Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 875, davon 872 (99,66%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 210 positiv bewertete (24,00%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr schrieb
Daniel Arnold über DATENMÜLL
Der neuste Text am 23.4. 2024 um 14:31:25 Uhr schrieb
schmidt über DATENMÜLL
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(insgesamt: 509)

am 17.12. 2002 um 22:08:42 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

am 20.3. 2003 um 04:31:40 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

am 29.3. 2003 um 20:51:41 Uhr schrieb
elfboi über DATENMÜLL

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »DATENMÜLL«

susanne schrieb am 31.8. 2005 um 16:54:46 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

nun, und sie hatten einander nichts mehr zu sagen,


erst du mir,






und jetzt fällt mir auch nichts mehr ein,

















































































































































































nun ....












































































































































hier unten kommt nichts mehr



































































































































































warum hast du weiter geschaut?













































































weil du dachtest, hier käme noch text?



















































































































ja, so kanns gehn




















































































































und ...















































Daniel Arnold schrieb am 23.1. 2001 um 05:30:21 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 6 Punkt(e)

Mir fehlt(e bisher) ein Stichwort bei dem man mal so richtig ohne nachzudenken seinen Mist loswerden kann.
Daher nun alsoDatenmüll“.

Dabei muss gesagt werden, dass es schwer ist Datenmüll zu definieren. Denn sobald jemand Stift, Papier oder Tastatur zur Hand nimmt und einen Text schreibt, muss man ihm/ihr zumindest das Recht einräumen, den Text nicht zu verabscheuen solange man ihn nicht gelesen hat.
Dennoch hier nun also die Kategorie Datenmüll!
!“§$%&()=?`*’_:; Dazu erzähle ich euch nun, dass ich bereits so ( ) kurz davor stand diese Kategorie einzuführen, als mir meinich verachte dich, ich hasse dich abgrundtief, bist du eigentlich total beknackt, eines Tages werde ich dich mit einer Axt...“-Computer - korrigiere PC - einen Strich durch die Rechnung machte und mich aus dem Netscape-Navigator warf. Warum auch immer.;.jczj f
Und auf grund von bis zur selbstzerstörung gehendem kampfes gegen alles was tasten hat eckigist undwo pc draufsteht fange ichgv nun an dich wie #-..-.#_Ä&/%mit datenmüll zu ärgern erg.#_ich weiß das ist dir egal, aber solange ich meine vernünftigen daten die auf dir sind wenigstens einigermaßen behalten will , was mich vor der axt zurückschrecken lässt, müllei hc dich hin und wieder mit dastenmüll zu auch wenns dir ega l ist egal um dich dann doch wieder ach arghhtrhjdgflkjdhgfklöngblbäöpoujkljüpoöjklcbföjkgflxd warum sapiorusekrlöjdnm,gf.warumwarumwarumwarum

SUCHMASCHINE schrieb am 25.9. 2001 um 12:01:30 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 2 Punkt(e)

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elfboi schrieb am 21.9. 2002 um 05:29:06 Uhr zu

DATENMÜLL

Bewertung: 1 Punkt(e)

Skurrile Nachnamen



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Unterste Schublade







Sex & Co.

Adolf Pimmel
Alfred Fotzki
Klemens Poloch

Erminold Fick
Werner Fickbaum
Wilma Ficken

Alfons Ficker
Petra Fickwerth
Rudi Rammler (!!!)

Olga Wixwat
Kurt Wixförtchen
Horst Rammelkammer

Georg Asmus
Rosa Sommerlatte
Eva Tittchen

Hans Titte
Olga Kitzler
G. Punkt

F. Schama
C. von Hodenberg
Melitta Feucht

Petra Feuchtenbeiner
Roswitha Spalt
Willy Schwanz

Prigitte Poleck
Ina Ritze
A. Muschi

Anna Möse
Sabine Möslang
Beate Breitscheid

Rosa Schenkel
Reiner Ständer
Knut Pillemann

Anna Jungfer
Bernd Durchstecher
Schlaffer, Willy

Mariette Fuckhart
Hans Fucking
Helmut Fucker

Marlies Nimmich-Vogeler
Rosa Schwellung
Josepha Höschen

Geiler, Harry
Wilhelm Spanner sen.
M. Massengeil

Birgit Untenzu
Asja Luderfinger
Daisy Sacknus

Ayse Oral
Adam Horny
Jürgen Rödelstab

Alfred Stecher
Alois Standfest
Willy Wollust

Nimon Kastrat
Adelheid Kußmaul
Alfred Leckscheid

Anna Warmedinger
Sandra Scheidnass
Marion Bärchen

Hanna Rammelt-Gmeiner
Rosa Löchle
Kim Bumsig

Hans Busenhart
Franziska Busen
Rosa Brüstle

Gisela von Hinten
Sevemy Swinger
Marita Kahl-Dose

Kurt Latte
Lazlo Hartai
Wolfgang Hartding

Werner Hartdegen
Hajo Hartnuß
Hartmut Hartstang

Blondine Hartstock
Ellen Engeritz
Willi Muschhammer

Bodo Stehfest
Willy Steht
Rosa Rohr

F. Schniedel
Andreas Gross-Hardt
Willi Kleinermann

Eva-Maria Möslein
Johannes Hartwigsen
Berta Möseritz

Renee von Freudenreich (CH)
Nadine Paradiesgarten (CH)
Seraina Lustgarten (CH)

Gundhard Triebfürst


(Quelle: D-Info 97, D-Info 3.0, D-Info 2000)



Besondere Erwähnung verdienen:

Georg Fick-Guthmann aus der Heinrich Fickenscher-Straße (SIC!!!)
Alfred Leckscheid aus der Rudolf-Breitscheid-Str.



Körperteile & Funktionen

Wilhelm Kackebart
Audoc Po
Christian Poloch

Franz Powischer
Gertrude Klohocker
Lutz von Aa

Elfride Scheissner
Dorota Kot
Hella Kot

Wilfried Koten
Siegfried Kotenbeutel
Albert Köttel

Berta Haufen
Uthai Chalin Kac-Kac
Ali Riza Kaca

Ruth Toilet
Elidia Notdurft
Volodimir Urin

Anastasia Piss
Benedikt Struller
Alois Pinkl

Aurelia Kotz
Kai von Kotze
Reinhold Kotzer

Johann Kotzab
Tatjana Kotzam-Treimer
Wilhelm Würgt

Marita Kotzte
Anna Reihert
Abdul Popel

Fritz Sabbert
Aloysia Rotz
Maria Pupa

Lincoln-Abraham Pipi
Kleiner, Willy
Kotzo Kotzev

(Quelle: D-Info 97)





Politisch nicht korrekt

Adolf Hittler
Adolf Führer
Adolf Heil

Siegbert Heil
Ali Nazi
Adolf Lager

Hildegard Judenfeind
Bernarda Auschwitz
Josef Vergas

Rudolf Hess
Josef Göbbels
Adolf Getto

Wunnibald Neger
Joseph Niggas
Attila Bimbo

Ferdinand Niggermann
Thomas Zigeuner
Anna Polacke








Böse Menschen

Erika Frauböse
Klaus Böse, jr.
Adolf Bösemann

Siegfried Frauenschläger
Rainer Prügel
Harro Knochenhauer

Annemarie Schlitzer
Rudi Katzenschläger
Anton Sado

Karl-Heinz Schläger
Rigobert Teufel
Hans Quäling

Eitel Mörder
Max Messer
Kreszenz Messerklinger

Uta Stechemesser
Henry Meuchl
Alexander Zuschlag

Franz Folter
Karolina Übelmesser
Werner Schlagzu

Bodo Gewalt
Alfred Hiebe
Sigwart Bombe

Jürgen Hauzu
Gernot Beinbrech
Sarkis Mafiosian

Dr. Tod
Liesl Schmuggler
Heldenmut Killer

Toralf Leiche
Jonny Leichenberg
Andre Todtenkopf

Siegfried Pirat
Friedhelm Freibeuter
Mariechen Tödte

Tödter & Co. GmbH
Miroslaw Machalle
Anneliese Besserdich

Achmet Satan
Svent Mießling
Zenon Langmesser




Besondere Erwähnung verdient:

Rainer Prügel u. Marion Puff, Erlangen
Notburga Messer
Schlitzer Annemarie, Kniebreche 27



Der Mensch









Das Aussehen















Einfach tierisch






Sauereien

Schwein
Schweinebart
Schweinebraten

Schweinefleisch
Schweinefuß
Schweinebein

Schweinfest
Schweinfort
Schweinhirt

Schweinle
Schweinshaupt
Sau

Sauschläger
Schinken
Schinkentanz

Schnitzel
Grunz
Brühschwein



(Quelle: D-Info 97)





Alle Vögel sind schon da...

Nana Kuckuck
Aspasia Amsel (CH)
Viviane Drossel

Bartholomäus Fink
Glenn Star
Meron Kauz

Apolonia Spatz
Bauwine Waldvogel
Ekaterina Nachtigal

Erdmute Pfau
Concettina Reiher
Willem Ente (CH)

Brocke Sperber
Alexis Bussard (CH)
Malwine Geier

Monika Wuermli Adler (CH)
Statuis Sperling
Gernrod Falke

Genoveva Storch
Isabella Wildgans
Aferdita Schneegans

Habig S. Habicht
Edela Eule
Panagiota Taube

Eleonora Schwalbe
Notker Singvogel
Hiskea Meise

Motzen Buchfink
Basil Strauss (CH)
Gianpietro Fasan

Anuschka Krähe
Ricarda Kranich
Elke Elster

Katharina Möwe
Manon Vogel (CH)
Nathan Gimpel (CH)

Marie Rotkehl
Irmgard Bachstelz
Alfa Ammer

Gesa Goldammer
Walentina Schwan







Auf dem Bauernhof

Yu-Ra Kuh
Rosa Lamm
Balbina Stier

Kathinka Kalb
Petronella Ochs
Giesela Ziege

Ägidius Bock
Horst Pferd
Vlasta Stute

Loredana Scatolla-PONI (Ö)
Janine Demierre-HENGST (Ö)
Ottfried Gaul

Waldemar Klepper
Aldo Hammel (Ö)
Eudokija Schaaf

Alexandro Rind
Dr. Otto Hahn (Ö)
Aquilin Schäflein

Rosa Schwein
Meta Ferkel
Bertram Keiler

Tran Sau
Eduard Eber
Begir Muli

Gloria Gans
Danuta Henne
Gianpietro Fasan

Hans Esel
Zita Vieh















Hunde & Katzen

Bernhardine Hund
Rolf Rüde (CH)
Egbert Welpe

Antonella Labrador (CH)
Nava Setter (CH)
Barbara Maria Pudel (CH)

Catherine Terrier
Curt Köther
Wilko Dogge

Reinhard Mischling
Frieda Fettköter
Peter Pintscher












Der menschliche Zoo

Livia Bison (Ö)
Pirmin Büffel
David Elefant (CH)

Jean-Pierre Swana Panda (CH)
Peter Panther
Saida Kamel (CH)

Arlette Tiger (CH)
Leo Löwe
Teddy Baer (CH)

Giuseppe Affe
Karl-Heinz Pavian
Claudia Gorille (CH)

Ruth Leopard
Gheorge Panda
Jesus Lama

Charlotte Meerkatz
Rosetta Puma
Dumitru Mandrila

Ayca Gazelle (CH)
Bernadette Gnus (CH)















Kaspar Kameleon






Im Wald und auf dem Feld

Huldreich Reh
Avigdor Hirsch (CH)
Blandina Wild



Bruno Dachs
Bayram Biber
Maik Maulwurf

Gerlad Fuchs (CH)
Dr. Wolf Wolf
Ariana Wiesel (CH)

