicken,
Wohl um die schlanke Hüfte frei,
Zu sehn, wie fest geschnürt sie sei.

SCHÜLER:
Das sieht schon besser aus! Man sieht doch, wo und wie.

MEPHISTOPHELES:
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
Und grün des Lebens goldner Baum.

SCHÜLER:
Ich schwör Euch zu, mir ist's als wie ein Traum.
Dürft ich Euch wohl ein andermal beschweren,
Von Eurer Weisheit auf den Grund zu hören?

MEPHISTOPHELES:
Was ich vermag, soll gern geschehn.

SCHÜLER:
Ich kann unmöglich wieder gehn,
Ich muß Euch noch mein Stammbuch überreichen,
Gönn Eure Gunst mir dieses Zeichen!

MEPHISTOPHELES:
Sehr wohl. (Er schreibt und gibt's.)

SCHÜLER (liest):
Eritis sicut Deus, scientes bonum et malum.
(Macht's ehrerbietig zu und empfiehlt sich.)

MEPHISTOPHELES:
Folg nur dem alten Spruch und meiner Muhme, der Schlange,
Dir wird gewiß einmal bei deiner Gottähnlichkeit bange!

Faust tritt auf.

FAUST:
Wohin soll es nun gehn?

MEPHISTOPHELES:
Wohin es dir gefällt.
Wir sehn die kleine, dann die große Welt.
Mit welcher Freude, welchem Nutzen
Wirst du den Cursum durchschmarutzen!

FAUST:
Allein bei meinem langen Bart
Fehlt mir die leichte Lebensart.
Es wird mir der Versuch nicht glücken;
Ich wußte nie mich in die Welt zu schicken.
Vor andern fühl ich mich so klein;
Ich werde stets verlegen sein.

MEPHISTOPHELES:
Mein guter Freund, das wird sich alles geben;
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.

FAUST:
Wie kommen wir denn aus dem Haus?
Wo hast du Pferde, Knecht und Wagen?

MEPHISTOPHELES:
Wir breiten nur den Mantel aus,
Der soll uns durch die Lüfte tragen.
Du nimmst bei diesem kühnen Schritt
Nur keinen großen Bündel mit.
Ein bißchen Feuerluft, die ich bereiten werde,
Hebt uns behend von dieser Erde.
Und sind wir leicht, so geht es schnell hinauf;
Ich gratuliere dir zum neuen Lebenslauf!

elfboi schrieb am 13.6. 2005 um 21:59:40 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

king hey this won't be so bad.. me and my Ashley will be partying and getting high constantly.. that was until my mom got my pot and told me to get rid of it. :/ And then remembering the fact that Judy may be my moms best friend, but they hardly tolerate each other.

Oh well we'll see what happens. There's alot of talk, and when it comes down to it. I don't think Judy will leave Denny.


Jun. 13th, 2005 @ 06:57 pm
5 songs...
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re_curse

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It has been on almost every single of my friend's journals, but psychotropek was the only one who had the courage to tag me, so here we fnally go:

5 songs I am currently in love with

1. David Bowie - Pallas Athena
It's the first song in a while that I listen to on 'repeat'. That means something.
By the way, anyone shares my opinion that Bowie is one of the very few persons who continued to make good music through the 90s when almost everyone who had made good stuff before started to go down?
Probably not.

2. Edward Ka-Spel - The Memories of Dr.Bliss
'...he slowly runs his fingers down your perforated spine... takes the time to listen carefully... the pain drifts away...'
Beautiful.

3. Swartalf - Carousel's Sleep
If you don't know Swartalf, you should change that, because, well you just have to love them.
(Except you don't like bombastic evil scandinavian industrial or whatever genre they are.)
Carousel's Sleep is one of those songs that didn't count to my favourites when I got the album new. When listening to it again recently, I was totally amazed that I didn't recognize how great this song is earlier. Some songs need time I guess.

