| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr schrieb Daniel Arnold
über DATENMÜLL |
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am 23.4. 2024 um 14:31:25 Uhr schrieb schmidt
über DATENMÜLL |
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am 20.3. 2003 um 02:33:17 Uhr schrieb elfboi über DATENMÜLL
am 18.12. 2002 um 00:15:09 Uhr schrieb elfboi über DATENMÜLL
am 20.12. 2002 um 04:15:53 Uhr schrieb elfboi über DATENMÜLL
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »DATENMÜLL«
Daniel Arnold schrieb am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Mir fehlt(e bisher) ein Stichwort bei dem man mal so richtig ohne nachzudenken seinen Mist loswerden kann.
Daher nun also „Datenmüll“.
Dabei muss gesagt werden, dass es schwer ist Datenmüll zu definieren. Denn sobald jemand Stift, Papier oder Tastatur zur Hand nimmt und einen Text schreibt, muss man ihm/ihr zumindest das Recht einräumen, den Text nicht zu verabscheuen solange man ihn nicht gelesen hat.
Dennoch hier nun also die Kategorie Datenmüll!
!“§$%&()=?`*’_:; Dazu erzähle ich euch nun, dass ich bereits so ( ) kurz davor stand diese Kategorie einzuführen, als mir mein „ich verachte dich, ich hasse dich abgrundtief, bist du eigentlich total beknackt, eines Tages werde ich dich mit einer Axt...“-Computer - korrigiere PC - einen Strich durch die Rechnung machte und mich aus dem Netscape-Navigator warf. Warum auch immer.;.jczj f
Und auf grund von bis zur selbstzerstörung gehendem kampfes gegen alles was tasten hat eckigist undwo pc draufsteht fange ichgv nun an dich wie #-..-.#_Ä&/%mit datenmüll zu ärgern erg.#_ich weiß das ist dir egal, aber solange ich meine vernünftigen daten die auf dir sind wenigstens einigermaßen behalten will , was mich vor der axt zurückschrecken lässt, müllei hc dich hin und wieder mit dastenmüll zu auch wenns dir ega l ist egal um dich dann doch wieder ach arghhtrhjdgflkjdhgfklöngblbäöpoujkljüpoöjklcbföjkgflxd warum sapiorusekrlöjdnm,gf.warumwarumwarumwarum
Leptomaniac schrieb am 31.10. 2002 um 19:40:06 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
GOETHE
Reineke Fuchs
Zweiter Gesang
Also wandelte Braun auf seinem Weg zum Gebirge
Stolzen Mutes dahin, durch eine Wüste, die groß war,
Lang und sandig und breit; und als er sie endlich durchzogen,
Kam er gegen die Berge, wo Reineke pflegte zu jagen;
Selbst noch Tages zuvor hatt er sich dorten erlustigt.
Aber der Bär ging weiter nach Malepartus; da hatte
Reineke schöne Gebäude. Von allen Schlössern und Burgen,
Deren ihm viele gehörten, war Malepartus die beste.
Reineke wohnte daselbst, sobald er Übels besorgte.
Braun erreichte das Schloß und fand die gewöhnliche Pforte
Fest verschlossen. Da trat er davor und besann sich ein wenig;
Endlich rief er und sprach: Herr Oheim, seid Ihr zu Hause?
Braun, der Bär, ist gekommen, des Königs gerichtlicher Bote.
Denn es hat der König geschworen, Ihr sollet bei Hofe
Vor Gericht Euch stellen, ich soll Euch holen, damit Ihr
Recht zu nehmen und Recht zu geben keinem verweigert,
Oder es soll Euch das Leben kosten; denn bleibt Ihr dahinten,
Ist mit Galgen und Rad Euch gedroht. Drum wählet das Beste,
Kommt und folget mir nach, sonst möcht es Euch übel bekommen.
Reineke hörte genau vom Anfang zum Ende die Rede,
Lag und lauerte still und dachte: Wenn es gelänge,
Daß ich dem plumpen Kompan die stolzen Worte bezahlte?
Laßt uns die Sache bedenken. Er ging in die Tiefe der Wohnung,
In die Winkel des Schlosses, denn künstlich war es gebauet:
Löcher fanden sich hier und Höhlen mit vielerlei Gängen,
Eng und lang, und mancherlei Türen zum Öffnen und Schließen,
Wie es Zeit war und Not. Erfuhr er, daß man ihn suchte
Wegen schelmischer Tat, da fand er die beste Beschirmung.
Auch aus Einfalt hatten sich oft in diesen Mäandern
Arme Tiere gefangen, willkommene Beute dem Räuber.
Reineke hatte die Worte gehört, doch fürchtet' er klüglich,
Andre möchten noch neben dem Boten im Hinterhalt liegen,
Als er sich aber versichert, der Bär sei einzeln gekommen,
Ging er listig hinaus und sagte: Wertester Oheim,
Seid willkommen! Verzeiht mir! ich habe Vesper gelesen,
Darum ließ ich Euch warten. Ich dank Euch, daß Ihr gekommen,
Denn es nutzt mir gewiß bei Hofe, so darf ich es hoffen.
Seid zu jeglicher Stunde, mein Oheim, willkommen! Indessen
Bleibt der Tadel für den, der Euch die Reise befohlen,
Denn sie ist weit und beschwerlich. O Himmel! wie Ihr erhitzt seid!
Eure Haare sind naß und Euer Odem beklommen.
Hatte der mächtige König sonst keinen Boten zu senden,
Als den edelsten Mann, den er am meisten erhöhet?
Aber so sollt es wohl sein zu meinem Vorteil; ich bitte,
Helft mir am Hofe des Königs, allwo man mich übel verleumdet.
Morgen, setzt ich mir vor, trotz meiner mißlichen Lage,
Frei nach Hofe zu gehen, und so gedenk ich noch immer.
Nur für heute bin ich zu schwer, die Reise zu machen.
Leider hab ich zu viel von einer Speise gegessen,
Die mir übel bekommt; sie schmerzt mich gewaltig im Leibe.
Braun versetzte darauf. Was war es, Oheim? Der andre
Sagte dagegen: Was könnt es Euch helfen, und wenn ichs erzählte!
Kümmerlich frist ich mein Leben; ich leid es aber geduldig,
Ist ein armer Mann doch kein Graf! und findet zuweilen
Sich für uns und die Unsern nichts Besseres, müssen wir freilich
Honigscheiben verzehren, die sind wohl immer zu haben.
Doch ich esse sie nur aus Not; nun bin ich geschwollen.
Wider Willen schluckt ich das Zeug, wie sollt es gedeihen?
Kann ich es immer vermeiden, so bleibt mirs ferne vom Gaumen.
Ei! was hab ich gehört! versetzte der Braune, Herr Oheim!
Ei! verschmähet Ihr so den Honig, den mancher begehret?
Honig, muß ich Euch sagen, geht über alle Gerichte,
Wenigstens mir; o schafft mir davon, es soll Euch nicht reuen!
Dienen werd ich Euch wieder. - Ihr spottet, sagte der andre.
Nein, wahrhaftig! verschwor sich der Bär, es ist ernstlich gesprochen.
Ist dem also, versetzte der Rote: da kann ich Euch dienen,
Denn der Bauer Rüsteviel wohnt am Fuße des Berges.
Honig hat er! Gewiß, mit allem Eurem Geschlechte
Saht Ihr niemal so viel beisammen. Da lüstet' es Braunen
Übermäßig nach dieser geliebten Speise. O führt mich,
Rief er, eilig dahin! Herr Oheim, ich will es gedenken,
Schafft mir Honig, und wenn ich auch nicht gesättigt werde.
Gehen wir, sagte der Fuchs: es soll an Honig nicht fehlen.
Heute bin ich zwar schlecht zu Fuße; doch soll mir die Liebe,
Die ich Euch lange gewidmet, die sauern Tritte versüßen.
Denn ich kenne niemand von allen meinen Verwandten,
Den ich verehrte, wie Euch! Doch kommt! Ihr werdet dagegen
An des Königes Hof am Herren-Tage mir dienen,
Daß ich der Feinde Gewalt und ihre Klagen beschäme.
Honigsatt mach ich Euch heute, so viel Ihr immer nur tragen
Möget. - Es meinte der Schalk die Schläge der zornigen Bauern.
Reineke lief ihm zuvor, und blindlings folgte der Braune.
Will mirs gelingen, so dachte der Fuchs: ich bringe dich heute
Noch zu Markte, wo dir ein bittrer Honig zuteil wird.
Und sie kamen zu Rüsteviels Hofe; das freute den Bären,
Aber vergebens, wie Toren sich oft mit Hoffnung betrügen.
Abend war es geworden, und Reineke wußte, gewöhnlich
Liege Rüsteviel nun in seiner Kammer zu Bette,
Der ein Zimmermann war, ein tüchtiger Meister. Im Hofe
Lag ein eichener Stamm; er hatte, diesen zu trennen,
Schon zwei tüchtige Keile hineingetrieben, und oben,
Klaffte gespalten der Baum fast ellenweit. Reineke merkt' es,
Und er sagte: Mein Oheim, in diesem Baume befindet
Sich des Honigs mehr, als Ihr vermutet; nun stecket
Eure Schnauze hinein, so tief Ihr möget. Nur rat ich,
Nehmt nicht gierig zu viel, es möcht Euch übel bekommen.
Meint Ihr, sagte der Bär, ich sei ein Vielfraß? mitnichten!
Maß ist überall gut, bei allen Dingen. Und also
Ließ der Bär sich betören und steckte den Kopf in die Spalte
Bis an die Ohren hinein und auch die vordersten Füße.
Reineke machte sich dran, mit vielem Ziehen und Zerren
Bracht er die Keile heraus: nun war der Braune gefangen,
Haupt und Füße geklemmt; es half kein Schelten noch Schmeicheln.
Vollauf hatte der Braune zu tun, so stark er und kühn war,
Und so hielt der Neffe mit List den Oheim gefangen.
Heulend plärrte der Bär, und mit den hintersten Füßen
Scharrt' er grimmig und lärmte so sehr, daß Rüsteviel aufsprang.
Was es wäre? dachte der Meister und brachte sein Beil mit,
Daß man bewaffnet ihn fände, wenn jemand zu schaden gedächte.
Braun befand sich indes in großen Ängsten; die Spalte
Klemmt' ihn gewaltig, er zog und zerrte, brüllend vor Schmerzen.
Aber mit alle der Pein war nichts gewonnen; er glaubte
Nimmer von dannen zu kommen; so meint' auch Reineke freudig.
Als er Rüsteviel sah von ferne schreiten, da rief er:
Braun, wie steht es? Mäßiget Euch und schonet des Honigs!
Sagt, wie schmeckt es? Rüsteviel kommt und will Euch bewirten!
Nach der Mahlzeit bringt er ein Schlückchen, es mag Euch bekommen!
Da ging Reineke wieder nach Malepartus, der Feste.
Aber Rüsteviel kam, und als er den Bären erblickte,
Lief er, die Bauern zu rufen, die noch in der Schenke beisammen
Schmauseten. Kommt! so rief er: in meinem Hofe gefangen
Hat sich ein Bär, ich sage die Wahrheit. Sie folgten und liefen,
Jeder bewehrte sich eilig, so gut er konnte. Der eine
Nahm die Gabel zur Hand, und seinen Rechen der andre,
Und der dritte, der vierte, mit Spieß und Hacke bewaffnet,
Kamen gesprungen, der fünfte mit einem Pfahle gerüstet.
Ja, der Pfarrer und Küster, sie kamen mit ihrem Geräte.
Auch die Köchin des Pfaffen (sie hieß Frau Jutte, sie konnte
Grütze bereiten und kochen wie keine) blieb nicht dahinten,
Kam mit dem Rocken gelaufen, bei dem sie am Tage gesessen,
Dem unglücklichen Bären den Pelz zu waschen. Der Braune
Hörte den wachsenden Lärm in seinen schrecklichen Nöten,
Und er riß mit Gewalt das Haupt aus der Spalte; da blieb ihm
Haut und Haar des Gesichts bis zu den Ohren im Baume.