Joseph Iltis (CH)
Aribert Igel
Hanna Hase

Luigia Otter (CH)









Im Gebirge

Rino Geiss (CH)
Benedetta Steinbock
Randolf Widder

Corbin Gams (CH)

















Kleingetier

Philomena Wurm
Armin Wuermli (CH)
Halina Fliege

Oranka Mücke
Kart Wespe (CH)
Hilmar Hummel

Maja Biene
Jolanda Grasmueck (CH)
Karl Ameise (CH)

Lydia Assel
Rosa Käfer
Gilbert Ratte (CH)

Melitta Maus
Lieselotte Laus
Cäcilia Floh

Willebert Schnecke
Klaus-Ulrich Zecke
Hildburg Schlange

Mia Schmetterling
Bernadette Spinne
Daniela Tarantola (CH)

Andrea van der Made
Meta Raupenstrauch
Walter de la Motte

Traugott Natter
Marco Maeusli (CH)

















Im Wasser

Asher Fisch
Hadwiga Fischlein
Erich Fischli (CH)

Fabrice Hecht (CH)
Bryant Dorsch (CH)
Alexander Zander

Mayumi Barsch
Klotilde Forelle
Prudence Forel-Lee (CH)



Rafael Pinguina (CH)
Lam Hai (CH)
Vincent Wal



Vesna Delfin
Antonio Delfino (CH)
Delphine Petite (CH)

Amor Krebs
Rosa Aal
Bardo Frosch

Otto Olm
Bernd Karpfen
A. Hering Hering

Wilma Wels
Andy Auster
Clarissa Stichling

Dorothea Krake
Joana Manta (CH)










Hochprozentiges









Bierliebhaber

Bier
Bierbach
Bierbaß

Bierbrauer
Bierdümpfl
Bierfreund

Bierhahn
Bierhals
Bierhalter

Bierhansl
Bierkoch
M. Bierleutgeb

Biermordt
Biernoth
Biersack

Bierschock
Biersinger
Biertümpel

Bierwagen
Bierwirth
Bierzahn

Sauerbier
Gutbier
Schluckebier

Sackebier
Freybier
Käsebier

Frischbier
Haferbier
Klotzbier

Streichsbier
Warmbier
Weisbier

Dünnbier
Todtenbier
Bitterbier

Kannebier


(Quelle: D-Info 97)



Nennenswerte Vertreter:

Hans A. Bier
Willy Bierfreund
Walburga Bierwagen
Albertine Biersack
Bertram Bierwind



Alkoholiker

Saufhaus
Saufklever
Saufaus

Trinkenschuh
Trinker
Trinkgeld

Trinkaus
Immervoll
Trunkenbold

Alk
Säuferlin
Frühtrink

Füllmich


(Quelle: D-Info 97)



Nennenswerte Vertreter:

Sigurt Saufhaus
Waldemar Trinkenschuh
Bernfried Flaschenträger
Theobald Trunkenbold



Kulinarisches




-= Aufgrund Masse nur nennenswerte Vertreter =-


Winnifried Eierkuchen
Gangwolf Eierschmalz
Dahlem Eierschale

Barbie Eieresser
Kunigunde Kuchenbecker
Nosratolah Salami

Runhild Sauerbrei
Nurlaili Saueressig
Alfred Sauerkraut

Dorothea Sauermilch
Ehrenfried Trockenbrodt
Undine Butterbrodt

Reinwald Sauerteig
Steffi Stopfkuchen
Heidrun Brathering

Barbara Bratfisch
Herwald Brathuhn
Inge-Lore Suppe

Amandus Mehlhose
Annerose Knödel
Ehrenfried Butterfaß

Bauchemine Butterweck
Ingeborg Möhrenschläger
Hannelore Fleischfresser

Kunibert Käseberg
Marie-Claire Bratengeier
Genrich Frischbutter

Aranka Krautwurst
Charlotte Sauerhering


(Quelle: D-Info 97)

Im Wald und auf dem Felde

Natascha Vonderstraß
Birgit Indenbirken
Heidi Vonderheid

Alex Inderwiedenstraße
Werner Unterderweide


August Vordemberge
Ulrike Vordemfelde
Halima Vordenbäumen

Bernhard Vorderlandwehr
Willy Aufdemgarten
Ellen Aufdemgraben

Krimhild Aufderheide
Antoinette Aufdermauer
Edith Aufderstraße

Thomas Indermühle
Sonja Indersmitten
Sylvia Inderwiesen

Magdalena Durchdenwald
Gernot in der Weide
Heinrich auf der Heide

Ria Auf der Mauer
Flora auf dem Berg
Hermann auf dem Felde

Andrea Auf dem Wasser
Detlef In der Mühle
Benno Aus dem Moore

Rainer Aus den Birken




Anm.: Da fehlt nur noch Karlson Aufdemdach...

Die liebe lange Woche, das liebe lange Jahr...

Monja Montag
Maria Dienstag
Friedegard Mittwoch

Eitel Donnerstag
Fredo Freitag
Ludmilla Samstag

Sonny Sonntag
Vabelina Feiertag
Viola Woche

Monika Monat
Jana Jahr
Antonio Januario

Dominique February
Mirjana März
Erna April

Hue-Mai Mai
Joszef Juni
Gordian Juli

Gutrune August
Maria-Elana Novembre
Albert Dezember

Friedel Frühling
Sonnhild Sommer
Heribert Herbst

Wendy Winter
Neukam Neujahr
Emeka Sylvester

Alwine Fastnacht
Philomena Karfreitag
Konrad Ostern

Verzinkerei Pfingsten
Piffko Pfingsttag
Wilma Allerheiligen

Amsine Buß
Ortwin Bettag
Franz-Joseph Advent

Weiland Weihnacht
Maria Lichtmeß
























Tag & Nacht, Wind & Wetter

Alma Abend
Mirjam Abendschein (CH)
Martina Abendrot (CH)

Jaqueline Abendschön
Leo Nacht
Dagmar Dunkel

Libor Nachtnebel
Anja Mondschein
Helmut Nachtlicht

Sinisa Stern
Kerstin Sternstein
Almuth Morgenstern

Nancy Nachtweg
Anja Kühlmorgen
Felizitas Morgenroth (CH)

Cathrin Morgenfrüh
Olympia Taglicht (CH)
Karl-Heinz Sonnenstrahl

Iris Sonne
Simone Sonnenschein
Raphaella Sonnentag

Willi Warm
Katja Kalt
Christel Kaltenmorgen

Wilma Wetter
Gernot Naßwetter
Gero Regentrop

Lisa Niesel
Beat Regen (CH)
Marcel Regenwetter

Adelheid Regennass
Renate Regenbogen
Rosi Schönwetter

Hergund Ungewitter
Wilhelm Bösewetter
Walburga Wind

Rudolf Windig
Werner Windchen
Olgierd Schneidewind

Alcysius Sturm
Talat Orkan
Dagobert Donner

Johan Blitz (CH)
Waldemar Niederschlag
Annikki Hagel (CH)

Bistra Kaltwasser
Amico Eis
Hieronymus Kalteis

Lidwina Schnee
Wendelin Schneemann
Otmar Schneewind

Allison Blizzard
Karl Kalterschnee
Arkadizs Klima



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... schrieb am 16.2. 2003 um 11:35:50 Uhr zu

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DampfPlauderer
dasAlles
dasNix
DasNixImDunkeln
dasOlleSchlitzauge
DasWartenaufDiesemPlanetenIstEinfachZuBanal
deichflötenorchester
DeinRunderQuellpopoIstDieVolleDröhnung
denunzieren
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der-die-das-Olle
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DerEselHatKopulliert
DerEselWollteKopulieren
DerEselWollteKopullieren.
derOlleEuropäer
derOlleGrieche
derOlleNomade
derOlleSchamane
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elfboi schrieb am 18.4. 2002 um 21:36:15 Uhr zu

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Reisen > Europa > Niederlande > Amsterdam > Küche

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Küche

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das...

Holland genießt auf kulinarischem Gebiet zwar nicht das hohe Ansehen Frankreichs oder Italiens, doch lassen sich in Amsterdam mühelos Restaurants aller Kategorien finden, die außerordentliche Gaumenfreuden auftischen. Der Amsterdamer selbst speist sehr gerne auswärts. Essen zu gehen ist hier eine in erster Linie gesellige und informelle Angelegenheit. Am liebsten lassen sich die Hauptstädter in den kleineren, besonders originell oder trendy eingerichteten Lokalen verwöhnen. Viele dieser In-Restaurants liegen innerhalb des Grachtengürtels, im Jordaan oder im Museumsviertel.

Es ist kein billiger Spaß, in Holland auswärts essen zu gehen. Die Preiskategorie »zwischen 10 und 15 DM« existiert hier kaum. Das günstigste Angebot ist stets die »dagschotel«, das Tagesgericht.

Die traditionell holländische Küche ist sehr nahrhaft: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse bilden noch immer die Basis fast jeder Mahlzeit, ob separat zubereitet oder vermengt in kräftigen Suppen und Eintöpfen. Im Lauf der Zeit fanden jedoch viele Eigenheiten der französischen Cuisine Eingang in die holländische Küche oder wurden leicht verändert auf einheimische Speisen angewendet, so bei Texelaer Lammfleisch oder Limburger Spargel. Die vielen Amsterdamer ausländischer Herkunft - mehr als 140 verschiedene Nationalitäten haben hier ihre Heimat - verhalfen der Stadt zu einer weltoffenen und weltweiten Küche, wobei die indonesische Küche in den Niederlanden eine ganz besondere Stellung einnimmt. Aufgrund der langen historischen Verbundenheit - Indonesien war bis 1947 niederländische Kolonie - prägen zahlreiche indonesische Restaurants das Straßenbild Amsterdams. Puristen schwören auf die nuancenreiche, charakteristisch indonesische Schärfe; chinesische Reisgerichte sind meist etwas milder im Geschmack. Achtung: Die Indonesische Küche kann auf holländisch sowohl »indonesische« als auch »indische keuken« heißen, während man »indiaas« ißt, wenn man zum Inder geht.

Die stetig wachsende Klientel der Vegetarier wird auch in Amsterdam immer besser bedient. Nicht nur die zahlreichen vegetarischen Restaurants, sondern auch die Mehrzahl der »konventionellen« Lokale bieten vollständige vegetarische Gerichte an - welke Salatblätter und öde Sättigungsbeilagen sind längst passé.

Immer mehr Café-Betreiber sind dazu übergegangen, neben Kaffee und Kuchen auch kleine Mahlzeiten zu servieren. Offiziell dürfen sie sich nicht Restaurant nennen, aber dem Besucher kann das vollkommen egal sein. Im »Eetcafé« kann, eben wie im Restaurant, in entspannter Atmosphäre gegessen und getrunken werden - nur daß die Angebotspalette nicht ganz so groß ausfällt. Meist gibt es auch ein täglich wechselndes Gericht. Gemütlich, bezahlbar und großzügig - so könnte man die Eetcafés charakterisieren.

Lunchtime ist von 12-14 Uhr, Dinnertime ab 18 Uhr, die Küche meistens nur bis 22/23 Uhr geöffnet. Doch für den späten Hunger gibt es etliche Nachtrestaurants. Ein Tip für hungrige Ausländer: Die Hauptmahlzeit der Holländer ist das abendliche Dinner, mittags nimmt man in der Regel nur einen kleinen Imbiß zu sich. Teure Restaurants bieten allerdings oft auch Lunchmenüs an.