4. Ben Becker - BMW
In a way, a quite simple song, and quite simple lyrics, but very effective.
I'd really love to hear what some of my none-german-speaking friends think of that one.

5. Paul Roland - Nosferatu
Ah, cliché. But such a nice one.


PS: I can upload any of those songs if you wish. You should wish.


Jun. 13th, 2005 @ 12:42 pm
(no subject)
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puter_pixie, posting in long_hair_guys

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Current Mood: awake


my boyfriend lynxstarfire..again :)

These pics weren't edited at all....the redness came from his red light and the dark ;)

( Step inside... )


Jun. 13th, 2005 @ 12:37 pm
Enough is enough...
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nemesis2207

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Current Mood: hot
Current Music: Sero.Overdose - Ever (remix by Mnemonic)


I declare today to be a »no bra day«!


Jun. 13th, 2005 @ 12:22 pm
Oh! the neglect!
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kiarrith

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Current Mood: tired/content/missing folk


I've been neglecting livejournal updates.

So, here ya go:

Hey Vermonters: I got back home safely.

Hey WTTers: We got back home safely.


Jun. 13th, 2005 @ 11:48 am
Queek Weekend Update
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xydexx

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Current Mood: busy


I mistyped »Quick« but decided I like it like that.

Last week was pretty busy, catching up on all the stuff that got put on the back burner. Still so much to do. That all came to a grinding halt this weekend, when I took advantage of the opportunity to just veg out for a change. I finally went biking on Saturday, even though it was 80-something degrees out. I rode out to Purse Of Evil1 and came back covered in sweat and bugs. Sunday, Mom came over and had Rigel update her old laptop computer. Rigel made the mistake of installing Rollercoaster Tycoon 3 on my machine, so spent most of the rest of the weekend just playing around with that. It was awfully hot outside anyway.

Next weekend I'm heading up to New York for Father's Day. I'm going to take the opportunity to archive the NY 22 geocache up there, since I see myself going up there less now that I no longer have a place to use as a base of operations when I visit.

I need to clean off the kitchen island and balance my checkbook and send payment for the giant inflato-dragon and finish my paperspace stuff and who knows what else. This Friday the 24th I get another Section 75 Day, maybe I can do some more biking then.

1 Note: Post mileage later.


Jun. 13th, 2005 @ 04:23 pm
new hair
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montycas, posting in gothic_babes

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yay, I have new hair (albeit slightly fuzzy at the moment), I got bored of waiting for dye to grow out so it's back to black.




( and without glasses... )


Jun. 13th, 2005 @ 11:27 am
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photonutz, posting in gothic_babes

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( Summer Days - NWS )


Jun. 13th, 2005 @ 11:25 am
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photonutz, posting in gothic_babes

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( Black & White - NWS )


Jun. 13th, 2005 @ 09:26 am
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batchix

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Current Mood: sleepy


What a weird morning.


I think the morning can be summed up in that my computer started doing and making weird noises through dell updates(it's going SHOOOOOOM~ everytime the damn window opens) and right afterwards Kaz went shooting across the apartment and attacked her toy. I mean CRAZILY shooting across the apt!

I am going to take a nap. Thought I'd be okay, but I can barely function. @o@


Jun. 13th, 2005 @ 09:50 am
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severed_shadow, posting in longhair

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Question for you curly haired people.

My 'boy toy' has natural curly hair. But, it's really tight curls and a little small. When his hair dries, it's like a big ball of puff...any ideas or suggestions on how I can control it a bit? He told me he needs a womanly touch to it, but he came to the wrong person. haha.

Thanks a lot.


Jun. 13th, 2005 @ 09:01 am
popin!
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erisreg

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Jun. 13th, 2005 @ 06:45 am
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onesoul, posting in gothic_babes

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Want to see more of Sara? Of course you do! Here is the link to two sets.
(No nudity, all work safe!)

Model: Sara Donaven
Art Director: lostlostagain
Photographer: Jasmine Azure


Jun. 13th, 2005 @ 10:44 am
belated thanks for wonderful advice for hair and swimming
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bellaqua, posting in longhair

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to all the previous posts about what to do to protect your hair when swimming.