Nein! kein kläglicher Tier hat jemand gesehen! es rieselt'
Über die Ohren das Blut. Was half ihm, das Haupt zu befreien?
Denn es blieben die Pfoten im Baume stecken; da riß er
Hastig sie ruckend heraus; er raste sinnlos, die Klauen
Und von den Füßen das Fell blieb in der klemmenden Spalte.
Leider schmeckte dies nicht nach süßem Honig, wozu ihm
Reineke Hoffnung gemacht; die Reise war übel geraten,
Eine sorgliche Fahrt war Braunen geworden. Es blutet'
Ihm der Bart und die Füße dazu, er konnte nicht stehen,
Konnte nicht kriechen, noch gehn. Und Rüsteviel eilte, zu schlagen,
Alle fielen ihn an, die mit dem Meister gekommen;
Ihn zu töten, war ihr Begehr. Es führte der Pater
Einen langen Stab in der Hand und schlug ihn von ferne.
Kümmerlich wandt er sich hin und her, es drängt' ihn der Haufen,
Einige hier mit Spießen, dort andre mit Beilen, es brachte
Hammer und Zange der Schmied, es kamen andre mit Schaufeln,
Andre mit Spaten, sie schlugen drauflos und riefen und schlugen,
Daß er vor schmerzlicher Angst im eignem Unflat sich wälzte.
Alle setzten ihm zu, es blieb auch keiner dahinten;
Der krummbeinige Schloppe mit dem breitnasigen Ludolf
Waren die Schlimmsten, und Gerold bewegte den hölzernen Flegel
Zwischen den krummen Fingern; ihm stand sein Schwager zur Seite,
Kückelrei war es, der dicke, die beiden schlugen am meisten.
Abel Quack und Frau Jutte dazu, sie ließens nicht fehlen;
Talke Lorden Quacks traf mit der Butte den Armen.
Und nicht diese Genannten allein, denn Männer und Weiber,
Alle liefen herzu und wollten das Leben des Bären.
Kückelrei machte das meiste Geschrei, er dünkte sich vornehm:
Denn Frau Willigetrud am hinteren Tore (man wußt es)
War die Mutter, bekannt war nie sein Vater geworden.
Doch es meinten die Bauern, der Stoppelmäher, der schwarze
Sander, sagten sie, möcht es wohl sein, ein stolzer Geselle,
Wenn er allein war. Es kamen auch Steine gewaltig geflogen,
Die den verzweifelten Braunen von allen Seiten bedrängten.
Nun sprang Rüsteviels Bruder hervor und schlug mit dem langen,
Dicken Knüttel den Bären aufs Haupt, daß Hören und Sehen
Ihm verging, doch fuhr er empor vom mächtigen Schlage.
Rasend fuhr er unter die Weiber, die untereinander
Taumelten, fielen und schrien, und einige stürzten ins Wasser,
Und das Wasser war tief. Da rief der Pater und sagte:
Sehet, da unten schwimmt Frau Jutte, die Köchin, im Pelze,
Und der Rocken ist hier! O helft, ihr Männer! Ich gebe
Bier zwei Tonnen zum Lohn und großen Ablaß und Gnade.
Alle ließen für tot den Bären liegen und eilten
Nach den Weibern ans Wasser, man zog aufs Trockne die fünfe.
Da indessen die Männer am Ufer beschäftiget waren,
Kroch der Bär ins Wasser vor großem Elend und brummte
Vor entsetzlichem Weh. Er wollte sich lieber ersäufen,
Als die Schläge so schändlich erdulden. Er hatte zu schwimmen
Nie versucht und hoffte sogleich das Leben zu enden.
Wider Vermuten fühlt' er sich schwimmen, und glücklich getragen
Ward er vom Wasser hinab, es sahen ihn alle die Bauern,
Riefen: Das wird uns gewiß zur ewigen Schande gereichen!
Und sie waren verdrießlich und schalten über die Weiber:
Besser blieben sie doch zu Hause! da seht nun, er schwimmet
Seiner Wege. Sie traten herzu, den Block zu besehen,
Und sie fanden darin noch Haut und Haare vom Kopfe
Und von den Füßen und lachten darob und riefen: Du kommst uns
Sicher wieder, behalten wir doch die Ohren zum Pfande!
So verhöhnten sie ihn noch über den Schaden, doch war er
Froh, daß er nur dem Übel entging. Er fluchte den Bauern,
Die ihn geschlagen, und klagte den Schmerz der Ohren und Füße,
Fluchte Reineken, der ihn verriet. Mit solchen Gebeten
Schwamm er weiter, es trieb ihn der Strom, der reißend und groß war,
Binnen weniger Zeit fast eine Meile hinunter;
Und da kroch er ans Land am selbigen Ufer und keichte.
Kein bedrängteres Tier hat je die Sonne gesehen!
Und er dachte den Morgen nicht zu erleben, er glaubte
Plötzlich zu sterben und rief. O Reineke, falscher Verräter!
Loses Geschöpf!. Er dachte dabei der schlagenden Bauern,
Und er dachte des Baums und fluchte Reinekens Listen.
Aber Reineke Fuchs, nachdem er mit gutem Bedachte
Seinen Oheim zu Markte geführt, ihm Honig zu schaffen,
Lief er nach Hühnern, er wußte den Ort, und schnappte sich eines,
Lief und schleppte die Beute behend am Flusse hinunter.
Dann verzehrt' er sie gleich und eilte nach andern Geschäften
Immer am Flusse dahin und trank des Wassers und dachte:
O wie bin ich so froh, daß ich den tölpischen Bären
So zu Hofe gebracht! Ich wette, Rüsteviel hat ihm
Wohl das Beil zu kosten gegeben. Es zeigte der Bär sich
Stets mir feindlich gesinnt, ich hab es ihm wieder vergolten.
Oheim hab ich ihn immer genannt, nun ist er am Baume
Tot geblieben; des will ich mich freun, solang ich nur lebe.
Klagen und schaden wird er nicht mehr! - Und wie er so wandelt,
Schaut er am Ufer hinab und sieht den Bären sich wälzen.
Das verdroß ihm im Herzen, daß Braun lebendig entkommen.
Rüsteviel, rief er, du lässiger Wicht! du grober Geselle!
Solche Speise verschmähst du? die fett und guten Geschmacks ist,
Die manch ehrlicher Mann sich wünscht, und die so gemächlich
Dir zu Handen gekommen. Doch hat für deine Bewirtung
Dir der redliche Braun ein Pfand gelassen! So dacht er,
Als er den Braunen betrübt, ermattet und blutig erblickte.
Endlich rief er ihn an: Herr Oheim, find ich Euch wieder?
Habt Ihr etwas vergessen bei Rüsteviel? sagt mir, ich lass ihm
Wissen, wo Ihr geblieben. Doch soll ich sagen, ich glaube,
Vieles Honig habt Ihr gewiß dem Manne gestohlen,
Oder habt Ihr ihn redlich bezahlt? wie ist es geschehen?
Ei! wie seid Ihr gemalt? das ist ein schmähliches Wesen!
War der Honig nicht guten Geschmacks; Zu selbigem Preise
Steht noch manches zu Kauf! Doch, Oheim, saget mir eilig,
Welchem Orden habt Ihr Euch wohl so kürzlich gewidmet,
Daß Ihr ein rotes Barett auf Eurem Haupte zu tragen
Anfangt? Seid Ihr ein Abt? Es hat der Bader gewißlich,
Der die Platte Euch schor, nach Euren Ohren geschnappet.
Ihr verloret den Schopf, wie ich sehe, das Fell von den Wangen
Und die Handschuh dabei. Wo habt Ihr sie hängen gelassen?
Und so mußte der Braune die vielen spöttischen Worte
Hintereinander vernehmen und konnte vor Schmerzen nicht reden,
Sich nicht raten noch helfen. Und um nicht weiter zu hören,
Kroch er ins Wasser zurück und trieb mit dem reißenden Strome
Nieder und landete drauf am flachen Ufer. Da lag er,
Krank und elend, und jammerte laut und sprach zu sich selber:
Schlüge nur einer mich tot! Ich kann nicht gehen und sollte
Nach des Königes Hof die Reise vollenden, und bleibe
So geschändet zurück von Reinekens bösem Verrate.
Bring ich mein Leben davon, gewiß, dich soll es gereuen!
Doch er raffte sich auf und schleppte mit gräßlichen Schmerzen
Durch vier Tage sich fort, und endlich kam er zu Hofe.
Als der König den Bären in seinem Elend erblickte,
Rief er: Gnädiger Gott! Erkenn ich Braunen? Wie kommt er
So geschändet? Und Braun versetzte: Leider erbärmlich
Ist das Ungemach, das Ihr erblickt; so hat mich der Frevler
Reineke schändlich verraten! Da sprach der König entrüstet:
Rächen will ich gewiß ohn alle Gnade den Frevel.
Solch einen Herrn wie Braun, den sollte Reineke schänden?
Ja, bei meiner Ehre, bei meiner Krone! das schwör ich,
Alles soll Reineke büßen, was Braun zu Rechte begehret.
Halt ich mein Wort nicht, so trag ich kein Schwert mehr, ich will es geloben!
Und der König gebot, es solle der Rat sich versammeln,
Überlegen und gleich der Frevel Strafe bestimmen.
Alle rieten darauf, wofern es dem König beliebte,
Solle man Reineken abermals fordern, er solle sich stellen,
Gegen Anspruch und Klage sein Recht zu wahren. Es könne
Hinze, der Kater, sogleich die Botschaft Reineken bringen,
Weil er klug und gewandt sei. So rieten sie alle zusammen.
Und es vereinigte sich der König mit seinen Genossen,
Sprach zu Hinzen: Merket mir recht die Meinung der Herren!
Ließ' er sich aber zum drittenmal fordern, so soll es ihm selbst und
Seinem ganzen Geschlecht zum ewigen Schaden gereichen;
Ist er klug, so komm er inzeiten. Ihr schärft ihm die Lehre;
Andre verachtet er nur, doch Eurem Rate gehorcht er.
Aber Hinze versetzte: Zum Schaden oder zum Frommen
Mag es gereichen, komm ich zu ihm, wie soll ichs beginnen?
Meinetwegen tut oder laßt es, aber ich dächte,
Jeden andern zu schicken, ist besser, da ich so klein bin.
Braun, der Bär, so groß und stark, und konnt ihn nicht zwingen,
Welcher Weise soll ich es enden? O! habt mich entschuldigt.
Du beredest mich nicht, versetzte der König: man findet
Manchen kleinen Mann voll List und Weisheit, die manchem
Großen fremd ist. Seid Ihr auch gleich kein Riese gewachsen,
Seid Ihr doch klug und gelehrt. Da gehorchte der Kater und sagte:
Euer Wille geschehe! und kann ich ein Zeichen erblicken
Rechter Hand am Wege, so wird die Reise gelingen.
elfboi schrieb am 13.6. 2005 um 22:01:05 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
please do not read *g* [Apr. 7th, 2005|12:48 pm]
[ Current Mood | awake ]
Ich legs hier einfach mal ab, weil ich es nachher an der Uni brauche. Bitte nicht in der Luft zerreißen. *münf*
In der Mitte fehlt noch ein Teil, müssen den Dozenten um Verlängerung bitten, aber das ist ja üblich *seufz*
Jede Geschichte hat auch einen Anfang
»Und deswegen, junge Frau«, erwiderte der kleine Mann von Jehovas Zeugen sehr eilig, (er hatte wohl Angst, die Tür könne sich schließen), und schaute zu seiner Kollegin herüber, auf deren Namensschildchen Gudrun stand. Gudrun nickte eifrig und schickte sich an Mara die neue Ausgabe des Wachtturms in die Hände zu drücken. Sie schmunzelte: Mit bekifftem Kopf waren diese Heftchen eine endlose Quelle der Erheiterung und wenn man es genau betrachtete, völlig nüchtern ebenfalls. Nur konnte sich Mara, schließlich war sie sehr belesen, nicht verkneifen, den auf ihre Gnade angewiesenen Zeugen darzulegen, wie sie die Sache sah: »Es ist doch eher so, dass Satan eine symbolische Bedeutung hat und den Archetypen des Rebellen darstellt (Die eine Psychlogievorlesung hatte sich also doch gelohnt). Es ist also eine Allegorie, so ähnlich wie Prometheus, der den Menschen das Feuer brachte und damit gegen Zeus rebbelierte.« - »Und da hätten wir schon eine Paralelle, Luzifer bedeutet «Lichtbringer», ist das nicht ulkig?«, überlegte Mara laut, da ihr das zuvor noch nicht aufgefallen war. Die Zeugen lächelten weiter ihr höfliches »Du-bist-verdammt-aber-wir-nicht«-Lächeln. »Also ist es nicht Satan oder vielleicht etwas malerischer der Sohn der Morgendämmerung, der mich trinken, fluchen oder Sex vor der Ehe haben lässt, sondern mein eigener freier Wille.«
»Laber nich`«, ertönte hinter den sorgenvoll dreinschauende Zeugen eine allzu bekannte nölige Stimme.