Schnelle Häppchen

Belegte Brötchen sind die meistgeliebten »tussendoortjes«, »Zwischendurchleins« also. Vom alten Gouda über Mozzarella, von Lachssalat bis hin zum knackigen Grün mit Ei und Tomaten variieren die möglichen Beläge. Die Adresse für »belegde broodjes« schlechthin ist Dobben's Eetsalon, Korte Reguliersdwarsstr. 5. »Broodje van Dobben« ist ein stehender Begriff, den jeder Amsterdamer kennt.

Wer etwas Herzhafteres möchte, sollte die kleinen holländischen Fischstände am Straßenrand keinesfalls links liegenlassen. Ein Garnelenbrötchen oder ein »hollandse nieuwe« (frischer, roher Hering) stillt den Hunger, vielleicht kombiniert mit einer riesigen sauren Gurke, einer »zure bom«. Auch exotischere Gelüste werden befriedigt: mit Kebab, Falafel oder Loempias (Frühlingsrollen).

Um wirklich satt zu werden, empfiehlt sich eine Portion »vlaamse frites« oder »patat«, wie Pommes hier heißen. Die frischgeschnittenen fritierten Kartoffelstäbchen mit den in Deutschland leider üblichen, gefriergetrockneten Industriefritten zu vergleichen, wäre eine grobe Beleidigung. Mit der Formel »patatje met« werden Pommes Mayo geordert, bei »patatje oorlog« werden Pommes und Zwiebeln in Mayonnaise und Satésoße getränkt - eine Kalorienbombe sondergleichen. Gute Vlaamse Frites bekommt man z. B. in der Reguliersbreestraat an der Ecke zum Halvemaansteeg. Hier ist ebenfalls eine der berühmt-berüchtigten FEBO-Filialen zu finden, wo man Kroketten, »kaassouflé«, Hamburger und ähnliches einfach aus dem Automaten zieht.

Wer so gegen fünf Uhr nachmittags ein »borreltje«, einen Schnaps, in einem der »bruine cafés« zu sich nehmen will - und nicht wenige Amsterdamer wollen das -, sollte unbedingt eine »borrelgarnituur« bestellen. Zu einem Stückchen Gouda bekommt man dann unverfälschte Amsterdamer Ochsenwurst und »bitterballen« (panierte, fritierte Ragoutbällchen).

Adressen

Pico, Nieuwmarkt 3, Tel. 6274919, Tgl. 12-1, Küche 18-22.30 Uhr, Metro: Nieuwmarkt. Gerichte bis 17,50 hfl. Kleines und gemütliches italienisches Café. Ein Erlebnis ist der Blick auf die festlich erleuchtete Waage am Abend. Und dazu gibt's frische Pasta, Fleisch- und Fischgerichte.

The Pancake Bakery, Prinsengracht 191, Tel. 6251333, tgl. 12-22 Uhr, Tram 13, 14, 17. In diesem historischen Lagerhaus bei der Westerkerk kostet das teuerste »Stück«, der internationale »superpannekoek«, 18,95 hfl. Seit über 20 Jahren ist hier eines der bekanntesten Pfannkuchenhäuser Amsterdams ansässig. Die Rezeptur ist wohl der Grund für den anhaltenden Erfolg: Sie datiert aus dem 17. Jh. Über 70 Pfannkuchenkreationen stehen zur Auswahl; mit Speck, Käse, Apfel, Shoarma, Chili oder gebackener Banane - alles ist erlaubt.

Sluizer, Utrechtsestraat 43 und 45, Tel. 638 90 02, Mo-Fr 12-15, 17-24, Sa, So nur 17-24 Uhr; Tram 4. 3-Gänge-Menü ab 25 hfl. Bis Mitternacht wird hier, zwischen Rembrandtplein und Carré, Kulinarisches serviert. Die zwei Lokale - Nr. 45 ist ein Fischrestaurant - zählen zu den bestbesuchten Amsterdams. Das dunkelbraune Interieur wird durch farbenfrohe Kunstwerke aufgelockert. Von der auf der Rückseite gelegenen Terrasse blickt man auf grüne Innenhöfe. Alle zwei Monate wechselt die Auswahl der internationalen Fisch- oder Fleischspezialitäten. Ein Tip für diejenigen, die gerne spät essen und sich in etwas hektischer Großstadtatmosphäre wohlfühlen.

Dorrius, Nieuwezijds Voorburgwal 5, Tel. 4202224, Mo-So 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 13, 17. Menüs 47,50-75 hfl. In traditionsreicher, von alt-holländischem Interieur geprägter Umgebung ist das Dorrius eines der wenigen gehobeneren Restaurants mit dem Schwerpunkt auf holländischer Küche. Die leckeren Eintopfgerichte, zeeländische Austern, Käsesoufflé oder Kichererbsen werden nach traditionellen Rezepten zubereitet.

Asiatische Küche

Der indonesischen und chinesischen Küche gebührt in Amsterdam besondere Würdigung. Auf dem Zeedijk (Metro: Nieuwmarkt), der »Hauptschlagader« des Chinesenviertels, stoßen Sie auf viele kleine chinesische Imbisse. Die Pekingenten im Schaufenster signalisieren, daß Sie richtig sind. Früher kamen ausschließlich Chinesen her, heute lassen es sich hier auch immer mehr »bleekneuzen«, »Bleichgesichter«, schmecken. Besonders empfehlenswert sind das Moi Kong (Nr. 87), das Nam Kee (Nr. 111) und das Hoi Tin (Nr. 122). Indonesische Restaurants sind sehr beliebt, dementsprechend groß ist ihre Zahl.

Indonesia, Korte Leidsedwarsstraat 18, Tel. 6232035, tgl. 17-23 Uhr, Tram 1, 2, 5, 6, 7, 10. Große Auswahl an Reistafeln, ab 50 hfl. Traditionsadresse für ausgezeichnete indonesische Küche. Vornehm eingerichtetes Restaurant mit ausschließlich indonesischem Personal.

Im Falafelparadies

Wie im siebten Himmel wird sich in Amsterdam der Liebhaber der kleinen Kichererbsenbällchen fühlen. Zahlreiche Imbisse haben Falafel in vielen Varianten und mit zig Beilagen im Angebot. Und das ausgesprochen günstig - Als der Falafel-Imbiß schlechthin gilt Falafel Dan, Ferdinand Bolstraat 126, wo man zur Happy hour zwischen 15 und 17 Uhr unbegrenzt Falafel, Salat und Saucen für nur 5 hfl bekommt.

»Softdrug's paradise«

Eine erstaunliche Zahl: Amsterdam zählt mehr als 380 Coffeeshops, eine in Holland einmalige Lokalvariante. In (fast allen) Coffeeshops stehen Hasch und Marihuana auf der Speisekarte.



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elfboi schrieb am 4.4. 2003 um 21:19:51 Uhr zu

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In den letzten 24 Stunden kamen zum Assoziations-Blaster 364 Assoziationen und 32 neue Stichwörter hinzu.
In the last 24 hours 364 associations and 32 new references were added to the association Blaster.
最後の24 時間に364 の連合及び32 の新しい参照は連合の発破工 へ 加えられた。
Combination of 364 and the reference whose 32 is new were added to the blast manufacture of combination in last 24 hours.
Una combinazione di 364 ed il riferimento di cui 32 sono nuovi sono stati aggiunti alla fabbricazione di scoppio di combinazione in ultimo 24 ore.
A combination of the 364 and reference of which 32 they are new has been added to the fabrication of last explosion of combination in 24 hours.
Eine Kombination der 364 und Hinweis, von dem 32 sie neu sind, ist der Herstellung der letzten Explosion der Kombination in 24 Stunden hinzugefügt worden.
Une combinaison des 364 et l'indication, dont 32 ils sont nouveaux, ont été ajoutées à la fabrication de la dernière explosion de la combinaison dans 24 heures.
A combination of the 364 and the indication, of which 32 they are new, was added to the manufacture of the last explosion of the combination in 24 hours.
364의 조합및 32이 그들 새로운, 표시는 24 시간안에 조합의 마지막 폭발의 제조에 추가되었다.
The union of 364 and 32 they is new, the indication inside 24 hours was added in manufacture of last explosion of the union.
A união de 364 e de 32 que são novos, a indicação dentro de 24 horas foi adicionada na manufatura da última explosão da união.
The union of 364 and 32 that they are new, the indication inside 24-hour was added in the manufacture of the last explosion of the union.
联合364 和32, 他们新, 征兆在24 小时里面被增加在联合的最后爆炸的制造。
Unites 364 and 32, they is new, the indication is increased inside 24 hours in the union final detonation manufacture.
Une 364 y 32, son nuevos, la indicación se aumentan dentro de 24 horas en la fabricación final de la detonación de la unión.
It unites 364 and 32, are new, the indication are increased within 24 hours in the final manufacture of the detonation of the union.
Es vereinigt 364 und 32, sind, die Anzeige werden erhöht innerhalb 24 Stunden in der abschließenden Herstellung der Detonation des Anschlußes neu.
Il unit 364 et 32, est été, l'annonce accrus en 24 heures dans la fabrication finale de la détonation du raccordement à nouveau.
It links 364 and 32, is been, the advertisement plus 24 hours in the final manufacture of the detonation of connection again.
それは364 をつなぎ, 32 は, 関係の爆発の最終的な製造の24 時 間 と広告再度ある。
That connects 364, o'clock of 24 of final production of explosion of relationship between and announcement for the second time is 32.
那连接364, 时24 关系爆炸的最后生产在之间并且公告为第二次是 32
That connects the final production which 364, time 24 relations explodes in the between and announces for second is 32.
저것은 24의 관계가안에 364에 의하여, 폭발하는 사이적으로 시 기를 정하는 마지막 생산을 연결하고 제 2을 위해 이다 32 알린 다.
That the relationship of 24 by 364, explodes inside to connect the last production which between decides poem, for 2nd 32 where is it informed, c.
Que o relacionamento de 24 por 364, explode para dentro para conectar a última produção que decide no meio o poema, para òs 32 onde está informado, c.
That the relationship of 24 for 364, blows up inside for connecting the last production that decides in the way the poem, for òs 32 where is informed, c.
Que la relación de 24 para 364, soplos para arriba adentro para conectar la producción pasada que decide de la manera al poema, para los òs 32 donde está informado, c.
That the relation of 24 for 364, blowings for above inside connecting the last production that decides of the way to the poem, for òs 32 where is informed, c.
Che il rapporto di 24 per 364, blowings per la suddetta parte interna che collega l'ultima produzione che decide del senso al poem, per i òs 32 dove è informed, c.
That the relationship of 24 for 364, blowings for the aforesaid inner part that connects the last production that decides of the sense to the poem, for òs the 32 where it is informed, c.
Daß das Verhältnis von 24 für 364, blowings für das vorher erwähnte innere Teil, das die letzte Produktion anschließt, die von der Richtung zum Gedicht entscheidet, für òs die 32, wo es informiert ist, c.

elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:17:50 Uhr zu

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Johann Wolfgang von Goethe



Der Tragödie erster Teil



Studierzimmer

Faust. Mephistopheles.

FAUST:
Es klopft? Herein!
Wer will mich wieder plagen?

MEPHISTOPHELES:
Ich bin's.

FAUST:
Herein!

MEPHISTOPHELES:
Du mußt es dreimal sagen.

FAUST:
Herein denn!

MEPHISTOPHELES:
So gefällst du mir.
Wir werden, hoff ich, uns vertragen;
Denn dir die Grillen zu verjagen,
Bin ich als edler Junker hier,
In rotem, goldverbrämtem Kleide,
Das Mäntelchen von starrer Seide,
Die Hahnenfeder auf dem Hut,
Mit einem langen, spitzen Degen,
Und rate nun dir, kurz und gut,
Dergleichen gleichfalls anzulegen;
Damit du, losgebunden, frei,
Erfahrest, was das Leben sei.