I oiled my hair with almond oil, with a few drops lavender EO, before going swimming yesterday, and today instead of being crackly, knotted and stinking of chl

Duckman schrieb am 20.3. 2002 um 02:15:08 Uhr zu

DATENMÜLL

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www.stp.gasou.edu/George-Anne/arc/wtr96/PDFs/960305.pdf - Similar pages

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www.glinn.com/news/02980398.htm - 101k - Cached - Similar pages

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... 1905 Ar.; #2 Maudie Tracey; Major J »Jack« b ... on by Dr. Coleman - who then resided ... the
street and naked as the day he ... Va. State Archives. Photos Relating to the ...
members.aol.com/PotterGenealogy/main.htm - 70k - Cached - Similar pages

MovieWeb - THE MAJESTIC production Notes
... dressers? vintage military photos. The seasoned craftsperson ... Sheriff Cecil Coleman)
also reunites with ... s popular "Tracey Takes On ... troupe, the Naked Angels. ...
movieweb.com/movie/themajestic/prod.html - 101k - Cached - Similar pages

Moteur de Recherche schrieb am 21.1. 2002 um 23:17:54 Uhr zu

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elfboi schrieb am 18.4. 2002 um 21:36:15 Uhr zu

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Reisen > Europa > Niederlande > Amsterdam > Küche

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Küche

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das...

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das hohe Ansehen Frankreichs oder Italiens, doch lassen sich in Amsterdam mühelos Restaurants aller Kategorien finden, die außerordentliche Gaumenfreuden auftischen. Der Amsterdamer selbst speist sehr gerne auswärts. Essen zu gehen ist hier eine in erster Linie gesellige und informelle Angelegenheit. Am liebsten lassen sich die Hauptstädter in den kleineren, besonders originell oder trendy eingerichteten Lokalen verwöhnen. Viele dieser In-Restaurants liegen innerhalb des Grachtengürtels, im Jordaan oder im Museumsviertel.

Es ist kein billiger Spaß, in Holland auswärts essen zu gehen. Die Preiskategorie »zwischen 10 und 15 DM« existiert hier kaum. Das günstigste Angebot ist stets die »dagschotel«, das Tagesgericht.

Die traditionell holländische Küche ist sehr nahrhaft: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse bilden noch immer die Basis fast jeder Mahlzeit, ob separat zubereitet oder vermengt in kräftigen Suppen und Eintöpfen. Im Lauf der Zeit fanden jedoch viele Eigenheiten der französischen Cuisine Eingang in die holländische Küche oder wurden leicht verändert auf einheimische Speisen angewendet, so bei Texelaer Lammfleisch oder Limburger Spargel. Die vielen Amsterdamer ausländischer Herkunft - mehr als 140 verschiedene Nationalitäten haben hier ihre Heimat - verhalfen der Stadt zu einer weltoffenen und weltweiten Küche, wobei die indonesische Küche in den Niederlanden eine ganz besondere Stellung einnimmt. Aufgrund der langen historischen Verbundenheit - Indonesien war bis 1947 niederländische Kolonie - prägen zahlreiche indonesische Restaurants das Straßenbild Amsterdams. Puristen schwören auf die nuancenreiche, charakteristisch indonesische Schärfe; chinesische Reisgerichte sind meist etwas milder im Geschmack. Achtung: Die Indonesische Küche kann auf holländisch sowohl »indonesische« als auch »indische keuken« heißen, während man »indiaas« ißt, wenn man zum Inder geht.

Die stetig wachsende Klientel der Vegetarier wird auch in Amsterdam immer besser bedient. Nicht nur die zahlreichen vegetarischen Restaurants, sondern auch die Mehrzahl der »konventionellen« Lokale bieten vollständige vegetarische Gerichte an - welke Salatblätter und öde Sättigungsbeilagen sind längst passé.

