Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 875, davon 872 (99,66%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 210 positiv bewertete (24,00%)
Durchschnittliche Textlänge 6382 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,134 Punkte, 509 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr schrieb
Daniel Arnold über DATENMÜLL
Der neuste Text am 23.4. 2024 um 14:31:25 Uhr schrieb
schmidt über DATENMÜLL
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 509)

am 20.12. 2002 um 04:24:10 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

am 2.3. 2003 um 06:13:41 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

am 6.11. 2002 um 20:10:03 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »DATENMÜLL«

Daniel Arnold schrieb am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 6 Punkt(e)

Mir fehlt(e bisher) ein Stichwort bei dem man mal so richtig ohne nachzudenken seinen Mist loswerden kann.
Daher nun also „Datenmüll“.

Dabei muss gesagt werden, dass es schwer ist Datenmüll zu definieren. Denn sobald jemand Stift, Papier oder Tastatur zur Hand nimmt und einen Text schreibt, muss man ihm/ihr zumindest das Recht einräumen, den Text nicht zu verabscheuen solange man ihn nicht gelesen hat.
Dennoch hier nun also die Kategorie Datenmüll!
!“§$%&()=?`*’_:; Dazu erzähle ich euch nun, dass ich bereits so ( ) kurz davor stand diese Kategorie einzuführen, als mir mein „ich verachte dich, ich hasse dich abgrundtief, bist du eigentlich total beknackt, eines Tages werde ich dich mit einer Axt...“-Computer - korrigiere PC - einen Strich durch die Rechnung machte und mich aus dem Netscape-Navigator warf. Warum auch immer.;.jczj f
Und auf grund von bis zur selbstzerstörung gehendem kampfes gegen alles was tasten hat eckigist undwo pc draufsteht fange ichgv nun an dich wie #-..-.#_Ä&/%mit datenmüll zu ärgern erg.#_ich weiß das ist dir egal, aber solange ich meine vernünftigen daten die auf dir sind wenigstens einigermaßen behalten will , was mich vor der axt zurückschrecken lässt, müllei hc dich hin und wieder mit dastenmüll zu auch wenns dir ega l ist egal um dich dann doch wieder ach arghhtrhjdgflkjdhgfklöngblbäöpoujkljüpoöjklcbföjkgflxd warum sapiorusekrlöjdnm,gf.warumwarumwarumwarum

Ichtöter schrieb am 23.9. 2004 um 22:25:58 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich wurde mal von einer Frau gefragt, die sich eher mit dem Sozialen, gar Politischen und nicht weniger dem Kunstgeschichtlich-Archäologischen befasste, dazu auch noch Rachmaninov und die Beatles mochte, was ich denn gerade läse (sie gebrauchte bestimmt jenen conjunctivus brachialis). Nachdem sie vorher etwas über Rudolf Steiner referiert hatte (sie gehörte zu jenen, die, wenn sie über Rudolf Steiner referieren, es so tun, als sei es selbstverständlich, dass es den Gegenüber brennend interessiere), erwartete sie von mir einen ähnlich lodernden Vortrag. Ich sagte: »öh, so 'n Buch über Kosmologie«, und schloss den Vortrag damit ab. »Aaah, ja«, entgegnete sie knapp. Ich schämte mich sehr, so etwas zu lesen; ich vermutete Jahre später, meine Wortkargheit hinsichtlich des Themas hatte einen arg arroganten Eindruck auf sie gemacht. Das war aber nur eine späte Spekulation. Ich bin sicher, im Moment des Ereignisses schämte ich mich so sehr wie sie mich bemitleidete und sie war froh, dass ich mich so kurz gefasst hatte. Und eigentlich schäme ich mich heute noch und, wenn ich überhaupt noch was lesen würde, läse (conjunctivus brachialis!) ich so was lieber heimlich unter der Bettdecke. Überhaupt weiß ich gar nicht, wie ein Leben ohne Scham funktioniert, also ich meine, wie sich das von innen anfühlt. Diese sozial-politisch-kunsthistorisch-archäologische Steiner-Leserin schien mir allerdings nah vor dieser Himmelspforte gestanden haben; man stelle sich einmal vor: sie legte, ohne ihre leckere Tortellini essenden Gäste zu fragen, ein Klavierkonzert von Rachmaninov auf und gestikulierte von herrlich schwelgenden Streichern redend mit ausgebreiteten Armen am Tisch herum. Das war einer meiner vielen und ganz großen in Depression endenden Abende.

(egozentrischer Scheißtext)

Suchmaschine schrieb am 8.10. 2001 um 19:05:37 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

Affleck Ben Allen Tim Anderson Gillian Anderson Paul Anaud Jean-Jacques Apted Michael Auer Dominik August Pernilla Avnet Jon Aykroyd Dan Bacon Kevin Barrymore Drew Bay Michael Beckinsale Kate Bening Annette Birch Thora Blanchett Cate Bleibtreu Moritz Boath Freddie Brando Marlon Broderick Matthew Brosnan Pierce Bruckheimer Jerry Byrne Gabriel Bullock Sandra Burton Tim Buscemi Steve Cage Nicolas Cameron James Campbell Neve Carlyle Robert Carrey Jim Cassel Vincent Chalimon Andrej Cheadle Don Clements Ron Clooney George Close Glenn Collins Pauline Connery Sean Costner Kevin Crowe Russell Cruise Tom Cube Ice Cusack John Damon Matt Dafoe Willem Debont Jan Delfino Majandra Delpy Julie De Niro Robert Depp Johnny Diaz Cameron Dicaprio Leonardo Diesel Vin Donner Richard Douglas Michael Duchovny David Dunst Kirsten Eastwood Clint Emmerich Roland Ehle Jennifer Ephron Nora Everet Rupert Everett Scott Tom Farrell Colin Fehr Oded Fincher David Fishburne Laurence Foster Jodie Frankenheimer John Fraser Brendan Freeman Morgan Gandolfini James Garner James Gere Richard Gibson Mel Glover Danny Gonzo Goodman John Graham Heather Grönemeyer Herbert Guttenberg Steve Hamilton Linda Hanks Tom Hannah John Harfouch Corinna Hartnett Josh Hatcher Teri Hawke Ethan Helgenberger Marg Henstridge Natasha Hirschbiegel Oliver Hoffmann Jutta Hughes Miko Hurd Gale Anne Hurley Elizabeth Jackson Samuel L. 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elfboi schrieb am 4.4. 2003 um 21:19:51 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