FAUST:
In jedem Kleide werd ich wohl die Pein
Des engen Erdelebens fühlen.
Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.
Was kann die Welt mir wohl gewähren?
Entbehren sollst du! sollst entbehren!
Das ist der ewige Gesang,
Der jedem an die Ohren klingt,
Den, unser ganzes Leben lang,
Uns heiser jede Stunde singt.
Nur mit Entsetzen wach ich morgens auf,
Ich möchte bittre Tränen weinen,
Den Tag zu sehn, der mir in seinem Lauf
Nicht einen Wunsch erfüllen wird, nicht einen,
Der selbst die Ahnung jeder Lust
Mit eigensinnigem Krittel mindert,
Die Schöpfung meiner regen Brust
Mit tausend Lebensfratzen hindert.
Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt,
Mich ängstlich auf das Lager strecken;
Auch da wird keine Rast geschenkt,
Mich werden wilde Träume schrecken.
Der Gott, der mir im Busen wohnt,
Kann tief mein Innerstes erregen;
Der über allen meinen Kräften thront,
Er kann nach außen nichts bewegen;
Und so ist mir das Dasein eine Last,
Der Tod erwünscht, das Leben mir verhaßt.

MEPHISTOPHELES:
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast.

FAUST:
O selig der, dem er im Siegesglanze
Die blut'gen Lorbeern um die Schläfe windet,
Den er, nach rasch durchrastem Tanze,
In eines Mädchens Armen findet!
O wär ich vor des hohen Geistes Kraft
Entzückt, entseelt dahin gesunken!

MEPHISTOPHELES:
Und doch hat jemand einen braunen Saft,
In jener Nacht, nicht ausgetrunken.

FAUST:
Das Spionieren, scheint's, ist deine Lust.

MEPHISTOPHELES:
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.

FAUST:
Wenn aus dem schrecklichen Gewühle
Ein süß bekannter Ton mich zog,
Den Rest von kindlichem Gefühle
Mit Anklang froher Zeit betrog,
So fluch ich allem, was die Seele
Mit Lock- und Gaukelwerk umspannt,
Und sie in diese Trauerhöhle
Mit Blend- und Schmeichelkräften bannt!
Verflucht voraus die hohe Meinung
Womit der Geist sich selbst umfängt!
Verflucht das Blenden der Erscheinung,
Die sich an unsre Sinne drängt!
Verflucht, was uns in Träumen heuchelt
Des Ruhms, der Namensdauer Trug!
Verflucht, was als Besitz uns schmeichelt,
Als Weib und Kind, als Knecht und Pflug!
Verflucht sei Mammon, wenn mit Schätzen
Er uns zu kühnen Taten regt,
Wenn er zu müßigem Ergetzen
Die Polster uns zurechte legt!
Fluch sei dem Balsamsaft der Trauben!
Fluch jener höchsten Liebeshuld!
Fluch sei der Hoffnung! Fluch dem Glauben,
Und Fluch vor allen der Geduld!

GEISTERCHOR (unsichtbar):
Weh! weh!
Du hast sie zerstört
Die schöne Welt,
Mit mächtiger Faust;
Sie stürzt, sie zerfällt!
Ein Halbgott hat sie zerschlagen!
Wir tragen
Die Trümmern ins Nichts hinüber,
Und klagen
Über die verlorne Schöne.
Mächtiger
Der Erdensöhne,
Prächtiger
Baue sie wieder,
In deinem Busen baue sie auf!
Neuen Lebenslauf
Beginne,
Mit hellem Sinne,
Und neue Lieder
Tönen darauf!

MEPHISTOPHELES:
Dies sind die Kleinen
Von den Meinen.
Höre, wie zu Lust und Taten
Altklug sie raten!
In die Welt weit,
Aus der Einsamkeit
Wo Sinnen und Säfte stocken,
Wollen sie dich locken.
Hör auf, mit deinem Gram zu spielen,
Der, wie ein Geier, dir am Leben frißt;
Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen,
Daß du ein Mensch mit Menschen bist.
Doch so ist's nicht gemeint
Dich unter das Pack zu stoßen.
Ich bin keiner von den Großen;
Doch willst du, mit mir vereint,
Deine Schritte durchs Leben nehmen,
So will ich mich gern bequemen,
Dein zu sein, auf der Stelle.
Ich bin dein Geselle,
Und mach ich dir's recht,
Bin ich dein Diener, bin dein Knecht!

FAUST:
Und was soll ich dagegen dir erfüllen?

MEPHISTOPHELES:
Dazu hast du noch eine lange Frist.

FAUST:
Nein, nein! der Teufel ist ein Egoist
Und tut nicht leicht um Gottes willen,
Was einem andern nützlich ist.
Sprich die Bedingung deutlich aus;
Ein solcher Diener bringt Gefahr ins Haus.

MEPHISTOPHELES:
Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden,
Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn;
Wenn wir uns drüben wiederfinden,
So sollst du mir das gleiche tun.

FAUST:
Das Drüben kann mich wenig kümmern;
Schlägst du erst diese Welt zu Trümmern,
Die andre mag darnach entstehn.
Aus dieser Erde quillen meine Freuden,
Und diese Sonne scheinet meinen Leiden;
Kann ich mich erst von ihnen scheiden,
Dann mag, was will und kann, geschehn.
Davon will ich nichts weiter hören,
Ob man auch künftig haßt und liebt,
Und ob es auch in jenen Sphären
Ein Oben oder Unten gibt.

MEPHISTOPHELES:
In diesem Sinne kannst du's wagen.
Verbinde dich; du sollst, in diesen Tagen,
Mit Freuden meine Künste sehn,
Ich gebe dir, was noch kein Mensch gesehn.

FAUST:
Was willst du armer Teufel geben?
Ward eines Menschen Geist, in seinem hohen Streben,
Von deinesgleichen je gefaßt?
Doch hast du Speise, die nicht sättigt, hast
Du rotes Gold, das ohne Rast,
Quecksilber gleich, dir in der Hand zerrinnt,
Ein Spiel, bei dem man nie gewinnt,
Ein Mädchen, das an meiner Brust
Mit Äugeln schon dem Nachbar sich verbindet,
Der Ehre schöne Götterlust,
Die, wie ein Meteor, verschwindet?
Zeig mir die Frucht, die fault, eh man sie bricht,
Und Bäume, die sich täglich neu begrünen!

MEPHISTOPHELES:
Ein solcher Auftrag schreckt mich nicht,
Mit solchen Schätzen kann ich dienen.
Doch, guter Freund, die Zeit kommt auch heran,
Wo wir was Guts in Ruhe schmausen mögen.

FAUST:
Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen,
So sei es gleich um mich getan!
Kannst du mich schmeichelnd je belügen,
Daß ich mir selbst gefallen mag,
Kannst du mich mit Genuß betrügen-
Das sei für mich der letzte Tag!
Die Wette biet ich!

MEPHISTOPHELES:
Topp!

FAUST:
Und Schlag auf Schlag! Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!
Dann mag die Totenglocke schallen,
Dann bist du deines Dienstes frei,
Die Uhr mag stehn, der Zeiger fallen,
Es sei die Zeit für mich vorbei!

MEPHISTOPHELES:
Bedenk es wohl, wir werden's nicht vergessen.

FAUST:
Dazu hast du ein volles Recht;
Ich habe mich nicht freventlich vermessen.
Wie ich beharre, bin ich Knecht,
Ob dein, was frag ich, oder wessen.

MEPHISTOPHELES:
Ich werde heute gleich, beim Doktorschmaus,
Als Diener meine Pflicht erfüllen.
Nur eins!- Um Lebens oder Sterbens willen
Bitt ich mir ein paar Zeilen aus.

FAUST:
Auch was Geschriebnes forderst du Pedant?
Hast du noch keinen Mann, nicht Manneswort gekannt?
Ist's nicht genug, daß mein gesprochnes Wort
Auf ewig soll mit meinen Tagen schalten?
Rast nicht die Welt in allen Strömen fort,
Und mich soll ein Versprechen halten?
Doch dieser Wahn ist uns ins Herz gelegt,
Wer mag sich gern davon befreien?
Beglückt, wer Treue rein im Busen trägt,
Kein Opfer wird ihn je gereuen!
Allein ein Pergament, beschrieben und beprägt,
Ist ein Gespenst, vor dem sich alle scheuen.
Das Wort erstirbt schon in der Feder,
Die Herrschaft führen Wachs und Leder.
Was willst du böser Geist von mir?
Erz, Marmor, Pergament, Papier?
Soll ich mit Griffel, Meißel, Feder schreiben?
Ich gebe jede Wahl dir frei.

MEPHISTOPHELES:
Wie magst du deine Rednerei
Nur gleich so hitzig übertreiben?
Ist doch ein jedes Blättchen gut.
Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut.

FAUST:
Wenn dies dir völlig Gnüge tut,
So mag es bei der Fratze bleiben.

MEPHISTOPHELES:
Blut ist ein ganz besondrer Saft.

FAUST:
Nur keine Furcht, daß ich dies Bündnis breche!
Das Streben meiner ganzen Kraft
Ist grade das, was ich verspreche.
Ich habe mich zu hoch gebläht,
In deinen Rang gehör ich nur.
Der große Geist hat mich verschmäht,
Vor mir verschließt sich die Natur
Des Denkens Faden ist zerrissen
Mir ekelt lange vor allem Wissen.
Laß in den Tiefen der Sinnlichkeit
Uns glühende Leidenschaften stillen!
In undurchdrungnen Zauberhüllen
Sei jedes Wunder gleich bereit!
Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit,
Ins Rollen der Begebenheit!
Da mag denn Schmerz und Genuß,
Gelingen und Verdruß
Miteinander wechseln, wie es kann;
Nur rastlos betätigt sich der Mann.

MEPHISTOPHELES:
Euch ist kein Maß und Ziel gesetzt.
Beliebt's Euch, überall zu naschen,
Im Fliehen etwas zu erhaschen,
Bekomm Euch wohl, was Euch ergetzt.
Nur greift mir zu und seid nicht blöde!

FAUST:
Du hörest ja, von Freud' ist nicht die Rede.
Dem Taumel weih ich mich, dem schmerzlichsten Genuß,
Verliebtem Haß, erquickendem Verdruß.
Mein Busen, der vom Wissensdrang geheilt ist,
Soll keinen Schmerzen künftig sich verschließen,
Und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist,
Will ich in meinem innern Selbst genießen,
Mit meinem Geist das Höchst' und Tiefste greifen,
Ihr Wohl und Weh auf meinen Busen häufen,
Und so mein eigen Selbst zu ihrem Selbst erweitern,
Und, wie sie selbst, am End auch ich zerscheitern.

MEPHISTOPHELES:
O glaube mir, der manche tausend Jahre
An dieser harten Speise kaut
Daß von der Wiege bis zur Bahre
Kein Mensch den alten Sauerteig verdaut!
Glaub unsereinem, dieses Ganze
Ist nur für einen Gott gemacht!
Er findet sich in einem ew'gen Glanze
Uns hat er in die Finsternis gebracht,
Und euch taugt einzig Tag und Nacht.

FAUST:
Allein ich will!