»Sag denen, die sollen das Fressen rüberwachsen lassen und dann is` gut. Scännige Zeugenscheisse...«
Andi, Nachbar und Bruder im Geiste, Organisator etlicher feuchter Partys des hauptsächlich von Studenten bewohnten Hauses, schob grade seinen beachtlichen Bierbauch die Treppe hoch, jede Gelegenheit nutzend sich unbeliebt zu machen.Hinter ihm konnte sie einen seiner Kumpels erkennen. »Zäng«, dachte sie, es ist die Sahneschnitte. Mit seinen langen hellblonden, fast weißen Haaren sah der Typ wirklich aus wie ein verdammter Engel.
Er ging hinter Andi die Treppe hoch und war verschwunden. »Vielleict sollte ich Andi heute mal besuchen«, dachte Mara, während sie sich bemühte nicht allzu sehr hinzusehen. »Von einem schönen Teller ißt man nie allein«, kam ihr in den Sinn, ein völlig demotivierender Spruch ihrer Mutter.
Die Zeugen bemühten sich redlich ihre Aufmerksamkeit wieder zu erlangen. »Denken sie doch, junge Frau. Bald ist es soweit. Gott wird Gericht sprechen, es ist das Ende der Welt. Dann wird sich entscheiden, wer ewig lebt oder eben nicht. Es ist nicht mehr viel Zeit.«
»Ich werde darüber nachdenken, sagte Mara charmant. «Kann ich jetzt vielleicht...?
Die Zeugin seufzte und gab ihr zwei Schüsseln in die Hände. Obstsalat und Gratin sah Mara mit Freude.
Sie bedankte sich und schloß die Tür hinter den freigiebigen Zeugen. Die Dosen würde sie Ihnen bei ihren nächsten Besuch wieder mitgeben. Morgen würde sie zu einem Infoabend der Hare Krishnas gehen, dort essen und sich einiges einpacken.
Die verschiedenen religiösen Organisationen schienen vermehrt potentielle Jünger mit Essen zu bestechen. Mara war nicht parteiisch und so war ihr Kühlschrank immer voll, was auch nötig war, denn die Gebühren für das Studium waren so hoch, dass auf konventionellen Wegen ein bequemes Leben leider nicht möglich war.
Jetzt aber würde sie sich im Netz einen Film ansehen. Natürlich ganz illegal.
Etwas weiter weg war Herr Michaels sehr verärgert. Sein Boss hatte einen Furz quersitzen und es war klar, wer es ausbaden musste. Das hieß, keinen ruhigen Abend , sondern etliche Stunden mehr in denen er einige seiner Untergebenen rumschubsen und sich zum Arsch machen musste. Er konnte sich nicht erinnern »Hier ich« geschrien zu haben, als es um diesen Job ging.
Er stieg die glamouröse Treppe des Unternehmens hoch, die ausdrücken sollte: »Ja, diese Firma hats, das Monopol, wer könnte dran zweifeln?«
Zekiels Büro war, wie um ihn zu ärgern, natürlich am anderen Ende des Ganges. Er hoffte, dass er dort war, ansonsten würde er ihn vom verdienten Feierabend zurückrufen müssen.
Er klopfte an und öffnete dann die Tür. Sie war nicht abgeschlossen, Zekiel saß noch an seinem Schreibtisch und blickte auf den Bildschirm seines Computers, während er eine Zigarette rauchte. Der Aschenbecher verriet, dass es nicht seine erste Zigarette war. »Stress?«, fragte Michaels den rauchenden Zekiel, der mit einem gequältem Lächeln antwortete. »Es wird nicht weniger werden«. »Nein? wer hätte das gedacht!« »Er lässt fragen, ob du schon Ergebnisse hast« Nein, sagte Zekiel und seufzte , »unsere Zielpersonen lassen sich nicht auffinden, offenbar haben sie sich gut verborgen. Aber wieso so dringend? Jahrelang hat er sich nicht daran gestört und jetzt?«
Michaels nahm sich eine Zigarette und zündete sie an: »Du weisst doch seine Wege sind unergründlich«
"Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare ...». «Sing mit", sagte Mara und stupste Andi in die Rippen und grinste. Dieser verdrehte die Augen und betrachtete mißmutig einen orangegekleideten Jünger, der grade ein Mantra rezitierte, voller Glückseligkeit. Der gute Andi hingegen war ganz und garnicht glücklich, kämpfte er doch mit einem Kater. Ein anderer Grund für Schwermut war, dass die Krishnajünger nur vegan kochten und das Fehlen allen Fleisches war keine gute Katermedizin. Offenbar war es gestern feucht zugegangen.
»Warum warste gestern nicht mehr oben?« - »Eingeschlafen,« antwortete Mara, und tastete sich vorsichtig vor: »Den blonden Typ hab ich schon ein paar mal gesehen, kennste den gut?«
»Lucius?« - »Der war jetzt ein paar Mal mit, der Jens hat den mitgeschleppt. Istn Cousin oder sowas von dem.« - »So....«, antwortete Mara unbestimmt und häufte sich den Teller mit Okraschoten voll und ließ einen beachtlichen Teil des Büffets in der Tupperdose verschwinden.
»Aber hey, ich glaub , der steht auf Schlampen wie dich, mit so dicken Titten und so...«, warf Andi kauend und wenig schmeichelhaft ein.
»Ich steh da nicht so drauf,die sind dann so weich und komisch, so ääääähhh...«
Weiter kam er nicht, da er eine Kopfnuss erntete. »Ja, Schlampe, dann kommen wir morgen abend bei dir vorbei und der Jens sagt dem Lucius Bescheid, ok? «Sehr ok," sagte Mara und bugsierte die vollen Tupperdosen an einigen Krishajüngern vorbei.
Etwas weniger, aber immer noch weit weg genug, saß Vater Echevarría , Hüter aller Gläubigen der katholischen Kirche in seinem Arbeitszimmer, welches er nach dem Tode Johannes Paul des Zweiten im Jahre 2005 übernommen hatte. Johannes hatte mit dem Orden , dem Echevarría vorstand gute Verbindungen gepflegt und so war es eine logische Konsequenz gewesen, dass das Amt des Paptes an ihn gefallen war.Manche warfen dem Orden , dem der neue Papst vorgestanden hatte, Faschismus vor, doch waren diese Sünder, die bereits exkommuniziert worden waren.Das Böse , das selbst in den Nonnen und Priestern schlummerte , konnte nur mit Buße in Zaum gehalten werden und so war die Selbstgeißelung einmal am Tag zum festen Ritual geworden.
Was wenige wussten und was niemals an die Öffentlichkeit gelangt war, war die Existenz einer Gruppe innerhalb des Opus Dei , die zum einen die Exorzisten der katholischen Kirche stellten und zum anderen , und das wussten noch nicht einmal alle Mitglieder des Ordens, sich in den ansonsten verbotenen Künsten der Magie übten, Nur die Gläubigsten und Reinsten durften sich an solch sündige Dinge heranwagen ohne selbst beschmutzt zu werden.
Es klopfte an der Tür und der Diener öffnete die Tür, um Valerius,einen der fähigsten Männer dieser geheimen Gruppe hereinzulassen. Der heilige Vater hatte einen Auftrag, der für die Christenheit von höchster Bedetung war, und Valerius war willens jeden seiner Befehle auszuführen.
»Valerius, die Zeit ist gekommen, dass die Gruppe aktiv wird. Du wirst gehen , nimm mit, wen du für fähig hälst.«, sprach Echevarría und deutete dem Mann vor ihm , sich zu setzen. Dieser beugte demütig den Kopf und setzte sich auf den zweiten Sessel, der im Raum stand.
Valerius ließ den Papst wissen, dass er Anetzka mitzunehmen gedenke, eine junge , aber sehr vielversprechende Nonne, die seit zwei Jahren im Vatikan war.
Die Anweisungen des Papstes waren merkwürdig, doch war eines der ungeschriebenen Gesetze des »neuen« Vatikans , dass dumme Fragen wenig erwünscht waren und so schwieg er und machte sich im Geiste Notizen...
Der Abend bei Mara war sehr lustig gewesen. Die Jungs kamen mit einiger Verspätung an, was daran lag , dass die Strasse , die der kürzeste Weg war, von einigen orientalischen Jungs blockiert wurde, die sich mit enthusiatischen Skinheads eine Straßenschlacht lieferten, was ca. zweimal die Woche passierte.Einen weiteren Tag hatten die Mschruschdealer für sich reserviert, die sich in der Gegend breitmachten, zum Verdruß der altmodischen Grasdealer.Aber was konnte man für 120€ Warmmiete für ein 30m²-Appartement schon erwarten? Die Bewohner der preiswerten Behausungen organisierten sich so weit es ging und so war die Straße eigentlich ein angenehmer Wohnort, wenn einem eine halbe Stunde quer über die Felder und durch Gebüsch nichts ausmachten.
Mara hatte noch Einiges zu Essen da, denn das Buffett der Krishnas war sehr reichhaltig gewesen.Jens hatte noch einen Abstecher zu den Griechisch-Orthodoxen gemacht und Fladenbrot und sehr passend, griechischen Salat mitgebracht.
Vorauschauend hatte Mara sich hübsch gemacht und hoffte inständig, dass Andi und Jens nichts davon bemerkten.Wenn Andi es bemekt hatte, so hielt er sich bemerkenswert zurück und lächelte freundlich ,wie eine sehr betrunkene Frau Marthe.Sie schaffte es, mit Lucius ins Gespräch zu kommen, was äußerst erfreulich war. Später am Abend saßen sie in angenehmer Nähe zusammen und Lucius spielte mit ihren Schnürsenkeln , während er ihr von einer Hausbesetzerparty in Köln erzählte, wo die Hausbesetzer nach den großen Aufständen von 2010 große erfolge erzielt hatten, was ihr beides nicht unangenehm war. Jens und Andi saßen zusammen und Jens klagte Andi sein Leid über seinen Vater, der wohl ein furchtbarer Mann sein musste, denn er hatte seinen Sohn nur mit einem Rucksack, einem Paar Sandalen und einer Gitarre herausgeworfen. Man hatte beschlossen, am nächsten Tag zu einer neuheidnischen Vereinigung zu gehen, wo es leckeres Essen ( »Fleisch«, rief Andi) gab und man wurde um ein paar Eichen herumsitzen und schöne alte Sagen hören.
Das war auch viel relaxter als im Supermarkt zu jobben, fand Mara.