Immer mehr Café-Betreiber sind dazu übergegangen, neben Kaffee und Kuchen auch kleine Mahlzeiten zu servieren. Offiziell dürfen sie sich nicht Restaurant nennen, aber dem Besucher kann das vollkommen egal sein. Im »Eetcafé« kann, eben wie im Restaurant, in entspannter Atmosphäre gegessen und getrunken werden - nur daß die Angebotspalette nicht ganz so groß ausfällt. Meist gibt es auch ein täglich wechselndes Gericht. Gemütlich, bezahlbar und großzügig - so könnte man die Eetcafés charakterisieren.

Lunchtime ist von 12-14 Uhr, Dinnertime ab 18 Uhr, die Küche meistens nur bis 22/23 Uhr geöffnet. Doch für den späten Hunger gibt es etliche Nachtrestaurants. Ein Tip für hungrige Ausländer: Die Hauptmahlzeit der Holländer ist das abendliche Dinner, mittags nimmt man in der Regel nur einen kleinen Imbiß zu sich. Teure Restaurants bieten allerdings oft auch Lunchmenüs an.

Schnelle Häppchen

Belegte Brötchen sind die meistgeliebten »tussendoortjes«, »Zwischendurchleins« also. Vom alten Gouda über Mozzarella, von Lachssalat bis hin zum knackigen Grün mit Ei und Tomaten variieren die möglichen Beläge. Die Adresse für »belegde broodjes« schlechthin ist Dobben's Eetsalon, Korte Reguliersdwarsstr. 5. »Broodje van Dobben« ist ein stehender Begriff, den jeder Amsterdamer kennt.

Wer etwas Herzhafteres möchte, sollte die kleinen holländischen Fischstände am Straßenrand keinesfalls links liegenlassen. Ein Garnelenbrötchen oder ein »hollandse nieuwe« (frischer, roher Hering) stillt den Hunger, vielleicht kombiniert mit einer riesigen sauren Gurke, einer »zure bom«. Auch exotischere Gelüste werden befriedigt: mit Kebab, Falafel oder Loempias (Frühlingsrollen).

Um wirklich satt zu werden, empfiehlt sich eine Portion »vlaamse frites« oder »patat«, wie Pommes hier heißen. Die frischgeschnittenen fritierten Kartoffelstäbchen mit den in Deutschland leider üblichen, gefriergetrockneten Industriefritten zu vergleichen, wäre eine grobe Beleidigung. Mit der Formel »patatje met« werden Pommes Mayo geordert, bei »patatje oorlog« werden Pommes und Zwiebeln in Mayonnaise und Satésoße getränkt - eine Kalorienbombe sondergleichen. Gute Vlaamse Frites bekommt man z. B. in der Reguliersbreestraat an der Ecke zum Halvemaansteeg. Hier ist ebenfalls eine der berühmt-berüchtigten FEBO-Filialen zu finden, wo man Kroketten, »kaassouflé«, Hamburger und ähnliches einfach aus dem Automaten zieht.

Wer so gegen fünf Uhr nachmittags ein »borreltje«, einen Schnaps, in einem der »bruine cafés« zu sich nehmen will - und nicht wenige Amsterdamer wollen das -, sollte unbedingt eine »borrelgarnituur« bestellen. Zu einem Stückchen Gouda bekommt man dann unverfälschte Amsterdamer Ochsenwurst und »bitterballen« (panierte, fritierte Ragoutbällchen).

Adressen

Pico, Nieuwmarkt 3, Tel. 6274919, Tgl. 12-1, Küche 18-22.30 Uhr, Metro: Nieuwmarkt. Gerichte bis 17,50 hfl. Kleines und gemütliches italienisches Café. Ein Erlebnis ist der Blick auf die festlich erleuchtete Waage am Abend. Und dazu gibt's frische Pasta, Fleisch- und Fischgerichte.