MEPHISTOPHELES:
Das läßt sich hören!
Doch nur vor einem ist mir bang:
Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang.
Ich dächt, ihr ließet Euch belehren.
Assoziiert Euch mit einem Poeten,
Laßt den Herrn in Gedanken schweifen,
Und alle edlen Qualitäten
Auf Euren Ehrenscheitel häufen,
Des Löwen Mut,
Des Hirsches Schnelligkeit,
Des Italieners feurig Blut,
Des Nordens Dau'rbarkeit.
Laßt ihn Euch das Geheimnis finden,
Großmut und Arglist zu verbinden,
Und Euch, mit warmen Jugendtrieben,
Nach einem Plane zu verlieben.
Möchte selbst solch einen Herren kennen,
Würd ihn Herrn Mikrokosmus nennen.

FAUST:
Was bin ich denn, wenn es nicht möglich ist,
Der Menschheit Krone zu erringen,
Nach der sich alle Sinne dringen?

MEPHISTOPHELES:
Du bist am Ende- was du bist.
Setz dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
Du bleibst doch immer, was du bist.

FAUST:
Ich fühl's, vergebens hab ich alle Schätze
Des Menschengeists auf mich herbeigerafft,
Und wenn ich mich am Ende niedersetze,
Quillt innerlich doch keine neue Kraft;
Ich bin nicht um ein Haar breit höher,
Bin dem Unendlichen nicht näher.

MEPHISTOPHELES:
Mein guter Herr, Ihr seht die Sachen,
Wie man die Sachen eben sieht;
Wir müssen das gescheiter machen,
Eh uns des Lebens Freude flieht.
Was Henker! freilich Händ und Füße
Und Kopf und H[intern], die sind dein;
Doch alles, was ich frisch genieße,
Ist das drum weniger mein?
Wenn ich sechs Hengste zahlen kann,
Sind ihre Kräfte nicht die meine?
Ich renne zu und bin ein rechter Mann,
Als hätt ich vierundzwanzig Beine.
Drum frisch! Laß alles Sinnen sein,
Und grad mit in die Welt hinein!
Ich sag es dir: ein Kerl, der spekuliert,
Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide
Von einem bösen Geist im Kreis herum geführt,
Und rings umher liegt schöne grüne Weide.

FAUST:
Wie fangen wir das an?

MEPHISTOPHELES:
Wir gehen eben fort. Was ist das für ein Marterort?
Was heißt das für ein Leben führen,
Sich und die Jungens ennuyieren?
Laß du das dem Herrn Nachbar Wanst!
Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen?
Das Beste, was du wissen kannst,
Darfst du den Buben doch nicht sagen.
Gleich hör ich einen auf dem Gange!

FAUST:
Mir ist's nicht möglich, ihn zu sehn.

MEPHISTOPHELES:
Der arme Knabe wartet lange,
Der darf nicht ungetröstet gehn.
Komm, gib mir deinen Rock und Mütze;
Die Maske muß mir köstlich stehn.
(Er kleidet sich um.)
Nun überlaß es meinem Witze!
Ich brauche nur ein Viertelstündchen Zeit;
Indessen mache dich zur schönen Fahrt bereit!
(Faust ab.)

MEPHISTOPHELES (in Fausts langem Kleide):
Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
Des Menschen allerhöchste Kraft,
Laß nur in Blend- und Zauberwerken
Dich von dem Lügengeist bestärken,
So hab ich dich schon unbedingt-
Ihm hat das Schicksal einen Geist gegeben,
Der ungebändigt immer vorwärts dringt,
Und dessen übereiltes Streben
Der Erde Freuden überspringt.
Den schlepp ich durch das wilde Leben,
Durch flache Unbedeutenheit,
Er soll mir zappeln, starren, kleben,
Und seiner Unersättlichkeit
Soll Speis und Trank vor gier'gen Lippen schweben;
Er wird Erquickung sich umsonst erflehn,
Und hätt er sich auch nicht dem Teufel übergeben,
Er müßte doch zugrunde gehn!

Ein Schüler tritt auf.

SCHÜLER:
Ich bin allhier erst kurze Zeit,
Und komme voll Ergebenheit,
Einen Mann zu sprechen und zu kennen,
Den alle mir mit Ehrfucht nennen.

MEPHISTOPHELES:
Eure Höflichkeit erfreut mich sehr!
Ihr seht einen Mann wie andre mehr.
Habt Ihr Euch sonst schon umgetan?

SCHÜLER:
Ich bitt Euch, nehmt Euch meiner an!
Ich komme mit allem guten Mut,
Leidlichem Geld und frischem Blut;
Meine Mutter wollte mich kaum entfernen;
Möchte gern was Rechts hieraußen lernen.

MEPHISTOPHELES:
Da seid Ihr eben recht am Ort.

SCHÜLER:
Aufrichtig, möchte schon wieder fort:
In diesen Mauern, diesen Hallen
Will es mir keineswegs gefallen.
Es ist ein gar beschränkter Raum,
Man sieht nichts Grünes, keinen Baum,
Und in den Sälen, auf den Bänken,
Vergeht mir Hören, Sehn und Denken.

MEPHISTOPHELES:
Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird's Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

SCHÜLER:
An ihrem Hals will ich mit Freuden hangen;
Doch sagt mir nur, wie kann ich hingelangen?

MEPHISTOPHELES:
Erklärt Euch, eh Ihr weiter geht,
Was wählt Ihr für eine Fakultät?

SCHÜLER:
Ich wünschte recht gelehrt zu werden,
Und möchte gern, was auf der Erden
Und in dem Himmel ist, erfassen,
Die Wissenschaft und die Natur.

MEPHISTOPHELES:
Da seid Ihr auf der rechten Spur;
Doch müßt Ihr Euch nicht zerstreuen lassen.

SCHÜLER:
Ich bin dabei mit Seel und Leib;
Doch freilich würde mir behagen
Ein wenig Freiheit und Zeitvertreib
An schönen Sommerfeiertagen.

MEPHISTOPHELES:
Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
Mein teurer Freund, ich rat Euch drum
Zuerst Collegium Logicum.
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Daß er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn,
Und nicht etwa, die Kreuz und Quer,
Irrlichteliere hin und her.
Dann lehret man Euch manchen Tag,
Daß, was Ihr sonst auf einen Schlag
Getrieben, wie Essen und Trinken frei,
Eins! Zwei! Drei! dazu nötig sei.
Zwar ist's mit der Gedankenfabrik
Wie mit einem Weber-Meisterstück,
Wo ein Tritt tausend Fäden regt,
Die Schifflein herüber hinüber schießen,
Die Fäden ungesehen fließen,
Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt.
Der Philosoph, der tritt herein
Und beweist Euch, es müßt so sein:
Das Erst wär so, das Zweite so,
Und drum das Dritt und Vierte so;
Und wenn das Erst und Zweit nicht wär,
Das Dritt und Viert wär nimmermehr.
Das preisen die Schüler allerorten,
Sind aber keine Weber geworden.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt, leider! nur das geistige Band.
Encheiresin naturae nennt's die Chemie,
Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie.

SCHÜLER:
Kann Euch nicht eben ganz verstehen.

MEPHISTOPHELES:
Das wird nächstens schon besser gehen,
Wenn Ihr lernt alles reduzieren
Und gehörig klassifizieren.

SCHÜLER:
Mir wird von alledem so dumm,
Als ging, mir ein Mühlrad im Kopf herum.

MEPHISTOPHELES:
Nachher, vor allen andern Sachen,
Müßt Ihr Euch an die Metaphysik machen!
Da seht, daß Ihr tiefsinnig faßt,
Was in des Menschen Hirn nicht paßt;
Für was drein geht und nicht drein geht,
Ein prächtig Wort zu Diensten steht.
Doch vorerst dieses halbe Jahr
Nehmt ja der besten Ordnung wahr.
Fünf Stunden habt Ihr jeden Tag;
Seid drinnen mit dem Glockenschlag!
Habt Euch vorher wohl präpariert,
Paragraphos wohl einstudiert,
Damit Ihr nachher besser seht,
Daß er nichts sagt, als was im Buche steht;
Doch Euch des Schreibens ja befleißt,
Als diktiert, Euch der Heilig Geist!

SCHÜLER:
Das sollt Ihr mir nicht zweimal sagen!
Ich denke mir, wie viel es nützt
Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,
Kann man getrost nach Hause tragen.

MEPHISTOPHELES:
Doch wählt mir eine Fakultät!

SCHÜLER:
Zur Rechtsgelehrsamkeit kann ich mich nicht bequemen.

MEPHISTOPHELES:
Ich kann es Euch so sehr nicht übel nehmen,
Ich weiß, wie es um diese Lehre steht.
Es erben sich Gesetz' und Rechte
Wie eine ew'ge Krankheit fort;
Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte,
Und rücken sacht von Ort zu Ort.
Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage;
Weh dir, daß du ein Enkel bist!
Vom Rechte, das mit uns geboren ist,
Von dem ist, leider! nie die Frage.

SCHÜLER:
Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!
Fast möcht ich nun Theologie studieren.

MEPHISTOPHELES:
Ich wünschte nicht, Euch irre zu führen.
Was diese Wissenschaft betrifft,
Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden,
Es liegt in ihr so viel verborgnes Gift,
Und von der Arzenei ist's kaum zu unterscheiden.
Am besten ist's auch hier, wenn Ihr nur einen hört,
Und auf des Meisters Worte schwört.
Im ganzen- haltet Euch an Worte!
Dann geht Ihr durch die sichre Pforte
Zum Tempel der Gewißheit ein.

SCHÜLER:
Doch ein Begriff muß bei dem Worte sein.

MEPHISTOPHELES:
Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen
Denn eben wo Begriffe fehlen,
Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
Mit Worten läßt sich trefflich streiten,
Mit Worten ein System bereiten,
An Worte läßt sich trefflich glauben,
Von einem Wort läßt sich kein Jota rauben.

SCHÜLER:
Verzeiht, ich halt Euch auf mit vielen Fragen,
Allem ich muß Euch noch bemühn.
Wollt Ihr mir von der Medizin
Nicht auch ein kräftig Wörtchen sagen?
Drei Jahr ist eine kurze Zeit,
Und, Gott! das Feld ist gar zu weit.
Wenn man einen Fingerzeig nur hat,
Läßt sich's schon eher weiter fühlen.

MEPHISTOPHELES (für sich):
Ich bin des trocknen Tons nun satt,
Muß wieder recht den Teufel spielen.
(Laut.) Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen;
Ihr durchstudiert die groß, und kleine Welt,
Um es am Ende gehn zu lassen,
Wie's Gott gefällt.
Vergebens, daß Ihr ringsum wissenschaftlich schweift,
Ein jeder lernt nur, was er lernen kann;
Doch der den Augenblick ergreift,
Das ist der rechte Mann.
Ihr seid noch ziemlich wohl gebaut,
An Kühnheit wird's Euch auch nicht fehlen,
Und wenn Ihr Euch nur selbst vertraut,
Vertrauen Euch die andern Seelen.
Besonders lernt die Weiber führen;
Es ist ihr ewig Weh und Ach
So tausendfach
Aus einem Punkte zu kurieren,
Und wenn Ihr halbweg ehrbar tut,
Dann habt Ihr sie all unterm Hut.
Ein Titel muß sie erst vertraulich machen,
Daß Eure Kunst viel Künste übersteigt;
Zum Willkomm tappt Ihr dann nach allen Siebensachen,
Um die ein andrer viele Jahre streicht,
Versteht das Pülslein wohl zu drücken,
Und fasset sie, mit feurig schlauen Blicken,
Wohl um die schlanke Hüfte frei,
Zu sehn, wie fest geschnürt sie sei.

SCHÜLER:
Das sieht schon besser aus! Man sieht doch, wo und wie.

MEPHISTOPHELES:
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
Und grün des Lebens goldner Baum.