Epilog:
Mara öffnete die Augen , ihr Kopf tat fürchterlich weh und soweit sie dies beurteilen konnte, war ihr fürchterlich übel.Sie dachte erst, dass es noch dunkel wäre und sie konnte ein schmerzerfülltes Stöhnen nicht unterdrücken, was sie als gefährlich erachtete, wer wußte schon wer oder was in der Nähe war.Die Dunkelheit wich und gab den Blick auf Metallplatten frei an die ihre Nase gepreßt war.Der nächste Eindruck war der einer riesigen Frau mit Brustharnisch und wallenden Zöpfen, von der ein unirdisches Leuchten ausging. Sie hielt sie wie ein Kind in den Armen und legte sie auf einer Liege ab. »Wo...?«, begann Mara. Eine Schwindelattacke warf sie zurück und während der Raum sich fürchterlich drehte, sah sie , dass fünf weitere Gestalten von weiteren sehr großen blonden Frauen betreut wurden. »Geht es Euch gut, Herrin Danael? Ihr wart sehr lange fort...«, fragte die immens große blonde Frau. »Ich, nein , hör mal, mein Name ist...«. Mara setzte sich , immer noch von Schwindelgefühl geplagt auf, eine große Schwäche erfüllte sie, ein Gefühl, als hätte sie sehr, sehr lange geschlafen und ihr ganzer Körper kribbelte , als wären alle Glieder eingeschlafen.Sie setzte sich langsam auf, was sehr schmerzhaft war. »Danael«, flüsterte sie. Es war, als käme ihr der Name merkwürdig bekannt vor. »Ich bin Danael?«-»In der Tat, Danael, dritte Hüterin des Schlüssels , verschollen und wiedergekehrt«, intonierte die Frau feierlich. Mara überlegte ob in dem Essen der Jünger der Edda wohl etwas Halluzinogenes gewesen war , die andere Konsequenz war zu abwegig. Oder doch nicht? Die Zweifel wurden stärker , als sie mit der Hilfe der blonden großbusigen Frau aufstand und sich grade einer dritten Möglichkeit zuwandete. »Larp! Liverollenspiel!!«, rief sie und blickte auf den Silberharnisch der Frau. »Lady Danael gehts noch nicht gut«, rief diese ihrer Gefährtin zu und ging zur Seite um einen Lappen in kaltes Wasser zu tunken, wobei sie den Blick auf ein Bild einer fremdartigen großen Frau mit grünlichem Haar,ebenso grünen Augen und wunderschönen weißlichblauen Flügeln freigab. Mara ging ein Stück auf das wunderbare Bild zu , um es mit den Händen zu berühren, doch es blieb nicht starr, sondern es kam näher. Zweifel steigen in Mara auf, sie hob eine Hand, die engelgleiche Frau tat es ihr nach. Sie streckte ihr die Zunge heraus und diese freche Geste wurde von der anderen erwidert.
Völlig verwirrt ging sie auf den Spiegel zu und die Erkenntnis warf Mara erneut aus den Schuhen.
Als sie erwachte, saß ein blonder hagerer Mensch mit einem Ziegenbart an ihrer Bettkante und sprach mit vertrauter Stimme zu ihr. »Na, na, musst doch nicht gleich umkippen, weil de dein Spiegelbild siehst. So häßlich biste auch wieder nich.« Zu ihrer großen blonden Pflegerin gewandt: »Jetzt hat das arme , häßliche Ding ihr Spiegelbild gesehen.« Und leiser , aber sie konnte es dennoch verstehen: »Und hatte ich nicht gesagt, weg mit den Spiegeln, mit allen Spiegeln!!!!« Diesmal war schon eine leichte , verkaterte Undönigkeit aus dieser spöttischen Stimme zu hören.
»Hör zu, hör gut zu,wir haben bei den Neuheiden den Löffel abgegeben« , sprach der Ziegenbärtige mit Andis Stimme und lachte irre, während Mara sich fragte , was an ihrem Tod und ihren daraus resultierenden Kopfschmerzen so amüsierlich sein sollte.»Die anderen sind auch hier und wir sind alle tot« , kicherte der Typ wie irre und Mara merkte wie sie genervt mit ihren Flügeln zuckte und sich fragte , ob es an diesem Ort wohl Zigaretten gebe.
Hoch über Walhalla schlug Isis mit den Flügeln und nutzte eine Luftströmung aus, um sich ohne größere Anstrengungen in der Luft zu halten.Ihr gegenüber schwebte ihr Gefährte Orisis in der Luft und bemühte sich, die schlechte Laune seiner Liebsten zu mildern. »Sieh es doch mal positiv«, bemühte er sich »Ragnörök steht bevor und Loki hat es geschafft, Danael und Luzifer aufzutreiben. wenn wir es geschickt anstellen, sind wir wieder da, wo wir früher waren.«
Sein Arm glitt um Isis Taille und seine Lippen fanden ihre zum Kuss. Isis entspannte sich. Loki mochte den Heimvorteil haben, aber auch die Zeit der anderen Götter würde kommen. Und jetzt taten Isis und Osiris was seit Anbeginn der Zeit ihr Job war.
Das Ende fehlt auch noch...
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Gepa für Nazis!!! [Mar. 30th, 2005|01:54 pm]
Kauft Gepa-Produkte!!!!!!
Ganz einfach, Leute mit der »falschen« Hautfarbe kommen hierher, da es ihnen schlecht geht. Wenn die Leute endlich mal das bekommen, was ihnen zusteht, lassen Sie euer tolles Deutschland in Ruhe und wir haben unsere Ruhe vor euren doofen Parolen....*haha*
Ich bin genial!
Jetzt muss ich das nur noch den ganzen Rep/Dvu/Npd-Wählern eintrichtern, dann bekomm ich tausend Karmapunkte mehr und eine Wiedergeburt weniger *freu*
Ich muss erwähnen, dass ich am Wochenende eine unendlich häßlichen, dicken, fetten und dummen weiblichen Nazis mit einem Eisenpickel (unsägliches Piercing über der Oberlippe ) kennenlernen musste und ich werde grade sehr kreativ. Wenn das unsere Arier sind, mache ich mir Sorgen...
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:-) [Mar. 26th, 2005|05:33 pm]
[ Current Mood | creative ]
[ Current Music | Flowing Tears - Undying ]
Ohhhhh, i am lazy.
I have to finish my short story , but i have to do some research first. Its a weird story about religion, beautiful androgynistic angels and i was alittle bit inspirated by Angel Sanctuary. This story will bring me an important part of my »Grundstudium« at the university. I wonder if the teacher will like it.:-)
http://www.mond.at/opus.dei/opus.dei.uo.faq.html#bad
This is a site about the Opus dei, the bad guys in the story.The pope likes them, perhaps they want to rule the world . Who knows, getting paranoid?:p
http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Mythologie
I like the old gods very much, no wonder they will play the part of the good guys. The christian god is only one of many, and he is too fond of himself *g*
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[Mar. 20th, 2005|08:34 pm]
Sehr gut! ;-)
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Cute [Mar. 19th, 2005|03:52 pm]
Dance the night away by karchan85
Name
What you Look like
The Music The Music in your Head
Quiz created with MemeGen!
I like the style!
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Wow, was bin ich denn heute genial... [Mar. 19th, 2005|03:21 pm]
Take the quiz: »Find your IQ (pictures)«
Gifted IQ 125 to 140
You are Gifted! IQ 125 to 140. The US average is 98 and you should feel good. Only 1 out of 50 people have a higher IQ than you. You really should consider taking a real IQ test to measure your near genius. People like you: Madonna, Hilary Clinton, Geena Davis.
Aber ich glaubem der Test war ein Fake...Ätsch!
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i am so cool... [Mar. 19th, 2005|02:57 pm]
You scored as Paganism. Your beliefs are most closely aligned with those of paganism, Wicca, or a similar earth-based religion. You may also follow a Native American religion.
Paganism
100%
Buddhism
88%
Satanism
79%
Hinduism
75%
agnosticism
50%
Judaism
50%
Islam
33%
atheism
29%
Christianity
25%
Which religion is the right one for you? (new version)
created with QuizFarm.com
Hey, i am 100% witch, i am so happy!!!!!
But weird, Satanism? :p
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Saturday afternoon [Mar. 19th, 2005|02:39 pm]
[ Current Mood | pissed off ]
[ Current Music | some EBM ]
Gnnnnaaaaa, endlich mal wieder schreiben, ich habe ein neues Keyboard, heute mal in Deutsch, da nicht motiviert in Englisch zu schreiben, außerdem hab ich ja noch kein Internationales Interesse geweckt.*g*
Stimmung, solala, weil ich immer noch ein Bißchen genervt bin, dass die CDU mit ihrer superevil666 Führein und Hauptwalküre mErkel beschlossen haben, dass es neben den Studiengebühren auch noch ne gute idee wäre, Bafög abzuschaffen. Und sämtliche Bildzeitungsleserwähler werden ihr da zustimmen. Ich glaube, ich hasse 99% der Menschheit!!!!!!!
Ich hoffe, alle werden von Außerirdischen gefressen.
Einen Grund zur Freude gibt es: Habe mich nochmal bei den asozialen Nachbarn beschwert und die Skankmutter hat bestätigt, dass sie in 2-3 Monaten ausziehen. Immerhin,ist die garstige Frau nicht im geringsten einsichtig, so nach dem Motto »Italiener sind so...« So laut, so aufdringlich und sie blasen ihren Kindern Puderzucker in den Arsch....Gnnaaaa, heute bin ich eine deutsche, böse Nihilistin, die besonders misanthrophisch ist.
Wenn ich einst die Weltherrschaft in den Händen halte, dann werden sie es sehen und heulen und Wehklagen und meine Hauptstadt nenne ichThot
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Sick Lady [Feb. 17th, 2005|08:50 pm]
[ Current Mood | crazy ]
I am ill and i do ot like this. Do not like the keyboard ,too, because you have to hit it so hard. I think, it likes to be hitten, perhaps this is cyber-sm?
:-)
Scare elfboi now with cooking...
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Friday, Friday! [Feb. 4th, 2005|03:38 pm]
[ Current Mood | bitchy ]
[ Current Music | Some Hippiemusic which my boyfriend likes ( i will torture him later) ]
Now is the end of a lazy week and i have to admit, that i still hate children.Not the nice ones, but the ones who scream in busses , in the schwebebahn and in the supermarket.Especially i hate these who live next to me .The mother is a ugly, screamig skank ( i hate Skanks, too) ad the stupid children are screaming.Unbearable for a hard working student who wat to sleep till midday. Hey, i need some silence to write my short story...I am a artist and i cannot work this way...;-)
Today i am goig to a Hausbesetzerparty in Cologne.The party is a memorial party for Pingutopia ( child still screaming, fuck !!!!!!) which was a very nice place. I remember sitting under an apple tree last summer , smelling some pot....*mjam*
Now my tomcat is mourning, perhaps he is hugry again? He sounds much nicer than a child...
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manga hair colour [Jan. 26th, 2005|07:09 pm]
[ Current Mood | happy ]
Your anime hair color is green.
What is your anime hair color?
brought to you by Quizilla
At the moment i have purple streaks, but once i had green. Green is nice,too.:-)
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hopla schrieb am 31.7. 2002 um 13:57:43 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
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elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 03:52:56 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Johann Wolfgang von Goethe
Der Tragödie zweiter Teil
Lustgarten
Morgensonne.
Der Kaiser, Hofleute. Faust, Mephistopheles, anständig,
nicht auffallend, nach Sitte gekleidet; beide knieen.
FAUST. Verzeihst du, Herr, das Flammengaukelspiel?
KAISER zum Aufstehn winkend.
Ich wünsche mir dergleichen Scherze viel. -
Auf einmal sah ich mich in glühnder Sphäre:
Es schien mir fast, als ob ich Pluto wäre.
Aus Nacht und Kohlen lag ein Felsengrund,
Von Flämmchen glühend. Dem und jenem Schlund
Aufwirbelten viel tausend wilde Flammen
Und flackerten in ein Gewölb zusammen.
Zum höchsten Dome züngelt es empor,
Der immer ward und immer sich verlor.
Durch fernen Raum gewundner Feuersäulen
Sah ich bewegt der Völker lange Zeilen;
Sie drängten sich im weiten Kreis heran
Und huldigten, wie sie es stets getan.
Von meinem Hof erkannt ich ein- und andern;
Ich schien ein Fürst von tausend Salamandern.
MEPHISTOPHELES. Das bist du, Herr! weil jedes Element
Die Majestät als unbedingt erkennt.