In den letzten 24 Stunden kamen zum Assoziations-Blaster 364 Assoziationen und 32 neue Stichwörter hinzu.
In the last 24 hours 364 associations and 32 new references were added to the association Blaster.
最後の24 時間に364 の連合及び32 の新しい参照は連合の発破工 へ 加えられた。
Combination of 364 and the reference whose 32 is new were added to the blast manufacture of combination in last 24 hours.
Una combinazione di 364 ed il riferimento di cui 32 sono nuovi sono stati aggiunti alla fabbricazione di scoppio di combinazione in ultimo 24 ore.
A combination of the 364 and reference of which 32 they are new has been added to the fabrication of last explosion of combination in 24 hours.
Eine Kombination der 364 und Hinweis, von dem 32 sie neu sind, ist der Herstellung der letzten Explosion der Kombination in 24 Stunden hinzugefügt worden.
Une combinaison des 364 et l'indication, dont 32 ils sont nouveaux, ont été ajoutées à la fabrication de la dernière explosion de la combinaison dans 24 heures.
A combination of the 364 and the indication, of which 32 they are new, was added to the manufacture of the last explosion of the combination in 24 hours.
364의 조합및 32이 그들 새로운, 표시는 24 시간안에 조합의 마지막 폭발의 제조에 추가되었다.
The union of 364 and 32 they is new, the indication inside 24 hours was added in manufacture of last explosion of the union.
A união de 364 e de 32 que são novos, a indicação dentro de 24 horas foi adicionada na manufatura da última explosão da união.
The union of 364 and 32 that they are new, the indication inside 24-hour was added in the manufacture of the last explosion of the union.
联合364 和32, 他们新, 征兆在24 小时里面被增加在联合的最后爆炸的制造。
Unites 364 and 32, they is new, the indication is increased inside 24 hours in the union final detonation manufacture.
Une 364 y 32, son nuevos, la indicación se aumentan dentro de 24 horas en la fabricación final de la detonación de la unión.
It unites 364 and 32, are new, the indication are increased within 24 hours in the final manufacture of the detonation of the union.
Es vereinigt 364 und 32, sind, die Anzeige werden erhöht innerhalb 24 Stunden in der abschließenden Herstellung der Detonation des Anschlußes neu.
Il unit 364 et 32, est été, l'annonce accrus en 24 heures dans la fabrication finale de la détonation du raccordement à nouveau.
It links 364 and 32, is been, the advertisement plus 24 hours in the final manufacture of the detonation of connection again.
それは364 をつなぎ, 32 は, 関係の爆発の最終的な製造の24 時 間 と広告再度ある。
That connects 364, o'clock of 24 of final production of explosion of relationship between and announcement for the second time is 32.
那连接364, 时24 关系爆炸的最后生产在之间并且公告为第二次是 32 。
That connects the final production which 364, time 24 relations explodes in the between and announces for second is 32.
저것은 24의 관계가안에 364에 의하여, 폭발하는 사이적으로 시 기를 정하는 마지막 생산을 연결하고 제 2을 위해 이다 32 알린 다.
That the relationship of 24 by 364, explodes inside to connect the last production which between decides poem, for 2nd 32 where is it informed, c.
Que o relacionamento de 24 por 364, explode para dentro para conectar a última produção que decide no meio o poema, para òs 32 onde está informado, c.
That the relationship of 24 for 364, blows up inside for connecting the last production that decides in the way the poem, for òs 32 where is informed, c.
Que la relación de 24 para 364, soplos para arriba adentro para conectar la producción pasada que decide de la manera al poema, para los òs 32 donde está informado, c.
That the relation of 24 for 364, blowings for above inside connecting the last production that decides of the way to the poem, for òs 32 where is informed, c.
Che il rapporto di 24 per 364, blowings per la suddetta parte interna che collega l'ultima produzione che decide del senso al poem, per i òs 32 dove è informed, c.
That the relationship of 24 for 364, blowings for the aforesaid inner part that connects the last production that decides of the sense to the poem, for òs the 32 where it is informed, c.
Daß das Verhältnis von 24 für 364, blowings für das vorher erwähnte innere Teil, das die letzte Produktion anschließt, die von der Richtung zum Gedicht entscheidet, für òs die 32, wo es informiert ist, c.

elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:07:10 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

Johann Wolfgang von Goethe



Der Tragödie zweiter Teil



Auf dem Vorgebirg

Trommeln und kriegerische Musik von unten.
Des Kaisers Zelt wird aufgeschlagen.
Kaiser, Obergeneral, Trabanten.

OBERGENERAL. Noch immer scheint der Vorsatz wohlerwogen,
Daß wir in dies gelegene Tal
Das ganze Heer gedrängt zurückgezogen;
Ich hoffe fest: uns glückt die Wahl.

KAISER. Wie es nun geht, es muß sich zeigen;
Doch mich verdrießt die halbe Flucht, das Weichen.

OBERGENERAL.
Schau hier, mein Fürst, auf unsre rechte Flanke!
Solch ein Terrain wünscht sich der Kriegsgedanke:
Nicht steil die Hügel, doch nicht allzu gänglich,
Den Unsern vorteilhaft, dem Feind verfänglich,
Wir, halb versteckt, auf wellenförmigem Plan;
Die Reiterei, sie wagt sich nicht heran.

KAISER. Mir bleibt nichts übrig als zu loben;
Hier kann sich Arm und Brust erproben.

OBERGENERAL. Hier, auf der Mittelwiese flachen Räumlichkeiten,
Siehst du den Phalanx, wohlgemut zu streiten.
Die Piken blinken flimmernd in der Luft,
Im Sonnenglanz, durch Morgennebelduft.
Wie dunkel wogt das mächtige Quadrat!
Zu Tausenden glühts hier auf große Tat.
Du kannst daran der Masse Kraft erkennen;
Ich trau ihr zu, der Feinde Kraft zu trennen.

KAISER. Den schönen Blick hab ich zum erstenmal.
Ein solches Heer gilt für die Doppelzahl.