SCHÜLER:
Ich schwör Euch zu, mir ist's als wie ein Traum.
Dürft ich Euch wohl ein andermal beschweren,
Von Eurer Weisheit auf den Grund zu hören?

MEPHISTOPHELES:
Was ich vermag, soll gern geschehn.

SCHÜLER:
Ich kann unmöglich wieder gehn,
Ich muß Euch noch mein Stammbuch überreichen,
Gönn Eure Gunst mir dieses Zeichen!

MEPHISTOPHELES:
Sehr wohl. (Er schreibt und gibt's.)

SCHÜLER (liest):
Eritis sicut Deus, scientes bonum et malum.
(Macht's ehrerbietig zu und empfiehlt sich.)

MEPHISTOPHELES:
Folg nur dem alten Spruch und meiner Muhme, der Schlange,
Dir wird gewiß einmal bei deiner Gottähnlichkeit bange!

Faust tritt auf.

FAUST:
Wohin soll es nun gehn?

MEPHISTOPHELES:
Wohin es dir gefällt.
Wir sehn die kleine, dann die große Welt.
Mit welcher Freude, welchem Nutzen
Wirst du den Cursum durchschmarutzen!

FAUST:
Allein bei meinem langen Bart
Fehlt mir die leichte Lebensart.
Es wird mir der Versuch nicht glücken;
Ich wußte nie mich in die Welt zu schicken.
Vor andern fühl ich mich so klein;
Ich werde stets verlegen sein.

MEPHISTOPHELES:
Mein guter Freund, das wird sich alles geben;
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.

FAUST:
Wie kommen wir denn aus dem Haus?
Wo hast du Pferde, Knecht und Wagen?

MEPHISTOPHELES:
Wir breiten nur den Mantel aus,
Der soll uns durch die Lüfte tragen.
Du nimmst bei diesem kühnen Schritt
Nur keinen großen Bündel mit.
Ein bißchen Feuerluft, die ich bereiten werde,
Hebt uns behend von dieser Erde.
Und sind wir leicht, so geht es schnell hinauf;
Ich gratuliere dir zum neuen Lebenslauf!

elfboi schrieb am 20.12. 2002 um 04:07:10 Uhr zu

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Johann Wolfgang von Goethe



Der Tragödie zweiter Teil



Auf dem Vorgebirg

Trommeln und kriegerische Musik von unten.
Des Kaisers Zelt wird aufgeschlagen.
Kaiser, Obergeneral, Trabanten.

OBERGENERAL. Noch immer scheint der Vorsatz wohlerwogen,
Daß wir in dies gelegene Tal
Das ganze Heer gedrängt zurückgezogen;
Ich hoffe fest: uns glückt die Wahl.

KAISER. Wie es nun geht, es muß sich zeigen;
Doch mich verdrießt die halbe Flucht, das Weichen.

OBERGENERAL.
Schau hier, mein Fürst, auf unsre rechte Flanke!
Solch ein Terrain wünscht sich der Kriegsgedanke:
Nicht steil die Hügel, doch nicht allzu gänglich,
Den Unsern vorteilhaft, dem Feind verfänglich,
Wir, halb versteckt, auf wellenförmigem Plan;
Die Reiterei, sie wagt sich nicht heran.

KAISER. Mir bleibt nichts übrig als zu loben;
Hier kann sich Arm und Brust erproben.

OBERGENERAL. Hier, auf der Mittelwiese flachen Räumlichkeiten,
Siehst du den Phalanx, wohlgemut zu streiten.
Die Piken blinken flimmernd in der Luft,
Im Sonnenglanz, durch Morgennebelduft.
Wie dunkel wogt das mächtige Quadrat!
Zu Tausenden glühts hier auf große Tat.
Du kannst daran der Masse Kraft erkennen;
Ich trau ihr zu, der Feinde Kraft zu trennen.

KAISER. Den schönen Blick hab ich zum erstenmal.
Ein solches Heer gilt für die Doppelzahl.

OBERGENERAL. Von unsrer Linken hab ich nichts zu melden:
Den starren Fels besetzen wackere Helden;
Das Steingeklipp, das jetzt von Waffen blitzt,
Den wichtigen Paß der engen Klause schützt.
Ich ahne schon: hier scheitern Feindeskräfte
Unvorgesehn im blutigen Geschäfte.
KAISER. Dort ziehn sie her, die falschen Anverwandten,
Wie sie mich Oheim, Vetter, Bruder nannten,
Sich immer mehr und wieder mehr erlaubten,
Dem Zepter Kraft, dem Thron Verehrung raubten,
Dann, unter sich entzweit, das Reich verheerten
Und nun, gesamt, sich gegen mich empörten!
Die Menge schwankt im ungewissen Geist;
Dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt.

OBERGENERAL.
Ein treuer Mann, auf Kundschaft ausgeschickt,
Kommt eilig felsenab; seis ihm geglückt!

ERSTER KUNDSCHAFTER. Glücklich ist sie uns gelungen,
Listig, mutig, unsre Kunst,
Daß wir hin- und hergedrungen;
Doch wir bringen wenig Gunst.
Viele schwören reine Huldigung
Dir, wie manche treue Schar;
Doch Untätigkeitsentschuldigung:
Innere Gärung, Volksgefahr.

KAISER. Sich selbst erhalten bleibt der Selbstsucht Lehre,
Nicht Dankbarkeit und Neigung, Pflicht und Ehre.
Bedenkt ihr nicht, wenn eure Rechnung voll,
Daß Nachbars Hausbrand euch verzehren soll?

OBERGENERAL. Der Zweite kommt; nur langsam steigt er nieder:
Dem müden Manne zittern alle Glieder.

ZWEITER KUNDSCHAFTER. Erst gewahrten wir vergnüglich
Wilden Wesens irren Lauf;
Unerwartet, unverzüglich
Trat ein neuer Kaiser auf,
Und auf vorgeschriebenen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
Folgen alle! - Schafsnatur!

KAISER. Ein Gegenkaiser kommt mir zum Gewinn:
Nun fühl ich erst, daß Ich der Kaiser bin!
Nur als Soldat legt ich den Harnisch an,
Zu höherem Zweck ist er nun umgetan.
Bei jedem Fest, wenns noch so glänzend war,
Nichts ward vermißt: mir fehlte die Gefahr!
Wie ihr auch seid, zum Ringspiel rietet ihr,
Mir schlug das Herz, ich atmete Turnier,
Und hättet ihr mir nicht vom Kriegen abgeraten,
Jetzt glänzt ich schon in lichten Heldentaten.
Selbständig fühlt ich meine Brust besiegelt,
Als ich mich dort im Feuerreich bespiegelt:
Das Element drang gräßlich auf mich los;
Es war nur Schein, allein der Schein war groß.
Von Sieg und Ruhm hab ich verwirrt geträumt;
Ich bringe nach, was frevelhaft versäumt.
Die Herolde werden abgefertigt zu Herausforderung des Gegenkaisers.
Faust, geharnischt, mit halbgeschloßnem Helme.
Die drei Gewaltigen, gerüstet und gekleidet wie oben.

FAUST. Wir treten auf und hoffen: ungescholten;
Auch ohne Not hat Vorsicht wohl gegolten.
Du weißt: das Bergvolk denkt und simuliert.
Ist in Natur- und Felsenschrift studiert.
Die Geister, längst dem flachen Land entzogen,
Sind mehr als sonst dem Felsgebirg gewogen.
Sie wirken still durch labyrinthische Klüfte
Im edlen Gas metallisch-reicher Düfte;
In stetem Sondern, Prüfen und Verbinden
Ihr einziger Trieb ist, Neues zu erfinden.
Mit leisem Finger geistiger Gewalten
Erbauen sie durchsichtige Gestalten;
Dann im Kristall und seiner ewigen Schweignis
Erblicken sie der Oberwelt Ereignis.

KAISER. Vernommen hab ichs, und ich glaube dir;
Doch, wackrer Mann, sag an: was soll das hier?

FAUST. Der Nekromant von Norcia, der Sabiner,
Ist dein getreuer, ehrenhafter Diener.
Welch greulich Schicksal droht ihm ungeheuer:
Das Reisig prasselte, schon züngelte das Feuer;
Die trocknen Scheite ringsumher verschränkt,
Mit Pech und Schwefelruten untermengt;
Nicht Mensch noch Gott noch Teufel konnte retten -
Die Majestät zersprengte glühende Ketten!
Dort wars in Rom. Er bleibt dir hoch verpflichtet,
Auf deinen Gang in Sorge stets gerichtet.
Von jener Stund an ganz vergaß er sich,
Er fragt den Stern, die Tiefe nur für dich.
Er trug uns auf als eiligstes Geschäfte,
Bei dir zu stehn. Groß sind des Berges Kräfte;
Da wirkt Natur so übermächtig frei,
Der Pfaffen Stumpfsinn schilt es Zauberei.

KAISER. Am Freudentag, wenn wir die Gäste grüßen,
Die heiter kommen, heiter zu genießen,
Da freut uns jeder, wie er schiebt und drängt
Und, Mann für Mann, der Säle Raum verengt.
Doch höchst willkommen muß der Biedre sein,
Tritt er als Beistand kräftig zu uns ein
Zur Sorgenstunde, die bedenklich waltet,
Weil über ihr des Schicksals Wage schaltet.
Doch lenket hier, im hohen Augenblick,
Die starke Hand vom willigen Schwert zurück!
Ehrt den Moment, wo manche Tausend schreiten,
Für oder wider mich zu streiten!
Selbst ist der Mann! Wer Thron und Kron begehrt,
Persönlich sei er solcher Ehren wert!
Sei das Gespenst, das, gegen uns erstanden,
Sich Kaiser nennt und Herr von unsern Landen,
Des Heeres Herzog, Lehnsherr unsrer Großen,
Mit eigner Faust ins Totenreich gestoßen!

FAUST. Wie es auch sei, das Große zu vollenden,
Du tust nicht wohl, dein Haupt so zu verpfänden.
Ist nicht der Helm mit Kamm und Busch geschmückt?
Er schützt das Haupt, das unsern Mut entzückt.
Was, ohne Haupt, was förderten die Glieder?
Denn schläfert jenes, alle sinken nieder;
Wird es verletzt, gleich alle sind verwundet,
Erstehen frisch, wenn jenes rasch gesundet.
Schnell weiß der Arm sein starkes Recht zu nützen,
Er hebt den Schild, den Schädel zu beschützen;
Das Schwert gewahret seiner Pflicht sogleich,
Lenkt kräftig ab und wiederholt den Streich;
Der tüchtige Fuß nimmt teil an ihrem Glück,
Setzt dem Erschlagenen frisch sich ins Genick.

KAISER. Das ist mein Zorn, so möcht ich ihn behandeln,
Das stolze Haupt in Schemeltritt verwandeln!

HEROLDE kommen zurück.
Wenig Ehre, wenig Geltung
Haben wir daselbst genossen;
Unsrer kräftig-edlen Meldung
Lachten sie als schaler Possen:
»Euer Kaiser ist verschollen,
Echo dort im engen Tal!
Wenn wir sein gedenken sollen,
Märchen sagt: Es war einmal

FAUST. Dem Wunsch gemäß der Besten ists geschehn,
Die, fest und treu, an deiner Seite stehn.
Dort naht der Feind, die Deinen harren brünstig:
Befiehl den Angriff! Der Moment ist günstig.

KAISER. Auf das Kommando leist ich hier Verzicht.
Zum Obergeneral.
In deinen Händen, Fürst, sei deine Pflicht!

OBERGENERAL. So trete denn der rechte Flügel an!
Des Feindes Linke, eben jetzt im Steigen,
Soll, eh sie noch den letzten Schritt getan,
Der Jugendkraft geprüfter Treue weichen.