Gehorsam Feuer hast du nun erprobt;
Wirf dich ins Meer, wo es am wildsten tobt,
Und kaum betrittst du perlenreichen Grund,
So bildet wallend sich ein herrlich Rund,
Siehst auf und ab lichtgrüne, schwanke Wellen
Mit Purpursaum zur schönsten Wohnung schwellen
Um dich, den Mittelpunkt. Bei jedem Schritt,
Wohin du gehst, gehn die Paläste mit.
Die Wände selbst erfreuen sich des Lebens,
Pfeilschnellen Wimmlens, Hin- und Wiederstrebens.
Meerwunder drängen sich zum neuen milden Schein,
Sie schießen an, und keines darf herein.
Da spielen farbig-goldbeschuppte Drachen,
Der Haifisch klafft: du lachst ihm in den Rachen.
Wie sich auch jetzt der Hof um dich entzückt,
Hast du doch nie ein solch Gedräng erblickt.
Doch bleibst du nicht vom Lieblichsten geschieden:
Es nahen sich neugierige Nereiden
Der prächtgen Wohnung in der ewgen Frische,
Die jüngsten scheu und lüstern wie die Fische,
Die spätern klug. Schon wird es Thetis kund:
Dem zweiten Peleus reicht sie Hand und Mund. -
Den Sitz alsdann auf des Olymps Revier - -
KAISER. Die luftgen Räume, die erlaß ich dir:
Noch früh genug besteigt man jenen Thron.
MEPHISTOPHELES.
Und, höchster Herr! die Erde hast du schon.
KAISER. Welch gut Geschick hat dich hierher gebracht,
Unmittelbar aus Tausendeiner Nacht?
Gleichst du an Fruchtbarkeit Scheherazaden,
Versichr ich dich der höchsten aller Gnaden.
Sei stets bereit, wenn eure Tageswelt,
Wies oft geschieht, mir widerlichst mißfällt!
MARSCHALK tritt eilig auf.
Durchlauchtigster, ich dacht in meinem Leben
Vom schönsten Glück Verkündung nicht zu geben
Als diese, die mich hoch beglückt,
In deiner Gegenwart entzückt:
Rechnung für Rechnung ist berichtigt,
Die Wucherklauen sind beschwichtigt,
Los bin ich solcher Höllenpein;
Im Himmel kanns nicht heitrer sein.
HEERMEISTER folgt eilig.
Abschlägig ist der Sold entrichtet,
Das ganze Heer aufs neu verpflichtet,
Der Lanzknecht fühlt sich frisches Blut,
Und Wirt und Dirnen habens gut.
KAISER. Wie atmet eure Brust erweitert!
Das faltige Gesicht erheitert!
Wie eilig tretet ihr heran!
SCHATZMEISTER, der sich einfindet.
Befrage diese, die das Werk getan!
FAUST. Dem Kanzler ziemts, die Sache vorzutragen.
KANZLER, der langsam herankommt.
Beglückt genug in meinen alten Tagen. -
So hört und schaut das schicksalschwere Blatt,
Das alles Weh in Wohl verwandelt hat! Er liest.
»Zu wissen sei es jedem, ders begehrt:
Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.
Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,
Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.
Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,
Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.«
KAISER. Ich ahne Frevel, ungeheuren Trug!
Wer fälschte hier des Kaisers Namenszug?
Ist solch Verbrechen ungestraft geblieben?
SCHATZMEISTER. Erinnre dich! hast selbst es unterschrieben!
Erst heute nacht! Du standst als großer Pan,
Der Kanzler sprach mit uns zu dir heran:
»Gewähre dir das hohe Festvergnügen,
Des Volkes Heil, mit wenig Federzügen!«
Du zogst sie rein, dann wards in dieser Nacht
Durch Tausendkünstler schnell vertausendfacht.
Damit die Wohltat allen gleich gedeihe,
So stempelten wir gleich die ganze Reihe:
Zehn, Dreißig, Funfzig, Hundert sind parat.
Ihr denkt euch nicht, wie wohls dem Volke tat.
Seht eure Stadt, sonst halb im Tod verschimmelt,
Wie alles lebt und lustgenießend wimmelt!
Obschon dein Name längst die Welt beglückt,
Man hat ihn nie so freundlich angeblickt.
Das Alphabet ist nun erst überzählig,
In diesem Zeichen wird nun jeder selig.
KAISER. Und meinen Leuten gilts für gutes Gold?
Dem Heer, dem Hofe gnügts zu vollem Sold?
So sehr michs wundert, muß ichs gelten lassen.
MARSCHALK. Unmöglich wärs, die Flüchtigen einzufassen;
Mit Blitzeswink zerstreute sichs im Lauf.
Die Wechslerbänke stehen sperrig auf:
Man honoriert daselbst ein jedes Blatt
Durch Gold und Silber, freilich mit Rabatt.
Nun gehts von da zum Fleischer, Bäcker, Schenken:
Die halbe Welt scheint nur an Schmaus zu denken,
Wenn sich die andre neu in Kleidern bläht;
Der Krämer schneidet aus, der Schneider näht.
Bei: »Hoch dem Kaiser!« sprudelts in den Kellern;
Dort kochts und bräts und klappert mit den Tellern.
MEPHISTOPHELES. Wer die Terrassen einsam abspaziert,
Gewahrt die Schönste, herrlich aufgeziert,
Ein Aug verdeckt vom stolzen Pfauenwedel;
Sie schmunzelt uns und blickt nach solcher Schedel,
Und hurtger als durch Witz und Redekunst
Vermittelt sich die reichste Liebesgunst.
Man wird sich nicht mit Börs und Beutel plagen:
Ein Blättchen ist im Busen leicht zu tragen,
Mit Liebesbrieflein paarts bequem sich hier.
Der Priester trägts andächtig im Brevier,
Und der Soldat, um rascher sich zu wenden,
Erleichtert schnell den Gürtel seiner Lenden.
Die Majestät verzeihe, wenn ins Kleine
Das hohe Werk ich zu erniedern scheine!
FAUST. Das Übermaß der Schätze, das, erstarrt,
In deinen Landen tief im Boden harrt,
Liegt ungenutzt. Der weiteste Gedanke
Ist solches Reichtums kümmerlichste Schranke;
Die Phantasie, in ihrem höchsten Flug,
Sie strengt sich an und tut sich nie genug.
Doch fassen Geister, würdig, tief zu schauen,
Zum Grenzenlosen grenzenlos Vertrauen.
MEPHISTOPHELES. Ein solch Papier, an Gold und Perlen Statt,
Ist so bequem, man weiß doch, was man hat;
Man braucht nicht erst zu markten noch zu tauschen,
Kann sich nach Lust in Lieb und Wein berauschen.
Will man Metall: ein Wechsler ist bereit,
Und fehlt es da, so gräbt man eine Zeit.
Pokal und Kette wird verauktioniert,
Und das Papier, sogleich amortisiert,
Beschämt den Zweifler, der uns frech verhöhnt.
Man will nicht anders, ist daran gewöhnt.
So bleibt von nun an allen Kaiserlanden
An Kleinod, Gold, Papier genug vorhanden.
KAISER. Das hohe Wohl verdankt euch unser Reich;
Wo möglich sei der Lohn dem Dienste gleich.
Vertraut sei euch des Reiches innrer Boden,
Ihr seid der Schätze würdigste Kustoden.
Ihr kennt den weiten, wohlverwahrten Hort,
Und wenn man gräbt, so seis auf euer Wort.
Vereint euch nun, ihr Meister unsres Schatzes,
Erfüllt mit Lust die Würden eures Platzes,
Wo mit der obern sich die Unterwelt,
In Einigkeit beglückt, zusammenstellt!
SCHATZMEISTER.
Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen!
Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen. Ab mit Faust.
KAISER. Beschenk ich nun bei Hofe Mann für Mann,
Gesteh er mir, wozu ers brauchen kann.
PAGE empfangend. Ich lebe lustig, heiter, guter Dinge.
EIN ANDRER gleichfalls.
Ich schaffe gleich dem Liebchen Kett und Ringe.
KÄMMERER annehmend. Von nun an trink ich doppelt beßre Flasche.
EIN ANDRER gleichfalls. Die Würfel jucken mich schon in der Tasche.
BANNERHERR mit Bedacht.
Mein Schloß und Feld, ich mach es schuldenfrei.
EIN ANDRER gleichfalls.
Es ist ein Schatz, den leg ich Schätzen bei.
KAISER. Ich hoffte Lust und Mut zu neuen Taten;
Doch wer euch kennt, der wird euch leicht erraten.
Ich merk es wohl: bei aller Schätze Flor,
Wie ihr gewesen, bleibt ihr nach wie vor.
NARR. Ihr spendet Gnaden: gönnt auch mir davon!
KAISER. Und lebst du wieder, du vertrinkst sie schon.
NARR. Die Zauberblätter! ich verstehs nicht recht.
KAISER. Das glaub ich wohl; denn du gebrauchst sie schlecht.
NARR. Da fallen andere; weiß nicht, was ich tu.
KAISER. Nimm sie nur hin! sie fielen dir ja zu. Ab.
NARR. Fünftausend Kronen wären mir zuhanden!
MEPHISTOPHELES. Zweibeiniger Schlauch, bist wieder auferstanden?
NARR. Geschieht mir oft, doch nicht so gut als jetzt.
MEPHISTOPHELES. Du freust dich so, daß dichs in Schweiß versetzt.
NARR. Da seht nur her: ist das wohl Geldeswert?
MEPHISTOPHELES. Du hast dafür, was Schlund und Bauch begehrt.
NARR. Und kaufen kann ich Acker, Haus und Vieh?
MEPHISTOPHELES. Versteht sich! biete nur: das fehlt dir nie.
NARR. Und Schloß mit Wald und Jagd und Fischbach?
MEPHISTOPHELES. Traun!
Ich möchte dich gestrengen Herrn wohl schaun!
NARR. Heut abend wieg ich mich im Grundbesitz! Ab.
MEPHISTOPHELES solus. Wer zweifelt noch an unsres Narren Witz!