OBERGENERAL. Von unsrer Linken hab ich nichts zu melden:
Den starren Fels besetzen wackere Helden;
Das Steingeklipp, das jetzt von Waffen blitzt,
Den wichtigen Paß der engen Klause schützt.
Ich ahne schon: hier scheitern Feindeskräfte
Unvorgesehn im blutigen Geschäfte.
KAISER. Dort ziehn sie her, die falschen Anverwandten,
Wie sie mich Oheim, Vetter, Bruder nannten,
Sich immer mehr und wieder mehr erlaubten,
Dem Zepter Kraft, dem Thron Verehrung raubten,
Dann, unter sich entzweit, das Reich verheerten
Und nun, gesamt, sich gegen mich empörten!
Die Menge schwankt im ungewissen Geist;
Dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt.

OBERGENERAL.
Ein treuer Mann, auf Kundschaft ausgeschickt,
Kommt eilig felsenab; seis ihm geglückt!

ERSTER KUNDSCHAFTER. Glücklich ist sie uns gelungen,
Listig, mutig, unsre Kunst,
Daß wir hin- und hergedrungen;
Doch wir bringen wenig Gunst.
Viele schwören reine Huldigung
Dir, wie manche treue Schar;
Doch Untätigkeitsentschuldigung:
Innere Gärung, Volksgefahr.

KAISER. Sich selbst erhalten bleibt der Selbstsucht Lehre,
Nicht Dankbarkeit und Neigung, Pflicht und Ehre.
Bedenkt ihr nicht, wenn eure Rechnung voll,
Daß Nachbars Hausbrand euch verzehren soll?

OBERGENERAL. Der Zweite kommt; nur langsam steigt er nieder:
Dem müden Manne zittern alle Glieder.

ZWEITER KUNDSCHAFTER. Erst gewahrten wir vergnüglich
Wilden Wesens irren Lauf;
Unerwartet, unverzüglich
Trat ein neuer Kaiser auf,
Und auf vorgeschriebenen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
Folgen alle! - Schafsnatur!

KAISER. Ein Gegenkaiser kommt mir zum Gewinn:
Nun fühl ich erst, daß Ich der Kaiser bin!
Nur als Soldat legt ich den Harnisch an,
Zu höherem Zweck ist er nun umgetan.
Bei jedem Fest, wenns noch so glänzend war,
Nichts ward vermißt: mir fehlte die Gefahr!
Wie ihr auch seid, zum Ringspiel rietet ihr,
Mir schlug das Herz, ich atmete Turnier,
Und hättet ihr mir nicht vom Kriegen abgeraten,
Jetzt glänzt ich schon in lichten Heldentaten.
Selbständig fühlt ich meine Brust besiegelt,
Als ich mich dort im Feuerreich bespiegelt:
Das Element drang gräßlich auf mich los;
Es war nur Schein, allein der Schein war groß.
Von Sieg und Ruhm hab ich verwirrt geträumt;
Ich bringe nach, was frevelhaft versäumt.
Die Herolde werden abgefertigt zu Herausforderung des Gegenkaisers.
Faust, geharnischt, mit halbgeschloßnem Helme.
Die drei Gewaltigen, gerüstet und gekleidet wie oben.

FAUST. Wir treten auf und hoffen: ungescholten;
Auch ohne Not hat Vorsicht wohl gegolten.
Du weißt: das Bergvolk denkt und simuliert.
Ist in Natur- und Felsenschrift studiert.
Die Geister, längst dem flachen Land entzogen,
Sind mehr als sonst dem Felsgebirg gewogen.
Sie wirken still durch labyrinthische Klüfte
Im edlen Gas metallisch-reicher Düfte;
In stetem Sondern, Prüfen und Verbinden
Ihr einziger Trieb ist, Neues zu erfinden.
Mit leisem Finger geistiger Gewalten
Erbauen sie durchsichtige Gestalten;
Dann im Kristall und seiner ewigen Schweignis
Erblicken sie der Oberwelt Ereignis.

KAISER. Vernommen hab ichs, und ich glaube dir;
Doch, wackrer Mann, sag an: was soll das hier?

FAUST. Der Nekromant von Norcia, der Sabiner,
Ist dein getreuer, ehrenhafter Diener.
Welch greulich Schicksal droht ihm ungeheuer:
Das Reisig prasselte, schon züngelte das Feuer;
Die trocknen Scheite ringsumher verschränkt,
Mit Pech und Schwefelruten untermengt;
Nicht Mensch noch Gott noch Teufel konnte retten -
Die Majestät zersprengte glühende Ketten!
Dort wars in Rom. Er bleibt dir hoch verpflichtet,
Auf deinen Gang in Sorge stets gerichtet.
Von jener Stund an ganz vergaß er sich,
Er fragt den Stern, die Tiefe nur für dich.
Er trug uns auf als eiligstes Geschäfte,
Bei dir zu stehn. Groß sind des Berges Kräfte;
Da wirkt Natur so übermächtig frei,
Der Pfaffen Stumpfsinn schilt es Zauberei.

KAISER. Am Freudentag, wenn wir die Gäste grüßen,
Die heiter kommen, heiter zu genießen,
Da freut uns jeder, wie er schiebt und drängt
Und, Mann für Mann, der Säle Raum verengt.
Doch höchst willkommen muß der Biedre sein,
Tritt er als Beistand kräftig zu uns ein
Zur Sorgenstunde, die bedenklich waltet,
Weil über ihr des Schicksals Wage schaltet.
Doch lenket hier, im hohen Augenblick,
Die starke Hand vom willigen Schwert zurück!
Ehrt den Moment, wo manche Tausend schreiten,
Für oder wider mich zu streiten!
Selbst ist der Mann! Wer Thron und Kron begehrt,
Persönlich sei er solcher Ehren wert!
Sei das Gespenst, das, gegen uns erstanden,
Sich Kaiser nennt und Herr von unsern Landen,
Des Heeres Herzog, Lehnsherr unsrer Großen,
Mit eigner Faust ins Totenreich gestoßen!

FAUST. Wie es auch sei, das Große zu vollenden,
Du tust nicht wohl, dein Haupt so zu verpfänden.
Ist nicht der Helm mit Kamm und Busch geschmückt?
Er schützt das Haupt, das unsern Mut entzückt.
Was, ohne Haupt, was förderten die Glieder?
Denn schläfert jenes, alle sinken nieder;
Wird es verletzt, gleich alle sind verwundet,
Erstehen frisch, wenn jenes rasch gesundet.
Schnell weiß der Arm sein starkes Recht zu nützen,
Er hebt den Schild, den Schädel zu beschützen;
Das Schwert gewahret seiner Pflicht sogleich,
Lenkt kräftig ab und wiederholt den Streich;
Der tüchtige Fuß nimmt teil an ihrem Glück,
Setzt dem Erschlagenen frisch sich ins Genick.