FAUST. Erlaube denn, daß dieser muntre Held
Sich ungesäumt in deine Reihen stellt,
Sich deinen Reihen innigst einverleibt
Und, so gesellt, sein kräftig Wesen treibt!
Er deutet zur Rechten.

RAUFEBOLD tritt vor.
Wer das Gesicht mir zeigt, der kehrts nicht ab
Als mit zerschlagnen Unter- und Oberbacken;
Wer mir den Rücken kehrt, gleich liegt ihm schlapp
Hals, Kopf und Schopf hinschlotternd graß im Nacken.
Und schlagen deine Männer dann
Mit Schwert und Kolben, wie ich wüte,
So stürzt der Feind, Mann über Mann,
Ersäuft im eigenen Geblüte. Ab.

OBERGENERAL. Der Phalanx unsrer Mitte folge sacht,
Dem Feind begegn er, klug mit aller Macht,
Ein wenig rechts! dort hat bereits, erbittert,
Der Unseren Streitkraft ihren Plan erschüttert.

FAUST auf den Mittelsten deutend.
So folge denn auch dieser deinem Wort!
Er ist behend, reißt alles mit sich fort.

HABEBALD tritt vor.
Dem Heldenmut der Kaiserscharen
Soll sich der Durst nach Beute paaren,
Und allen sei das Ziel gestellt:
Des Gegenkaisers reiches Zelt!
Er prahlt nicht lang auf seinem Sitze;
Ich ordne mich dem Phalanx an die Spitze.

EILEBEUTE, Marketenderin, sich an ihn anschmiegend.
Bin ich auch ihm nicht angeweibt,
Er mir der liebste Buhle bleibt.
Für uns ist solch ein Herbst gereift!
Die Frau ist grimmig, wenn sie greift,
Ist ohne Schonung, wenn sie raubt;
Im Sieg voran! und alles ist erlaubt. Beide ab.

OBERGENERAL. Auf unsre Linke, wie vorauszusehn,
Stürzt ihre Rechte kräftig. Widerstehn
Wird Mann für Mann dem wütenden Beginnen,
Den engen Paß des Felswegs zu gewinnen.

FAUST winkt nach der Linken.
So bitte, Herr, auch diesen zu bemerken:
Es schadet nichts, wenn Starke sich verstärken.

HALTEFEST tritt vor.
Dem linken Flügel keine Sorgen!
Da, wo ich bin, ist der Besitz geborgen;
In ihm bewähret sich der Alte:
Kein Strahlblitz spaltet, was ich halte. Ab.

MEPHISTOPHELES von oben herunterkommend.
Nun schauet, wie im Hintergrunde
Aus jedem zackigen Felsenschlunde
Bewaffnete hervor sich drängen,
Die schmalen Pfade zu verengen,
Mit Helm und Harnisch, Schwertern, Schilden
In unserm Rücken eine Mauer bilden,
Den Wink erwartend, zuzuschlagen!
Leise zu den Wissenden.
Woher das kommt, müßt ihr nicht fragen!
Ich habe freilich nicht gesäumt,
Die Waffensäle ringsum ausgeräumt:
Da standen sie zu Fuß, zu Pferde,
Als wären sie noch Herrn der Erde;
Sonst warens Ritter, König, Kaiser,
Jetzt sind es nichts als leere Schneckenhäuser;
Gar manch Gespenst hat sich darein geputzt,
Das Mittelalter lebhaft aufgestutzt.
Welch Teufelchen auch drinne steckt,
Für diesmal macht es doch Effekt. Laut.
Hört, wie sie sich voraus erbosen,
Blechklappernd aneinander stoßen!
Auch flattern Fahnenfetzen bei Standarten,
Die frischer Lüftchen ungeduldig harrten.
Bedenkt: hier ist ein altes Volk bereit
Und mischte gern sich auch zum neuen Streit.
Furchtbarer Posaunenschall von oben, im feindlichen Heere
merkliche Schwankung.

FAUST. Der Horizont hat sich verdunkelt,
Nur hie und da bedeutend funkelt
Ein roter, ahnungsvoller Schein;
Schon blutig blinken die Gewehre,
Der Fels, der Wald, die Atmosphäre,
Der ganze Himmel mischt sich ein.

MEPHISTOPHELES. Die rechte Flanke hält sich kräftig;
Doch seh ich ragend unter diesen
Hans Raufbold, den behenden Riesen,
Auf seine Weise rasch-geschäftig.

KAISER. Erst sah ich einen Arm erhoben,
Jetzt seh ich schon ein Dutzend toben;
Naturgemäß geschieht es nicht.

FAUST. Vernahmst du nichts von Nebelstreifen,
Die auf Siziliens Küsten schweifen?
Dort, schwankend-klar, im Tageslicht,
Erhoben zu den Mittellüften,
Gespiegelt in besondern Düften,
Erscheint ein seltsames Gesicht:
Da schwanken Städte hin und wieder,
Da steigen Gärten auf und nieder,
Wie Bild um Bild den Äther bricht.

KAISER. Doch wie bedenklich! Alle Spitzen
Der hohen Speere seh ich blitzen,
Auf unsers Phalanx blanken Lanzen
Seh ich behende Flämmchen tanzen:
Das scheint mir gar zu geisterhaft.

FAUST. Verzeih, o Herr, das sind die Spuren
Verschollner geistiger Naturen,
Ein Widerschein der Dioskuren,
Bei denen alle Schiffer schwuren:
Sie sammeln hier die letzte Kraft.
KAISER. Doch sage: wem sind wir verpflichtet,
Daß die Natur, auf uns gerichtet,
Das Seltenste zusammenrafft?

MEPHISTOPHELES. Wem als dem Meister, jenem hohen,
Der dein Geschick im Busen trägt?
Durch deiner Feinde starkes Drohen
Ist er im Tiefsten aufgeregt.
Sein Dank will dich gerettet sehen,
Und sollt er selbst daran vergehen.

KAISER. Sie jubelten, mich pomphaft umzuführen;
Ich war nun was, das wollt ich auch probieren
Und fands gelegen, ohne viel zu denken,
Dem weißen Barte kühle Luft zu schenken.
Dem Klerus hab ich eine Lust verdorben
Und ihre Gunst mir freilich nicht erworben.
Nun sollt ich seit so manchen Jahren
Die Wirkung frohen Tuns erfahren?

FAUST. Freiherzige Wohltat wuchert reich.
Laß deinen Blick sich aufwärtswenden!
Mich deucht, Er will ein Zeichen senden -
Gib acht: es deutet sich sogleich!

KAISER. Ein Adler schwebt im Himmelhohen,
Ein Greif ihm nach mit wildem Drohen.

FAUST. Gib acht: gar günstig scheint es mir!
Greif ist ein fabelhaftes Tier;
Wie kann er sich so weit vergessen,
Mit echtem Adler sich zu messen!

KAISER. Nunmehr, in weitgedehnten Kreisen,
Umziehn sie sich - in gleichem Nu
Sie fahren aufeinander zu,
Sich Brust und Hälse zu zerreißen.

FAUST. Nun merke, wie der leidige Greif,
Zerzerrt, zerzaust, nur Schaden findet
Und mit gesenktem Löwenschweif,
Zum Gipfelwald gestürzt, verschwindet.

KAISER. Seis, wie gedeutet, so getan!
Ich nehm es mit Verwundrung an.

MEPHISTOPHELES gegen die Rechte.
Dringend wiederholten Streichen
Müssen unsre Feinde weichen,
Und mit ungewissem Fechten
Drängen sie nach ihrer Rechten
Und verwirren so im Streite
Ihrer Hauptmacht linke Seite.
Unsers Phalanx feste Spitze
Zieht sich rechts, und gleich dem Blitze
Fährt sie in die schwache Stelle. -
Nun, wie sturmerregte Welle
Sprühend, wüten gleiche Mächte
Wild in doppeltem Gefechte:
Herrlichers ist nichts ersonnen,
Uns ist diese Schlacht gewonnen!

KAISER an der linken Seite zu Faust.
Schau! Mir scheint es dort bedenklich:
Unser Posten steht verfänglich.
Keine Steine seh ich fliegen,
Niedre Felsen sind erstiegen,
Obre stehen schon verlassen.
Jetzt! - Der Feind, zu ganzen Massen
Immer näher angedrungen,
Hat vielleicht den Paß errungen:
Schlußerfolg unheiligen Strebens!
Eure Künste sind vergebens!
Pause.

MEPHISTOPHELES. Da kommen meine beiden Raben:
Was mögen die für Botschaft haben?
Ich fürchte gar: es geht uns schlecht!

KAISER. Was sollen diese leidigen Vögel?
Sie richten ihre schwarzen Segel
Hierher vom heißen Felsgefecht.

MEPHISTOPHELES zu den Raben.
Setzt euch ganz nah zu meinen Ohren!
Wen ihr beschützt, ist nicht verloren;
Denn euer Rat ist folgerecht.

FAUST zum Kaiser.
Von Tauben hast du ja vernommen,
Die aus den fernsten Landen kommen
Zu ihres Nestes Brut und Kost.
Hier ists mit wichtigen Unterschieden:
Die Taubenpost bedient den Frieden,
Der Krieg befiehlt die Rabenpost.

MEPHISTOPHELES. Es meldet sich ein schwer Verhängnis:
Seht hin! gewahret die Bedrängnis
Um unsrer Helden Felsenrand!
Die nächsten Höhen sind erstiegen,
Und würden sie den Paß besiegen,
Wir hätten einen schweren Stand.

KAISER. So bin ich endlich doch betrogen!
Ihr habt mich in das Netz gezogen;
Mir graut, seitdem es mich umstrickt.

MEPHISTOPHELES. Nur Mut! Noch ist es nicht mißglückt.
Geduld und Pfiff zum letzten Knoten!
Gewöhnlich gehts am Ende scharf.
Ich habe meine sichern Boten;
Befehlt, daß ich befehlen darf!

OBERGENERAL, der indessen herangekommen.
Mit diesen hast du dich vereinigt,
Mich hats die ganze Zeit gepeinigt;
Das Gaukeln schafft kein festes Glück.
Ich weiß nichts an der Schlacht zu wenden;
Begannen sies, sie mögens enden:
Ich gebe meinen Stab zurück.

KAISER. Behalt ihn bis zu bessern Stunden,
Die uns vielleicht das Glück verleiht!
Mir schaudert vor dem garstigen Kunden
Und seiner Rabentraulichkeit.
Zu Mephistopheles.
Den Stab kann ich dir nicht verleihen,
Du scheinst mir nicht der rechte Mann.
Befiehl und such uns zu befreien!
Geschehe, was geschehen kann!
Ab ins Zelt mit dem Obergeneral.

MEPHISTOPHELES. Mag ihn der stumpfe Stab beschützen!
Uns andern könnt er wenig nützen:
Es war so was vom Kreuz daran.

FAUST. Was ist zu tun?

MEPHISTOPHELES. Es ist getan! -
Nun, schwarze Vettern, rasch im Dienen,
Zum großen Bergsee! grüßt mir die Undinen
Und bittet sie um ihrer Fluten Schein!
Durch Weiberkünste, schwer zu kennen,
Verstehen sie, vom Sein den Schein zu trennen,
Und jeder schwört, das sei das Sein.
Pause.

FAUST. Den Wasserfräulein müssen unsre Raben
Recht aus dem Grund geschmeichelt haben:
Dort fängt es schon zu rieseln an.
An mancher trocknen, kahlen Felsenstelle
Entwickelt sich die volle, rasche Quelle:
Um jener Sieg ist es getan!