tedin schrieb am 3.2. 2002 um 05:33:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
DATENMÜLL
J J.C. J.J. Jaakko Jaap Jabari Jace Jacek Jacey Jaci Jacie Jacinda Jacinta Jack Jackeline Jacki Jackie Jacklyn Jackson Jaclyn Jacob Jacoby Jacque Jacqueline Jacquelyn Jacquelynn Jacques Jacquez Jacy Jada Jade Jaden Jadon Jadyn Jaelyn Jahanna Jaida Jaiden Jailene Jailyn Jaime Jaimie Jairo JaJa Jake Jaki Jakob Jakov Jaleel Jaleiza. Jalen Jalisa Jalon Jalyn Jamaica Jamal Jamaludin Jamar Jamarcus Jamari Jamel James Jameson Jamey Jami Jamia Jamie Jamil Jamila Jamillet Jamison Jammison Jan Jana Janae Janay Jancey Jane Janeane Janel Janell Janelle Janessa Janet Janette Janice Janie Janielle Janina Janine Janko Janna Jannelle Jansen Janson Jaquan Jaqueline Jaques Jar Jar Jare Jared Jarel Jaren Jaret Jarett Jarod Jaromir Jaron Jarred Jarrel Jarret Jarrett Jarrod Jarvis Jase Jasmin Jasmine Jasmyn Jasmyne Jason Jaspal Jasper Jataya Java Javier Javon Javonte Jawaharial Jaxon Jay Jayce Jaycee Jayda Jayde Jayden Jayla Jaylan Jaylen Jaylene Jaylin Jaylon Jayme Jaymee Jaymie Jaymie Lynne Jayms Jayne Jayson Jazlyn Jazmin Jazmin Li Jazmine Jazmyn Jazmyne Jean Jean Claude Jean Luc Jean-Lois Jean-paul Jeane Jeanetta Jeanette Jeanne Jeannie Jeannine Jeb Jed Jeda Jedi Jedidia Jees Jeff Jefferson Jeffery Jeffrey Jeffry Jefim Jegg Jelani Jellybean Jellytot Jen Jena Jene Jengo Jeni Jenifar Jenifer Jenilee Jenimida Jenn Jenna Jennie Jennifer Jennifer Yi Jenny Jensen Jerad Jere Jeremiah Jeremy Jeri Jerilyn Jerimiah Jermaine Jerod Jerome Jerrod Jerry Jervase Jery Jese Jesebel Jesenia Jesi Jesper Jess Jesse Jessenia Jessey Jessi Jessica Jessie Jessika Jessy Jesus Jesy Jet Jethro Jevon Jewel Jhada Jhade Jhetan Jig Jill Jilli Jillian Jilliana Jillina Jim Jimbo jimbob Jimi Jimmie Jimmy Jinx Jishni Jishnu Jitters Jive JJ Jnan Jo Jo Anne Joan Joana Joann Joanna Joanne Joaquin Jocelyn Jocelyne Jock Jodee Jodi Jodie Jody Joe Joejo Joel Joelen Joelle Joely Joey Joffre Johan Johana Johann Johanna John John David John Paul Johnathan Johnathon Johnna Johnni Johnnie Johnny Joi JoJo Jolene Joline Jolly Jon Jona Jonah Jonas Jonatan Jonathan Jonathon JoNel Joni Jonie Jonna Jonni Jonnie Jonny Jordan Jorden Jordi Jordin Jordon Jordy Jordyn Jorg Jorge Jory Jose Josef Joseff Josefina Joselyn Joseph Josephin Josephina Josephine Josepi Josh Joshi Joshua Josi Josiah Josianne Josie Joslyn Josue Jovan Jovani Jovany Joy Joyce Joycelyn Juan Juana Juanita Jud Jude judiah Judith Judson Judy Juen Jukka Jules Juli Julia Julian Juliana Julianna Julianne Julie Julien Juliet Julio Julisa Julissa Julius Julliene Julliette july June Junior Junna Juno Jupiter Jurgen Justen Justice Justin Justina Justine Justus Justyn Juventino Juwak Juwan Jynda Kaalya Kacey Kaci Kacie Kacy Kade Kaden Kadon Kaela Kaelyn Kah-Soon Kai Kail Kaila Kailee Kailey Kailyn Kaisa Kaitlin Kaitlyn Kaitlynn Kakori Kala Kalasina Kale Kaleb Kalee Kaleigh Kalen Kaley Kali Kalia Kalie Kalina Kalla Kalli Kallie Kalvin Kalyn Kameron Kami Kamron Kamryn Kane Kapak Kara Kareem Karen Kari Karin Karina Karl Karla Karlee Karlee Jade Allen Karley Karli Karlie Karly Karossa Karry Karyn Kasandra Kasden Kase Kasey Kasie Kasper kasplatza Kassai Kassandra Kassidy Kassie Kat Katariina Katarina Kate Katelin Katelyn Katelynn Katerina Katey Katharine Katherine Katheryn Kathleen Kathlyn Kathrine Kathryn Kathy Katia Katie Katie-Lynn Katlyn Katlynn Katrina Kattana Katy Katya Kavi Kavin 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Kira Kirk Kiros Kirra Kirsten Kirsti Kirstin Kish Kiss Kit Kitsell Kittie Kitty Kiwi KKK Klaranda Klarissa Klaus Klay Kloss Knack Knatokie Knight Knute Koala Kobe Koby Kody KoKo Kolby Kole Kolton Komai Konner Konnor Koosh Kor Korbin Kordell Korey Kori Kornel Kortney Kory Kourtney Kral Kramer Kriem Kris Krisa Krista Kristal Kristana Kristas Kristen Kristi Kristian Kristie Kristien Kristin Kristina Kristine Kristinna Kristofer Kristopher Kristy Kristyn Krusty Krysit Krysta Krystal Krysti Kudo Kudos Kuratay Kurk Kurt Kurtis Ky Kyla Kylan Kyle Kylee Kyleigh Kyler Kylie Kymberli Kymberly kyp Kyra Kyree Kyrene Kyrillion Kyte Labellla Lacey Lacie Lacy Ladarius Laddy Lady Ladybird Laee Laetitia Laffeyette Lafina Laguna Laida Laila Laith Lakeisha Laken Lalah Lalina Laly Lamar Lamaria Lamont Lan Lana LaNae Lance Lancey Landen Lando Landon Lane Lanetta Langdon Lani Lania Lanita Lanova Lanu Laojing Laqueenah LaQuinta Lara Larak Laria Larissa Larraine Larry Lars LaShandra LaShawn Lasonya LaTanya Latara LaTasha LaTessa Latisha LaToya Laura Laura Lynn LauraLee Laurel Lauren Laurence Laurenn Lauri Lauryn Lavenda Laverna Laverne Lavina Lawny Lawrence Layla Layne Layton Le Lea Leaf Leah Leandra Leann Leanna Leanne Leara Learlean Lecil Lee lee lea lee lee Leeann Leeanne Leelee Leeloo Lefonza Lego Leia Leif Leigh Leigha Leila Leilani Leisa Leita Leland Lelia Lella Len Lena Lenna Lenny Lenore Leo Leon Leona Leonard Leonardo Leone Leonel Leonilde Leontine Leow Leroy Leslee Lesley Leslie Lesly Lester Lethe Leticia Letitia Letwon Lev Levana Levi Lew Lewis Lexi Lexie Lexis Lexus Lez Lia Liam Liana Libby Liberty Libra Lidia Lidija Liesl Lieutenant Liezel Likiko Likosho Lil Lila Lilac Lili Lilia Liliac Ti Lilian Liliana Lilla Lilli Lillian Lilliana Lillie Lilly Lily Lime Lina Lincoln Linda Linden Lindsay Lindsey Lindy Ling Lingyan Link Linn Linnea Linsey Lion Lionel Lisa Lisa Renee Lisandra Lise Lisenka Lisette Lissa Lissette Lita Litasha Liv Livia Livingstone Liz Liza Lizbeth Lizeth Lizette Lizzy Ljiljana Lloyd Loaren Lockwood Logan Login Loistine Loka Lola Lolita Lolly Lollypop Lolou Lomey Lomis Lona Londa Lone Gunman Lone one Lonnie Lora Loran Loraylee Loreen Lorek Lorelei Loren Lorena Lorenz Lorenzo Loreta Loretta Lori Loriann Lorianne Lorraine Lorrie Lothar Lottie Lou Loudon Louella Louie Louis Louisa Louise Love Lowell Lowin Lowy Lu Ann Lu Anne Luai LuAnn Luanne Luba Luberta Lubina Lubirda Luca Lucas Lucero Lucia Luciana Luciano Lucille Lucinda Lucky Lucrecia Lucy Luella Luevinia Luigi Luis Luisa Lukas Luke Lula Luliana luna Lunchbox Lune Lurora Lurosyne Luter Luther Luvz Luz Lydia Lyn Lynda Lyndon Lyndsey Lyndsy lyndzii Lynea Lynn Lynne Lynnette Lynsey Lynzi Lyorette Lyra Lyric Lyrus Lyz Maayan Mabel Macayla Mace MacGregor Maci Mackel Mackenzie Macy Madalyn Madalynn Madame Maddison Madelaine Madeleine Madeline Madelyn Madelynn Madi Madilyn Madisen Madison Madyson Mae Maegan Maeve Magdalena Magdaline Magdelena Magenta Maggie Magic Magnetic Magnum Magnus mahmoud Mahra Mahu Maia Maira Maise Maiya Majora Makaela Makaila Makala Makayla Makena Makenna Makoto Mal Malachi Malakite Malay Malaysia Malcolm Malia Malik Malina Malique Malita Mallary Mallern Mallery Mallory Malteser Malvina Manda Mandalee Mandi Mandy Manfred Mango Manic Manic Man Manni Manny Manu Manual Manuel Manwe Mao Mara Marai Maran Yi Maranda Marc Marcel Marcela Marcella Marcello Marcelo Marci Marcia Marco Marcos Marcus Maree Maren Marengo Margaret Margarita Margeraet Margeriet Margery Margherita Margileth Margit Margot Margreth Marguerite Mari Mari An Maria Mariah Mariam Marian Mariana Marianna Marianne Mariano Maribel Maribeth Maricela Marideth Marie Marie-claire Mariel Mariela Marija Marijan Marilou Marilu Marilyn Marin Marina marinella Mario Marion Maris Marisa Marisela Marisol Marissa Maritza Marjelo Marjorie Mark Markel Markell Markelo Marki Markus Marla Marle Marlee Marlen Marlena Marlene Marley Marlin Marlon Marlynn Marmaduke Marques Marquez Marquis Marquise Marrissa Mars Marshall Marta Marth Martha Martin Martina Martzi Marvin Marwen Mary Mary Ann Mary Anne Mary Connie Mary Ellen Mary Jane Mary Jo Mary Lema Mary Lou Mary Louise Mary Lu Mary Lynn Mary Margaret Mary Pat Mary Ruth Mary Sue Mary Therese Marya Maryam Maryann Maryfran Marylene MaryLou Marytn Masamune Masataka Masayasu Masayoshi Masha Mashari Mason Mat Mataleena Match Mateo Mathew Mathieu Matias matilda Matlida Matrim Matrix Matt Matte Matteo Matthew Matti Mattie Maud Maude Maudella Maura Maura Joan Maureen Maurice Mauricio Maurico Maury Mauve Maverick Max Maxi Maximilian Maximillian Maximus Maxine Maxwell May May Noe Maya Maye Maylynn Maynard Mayo Mayra Maze Mazel McKayla Mckenna McKenzie Me Meaghan Meaghana Mebarak Meddle Meenakashi Meg Megan Meggan Meghan Meinhart Meka Mekhi Mel Melaine Melani Melania Melanie Melda Meli Melia Melina Melinda Melisa Meliss Melissa Melita Melitta Melodi Melody Melvin Melvyn Mena Menk Menolly Meoran Mercedes Mercedez Mercy Meredith Meriam Meridath Meridith Merkin Merle Merri Merry Merstick Meryl Meta (pronounced MEE-ta Metapod Mewtwo Meziad Mia Miah Mibialo Mica Micaela Micah Micayla Michael Michaela Michala Micheal Michele Michelle Mick Mickayla Mickey Micky Mida Midda Mide Midge Midnight Miep Miewlsy Miff Miguel Miguelange Mika Mikaela Mikahel Mikaila Mikala Mikayla Mike Mikel Mikhail Mikkei Miklos Milan Mildred Miles Milkyong Millany Millecent Millie Milliren Milly Milo Milorad Milorada Milton Mimete Mimi Mina Minako Mindy Minh Minka Minna Minnie Minty Mira Miracle Miranda Mireidy Mirella Mireya Miriam Miribilie Mirja Misael Mischief Misha Mishanti Misia Missy Mistic Misty Mitch Mitchel Mitchell Mitchell" Miten Mitzi Miya Mnemosyne(ne-mah-zi-nee Mobberly mocha Moesha Moga Mohamed Mohammad Mohammed Mohandas Mohd Moiraine Moises Molasses Mollie Molly Molly Sue Momir Mondeelo Mondir Mondragor Monet Monica Monika Monique Monnie Monotosh Montagu Montana Monte Monti Monziemon Moon Morad Morgan Morgana Morgin Morgon Moriah Moritz 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Pantalaimon Pantalimon Paola Paramahansa Parekura Paris Parker Parody Pascal Pasiphae Pasquale Pasquele Pat Patience Patrica Patricia Patrick Patsy Patti Paul Paula Paulina Pauline Paulo Pavo Pawn Paxton Payne Payton Peace Pearl Pedro Peg Pegasus Pelle Penelope Penelopea Penguin Penny Pepi Pepper Pepsi pereira Perez Peri Perky Perla Perrin Perry Pesty Pet Peta Pete Peter Petunia Peyton Phaeton Phil Philip Philippa Phillip Philomena Philomina Phoebe Phoenix Phylicia Phyllis Pichu Picklepants Pierce Pierre Pietro pikachu Pin Pine Ping Pinkpower Pinto Piper Pippa Pippin Piroska Pisces