KAISER. Das ist mein Zorn, so möcht ich ihn behandeln,
Das stolze Haupt in Schemeltritt verwandeln!

HEROLDE kommen zurück.
Wenig Ehre, wenig Geltung
Haben wir daselbst genossen;
Unsrer kräftig-edlen Meldung
Lachten sie als schaler Possen:
»Euer Kaiser ist verschollen,
Echo dort im engen Tal!
Wenn wir sein gedenken sollen,
Märchen sagt: Es war einmal.«

FAUST. Dem Wunsch gemäß der Besten ists geschehn,
Die, fest und treu, an deiner Seite stehn.
Dort naht der Feind, die Deinen harren brünstig:
Befiehl den Angriff! Der Moment ist günstig.

KAISER. Auf das Kommando leist ich hier Verzicht.
Zum Obergeneral.
In deinen Händen, Fürst, sei deine Pflicht!

OBERGENERAL. So trete denn der rechte Flügel an!
Des Feindes Linke, eben jetzt im Steigen,
Soll, eh sie noch den letzten Schritt getan,
Der Jugendkraft geprüfter Treue weichen.

FAUST. Erlaube denn, daß dieser muntre Held
Sich ungesäumt in deine Reihen stellt,
Sich deinen Reihen innigst einverleibt
Und, so gesellt, sein kräftig Wesen treibt!
Er deutet zur Rechten.

RAUFEBOLD tritt vor.
Wer das Gesicht mir zeigt, der kehrts nicht ab
Als mit zerschlagnen Unter- und Oberbacken;
Wer mir den Rücken kehrt, gleich liegt ihm schlapp
Hals, Kopf und Schopf hinschlotternd graß im Nacken.
Und schlagen deine Männer dann
Mit Schwert und Kolben, wie ich wüte,
So stürzt der Feind, Mann über Mann,
Ersäuft im eigenen Geblüte. Ab.

OBERGENERAL. Der Phalanx unsrer Mitte folge sacht,
Dem Feind begegn er, klug mit aller Macht,
Ein wenig rechts! dort hat bereits, erbittert,
Der Unseren Streitkraft ihren Plan erschüttert.

FAUST auf den Mittelsten deutend.
So folge denn auch dieser deinem Wort!
Er ist behend, reißt alles mit sich fort.

HABEBALD tritt vor.
Dem Heldenmut der Kaiserscharen
Soll sich der Durst nach Beute paaren,
Und allen sei das Ziel gestellt:
Des Gegenkaisers reiches Zelt!
Er prahlt nicht lang auf seinem Sitze;
Ich ordne mich dem Phalanx an die Spitze.

EILEBEUTE, Marketenderin, sich an ihn anschmiegend.
Bin ich auch ihm nicht angeweibt,
Er mir der liebste Buhle bleibt.
Für uns ist solch ein Herbst gereift!
Die Frau ist grimmig, wenn sie greift,
Ist ohne Schonung, wenn sie raubt;
Im Sieg voran! und alles ist erlaubt. Beide ab.

OBERGENERAL. Auf unsre Linke, wie vorauszusehn,
Stürzt ihre Rechte kräftig. Widerstehn
Wird Mann für Mann dem wütenden Beginnen,
Den engen Paß des Felswegs zu gewinnen.

FAUST winkt nach der Linken.
So bitte, Herr, auch diesen zu bemerken:
Es schadet nichts, wenn Starke sich verstärken.

HALTEFEST tritt vor.
Dem linken Flügel keine Sorgen!
Da, wo ich bin, ist der Besitz geborgen;
In ihm bewähret sich der Alte:
Kein Strahlblitz spaltet, was ich halte. Ab.

MEPHISTOPHELES von oben herunterkommend.
Nun schauet, wie im Hintergrunde
Aus jedem zackigen Felsenschlunde
Bewaffnete hervor sich drängen,
Die schmalen Pfade zu verengen,
Mit Helm und Harnisch, Schwertern, Schilden
In unserm Rücken eine Mauer bilden,
Den Wink erwartend, zuzuschlagen!
Leise zu den Wissenden.
Woher das kommt, müßt ihr nicht fragen!
Ich habe freilich nicht gesäumt,
Die Waffensäle ringsum ausgeräumt:
Da standen sie zu Fuß, zu Pferde,
Als wären sie noch Herrn der Erde;
Sonst warens Ritter, König, Kaiser,
Jetzt sind es nichts als leere Schneckenhäuser;
Gar manch Gespenst hat sich darein geputzt,
Das Mittelalter lebhaft aufgestutzt.
Welch Teufelchen auch drinne steckt,
Für diesmal macht es doch Effekt. Laut.
Hört, wie sie sich voraus erbosen,
Blechklappernd aneinander stoßen!
Auch flattern Fahnenfetzen bei Standarten,
Die frischer Lüftchen ungeduldig harrten.
Bedenkt: hier ist ein altes Volk bereit
Und mischte gern sich auch zum neuen Streit.
Furchtbarer Posaunenschall von oben, im feindlichen Heere
merkliche Schwankung.

FAUST. Der Horizont hat sich verdunkelt,
Nur hie und da bedeutend funkelt
Ein roter, ahnungsvoller Schein;
Schon blutig blinken die Gewehre,
Der Fels, der Wald, die Atmosphäre,
Der ganze Himmel mischt sich ein.

MEPHISTOPHELES. Die rechte Flanke hält sich kräftig;
Doch seh ich ragend unter diesen
Hans Raufbold, den behenden Riesen,
Auf seine Weise rasch-geschäftig.

KAISER. Erst sah ich einen Arm erhoben,
Jetzt seh ich schon ein Dutzend toben;
Naturgemäß geschieht es nicht.

FAUST. Vernahmst du nichts von Nebelstreifen,
Die auf Siziliens Küsten schweifen?
Dort, schwankend-klar, im Tageslicht,
Erhoben zu den Mittellüften,
Gespiegelt in besondern Düften,
Erscheint ein seltsames Gesicht:
Da schwanken Städte hin und wieder,
Da steigen Gärten auf und nieder,
Wie Bild um Bild den Äther bricht.