MEPHISTOPHELES. Das ist ein wunderbarer Gruß!
Die kühnsten Kletterer sind konfus.

FAUST. Schon rauscht ein Bach zu Bächen mächtig nieder,
Aus Schluchten kehren sie gedoppelt wieder,
Ein Strom nun wirft den Bogenstrahl;
Auf einmal legt er sich in flache Felsenbreite
Und rauscht und schäumt nach der und jener Seite,
Und stufenweise wirft er sich ins Tal.
Was hilft ein tapfres, heldenmäßiges Stemmen?
Die mächtige Woge strömt, sie wegzuschwemmen.
Mir schaudert selbst vor solchem wilden Schwall.

MEPHISTOPHELES. Ich sehe nichts von diesen Wasserlügen;
Nur Menschenaugen lassen sich betrügen,
Und mich ergötzt der wunderliche Fall.
Sie stürzen fort zu ganzen hellen Haufen:
Die Narren wähnen zu ersaufen,
Indem sie frei auf festem Lande schnaufen
Und lächerlich mit Schwimmgebärden laufen!
Nun ist Verwirrung überall.
Die Raben sind wiedergekommen.
Ich werd euch bei dem hohen Meister loben;
Wollt ihr euch nun als Meister selbst erproben,
So eilet zu der glühenden Schmiede,
Wo das Gezwergvolk, nimmer müde,
Metall und Stein zu Funken schlägt!
Verlangt, weitläufig sie beschwatzend,
Ein Feuer, leuchtend, blinkend, platzend,
Wie mans im hohen Sinne hegt!
Zwar Wetterleuchten in der weiten Ferne,
Blickschnelles Fallen allerhöchster Sterne
Mag jede Sommernacht geschehn;
Doch Wetterleuchten in verworrnen Büschen
Und Sterne, die am feuchten Boden zischen,
Das hat man nicht so leicht gesehn.
So müßt ihr, ohn euch viel zu quälen,
Zuvörderst bitten, dann befehlen.
Raben ab. Es geschieht wie vorgeschrieben.

MEPHISTOPHELES. Den Feinden dichte Finsternisse!
Und Tritt und Schritt ins Ungewisse!
Irrfunkenblick an allen Enden,
Ein Leuchten, plötzlich zu verblenden!
Das alles wäre wunderschön;
Nun aber brauchts noch Schreckgetön.

FAUST. Die hohlen Waffen aus der Säle Grüften
Empfinden sich erstarkt in freien Lüften;
Dadroben klapperts, rasselts lange schon:
Ein wunderbarer falscher Ton.

MEPHISTOPHELES. Ganz recht! Sie sind nicht mehr zu zügeln:
Schon schallts von ritterlichen Prügeln
Wie in der holden alten Zeit!
Armschienen wie der Beine Schienen,
Als Guelfen und als Ghibellinen,
Erneuern rasch den ewigen Streit.
Fest, im ererbten Sinne wöhnlich,
Erweisen sie sich unversöhnlich;
Schon klingt das Tosen weit und breit.
Zuletzt, bei allen Teufelsfesten,
Wirkt der Parteihaß doch zum besten,
Bis in den allerletzten Graus,
Schallt wider-widerwärtig panisch,
Mitunter grell und scharf satanisch,
Erschreckend in das Tal hinaus.

Kriegstumult im Orchester, zuletzt übergehend in militärisch-heitre Weisen.

elfboi schrieb am 21.9. 2002 um 05:21:18 Uhr zu

DATENMÜLL

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Skurrile Doppelnamen



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Die skurilsten Doppelnamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die über Telefonbuch CD-Roms zu finden waren:

Sexuelles

Georg Fick-Guthmann (D-Info 97)
Uwe Schwanz-Nagel (D-Info 97)
Hanna Rammelt-Gmeiner (D-Info 97)
Henning Popp-Lange (D-Info 97)
Ludwiga Lang-Popp (D-Info 97)
Marita Kahl-Dose (D-Info 97)
Erna Warmedinger-Blank (D-Info 97)
Lang Lang-Hardt (D-Info 97)
Edy Fröhlich-Wichser (Schweiz)
Gabriele Möslein-Treiber (D-Info 97)
Kerstin Schlapper-Rammelmann
Barbara Sollich-Vögele
Petra Vögele-Hartmann (D-Info 2000)
Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Biologin u. Nobelpreisträgerin




(wird in vielen Publikationen erwähnt)
Med. Rat. Dr. Angelika Vander-Möse
(Homepage der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse)
Hildegard Scharf-Fickus (D-Info 2000)


Beleidigendes

Elfi Große-Flasche (D-Info 97)
Babette Hohl-Kopp (verst., verifiziert)
Rita Kleine-Böse (D-Info 97)
Erna Klaine-Dove
Katharina Kleine-Döveling (D-Info 97)


Körperliches

Ursula Fuß-Schwarz (D-Info 97)
Dr. Maria-Theresia Handloser-Meter (D-Info 97)
Dr. Karin Alt-Dick (D-Info 97)
Helgard Breitkreuz-Krumm (D-Info 97)
Dr. Büchsenschütz-Nothdurft (D-Info 97)


Botanisches

Marlene Groß-Blumstengel (D-Info 97)
Katja Schöner-Zweig (D-Info 97)
Gustav Rose-Rosen (D-Info 97)
Ursula Wilde-Rose (D-Info 97)
Gisela Gross-Rosenlöcher (D-Info 97)
Dr. phil. R. Blume-Baum (D-Info 97)
Karoline Blume-Riechmann (D-Info 97)
Helmut Popel-Gärtner (D-Info 97)
Helga Wille-Baumkauff (D-Info 97)


Animalisches

Mathias Vogel-Schwarm (D-Info 97)
Antje Vogel-Freund (D-Info 97)
Angelika Hecht-Schneewolf (D-Info 97)
Ch. Fischer-Dorsch (D-Info 97)
Fischer-Backfisch
Brauner-Baer
Karin Groß-Hiersche (D-Info 97)
Martina Rindfleisch-Junghähnel (D-Info 97)
Bettina Schwarzer-Hahn (D-Info 97)
Eike Geier-Tautenhahn (D-Info 97)
Harald Bereiter-Hahn (D-Info 2000)
Carla-Ingrid Hahn-Doberman (D-Info 97)
Jutta Rother-Geier (D-Info 97)
Jürgen Wolf-Fuchs (D-Info 97)
Anneliese Wolf-Jaeger (D-Info 97)
C. Fuchs-Klug (D-Info 97)
Manfred Fuchs-Wolf (D-Info 97)
R. Lang-Wurm (D-Info 97)
Marlen Wurm-Schleimer (D-Info 97)


Kulinarisches

Sigrid Topf-Kratzer (D-Info 97)
Liselotte Schimmel-Koch (D-Info 97)
Heidi Dörr-Faulstich, Lebensm. (D-Info 97)
Karin Essen von Hahn (D-Info 97)
Heiner Kaut-Otterbein (D-Info 97)
Inge Krebs-Würstle (D-Info 97)
Carmen Peter-Silie (D-Info 97)
Reinhold Pfefferkorn-King (D-Info 97)
Roswitha Scharf-Koch (D-Info 97)
Curt Schnitzel-Groß (D-Info 2000)


Alkoholisches

Christa von Bierbrauer zu Brennstein (D-Info 97)
Reyner Biermann-Wurzelsepp (D-Info 97)
Anne Wein-Keller (D-Info 97)
Barbara Fröhlich-Rausch (D-Info 1.03)
Katrin Sauf -Lang
M. Weiß-Eßwein (D-Info 97)
Edith Schwarz-Bier (D-Info 97)
Erika Dunkel-Bierhals (D-Info 97)
Pastor Hartmut Flasche-Alke (D-Info 97)
Haltenberger-Beissbier
Weinberg-Weinschenk


Farbenprächtiges

Schwarz-Bunt (D-Info 97)
Sylvia Schwarz-Weiß (D-Info 97)


Charakteristisches

Simone Angst-Muth (D-Info 97)
Sandra Kleine-Krabbe (D-Info 97)
Jutta Kleine-Wilde (D-Info 97)
Christi Groß-Herz (D-Info 97)
Astrid Kühl-Kopf (D-Info 97)
Fabienne Hübsch-Lieb (D-Info 97)


Metallisches

Birgit Rost-Stahl (D-Info 3.0)
Susanne Stahl-Ungeheuer (D-Info 97, siehe Ungeheuer, Jürgen)


Landwirtschaftliches

Maria Bauer-Edelmann (D-Info 97)
Gabriele Spät-Sämann (D-Info 97)
Gabriele Grabein-Rübsaat (D-Info 97)


Jahreszeitliches

Regine Sommer-Wetter (D-Info 97)
Herbst-Sommer (D-Info 97)
Horst Weiland Weihnacht
Ute Lang-Winter (D-Info 97)


Sonstiges

Helmich Nagel-Neu (D-Info 97)
Hose-von Wolframsdorf (D-Info 97)
Claus Schwarz-Markt (D-Info 97)
Anette Frühmesser-Faust (D-Info 97)
Jürgen Jäger-Volk (D-Info 97)
Renate Jäger von Stülpnagel
Maxi König-Reich (D-Info 97)
Beate Dunkel-Heusel (D-Info 97)
Judith Gurfinkel-Hickinbotham (D-Info 97)
Oda-Gebiene Hölze-Stäblein (moderiert das Wort zum Sontag)
Dorkas Schlotterbeck-Eberspächer (klickTel 98)
Pinkepank-Hottentraeger
Ch. Fröhlich-Feierabend (D-Info 97)
Ilse Teufel-Gutekunst (D-Info 97)
Ursula Teufel-Kommer (D-Info 97)
Rosa Schatz-Jäger (D-Info 1.03)
Ingeborg Kratz-Zuschneid (D-Info 97)
Andrea Prophet-Sonntag (D-Info 97)
Alexander Neugebohren-Nachfolger (D-Info 97)
I. Groß-Dennemark (D-Info 97)
Sigrid Groß-Kaiser (D-Info 97)
Ingrid Klein-Siebenbürgen (D-Info 97)
Cornelia Kleina-Peter (D-Info 97)
Sigrid Kleiner-Bernstein (D-Info 97)
Kerstin Mann-Adam (D-Info 97)
A. Mann-Haußmann (D-Info 97)
Angela Mann-Türk (D-Info 97)
Inge Schön-Roth (D-Info 97)
Birgid Adam-Eva (D-Info 97)
Christine Lach-Smail (D-Info 97)
Gabriella Haß-Schneller (D-Info 97)
J. Hass-Fröhling (D-Info 97)
Olivia Wild von Streit (D-Info 97)
Charlotte Graeber-Block (D-Info 97)
Ingeborg Sack-Tauschwitz (D-Info 1.03)
Maria Schwarzer-Bischof (D-Info 97)
Frühauf-Wohlgemut (D-Info 97)
Barbara Spaeth-Singer (D-Info 97)
Marlies Baldreich-Sonnenschein (D-Info 97)
Ellen Lang-Langer (D-Info 97)
Klara Lang-Wünsch (D-Info 97)
Hildegard Krüpfganz-Kräck (D-Info 97)
Bettina Lob-Preis (D-Info 97)
B. Dahmen-Nothelfer (D-Info 97)
Eva Weißbarth-Wildfang (D-Info 97)
Elfriede Heiland-Sackschewski (D-Info 97)
Beate Bleibaum-Hölzl (D-Info 97)
Hilde Rathgeb-Nothhelfer (D-Info 97)
Parveen Sherwood-Schütze (D-Info 2000)
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