The Pancake Bakery, Prinsengracht 191, Tel. 6251333, tgl. 12-22 Uhr, Tram 13, 14, 17. In diesem historischen Lagerhaus bei der Westerkerk kostet das teuerste »Stück«, der internationale »superpannekoek«, 18,95 hfl. Seit über 20 Jahren ist hier eines der bekanntesten Pfannkuchenhäuser Amsterdams ansässig. Die Rezeptur ist wohl der Grund für den anhaltenden Erfolg: Sie datiert aus dem 17. Jh. Über 70 Pfannkuchenkreationen stehen zur Auswahl; mit Speck, Käse, Apfel, Shoarma, Chili oder gebackener Banane - alles ist erlaubt.

Sluizer, Utrechtsestraat 43 und 45, Tel. 638 90 02, Mo-Fr 12-15, 17-24, Sa, So nur 17-24 Uhr; Tram 4. 3-Gänge-Menü ab 25 hfl. Bis Mitternacht wird hier, zwischen Rembrandtplein und Carré, Kulinarisches serviert. Die zwei Lokale - Nr. 45 ist ein Fischrestaurant - zählen zu den bestbesuchten Amsterdams. Das dunkelbraune Interieur wird durch farbenfrohe Kunstwerke aufgelockert. Von der auf der Rückseite gelegenen Terrasse blickt man auf grüne Innenhöfe. Alle zwei Monate wechselt die Auswahl der internationalen Fisch- oder Fleischspezialitäten. Ein Tip für diejenigen, die gerne spät essen und sich in etwas hektischer Großstadtatmosphäre wohlfühlen.

Dorrius, Nieuwezijds Voorburgwal 5, Tel. 4202224, Mo-So 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 13, 17. Menüs 47,50-75 hfl. In traditionsreicher, von alt-holländischem Interieur geprägter Umgebung ist das Dorrius eines der wenigen gehobeneren Restaurants mit dem Schwerpunkt auf holländischer Küche. Die leckeren Eintopfgerichte, zeeländische Austern, Käsesoufflé oder Kichererbsen werden nach traditionellen Rezepten zubereitet.

Asiatische Küche

Der indonesischen und chinesischen Küche gebührt in Amsterdam besondere Würdigung. Auf dem Zeedijk (Metro: Nieuwmarkt), der »Hauptschlagader« des Chinesenviertels, stoßen Sie auf viele kleine chinesische Imbisse. Die Pekingenten im Schaufenster signalisieren, daß Sie richtig sind. Früher kamen ausschließlich Chinesen her, heute lassen es sich hier auch immer mehr »bleekneuzen«, »Bleichgesichter«, schmecken. Besonders empfehlenswert sind das Moi Kong (Nr. 87), das Nam Kee (Nr. 111) und das Hoi Tin (Nr. 122). Indonesische Restaurants sind sehr beliebt, dementsprechend groß ist ihre Zahl.

Indonesia, Korte Leidsedwarsstraat 18, Tel. 6232035, tgl. 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 6, 7, 10. Große Auswahl an Reistafeln, ab 50 hfl. Traditionsadresse für ausgezeichnete indonesische Küche. Vornehm eingerichtetes Restaurant mit ausschließlich indonesischem Personal.

Im Falafelparadies

Wie im siebten Himmel wird sich in Amsterdam der Liebhaber der kleinen Kichererbsenbällchen fühlen. Zahlreiche Imbisse haben Falafel in vielen Varianten und mit zig Beilagen im Angebot. Und das ausgesprochen günstig - Als der Falafel-Imbiß schlechthin gilt Falafel Dan, Ferdinand Bolstraat 126, wo man zur Happy hour zwischen 15 und 17 Uhr unbegrenzt Falafel, Salat und Saucen für nur 5 hfl bekommt.

»Softdrug's paradise«

Eine erstaunliche Zahl: Amsterdam zählt mehr als 380 Coffeeshops, eine in Holland einmalige Lokalvariante. In (fast allen) Coffeeshops stehen Hasch und Marihuana auf der Speisekarte.



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