KAISER. Doch wie bedenklich! Alle Spitzen
Der hohen Speere seh ich blitzen,
Auf unsers Phalanx blanken Lanzen
Seh ich behende Flämmchen tanzen:
Das scheint mir gar zu geisterhaft.

FAUST. Verzeih, o Herr, das sind die Spuren
Verschollner geistiger Naturen,
Ein Widerschein der Dioskuren,
Bei denen alle Schiffer schwuren:
Sie sammeln hier die letzte Kraft.
KAISER. Doch sage: wem sind wir verpflichtet,
Daß die Natur, auf uns gerichtet,
Das Seltenste zusammenrafft?

MEPHISTOPHELES. Wem als dem Meister, jenem hohen,
Der dein Geschick im Busen trägt?
Durch deiner Feinde starkes Drohen
Ist er im Tiefsten aufgeregt.
Sein Dank will dich gerettet sehen,
Und sollt er selbst daran vergehen.

KAISER. Sie jubelten, mich pomphaft umzuführen;
Ich war nun was, das wollt ich auch probieren
Und fands gelegen, ohne viel zu denken,
Dem weißen Barte kühle Luft zu schenken.
Dem Klerus hab ich eine Lust verdorben
Und ihre Gunst mir freilich nicht erworben.
Nun sollt ich seit so manchen Jahren
Die Wirkung frohen Tuns erfahren?

FAUST. Freiherzige Wohltat wuchert reich.
Laß deinen Blick sich aufwärtswenden!
Mich deucht, Er will ein Zeichen senden -
Gib acht: es deutet sich sogleich!

KAISER. Ein Adler schwebt im Himmelhohen,
Ein Greif ihm nach mit wildem Drohen.

FAUST. Gib acht: gar günstig scheint es mir!
Greif ist ein fabelhaftes Tier;
Wie kann er sich so weit vergessen,
Mit echtem Adler sich zu messen!

KAISER. Nunmehr, in weitgedehnten Kreisen,
Umziehn sie sich - in gleichem Nu
Sie fahren aufeinander zu,
Sich Brust und Hälse zu zerreißen.

FAUST. Nun merke, wie der leidige Greif,
Zerzerrt, zerzaust, nur Schaden findet
Und mit gesenktem Löwenschweif,
Zum Gipfelwald gestürzt, verschwindet.

KAISER. Seis, wie gedeutet, so getan!
Ich nehm es mit Verwundrung an.

MEPHISTOPHELES gegen die Rechte.
Dringend wiederholten Streichen
Müssen unsre Feinde weichen,
Und mit ungewissem Fechten
Drängen sie nach ihrer Rechten
Und verwirren so im Streite
Ihrer Hauptmacht linke Seite.
Unsers Phalanx feste Spitze
Zieht sich rechts, und gleich dem Blitze
Fährt sie in die schwache Stelle. -
Nun, wie sturmerregte Welle
Sprühend, wüten gleiche Mächte
Wild in doppeltem Gefechte:
Herrlichers ist nichts ersonnen,
Uns ist diese Schlacht gewonnen!

KAISER an der linken Seite zu Faust.
Schau! Mir scheint es dort bedenklich:
Unser Posten steht verfänglich.
Keine Steine seh ich fliegen,
Niedre Felsen sind erstiegen,
Obre stehen schon verlassen.
Jetzt! - Der Feind, zu ganzen Massen
Immer näher angedrungen,
Hat vielleicht den Paß errungen:
Schlußerfolg unheiligen Strebens!
Eure Künste sind vergebens!
Pause.

MEPHISTOPHELES. Da kommen meine beiden Raben:
Was mögen die für Botschaft haben?
Ich fürchte gar: es geht uns schlecht!

KAISER. Was sollen diese leidigen Vögel?
Sie richten ihre schwarzen Segel
Hierher vom heißen Felsgefecht.

MEPHISTOPHELES zu den Raben.
Setzt euch ganz nah zu meinen Ohren!
Wen ihr beschützt, ist nicht verloren;
Denn euer Rat ist folgerecht.

FAUST zum Kaiser.
Von Tauben hast du ja vernommen,
Die aus den fernsten Landen kommen
Zu ihres Nestes Brut und Kost.
Hier ists mit wichtigen Unterschieden:
Die Taubenpost bedient den Frieden,
Der Krieg befiehlt die Rabenpost.

MEPHISTOPHELES. Es meldet sich ein schwer Verhängnis:
Seht hin! gewahret die Bedrängnis
Um unsrer Helden Felsenrand!
Die nächsten Höhen sind erstiegen,
Und würden sie den Paß besiegen,
Wir hätten einen schweren Stand.

KAISER. So bin ich endlich doch betrogen!
Ihr habt mich in das Netz gezogen;
Mir graut, seitdem es mich umstrickt.

MEPHISTOPHELES. Nur Mut! Noch ist es nicht mißglückt.
Geduld und Pfiff zum letzten Knoten!
Gewöhnlich gehts am Ende scharf.
Ich habe meine sichern Boten;
Befehlt, daß ich befehlen darf!

OBERGENERAL, der indessen herangekommen.
Mit diesen hast du dich vereinigt,
Mich hats die ganze Zeit gepeinigt;
Das Gaukeln schafft kein festes Glück.
Ich weiß nichts an der Schlacht zu wenden;
Begannen sies, sie mögens enden:
Ich gebe meinen Stab zurück.

KAISER. Behalt ihn bis zu bessern Stunden,
Die uns vielleicht das Glück verleiht!
Mir schaudert vor dem garstigen Kunden
Und seiner Rabentraulichkeit.
Zu Mephistopheles.
Den Stab kann ich dir nicht verleihen,
Du scheinst mir nicht der rechte Mann.
Befiehl und such uns zu befreien!
Geschehe, was geschehen kann!
Ab ins Zelt mit dem Obergeneral.

MEPHISTOPHELES. Mag ihn der stumpfe Stab beschützen!
Uns andern könnt er wenig nützen:
Es war so was vom Kreuz daran.

FAUST. Was ist zu tun?

MEPHISTOPHELES. Es ist getan! -
Nun, schwarze Vettern, rasch im Dienen,
Zum großen Bergsee! grüßt mir die Undinen
Und bittet sie um ihrer Fluten Schein!
Durch Weiberkünste, schwer zu kennen,
Verstehen sie, vom Sein den Schein zu trennen,
Und jeder schwört, das sei das Sein.
Pause.