Pito Placido Pluto Pointsetta Pokey Poledra Polgra Polina Polly Ponog Pookie Poppy Porter Possum Posy Prabu Pragna Prancer Prather Precious Presley Preston Prince Princess Priscila Priscilla Prity Priya Protoss Prue Psyche Puddles Pugsy Purcy Purdie Purr Pyz Quack Quadrella Quadruped Quail Quake Quantas Quantum Quark Quarrel Quarter Quartz Quasar Quaver Quay Quazimodo Queasy Quebec queen Queensland Quelo Quentin Quiana Quigley Quill Quin Quince Quincy Quinn Quinta Quinten Quintin Quinton Quintonio Quirk Quistis Quiz Quizz Quokka Quorth Qurantine Qyz Rabbit Rabble Rabi Rachael Racheal Rachel Rachele Rachell Rachelle Rae Rae Ann Rae Dean RaeAnn Raechelle Raegan Raekwon Rafael Raffle Raghu Raghubir Raheel Raheem Rahepsi Rahner Rahul Raina Rainbow Rainbow Bright Raine Rainer Raj Rajarathinam Rajendra Rajshekhar rakia Raknison Ralf Ralff Ralph Rambo Rameses Ramesh Rami Ramiro Rammi Ramon Ramona Rand Randal Randall Rande Randi Random Randson Randy Ranita Raphael Raquel Rares Rascal Rashad Rashawn Rasheed Rashkae Ratharee Raul Raven Ravenna Ray Rayanne RayJohn Raymond Raymundo Rayna Raynor Rayven Rchael Rchele Rea Reagan Reanat Reanna Reavis Rebakah Rebeca Rebecca Rebekah Rebel Rebound Red Reece Reed Reena Reese Refior Regan Regina Reginald Regis Rei Reid Reiko Reilly Reina Reindeer Remedios Remi Remington Remle Remus Renae Renata Renaud Rene Renea Renee Reshawana Retta Reuben Reva Rex Rey 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Rylan Rylee Ryleigh Ryley Rylie Ryo-ohki Ryoko Ryz Sabina Sabrina Sabruna Sade Sadie Safar Saffron Sage Sahand saida Saige Sait Sal Salamonica Salcilia Salem Salena Salil Salina Sallie Sally Salma Salsa Salvador Salvatore Salvitore Sam Samantha Samara Samaria Samir Samira Sammy Sampson Samson Samuel Samuri San Yi Sanaata Sandeep Sandi Sandor Sandra Sandrilene Sandry Sandy Sanford Sanita Sanjay Santa Santana Santiago Santina Santos Saphire Sara Sarah Sarah-jimmy-mcwackerly Sarah-Lee Sarahi Sarai Sare Sariah Sarina Sarisa Sarolta Sasha Sassafrass Satchet Satori Saturn Saul Saundra Savana Savanah Savanna Savannah Savio Savion Sawyer Scamp Scarlett Scat Schkara Schturdak Schuyler Scilla Scoff Scone Scorpio Scot Scotch Scott Scratchy Sea shell Seamus Sean Searra Sebastian Sebastien Seedle Seema Seifer Seiya Sela Selena Selina Selma Selphie Sena Sentinal Sephiroth Sephyre Seraph Serena Serenity Sergei Sergio Serin Serina Ses Sesenta Sessette Seste Set Seth Seth Yi Seti Setrag Setsuna Sexy Abs Seymour Shaan Shae Shaelyn Shaharazad Shahida Shahzad Shain Shaina Shaine Shakira Shalom Shamar Shan Shana Shanan Shane Shaneika Shania Shanice Shanie Shanna Shannon Shanon Shantel Shaquail Shaquenda Shaquille Shara Sharanie Shari Sharkie Sharle Sharon Shaun Shauna Shawn Shawna Shawnee Shawnette Shawnna Shay Shaye Shayla Shaylee Shayna Shayne Shea Sheeber Sheepie Sheila Sheild Shel Shela Shelbe Shelbi Shelbie Shelby Sheld Sheldon Shelley Shelly Shelodn Shema Shemar Sherbert Sheri Sherlock Sherrie Sherry Shewinna Shiann Shianne Shield Shirley Shirly Shivani Shohei Shoko Shona Shongshar Shonna Shredd Shrimp shu chi Shulamith Shyann Shyanne Shyla Siabhonn Siam Sian Sibbie Sidney Sidonija Sieha Yem Sienna Siera Sierra Siew Sigmar Sigmund Signa Siiri Silas Silk Silky Silvia Silvio Sim Simba Simeon Simon Simone Simran Sindi Sinead Singra Sio Bibble Siobhan Siren Sitangsu Ski Skip Sky Skye Skyla Skylar Skyler Skywalker Slater Sleep Sleepless Slick Sloan Slobodan Smartie Smile Smiley Smirk Smith Smurf Snap Snapz Snicker Snickers Snip SniperSnowflake Snowy Socrates Sofia Sofina Sohaib Sol Solomon Sommer Sonal Sondra Sonia Sonic sonica Sonja Sonja Maire Sonny Sonya Sooty Sophia Sophie Sophina Sophonax Sora Sothy Kong Sparkle Sparky Spell Spencer Sphynyx Spiffy Spike Splash Spottsa Spotty Spring Spyro Sqall Squall Squokka Sri Srinivasan Staar Stacey Stacie Stacy Stan Stanley Star Starr Stasia Steele Stefan Stefani Stefania Stefanie Steffen Stella Stephan Stephani Stephanie Stephany Stephen Stephon Sterling Steve Steven Stevie Stewart Stone Storm Stormy Stratton String Strother Stuart Stueben Stupid Suisa Sukanya Suki Sully Sumanta Sumitra Summer Sundaresan Sundea Sunny Sunseza Sunshine Sunshine Space-tweesers Super Sonic Suprcalifragelisticexpealidotious Supriya Surapol Suriname Susan Susana Susanna Susenta Sushi Susie Suzane Suzanne Suzie Svenja Sweetheart Sweetie Sweetz Swuirtle Sydnee Sydney Sydni Sydnie Syed Sylvester Sylvia Symone Syoko Syril Soren Tabatha Tabitha Taboo Tad Tadahiro Taesha Taffy Tahj Taiann Taiba Tailchaser Tails Taizo Taj Takara Taki Talia Talitha Taliyah Talli Tallow Talon Tam Tamara Tamarai Tamaran Tameka Tamera Tami Tamia Tamika Tamira Tammy Tandy Tania Tanisha Tanja Tanjha Tanner Tanya Tara Tarah Tarek Tarel Tarell Tarik Tariq Taro Tarrel Tarryn Taryn Tarzan Tasha Tasia Tassie Tate Tatiana Tatianna Tatiyana Tatum Tatyana Tatyanna Taurus Tavian Tavon Tawni Tawny Tawnya Taya Tayla Taylar Tayler Taylor Tcheky Tea Teagan Teanna Ted Teddy Tedin Teena Teesha Tehya Tein Tek Telli Telsa Tenar Tennesse Tera Terasa Tere Terecia Terence Teresa Terese Terica Terra Terrance Terrasa Terrell Terrence Terri Terrible Terror Terry Tess Tessa Tevin Tevran Thaddeus Thadius Thakur Thalia Thanh Thayer Thayette Thekla Thelma Theo Theodore Theolanna Theopolis Theresa Therese Theron Theseus Thierry Thomas Thulani Thumbelina Thurgood Thursday Tia Tiago Tiana Tianna Tiara Tiarra Tibor Ticky Tidbit tidleylop tidleyplop Tiera Tierra Tif Tiff Tiffani Tiffanie Tiffany Tiffiny Tiger Tiggy Tillea Tim Timmy Timna Timo Timothy Tina Tina Marie Tinker Tinsel Tio Tip-Top Tippy Tish Tisha Titus tj Toad Tobby Tobias Toby Tod Todd Toepa Tog Token Tom Toma Tomas Tomi Tomisha Tomislav Tommas Tommy Toni Tonina Tony Tonya Tootsie Top Topaz Topias Topsy Tori Torrance Totieana Toto Townes Trace Tracey Traci Tracie Tracy Tracy Sue Trav Travers Travis Travon Tre Treasure Tree-trunk Trellia Trent Trenton Trev Trever Trevin Trevion Trevir Trevon Trevor Trey Treyvon Tri Tria Tribble Tricia Triffid Trill Trina Trinady Triniti Trinity Trinket Tris Trisana Trish Trisha Trista Tristan Tristen Tristian Tristin Triston Trix Trixi Troi Trollesund Trolli Trollo Trot Troy Trudi Trudy Truman Trupp Trus Trygve Trystan Tubby Tucker Tuesday Turkey Turki Turner Tuulia Tuvok Twana Twig Twinkle Twit Ty Tya Tyann Tyanna Tyesha Tyler Tyller Tylor Tyquan Tyra Tyree Tyreek Tyrek Tyrell Tyrese Tyrik Tyriq Tyrique Tyro Tyron Tyrone Tyshawn Tyson Tyz Tyzo U2 Udder Udo Udomete UFO Ugly Ukko Ukulele Ulcer Ulises Ulitisha Uljas Ulla Ulna Ulpu Ulrich Ulster Ultimate Ultra Ultraviolet Ululate UlyssesUliss Umbel Umber Umberto Umbra Umbrella Umbro Umpire Uncivil Uncle Unelma Unicorn Unique Unk Urho Uria Uriel Urn Ursula Uruguay Usagi Usko Uwe Vaclav Vaclavik Vada Vaden Vader Vadilanne Vail Valadez Valadie Valarie Valdes Valencia Valenta Valenti Valentin Valentina Valentine Valentino Valentour Valenzuela Valeria Valerie Valeriee Valery Vales Valicenti Valitine Vallerie Van Van Horn Vance Vandergriff Vandra Vanesa Vanessa Vania Vanna Vannesa Varady Varner Vaughn Vaught Vegeta Veggie Velcro Vella Vellna Velma Velna Velvet Velveteen Venkat Ventura Venus Venusaur Vera Veralidaine Vercoe Verla Vernard Verne Vernette Vernie Vernon Vernor Verny Veronica Vertigo Vertillios Vesta Vesves Veva Vic Vicente Vick Vicki Vicky Victor Vicable> Vaclav Vaclavik Vada Vaden Vader Vadilanne Vail Valadez Valadie Valarie Valdes Valencia Valenta Valenti Valentin Valentina Valentine Valentino Valentour Valenzuela Valeria Valerie Valeriee Valery Vales Valicenti Valitine Vallerie Van Van Horn Vance Vandergriff Vandra Vanesa Vanessa Vania Vanna Vannesa Varady Varner Vaughn Vaught Vegeta Veggie Velcro Vella Vellna Velma Velna Velvet Velveteen Venkat Ventura Venus Venusaur Vera Veralidaine Vercoe Verla Vernard Verne Vernette Vernie Vernon Vernor Verny Veronica Vertigo Vertillios Vesta Vesves Veva Vic Vicente Vick Vicki Vicky Victor Victoria Vid Vida Video Vijay Viki Vikram Viluy Vince Vincena Vincent Vincenzo Vinicius Vinita Vinnie Vinny Vinothini Vint Vinton Viola Violet Violeto Virgileen Virginia Viridiana Vitani Vitka Vito Vivian Viviana Vivica Vivien Vladamier Vladimir Vlado Vojislav Volly Vonitta Voodoo Vortex Vratislav Wade Waffie Waldo Walker Walt Walter Waltz Wanda Ward Warner Warren wartortle Wataru Water Waterful Wayne Web Webster Wednesday Wei Weinn Weird Weirdo Weiser Wenceslao Wendell Wendie Wendy Werner Wes Wesley Wess West Weston Weyr Whale Whilmer Whitlam Whitney Wic Wicket Wilbert Wilfred Wilfredo Wilhelm Wilia Wilke Will Willa Willia William Willie Willow Willy Wilma Wilmer Wilson Windy Winny Winona Winston Winter Wish Wlodzimierz Wolf Wong wood Woodrow Woody Woolly Woyma Wuss Wyatt Wynona Wynton Wyz Wyzzy X-file Xan Xander Xanon Xanth Xanthia Xavier Xena Xenia Xephier Xergen Xero Xerox Xerxes Xhadhoom Xin Xiomara Xion Xoalia Xochitl Xzella Yacine Yacob Yaddle Yadira Yahaira Yahoo Yajaira Yakov Yam Yana Yang Yann Yaritza Yaroslavana Yasmeen Yasmin Yasmine Yasser Yazmin Yesenia Yessenia Yessika Yesterday Yevgeniya Yevgeny yezabelle Yiddish Yippee yipsee Ylermi Yllom Yngve yo-yo Yoda Yoen Sook Yogen Yogi Yola Yolanda Yolane York Yoshi-fumi Yoshikazu Yoshito Yousef Yuchan Yuffie Yuhal yujo Yulanda Yulisa Yulissa Yuri Yuriy Yusef yusra Yusuf Yvette Yvon Yvone Yvonne Zach Zach Zachariah Zachary Zachery Zack Zackariah Zackary Zackery Zacky zadsac Zain Zainy Zakary Zali Zalina Zally Zamiska Zan Zander Zandera Zane Zaneel Zang Zanmbimbi Zara Zaria Zash Zaza Zazu Zazzma Zazzy Zda Zeak Zebulum Zechariah Zee Zeena Zeffen Zela Zelda Zell Zella Zelma Zelmma Zen Zena Zephyr Zerg Zerita Zeus Zevv Zezus Zhane Zhiz Zidane Zig Ziggy Zigmond Zigmund Zigzag Ziherl Zima Zing Zinger Zink Zinnia Zion Zip Zipper Zippi Ziros Zirra Zita Zither zivit Zoe Zoey Zofia Zohariel Zoie Zolof Zoltan Zombe Zonicle Zonix Zora Zorak Zoriana Zsa-Zsa Zubble Zuchak Zuess Zuleyma Zuriel Zwomple Zzzzacc Zzzzoot Zzzzyrone
elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:28:12 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Johann Wolfgang von Goethe
Der Tragödie erster Teil
Marthens Garten
Margarete. Faust.