FAUST. Den Wasserfräulein müssen unsre Raben
Recht aus dem Grund geschmeichelt haben:
Dort fängt es schon zu rieseln an.
An mancher trocknen, kahlen Felsenstelle
Entwickelt sich die volle, rasche Quelle:
Um jener Sieg ist es getan!

MEPHISTOPHELES. Das ist ein wunderbarer Gruß!
Die kühnsten Kletterer sind konfus.

FAUST. Schon rauscht ein Bach zu Bächen mächtig nieder,
Aus Schluchten kehren sie gedoppelt wieder,
Ein Strom nun wirft den Bogenstrahl;
Auf einmal legt er sich in flache Felsenbreite
Und rauscht und schäumt nach der und jener Seite,
Und stufenweise wirft er sich ins Tal.
Was hilft ein tapfres, heldenmäßiges Stemmen?
Die mächtige Woge strömt, sie wegzuschwemmen.
Mir schaudert selbst vor solchem wilden Schwall.

MEPHISTOPHELES. Ich sehe nichts von diesen Wasserlügen;
Nur Menschenaugen lassen sich betrügen,
Und mich ergötzt der wunderliche Fall.
Sie stürzen fort zu ganzen hellen Haufen:
Die Narren wähnen zu ersaufen,
Indem sie frei auf festem Lande schnaufen
Und lächerlich mit Schwimmgebärden laufen!
Nun ist Verwirrung überall.
Die Raben sind wiedergekommen.
Ich werd euch bei dem hohen Meister loben;
Wollt ihr euch nun als Meister selbst erproben,
So eilet zu der glühenden Schmiede,
Wo das Gezwergvolk, nimmer müde,
Metall und Stein zu Funken schlägt!
Verlangt, weitläufig sie beschwatzend,
Ein Feuer, leuchtend, blinkend, platzend,
Wie mans im hohen Sinne hegt!
Zwar Wetterleuchten in der weiten Ferne,
Blickschnelles Fallen allerhöchster Sterne
Mag jede Sommernacht geschehn;
Doch Wetterleuchten in verworrnen Büschen
Und Sterne, die am feuchten Boden zischen,
Das hat man nicht so leicht gesehn.
So müßt ihr, ohn euch viel zu quälen,
Zuvörderst bitten, dann befehlen.
Raben ab. Es geschieht wie vorgeschrieben.

MEPHISTOPHELES. Den Feinden dichte Finsternisse!
Und Tritt und Schritt ins Ungewisse!
Irrfunkenblick an allen Enden,
Ein Leuchten, plötzlich zu verblenden!
Das alles wäre wunderschön;
Nun aber brauchts noch Schreckgetön.

FAUST. Die hohlen Waffen aus der Säle Grüften
Empfinden sich erstarkt in freien Lüften;
Dadroben klapperts, rasselts lange schon:
Ein wunderbarer falscher Ton.

MEPHISTOPHELES. Ganz recht! Sie sind nicht mehr zu zügeln:
Schon schallts von ritterlichen Prügeln
Wie in der holden alten Zeit!
Armschienen wie der Beine Schienen,
Als Guelfen und als Ghibellinen,
Erneuern rasch den ewigen Streit.
Fest, im ererbten Sinne wöhnlich,
Erweisen sie sich unversöhnlich;
Schon klingt das Tosen weit und breit.
Zuletzt, bei allen Teufelsfesten,
Wirkt der Parteihaß doch zum besten,
Bis in den allerletzten Graus,
Schallt wider-widerwärtig panisch,
Mitunter grell und scharf satanisch,
Erschreckend in das Tal hinaus.

Kriegstumult im Orchester, zuletzt übergehend in militärisch-heitre Weisen.

... schrieb am 16.2. 2003 um 11:36:32 Uhr zu

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achWas
alsoIchSachMal
ausDieMaus
BistDuDu
da-ist-es-ja
DasBinIch
DasGibtsDochNichtWasDieTun
Das-glaubst-Du-nicht
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DasHatMalGarNichtsMitDirZuTun
DasHatMalGarNichtsMitMirZuTun
DasHatNichtsMitDirZuTun
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DasHatWasMitDirZuTun
DasHatWasMitMirZuTun
DasIstEsWasDuWillst
dasIstJaAllerhand
DasWarKlar
DieMöncheHabenDichMitAltemObstBeworfen
DinsgBumms-Äh-DingsDa-BummsDings
dochEsGehtAuchSo
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DuBistDu
DuHastWasDamitZuTun
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EntscheideDichJetzt
entschwanzeDichJetzt
EsHatWasMitDirZuTun
EsHatWasMitMirZuTun
esIstEinUrschImBlaster
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EtnscheideDichJetzt
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IchBinEinfachDerBeste
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elfboi schrieb am 19.10. 2002 um 01:49:40 Uhr zu

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elfboi schrieb am 14.5. 2002 um 18:52:57 Uhr zu

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hybrid schrieb am 31.12. 2002 um 18:29:43 Uhr zu

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die-Yamasaki-Toschi-Bar
EinGeheimnisvollerFremderBesuchtHerrnYamasaki
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frauKawahaSchlägtFrauYamasaki
frauYamasakiBekommtWitwenrente
FrauYamasakiBereitetEinWundervollesAbendessenVor
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frauYamasakiheiratetHerrnKawaha
FrauYamasakiHeiratetWiederUndErNimmtIhrenNamenAn
FrauYamasakiSuchtDasKlopapier
herrKahawaIstAgentDesMossad
herrKawahaBespringtFrauYamasaki
herrKawahaBewertetJtdHsTexteRunter
herrKawahaHatAtlantisEntdeckt
herrKawahaHatDenGroßenRebbachGemacht
herrKawahaHatHerrnRiesterEtwasReisVerkauft
herrKawahaHatHerrnSumiyoshiInformiert
herrKawahaHatSeinenReisVerkauft
herrKawahaHetztRantanplanAufHerrnMitzuki
HerrKawahaIstAgentDesMossad
herrKawahaIstÜberHerrnMitzukiSehrVerärgert
herrKawahaSchicktToschibarEineE-mail
herrKawahaTrifftHerrnMitzuki
herrKawahaVerkauftKugelfischenAlsFußbälle
herrKawahaVerprügeltHerrnUndFrauYamasaki
herrKawahaWarEinkaufen
herrKawahaWurdeVomWildenAffenGebissen
herrKawasakiHatFrauKawahaGefunden
herrMitzukiBewertetJtdHsTexteRunter
HerrMitzukiGibtToschibarEineKopfnuss
herrMitzukiHat1000eVonNadelbäumenGeschlachtet
herrMitzukiHatKeniaBesucht
herrMitzukiHatSichAlsKugelfischGetarnt
herrMitzukiHatTinaBesucht
herrMitzukiHatTinaVerarscht
herrMitzukiHatTinaVernascht
herrMitzukiHatWaffenImBlasterVersteckt
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herrMitzukiHatWaffenInDenKugelfischenVersteckt
herrMitzukiHatWaffenInDerKopfnußVersteckt
herrMitzukiHatWaffenInHerrnYamasakiVersteckt
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herrMitzukiIstAllianzversichert
herrMitzukiIstDerLiebhaberVonFrauYamasaki
herrMitzukiMachtErnst
herrMitzukiSpieltSchiffeversenken
herrMitzukiSprengtDenSumiyoshiSchrein
HerrMitzukiTrinktAusDemSagenumwobenenKelchDerKotze
HerrMitzukiWirdAlsKugelfischWiedergeboren
herrMöllemannHatHerrnMitzukiGestört
HerrnYamasakiSchmecktDasAbendessenNicht
herrnYamasakisHerzSchlägtPlötzlichNichtMehr
herrSumiyoshiHatHerrnMitzukiDenKampfAngesagt
herrSumiyoshiTrifftMetternich
herrSumiyoshiVerpaßtHerrnMitzukiEinenZwerl
herrToschibarIstFrauYamasaki-hütetEuch
HerrUndFrauYamasakiInEinenSack
HerrUndFrauYamasakiSchlagenToschibar
HerrYamasakiBetrachtetDieSterne
HerrYamasakiErbrichtDasAbendessen
herrYamasakiHatDenPapiersargZerknüllt
herrYamasakiHatFrauKawahaGefunden
herrYamasakiHeiratetFrauKawaha
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herrYamasakiKannNurNochStaunen
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HerYamasakisFrauSchlägtHerrnYamasaki
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Sumiyoshi
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toschiBar
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werHatHerrnYamasakiUmgebracht
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elfboi schrieb am 18.4. 2002 um 21:36:15 Uhr zu

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Küche

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das...

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das hohe Ansehen Frankreichs oder Italiens, doch lassen sich in Amsterdam mühelos Restaurants aller Kategorien finden, die außerordentliche Gaumenfreuden auftischen. Der Amsterdamer selbst speist sehr gerne auswärts. Essen zu gehen ist hier eine in erster Linie gesellige und informelle Angelegenheit. Am liebsten lassen sich die Hauptstädter in den kleineren, besonders originell oder trendy eingerichteten Lokalen verwöhnen. Viele dieser In-Restaurants liegen innerhalb des Grachtengürtels, im Jordaan oder im Museumsviertel.

Es ist kein billiger Spaß, in Holland auswärts essen zu gehen. Die Preiskategorie »zwischen 10 und 15 DM« existiert hier kaum. Das günstigste Angebot ist stets die »dagschotel«, das Tagesgericht.

Die traditionell holländische Küche ist sehr nahrhaft: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse bilden noch immer die Basis fast jeder Mahlzeit, ob separat zubereitet oder vermengt in kräftigen Suppen und Eintöpfen. Im Lauf der Zeit fanden jedoch viele Eigenheiten der französischen Cuisine Eingang in die holländische Küche oder wurden leicht verändert auf einheimische Speisen angewendet, so bei Texelaer Lammfleisch oder Limburger Spargel. Die vielen Amsterdamer ausländischer Herkunft - mehr als 140 verschiedene Nationalitäten haben hier ihre Heimat - verhalfen der Stadt zu einer weltoffenen und weltweiten Küche, wobei die indonesische Küche in den Niederlanden eine ganz besondere Stellung einnimmt. Aufgrund der langen historischen Verbundenheit - Indonesien war bis 1947 niederländische Kolonie - prägen zahlreiche indonesische Restaurants das Straßenbild Amsterdams. Puristen schwören auf die nuancenreiche, charakteristisch indonesische Schärfe; chinesische Reisgerichte sind meist etwas milder im Geschmack. Achtung: Die Indonesische Küche kann auf holländisch sowohl »indonesische« als auch »indische keuken« heißen, während man »indiaas« ißt, wenn man zum Inder geht.

Die stetig wachsende Klientel der Vegetarier wird auch in Amsterdam immer besser bedient. Nicht nur die zahlreichen vegetarischen Restaurants, sondern auch die Mehrzahl der »konventionellen« Lokale bieten vollständige vegetarische Gerichte an - welke Salatblätter und öde Sättigungsbeilagen sind längst passé.

Immer mehr Café-Betreiber sind dazu übergegangen, neben Kaffee und Kuchen auch kleine Mahlzeiten zu servieren. Offiziell dürfen sie sich nicht Restaurant nennen, aber dem Besucher kann das vollkommen egal sein. Im »Eetcafé« kann, eben wie im Restaurant, in entspannter Atmosphäre gegessen und getrunken werden - nur daß die Angebotspalette nicht ganz so groß ausfällt. Meist gibt es auch ein täglich wechselndes Gericht. Gemütlich, bezahlbar und großzügig - so könnte man die Eetcafés charakterisieren.

Lunchtime ist von 12-14 Uhr, Dinnertime ab 18 Uhr, die Küche meistens nur bis 22/23 Uhr geöffnet. Doch für den späten Hunger gibt es etliche Nachtrestaurants. Ein Tip für hungrige Ausländer: Die Hauptmahlzeit der Holländer ist das abendliche Dinner, mittags nimmt man in der Regel nur einen kleinen Imbiß zu sich. Teure Restaurants bieten allerdings oft auch Lunchmenüs an.

Schnelle Häppchen

Belegte Brötchen sind die meistgeliebten »tussendoortjes«, »Zwischendurchleins« also. Vom alten Gouda über Mozzarella, von Lachssalat bis hin zum knackigen Grün mit Ei und Tomaten variieren die möglichen Beläge. Die Adresse für »belegde broodjes« schlechthin ist Dobben's Eetsalon, Korte Reguliersdwarsstr. 5. »Broodje van Dobben« ist ein stehender Begriff, den jeder Amsterdamer kennt.