MARGARETE:
Versprich mir, Heinrich!
FAUST:
Was ich kann!
MARGARETE:
Nun sag, wie hast du's mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.
FAUST:
Laß das, mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut;
Für meine Lieben ließ' ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.
MARGARETE:
Das ist nicht recht, man muß dran glauben.
FAUST:
Muß man?
MARGARETE:
Ach! wenn ich etwas auf dich konnte!
Du ehrst auch nicht die heil'gen Sakramente.
FAUST:
Ich ehre sie.
MARGARETE:
Doch ohne Verlangen.
Zur Messe, zur Beichte bist du lange nicht gegangen.
Glaubst du an Gott?
FAUST:
Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub an Gott?
Magst Priester oder Weise fragen,
Und ihre Antwort scheint nur Spott
Über den Frager zu sein.
MARGARETE:
So glaubst du nicht?
FAUST:
Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht!
Wer darf ihn nennen?
Und wer bekennen:
»Ich glaub ihn!«?
Wer empfinden,
Und sich unterwinden
Zu sagen: »Ich glaub ihn nicht!«?
Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Faßt und erhält er nicht
Dich, mich, sich selbst?
Wölbt sich der Himmel nicht da droben?
Liegt die Erde nicht hier unten fest?
Und steigen freundlich blickend
Ewige Sterne nicht herauf?
Schau ich nicht Aug in Auge dir,
Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir,
Und webt in ewigem Geheimnis
Unsichtbar sichtbar neben dir?
Erfüll davon dein Herz, so groß es ist,
Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,
Nenn es dann, wie du willst,
Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott
Ich habe keinen Namen
Dafür! Gefühl ist alles;
Name ist Schall und Rauch,
Umnebelnd Himmelsglut.
MARGARETE:
Das ist alles recht schön und gut;
Ungefähr sagt das der Pfarrer auch,
Nur mit ein bißchen andern Worten.
FAUST:
Es sagen's allerorten
Alle Herzen unter dem himmlischen Tage,
Jedes in seiner Sprache;
Warum nicht ich in der meinen?
MARGARETE:
Wenn man's so hört, möcht's leidlich scheinen,
Steht aber doch immer schief darum;
Denn du hast kein Christentum.
FAUST:
Liebs Kind!
MARGARETE:
Es tut mir lange schon weh,
Daß ich dich in der Gesellschaft seh.
FAUST:
Wieso?
MARGARETE:
Der Mensch, den du da bei dir hast,
Ist mir in tiefer innrer Seele verhaßt;
Es hat mir in meinem Leben
So nichts einen Stich ins Herz gegeben
Als des Menschen widrig Gesicht.
FAUST:
Liebe Puppe, fürcht ihn nicht!
MARGARETE:
Seine Gegenwart bewegt mir das Blut.
Ich bin sonst allen Menschen gut;
Aber wie ich mich sehne, dich zu schauen,
Hab ich vor dem Menschen ein heimlich Grauen,
Und halt ihn für einen Schelm dazu!
Gott verzeih mir's, wenn ich ihm unrecht tu!
FAUST:
Es muß auch solche Käuze geben.
MARGARETE:
Wollte nicht mit seinesgleichen leben!
Kommt er einmal zur Tür herein,
Sieht er immer so spöttisch drein
Und halb ergrimmt;
Man sieht, daß er an nichts keinen Anteil nimmt;
Es steht ihm an der Stirn geschrieben,
Daß er nicht mag eine Seele lieben.
Mir wird's so wohl in deinem Arm,
So frei, so hingegeben warm,
Und seine Gegenwart schnürt mir das Innre zu.
FAUST:
Du ahnungsvoller Engel du!
MARGARETE:
Das übermannt mich so sehr,
Daß, wo er nur mag zu uns treten,
Mein ich sogar, ich liebte dich nicht mehr.
Auch, wenn er da ist, könnt ich nimmer beten,
Und das frißt mir ins Herz hinein;
Dir, Heinrich, muß es auch so sein.
FAUST:
Du hast nun die Antipathie!
MARGARETE:
Ich muß nun fort.
FAUST:
Ach kann ich nie
Ein Stündchen ruhig dir am Busen hängen
Und Brust an Brust und Seel in Seele drängen?
MARGARETE:
Ach wenn ich nur alleine schlief!
Ich ließ dir gern heut nacht den Riegel offen;
Doch meine Mutter schläft nicht tief,
Und würden wir von ihr betroffen,
Ich wär gleich auf der Stelle tot!
FAUST:
Du Engel, das hat keine Not.
Hier ist ein Fläschchen!
Drei Tropfen nur In ihren Trank umhüllen
Mit tiefem Schlaf gefällig die Natur.
MARGARETE:
Was tu ich nicht um deinetwillen?
Es wird ihr hoffentlich nicht schaden!
FAUST:
Würd ich sonst, Liebchen, dir es raten?
MARGARETE:
Seh ich dich, bester Mann, nur an,
Weiß nicht, was mich nach deinem Willen treibt,
Ich habe schon so viel für dich getan,
Daß mir zu tun fast nichts mehr übrigbleibt. (Ab.)
Mephistopheles tritt auf.
MEPHISTOPHELES:
Der Grasaff! ist er weg?
FAUST:
Hast wieder spioniert?
MEPHISTOPHELES:
Ich hab's ausführlich wohl vernommen,
Herr Doktor wurden da katechisiert;
Hoff, es soll Ihnen wohl bekommen.
Die Mädels sind doch sehr interessiert,
Ob einer fromm und schlicht nach altem Brauch.
Sie denken: duckt er da, folgt er uns eben auch.
FAUST:
Du Ungeheuer siehst nicht ein,
Wie diese treue liebe Seele
Von ihrem Glauben voll,
Der ganz allein
Ihr seligmachend ist, sich heilig quäle,
Daß sie den liebsten Mann verloren halten soll.
MEPHISTOPHELES:
Du übersinnlicher sinnlicher Freier,
Ein Mägdelein nasführet dich.
FAUST:
Du Spottgeburt von Dreck und Feuer!
MEPHISTOPHELES:
Und die Physiognomie versteht sie meisterlich:
In meiner Gegenwart wird's ihr, sie weiß nicht wie,
Mein Mäskchen da weissagt verborgnen Sinn;
Sie fühlt, daß ich ganz sicher ein Genie,
Vielleicht wohl gar der Teufel bin.
Nun, heute nacht-?
FAUST:
Was geht dich's an?
MEPHISTOPHELES:
Hab ich doch meine Freude dran!
elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:21:04 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Johann Wolfgang von Goethe
Der Tragödie erster Teil
Spaziergang
Faust in Gedanken auf und ab gehend. Zu ihm Mephistopheles.
MEPHISTOPHELES:
Bei aller verschmähten Liebe! Beim höllischen Elemente!
Ich wollt, ich wüßte was Ärgers, daß ich's fluchen könnte!
FAUST:
Was hast? was kneipt dich denn so sehr?
So kein Gesicht sah ich in meinem Leben!
MEPHISTOPHELES:
Ich möcht mich gleich dem Teufel übergeben,
Wenn ich nur selbst kein Teufel wär!
FAUST:
Hat sich dir was im Kopf verschoben?
Dich kleidet's wie ein Rasender zu toben!
MEPHISTOPHELES:
Denkt nur, den Schmuck, für Gretchen angeschafft,
Den hat ein Pfaff hinweggerafft!
Die Mutter kriegt das Ding zu schauen
Gleich fängt's ihr heimlich an zu grauen,
Die Frau hat gar einen feinen Geruch,
Schnuffelt immer im Gebetbuch
Und riecht's einem jeden Möbel an,
Ob das Ding heilig ist oder profan;
Und an dem Schmuck da spürt, sie's klar,
Daß dabei nicht viel Segen war.
»Mein Kind«, rief sie, »ungerechtes Gut
Befängt die Seele, zehrt auf das Blut.
Wollen's der Mutter Gottes weihen,
Wird uns mit Himmelsmanna erfreuen!«
Margretlein zog ein schiefes Maul,
Ist halt, dacht sie, ein geschenkter Gaul,
Und wahrlich! gottlos ist nicht der,
Der ihn so fein gebracht hierher.
Die Mutter ließ einen Pfaffen kommen;
Der hatte kaum den Spaß vernommen,
Ließ sich den Anblick wohl behagen.
Er sprach: »So ist man recht gesinnt!
Wer überwindet, der gewinnt.
Die Kirche hat einen guten Magen,
Hat ganze Länder aufgefressen
Und doch noch nie sich übergessen;
Die Kirch allein, meine lieben Frauen,
Kann ungerechtes Gut verdauen.«
FAUST:
Das ist ein allgemeiner Brauch,
Ein Jud und König kann es auch.
MEPHISTOPHELES:
Strich drauf ein Spange, Kett und Ring',
Als wären's eben Pfifferling',
Dankt' nicht weniger und nicht mehr,
Als ob's ein Korb voll Nüsse wär,
Versprach ihnen allen himmlischen Lohn-
Und sie waren sehr erbaut davon.
FAUST:
Und Gretchen?
MEPHISTOPHELES:
Sitzt nun unruhvoll, Weiß weder, was sie will noch soll,
Denkt ans Geschmeide Tag und Nacht,
Noch mehr an den, der's ihr gebracht.
FAUST:
Des Liebchens Kummer tut mir leid.
Schaff du ihr gleich ein neu Geschmeid!
Am ersten war ja so nicht viel.
MEPHISTOPHELES:
O ja, dem Herrn ist alles Kinderspiel!
FAUST:
Und mach, und richt's nach meinem Sinn,
Häng dich an ihre Nachbarin!
Sei, Teufel, doch nur nicht wie Brei,
Und schaff einen neuen Schmuck herbei!
MEPHISTOPHELES:
Ja, gnäd'ger Herr, von Herzen gerne.
(Faust ab.)
So ein verliebter Tor verpufft
Euch Sonne, Mond und alle Sterne
Zum Zeitvertreib dem Liebchen in die Luft.
(Ab.)
elfboi schrieb am 20.3. 2003 um 04:26:33 Uhr zu
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