Wer etwas Herzhafteres möchte, sollte die kleinen holländischen Fischstände am Straßenrand keinesfalls links liegenlassen. Ein Garnelenbrötchen oder ein »hollandse nieuwe« (frischer, roher Hering) stillt den Hunger, vielleicht kombiniert mit einer riesigen sauren Gurke, einer »zure bom«. Auch exotischere Gelüste werden befriedigt: mit Kebab, Falafel oder Loempias (Frühlingsrollen).

Um wirklich satt zu werden, empfiehlt sich eine Portion »vlaamse frites« oder »patat«, wie Pommes hier heißen. Die frischgeschnittenen fritierten Kartoffelstäbchen mit den in Deutschland leider üblichen, gefriergetrockneten Industriefritten zu vergleichen, wäre eine grobe Beleidigung. Mit der Formel »patatje met« werden Pommes Mayo geordert, bei »patatje oorlog« werden Pommes und Zwiebeln in Mayonnaise und Satésoße getränkt - eine Kalorienbombe sondergleichen. Gute Vlaamse Frites bekommt man z. B. in der Reguliersbreestraat an der Ecke zum Halvemaansteeg. Hier ist ebenfalls eine der berühmt-berüchtigten FEBO-Filialen zu finden, wo man Kroketten, »kaassouflé«, Hamburger und ähnliches einfach aus dem Automaten zieht.

Wer so gegen fünf Uhr nachmittags ein »borreltje«, einen Schnaps, in einem der »bruine cafés« zu sich nehmen will - und nicht wenige Amsterdamer wollen das -, sollte unbedingt eine »borrelgarnituur« bestellen. Zu einem Stückchen Gouda bekommt man dann unverfälschte Amsterdamer Ochsenwurst und »bitterballen« (panierte, fritierte Ragoutbällchen).

Adressen

Pico, Nieuwmarkt 3, Tel. 6274919, Tgl. 12-1, Küche 18-22.30 Uhr, Metro: Nieuwmarkt. Gerichte bis 17,50 hfl. Kleines und gemütliches italienisches Café. Ein Erlebnis ist der Blick auf die festlich erleuchtete Waage am Abend. Und dazu gibt's frische Pasta, Fleisch- und Fischgerichte.

The Pancake Bakery, Prinsengracht 191, Tel. 6251333, tgl. 12-22 Uhr, Tram 13, 14, 17. In diesem historischen Lagerhaus bei der Westerkerk kostet das teuerste »Stück«, der internationale »superpannekoek«, 18,95 hfl. Seit über 20 Jahren ist hier eines der bekanntesten Pfannkuchenhäuser Amsterdams ansässig. Die Rezeptur ist wohl der Grund für den anhaltenden Erfolg: Sie datiert aus dem 17. Jh. Über 70 Pfannkuchenkreationen stehen zur Auswahl; mit Speck, Käse, Apfel, Shoarma, Chili oder gebackener Banane - alles ist erlaubt.

Sluizer, Utrechtsestraat 43 und 45, Tel. 638 90 02, Mo-Fr 12-15, 17-24, Sa, So nur 17-24 Uhr; Tram 4. 3-Gänge-Menü ab 25 hfl. Bis Mitternacht wird hier, zwischen Rembrandtplein und Carré, Kulinarisches serviert. Die zwei Lokale - Nr. 45 ist ein Fischrestaurant - zählen zu den bestbesuchten Amsterdams. Das dunkelbraune Interieur wird durch farbenfrohe Kunstwerke aufgelockert. Von der auf der Rückseite gelegenen Terrasse blickt man auf grüne Innenhöfe. Alle zwei Monate wechselt die Auswahl der internationalen Fisch- oder Fleischspezialitäten. Ein Tip für diejenigen, die gerne spät essen und sich in etwas hektischer Großstadtatmosphäre wohlfühlen.

Dorrius, Nieuwezijds Voorburgwal 5, Tel. 4202224, Mo-So 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 13, 17. Menüs 47,50-75 hfl. In traditionsreicher, von alt-holländischem Interieur geprägter Umgebung ist das Dorrius eines der wenigen gehobeneren Restaurants mit dem Schwerpunkt auf holländischer Küche. Die leckeren Eintopfgerichte, zeeländische Austern, Käsesoufflé oder Kichererbsen werden nach traditionellen Rezepten zubereitet.

Asiatische Küche

Der indonesischen und chinesischen Küche gebührt in Amsterdam besondere Würdigung. Auf dem Zeedijk (Metro: Nieuwmarkt), der »Hauptschlagader« des Chinesenviertels, stoßen Sie auf viele kleine chinesische Imbisse. Die Pekingenten im Schaufenster signalisieren, daß Sie richtig sind. Früher kamen ausschließlich Chinesen her, heute lassen es sich hier auch immer mehr »bleekneuzen«, »Bleichgesichter«, schmecken. Besonders empfehlenswert sind das Moi Kong (Nr. 87), das Nam Kee (Nr. 111) und das Hoi Tin (Nr. 122). Indonesische Restaurants sind sehr beliebt, dementsprechend groß ist ihre Zahl.

Indonesia, Korte Leidsedwarsstraat 18, Tel. 6232035, tgl. 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 6, 7, 10. Große Auswahl an Reistafeln, ab 50 hfl. Traditionsadresse für ausgezeichnete indonesische Küche. Vornehm eingerichtetes Restaurant mit ausschließlich indonesischem Personal.

Im Falafelparadies

Wie im siebten Himmel wird sich in Amsterdam der Liebhaber der kleinen Kichererbsenbällchen fühlen. Zahlreiche Imbisse haben Falafel in vielen Varianten und mit zig Beilagen im Angebot. Und das ausgesprochen günstig - Als der Falafel-Imbiß schlechthin gilt Falafel Dan, Ferdinand Bolstraat 126, wo man zur Happy hour zwischen 15 und 17 Uhr unbegrenzt Falafel, Salat und Saucen für nur 5 hfl bekommt.

»Softdrug's paradise«

Eine erstaunliche Zahl: Amsterdam zählt mehr als 380 Coffeeshops, eine in Holland einmalige Lokalvariante. In (fast allen) Coffeeshops stehen Hasch und Marihuana auf der Speisekarte.



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